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    Günstiger Schulanfang?

    Um den finanziellen Bedarf für den jährlichen Schuleinkauf herauszufinden, hat die Verbraucherzentrale die Preise für Schulmaterialien in verschiedenen Geschäften verglichen.

    Pünktlich zum Schulanfang steht für die Familien wieder der jährliche Einkauf an Schulbedarf an. Dabei kann zwischen Federn, Bleistiften und Zeichenblöcken eine doch beachtliche Summe zustande kommen

    Dabei ist der Vergleich an sich nicht immer einfach, da ein großes Sortiment verschiedener Hersteller angeboten wird. Die Verbraucherzentrale Südtirol hat daher für vergleichbare Produkte in jedem Geschäft das jeweils billigste und das jeweils teuerste Produkt erhoben.

    Dabei zeigten sich zwischen denselben Produkten  nicht unerhebliche Preisunterschiede, vor allem weil in den großen Supermärkten und kleinen Einkaufszentren viele Schulmaterialien derzeit im Angebot sind. So kostet z.B. derselbe Zeichenblock im Angebot 2,50 Euro, während man in einem anderen Geschäft 3,70 Euro dafür bezahlt.

    Die VZS hat einen „Mini-Warenkorb“ aus 14 Produkten zusammengestellt. Kauft man diesen, indem man jeweils das billigste Produkt wählt, so zahlt man:

    – in den großen Supermärkten von 28,98 € (insgesamt billigster Anbieter) bis 30,30 €,

    – in den kleinen Einkaufszentren von 31,05 € bis 38,32 €,

    – im Fachhandel von 36,89 € bis 54,44 €.

    Zum Vergleich: wer jeweils das teuerste Produkt wählt, kann im Fachhandel bis zu 103,65 € (absolut teuerster Anbieter), in den kleinen Einkaufszentren bis zu 63,81 € und in den großen Supermärkten bis zu 62,70 € ausgeben.

    Sparen kann, wer zu Aktionspreisen häufig benötigte Dinge wie Schreiber oder Bleistifte in größeren Packungen kauft: hier ist der Stückpreis im Vergleich zum einzeln gekauften Produkt deutlich geringer.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (8)

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    • ......

      Interessant, weil die Hälfte der Artikel, die seitens der Schule als zu kaufende Pflichtutensilien aufgelistet werden, am Schulende noch niegelnagelneu und ungebraucht sind, oder die Häfte haben 4 Seiten angeschrieben und der Rest weiss…..leer. Und noch ein Punkt: die Lehrer bieten sich an, die Artikel zu kaufen und verlangen einen furfaitpreis danach von der ganzen Klasse/pro Schüler. Nein! Ich hab mir die Zeit genommen, durch zu rechnen, und entweder kaufen die Lehrer beim OBER SUPER FACHHANDEL ein, oder sie nehmen sich die Provision für den Aufwand selber.,….warum zahlt man eigentlich für Pflichtschule soviel Geld?

      • Veit

        Vielleicht sollte dein Lehrer die Eltern alles selber machen lassen, anstatt in die Stadt zu fahren, zu parken und zu schleppen, nur damit er gleiches Material für alle Schüler hat und so einen effizienten Start hinlegen kann: das macht Zeitverlust für alle Eltern von mindestens 20 Stunden aus plus Babysittdienst bei der Oma oder Schwiegermutter:- auch vielen zu lästig…..
        Leider sind wir alle gewohnt, dass es richtig ist, dass einige Berufsgruppen selbstlose Idialisten sind.
        Provision für den Aufwand……!!!

      • Veit

        Übrigens: Nomen est omen!
        🙂

    • Veit

      DANKE an die Verbraucherzentrale für den nützlichen Preisvergleich!

    • Andreas2

      Und gleich mal ein ausländisches Kind im Bild! Die Unterwanderung hier geht schneller als im schwedischen Ikeakatalog gezeigt.

    • Maxi

      Könnte die Autonome Provinz Bozen die Familien nicht dahin gehend unterstützen, dass sie jeder Familie mit schulpflichtigen Kindern (Grund- und Mittelschule) einen Materialienscheck (wie es in der Oberschule den Bücherscheck gibt) austeilt? Dieser kann von den Lehrerinnen ausgeteilt werden und die Familien können die Materialien dann kaufen und diesen Scheck einlösen? Auch so kann man Familien unterstützen…..

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