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    Unbeliebt wie die Politiker

    journalistin fernsehen kameraDas Vertrauen der Südtiroler gegenüber Journalisten ist miserabel – genauso wie jenes gegenüber den lokalen Politikern.

    von Heinrich Schwarz

    Ärzte genießen in Südtirol ein hohes Ansehen. 88,2 Prozent der Südtiroler vertrauen ihnen, wie aus der neuen ASTAT-Statistik hervorgeht, bei der auch das Ausmaß des Vertrauens gegenüber einigen Personengruppen erhoben wurde. Groß ist das Vertrauen unter anderem auch gegenüber Wissenschaftlern (81,9 Prozent Zustimmung) und Lehrern (80,3).

    Bildschirmfoto 2015-09-03 um 17.12.42

    Im Mittelfeld der Vertrauens-Rangliste finden sich Gemeindebedienstete (73,4), Ordnungskräfte (69,4), Unternehmer (68,9) und Richter (67,4). Dahinter rangieren Landesbedienstete (59,2), Priester (58,9) und Gewerkschaftsvertreter (48,6).

    Kein großes Vertrauen hegen die Südtiroler offensichtlich gegen Journalisten: Nur 35,8 Prozent vertrauen ihnen. Damit liegen Journalisten praktisch gleichauf mit den Südtiroler Politikern, die nur bei 35,6 Prozent der Bürger Vertrauen genießen.

    Schlusslichter sind – wer hätte das gedacht – die italienischen Politiker. Nicht einmal jeder zehnte Südtiroler vertraut ihnen (7,4 Prozent positive Bewertungen).

    IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG LESEN SIE:

    – Das teils angeschlagene Vertrauen der Südtiroler in die öffentlichen Institutionen – vor allem gegenüber Staat und EU
    – Die Zufriedenheit mit Landesverwaltung, Post, Gemeinden, Öffis und Co.
    – Die Kritikpunkte an den lokalen RAI-Sendern

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (39)

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    • martin

      Nicht nur in Südtirol misstraut man den Journalisten. Auf der ganzen Welt wachen die Menschen auf

    • wert

      Habe wesentlich mehr Vertrauen den Journalisten gegenüber, als zu den hießigen Politikern .( 1,0 ) Journalisten ,einer Intelligenz von Franceschini bräuchten wir allerdings mehr !

    • ......

      Wenn der Kern stinkt, ist alles rundherum ebenso verdorben. Es gibt kein einziges Medium.hier dass sich ohne Schmiergeld von der Svp hier erhalten könnte. Inklusive der Schreiber. JOURNALISTEN? ma dai…sie reichen Pressemitteilungen die vom Land kommen weiter, das sind keine Journalisten..

    • Mega

      Ladendiebe, Hühnereier- und Radldiebe werden festgenommen, aber solche die Millionen von Euros auf die Seite schaffen oder ebenso hohe Pensionsvorschüsse nicht zurückzahlen laufen frei herum.

    • Goggl

      Was ist wirkungsvoller die Feder oder der Stein? Und nach dem Prinzip gilt heute für jeden Politiker, beherrsche die Medien und du beherrschst das Volk. Das krasseste Beispiel bei uns hier ist der Herr Pöder, oder kann mir jemand sagen was er in seinem Leben geleistet hat? Zu den Journalisten nur so viel, das sie dieses Spiel beherzt mitspielen und sich gerne von jedem den Hof machen lassen.

      Positiv ist, das sie durch das Internet stark an Macht verloren haben. Man stellt sich vor das vor 15 Jahren das was in der Dolomiten stand das Evangelium für den Südtiroler war. Heute ist das schon bedeutend anders.

    • Hubert

      Dass das Vertrauen immer mehr schwindet, ist Tatsache und auch richtig so.
      Über lange Zeit sind wir alle wie durch einen Nürnberger Trichter einseitig und zwar genau so wie es die Politik wollte falschinformiert (zumindest bei allen wichtigen Dingen).
      Und es geht weiter, wobei die Presse auch nur ein Werkzeug der internationalen Finanzmafia ist.
      Auch hier spielt die Politik die selbe Rolle wie die Presse – Vasallendasein gut bezahlt und immerhin weit höher eingestuft als das Wählervieh. Aus diesem Grund wird sich hier kaum etwas ändern, außer das Volk steht auf und zeigt der Presse, dass sie nicht mehr interessant ist und kauft keine Zeitung mehr oder weigert sich zu den Wahlen zu gehen und demonstriert damit die Unglaubwürdigkeit im System.
      Allerdings wird dies wohl kaum in Kürze erfolgen.

      https://i.ytimg.com/vi/ycvzrobVrVY/mqdefault.jpg

    • Verwunderlich

      was die kunst betrifft…. katastrophal…

    • Peter.g

      Jedes Regimes braucht seine Knechte um seine Botschaften unters Volk zu bringen.

    • Benno Röggla

      Vielleicht, weil sich Journalisten in Südtirol Politikern mehr als anderswo andienen? Oder, weil manche Redaktionen sofort Skandal schreien, wenn es Eigeninteressen oder der Auflage dient? Oder, weil sie zulangen, hinlangen, beschönigen, kaputtschreiben, verurteilen, werten? Oder weil sie vom eigenen Ego getrieben sind? Oder weil der Boss die Inhalte vorschreibt?
      Dieses Umfrageergebnis ist eine gute Gelegenheit zur Innenschau, Selbstreflektion und Besserung.
      Und für uns Leser bedeutet das, eben noch sorgsamer zu wählen und jenen Medien und Journalisten unser Vertrauen zu schenken, die ihrem Auftrag nach objektiver und sachbezogener Berichterstattung auch tatsächlich nachkommen.

    • ......

      Ein konkretes Beispiel:
      ANSA meldet letzte Woche „in Südtirol kostet die selbe Ware, das selbe Zeug, 800 Euro mehr, im Verhältniss zu anderen Provinzen“.
      Dolomiten schreibt“ in Südtirol sind die Bürger reicher als in anderen Provinzen, und haben die Kapazität, pro Familie 800 Euro mehr auszugeben, als die armen der anderen Regionen.“ So. Wer ist der Depp? Und bildet sich auch noch etwas dabei ein? Hahaha

    • tztz

      Wer würde den Neuen Veraltungskaiser Schael,
      als Arzt haben wollen?
      Politiker für Projekte Geld ausgeben, die ohne Zukunft sind
      Medien berichten einmal so einmal anderst und bringen anstatt Namen und Wohnort der Straftäter, die Namen der Opfer bei Einbruch und der Verletzen während der noch am OP-Tisch liegt …
      Aber ein grosses Bravo, für alle die ihren Verdienst Leistung bringen für die Allgemeinheit,
      vorallem die Freiwillige und Ungeltliche die sollten eine Auszeichung verdienen !

    • Anton

      Herr Gerhard Mumelter in Rom, berichtet meistens gut.
      Bei ihm merke ich, dass er sehr viel Vorgeschichten der italienischen Politik und Politiker kennt.
      Er wagt Aussagen und Berichte zu verfassen, die vielen anderen die „Sprache“ verschlagen.

    • paulus

      IN DER LISTE FEHLT EIN WICHTIGER BERUFSSTAND:

      „DER WIRT“

      Dem vertraut die Bevölkerung zu fast 100 %
      daß es weiterhin so bleibt geh ich jetzt einen trinken.

    • walter

      Politiker und Journalisten stecken unter einer Decke!!!
      Unliebsame werden bei beiden Gruppe schnell aus dem Weg geräumt!!
      Wir leben in einer Pseudo-Demokratie, deswegen bekämpfen sie auch so sehr die Direkte Demokratie mit allen Mitteln!!!

      Die Wahrheit über die Journalisten kann man hier nachlesen
      http://www.amazon.com/Gekaufte-Journalisten-Udo-Ulfkotte/dp/3864451434

    • Ploner Helmuth

      Wo die Pfaffen ihren guten Prozentsatz an Glaubwürdigkeit her haben ist mir ein Rätsel…

    • schaulustiger

      Journalisten sind auch nur Angestellte… und wie jeder gute Angestellte führt er die Befehle bzw. Anweisungen des Chef’s aus…
      Mein persönliches Schockerlebnis war die Berichterstattung zur Brennercom… 3 Tage war davon nichts in der Dolomiten zu lesen… und was man danach darin lesen konnte war eine Offenbarung in Sachen unabhängiger Journalismus… Arme Journalisten… oder besser gesagt „Texte ihres Chefs Schreiber“… „Propagandaschreiber“… „Texte zusammenstellen im Sinne des Chefs…“…

    • BatMan

      Edward Bernays:

      Die bewusste und intelligente Manipulation der Gewohnheiten und Meinungen der Masse ist ein wichtiger Bestandteil der demokratischen Gesellschaft. Die, die diesen nicht sichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die tatsächliche Macht im Land hält. Eine kleine Gruppe von Menschen, von denen wir noch nie gehört haben, regiert uns, bildet unsere Meinung, formt unseren Geschmack und suggeriert uns unsere Ideen. Diese kleine Gruppe zieht die Fäden der öffentlichen Meinung, kontrolliert so die offizielle Regierung und plant die Zukunft….“
      (Aus seinem Buch “Propaganda”)

      Quelle: http://killuminati-tv.blogspot.it/2013_06_01_archive.html?m=1

    • Luis

      Wem wunderts Politiker haben eigene Jornalisten angestellt

    • komment

      @Luis
      Politiker mögen zwar Jornalisten angestellt haben , aber gerade den , den du wahrscheinlich meinst ist ein guter gewesen und hat auf die Kappe bekommen .

    • helmut

      Jetzt müssen sich die Journalisten aber zusammen reißen.

      Wenn sie schon mit Politikern verglichen werden, dann brennt wirklich der Hut.

    • christian waschgler

      Alles ehemalige linke Studenten

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