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    Fehlender Schutz

    Der Staat wird dem Land Südtirol die Umsetzung der europäischen Richtlinie übertragen. In der beschlossenen Fassung fehlen aber spezifische Schutzbestimmungen, kritisiert der SGB.

    Es wäre schlimm, wenn dieser Entwurf in Kraft treten würde, so die Meinung des Südtiroler Gewerkschaftsbunds. In einer Aussendung fordert er Schutzklauseln, die im Gesetz verankert werden sollen.

    Die Vorschläge:

    ? Anwendung des richtigen Kollektivvertrags Bei sämtlichen Aufträgen soll der Bezugs-Kollektivvertrag vorgegeben sein. Sonst bestehe die Gefahr, dass Auftragnehmer einen „günstigeren“ Kollektivvertrag anwenden, der einen geringeren Schutz und niedrigere Entlohnungen vorsieht.

    ? Einhaltung der lokalen Verträge – Es ist vorzusehen, dass auch bei Dienstleistungs- und Lieferaufträgen die lokalen Bestimmungen und Regeln anzuwenden sind.

    ? Keine Reduzierung der Entlohnungen – In den Ausschreibungen sollen die Arbeitskosten angegeben werden und deren Angemessenheit in Bezug auf den Auftragswert periodisch kontrolliert werden, damit die Abschläge nicht die Entlohnungen treffen

    Kontinuität der Beschäftigung – Bei Dienst­leistungsaufträgen soll es Erleichterungen bzw. Förderungen geben, falls im Zuge eines Auftrag­nehmerwechsels die Beschäftigten des Vorgänger­unternehmens weiter beschäftigt werden.

    Anerkennung von vorbildlichen Unternehmen – Sozial vorbildlichen Unternehmen sollen bei der Qualitätsbewertung zusätzliche Punkte zugesprochen werden.

    All diese Punkte seien in der europäischen Richtlinie enthalten und könnten somit in das Landesgesetz einfließen, berichtet der SGBCISL.

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    Kommentare (4)

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    • Anton

      Diese Mogelpackung ist sofort durchschaubar.

      • Puschtra

        Die Gewerkschaften gibt es auch noch. Übrigens ihr Vertreter der ??????
        Seit Jahre gibt es sowohl im öffentlichen Dienst als auch bei privaten Arbeitnehmern keine Lohnerhöhungen mehr, während die Steuereinnahmen enorm gestiegen sind.
        Aber da seit ihr verdächtig leise, pssssssssstttttt……
        Da kümmert man sich dann doch lieber um das Einkommen von Firmen, gell?

    • uschi glas

      die cisl
      soll mal bei sich aufräumen:

      Ecco qualche nome e cifra in lista: Antonino Sorgi, presidente nazionale dell’Inas Cisl, nel 2014 si è portato a casa 256mila euro lordi: 77.969,71 euro di pensione, 100.123,00 euro di compenso Inas e 77.957,00 euro come compenso Inas immobiliare. Valeriano Canepari, ex presidente Caf Cisl Nazionale, nel 2013 ha messo insieme 97.170,00 euro di pensione, più 192.071,00 euro a capo della Usr Cisl Emilia Romagna: totale annuo, 289.241,00 euro. Ermenegildo Bonfanti, segretario generale nazionale Fnp Cisl, 225mila euro in un anno, di cui 143mila di pensione. Pierangelo Raineri, gran capo della Fisascat Cisl, 237 mila euro grazie anche ai gettoni di presenza in Enasarco, più moglie e figlio assunti in enti collegati alla stessa Cisl

    • nix phil

      Ist wieder der ESF und Sanitäts – Versager am Werk?

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