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    Der Austritt

    Der Austritt

    Kurt Duschek verlässt nach internen Unstimmigkeiten die Grünen-Fraktion im Meraner Stadtrat. Er werde aber weiterhin die Politik von BM Paul Rösch mitunterstützen.

    Seine Entscheidung gab Kurt Duschek am Donnerstag in einem Brief an Paul Rösch, Cristina Kury und die übrigen Fraktionsmitglieder bekannt.

    Auslöser war ein Interview des Grünen mit der TAGESZEITUNG, wo er sich über die Politik des Bürgermeisters enttäuscht zeigte.

    In seinem Brief schreibt Duschek:

    Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Paul Rösch
    Sehr geehrte Frau Dr. Christl Kury,
    Sehr geehrte Fraktionskollegen der Liste Paul Rösch / Grüne in Meran

    Nach einem kurzen Gespräch mit Frau Kury (nach der Gemeinderatssitzung vom 26.8.2015) ist es mir nicht mehr möglich, mich an die sogenannte „Fraktionsdisziplin“ zu halten und deshalb werde ich aus der Fraktion der Liste Paul Rösch / Grüne austreten.

    Als freier Gemeinderat der Gemeinde Meran werde ich weiterhin die Politik des Bürgermeisters Paul Rösch und seines Ausschusses (Koalition Rösch/Grüne, SVP,PD,Aleanza di Merano) unterstützen.

    Ich bedanke mich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit, bedaure diese jetzt von mir notwendig gewordene unwiderufliche Trennung von der Fraktion, werde aber auf jeden Fall weiterhin mich, im Interesse Merans und seiner Bürger, im Gemeinderat einzubringen.

    Mit freundlichen Grüßen – Cordiali saluti

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (38)

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    • schorsch

      Ja: „Cordiali salute“ – ihr GrünInnen habt politisch keinerlei wirkliche Zukunft, das zeigen alle Wahlergebnisse in allen deutschen Landen. Ich finde, daß der Wähler immer Recht hat.

      • MichiH

        WO soll ich anfangen? Wenn man nicht mal richtig abschreiben kann (Cordiali saluti mit „I“) und irgendwelche Blödsinn (ohne Quelle natürlich) von sich gibt, dabei müsste man nur Googlen um zu sehen daß das nicht stimmt, aber egal … so ist eben das rechte Pack: lügen, lügen und verprügeln!

        • schorsch

          Ein Leserbrief ist keine wissenschaftliche Abhandlung mit hunderten Verweisen und Fußnoten. Sie nehmen also einen Tippfehler zum Anlaß Ihrer Schelte?
          Ein HInweis: lesen Sie die Tageszeitungen und die Wahl-Prognosen für die GrünInnen, z. B. in der BRD und Österreich – der Wähler wendet sich überall mit Grausen – der Wähler hat Recht. Gerade jene Gruppen, auf welche die GrünInnen nach wie vor so stark hoffen: Eingebürgerte und Lesben/Schwule, wählen lieber rot. Man geht zum Schmid und nicht zum Schmidl, was an sich logisch ist. Denn auch Eingebürgerte wollen keine Pädophilen oder deren Verteidiger wählen. Die Zeit für Cohn-Bandit & Co ist abgelaufen.

          • THEMA

            Sie haben die Meraner Wahlen wohl nicht mitgekriegt.Wer hat in Meran gewonnen und wer verloren ? Ihre Phobien gegen gewissse Mitbürger sind eben typisch für die rechten Kameraden.

            • schorsch

              Alles mitbekommen – auch die Umstände. Man sollte Eintagsfliegen als das bewerten was sie sind.

            • MichiH

              Bei dir wären 100% noch ein Misserfolg, so ist es doch! Aber deine Meinung ist nicht von Wichtigkeit! Sowas von nicht!

          • Luis

            Duschek ich dachte immer Sie halten mehr aus und beweisen Stehvermögen.

          • Natürlich

            Ich lese:
            Deutschland: Wahlergebnis 2013: 8,4%, FG Wahlen (21.08.2015): 10%, Forsa (26.08.2015): 10%, Emnid (23.08.2015): 10%, INSA (25.08.2015): 10,5%, GMS (27.08.2015): 10%
            Österreich: Wahlergebnis 2013: 12,4%, Market (19.08.2015): 16%, Gallup (21.08.2015): 13%, Unique Research (22.08.2015): 13%, IMAS (23.08.2015): 13%

            Was liest schorsch?

    • Andreas

      Die Stärke der Grünen ist kritisieren, nicht regieren.
      Es schadet ihrem Ruf weniger, wenn sie in der Opposition bleiben, Regierungsarbeit geht nicht, ohne sich zu verbiegen.
      Die, welche erfolgreich waren wie Fischer und Kretschmann, haben sich angepasst und galten bei der Basis als Verräter.
      Aber eine Freude zu sehen wie sie sich selbst zerlegen.

    • namenlos

      Stellen wir uns mal vor, das hätte der Vorgänger von Rösch gemacht (SVP): dann würden die Grünen die Transparenz und Demokratie einfordern, oder?

    • Garuda

      Die Grünen erledigen sich ohnehin selbst.

      Was sie mit dem Benko-Projekt in Bozen angestellt haben, wird sich früher oder später noch erweisen, Früchte wird es ihnen keine bringen, die WählerInnen werden nicht vergessen, welchem taktischen Spiel das Projekt zum Opfer gefallen ist.

      Deren Stimme für die Spagnolli-Regierung in letzter Sekunde von außen, ohne einer Koalition beizutreten, war mehr als schändlich, denn sie wussten genau, dass ein kommissarischer Verwalter das Projekt wegen seiner hohen Qualität und wegen der guten Einnehmen für die Stadtgemeinde durchgewunken hätte.

      Ganze Länder in Europa betteln händeringend um Investoren, Bozen kann arrogant nein-sagen.

      Das sagt schon alles.

      • Andreas

        Aber bitte, Benko haben sicher nicht die 2 Hanseln im Gemeinderat versenkt.

        • Garuda

          @Andreas

          Ich nehme an, dass du scherztst und das nicht dein Ernst ist.

          Wo doch Tobe groß auf seinem facebook-Profil postete: Ben-k.o.

          • Andreas

            Er hat sich gefreut, das ja, es gab aber 17 andere die auch dagegen waren. Bei den Grünen war es immer klar, dass sie dagegen sind, was aber auch ihr gutes Recht ist.

            • Garuda

              Dann hätten sie nur die Stadtregierung nicht stützen müssen. Das wäre ehrlicher und konsequenter gewesen.

            • Andreas

              Politisches Geplänkel, die Stefanelli soll scheinbar recht fanatisch sein, die hätte alles getan um das Projekt zu stürzen, ihr Vorgehen war aber legitim. Nebenbei nehme ich an, dass die Order von Foppa kam.
              Da stört mich mehr, dass Spagnolli sie hat so auflaufen lassen, das war unter aller Kritik.

              Was haben wir doch mit Pitarelli und Stefanelli für Goldige Mäderl im Gemeinderat 🙂 🙂
              Wer da noch für eine Frauenquote ist, gehört eigentlich geteert, gefedert und durch die Stadt gejagt 🙂

            • MichiH

              Fällt der Gigi unter die Frauenquote? Bei dem was DER sich geleistet hat können die Frauen noch viel, sehr viel, sehr sehr viel Mist bauen!

            • Garuda

              @Andreas

              Ich bin sehr für die Frauenquote, solange nicht in der Politik Halbe Halbe bezüglich der Geschlechtergerechtigkeit von selbst etabliert.

              Nein, Frau Foppa und Frau Stefanelli sind nicht Ergebnis von Frauenquote, sondern einfach Ausdruck von heuchlerischen, bigotten, selbstherrlichen Gestalten, die verkennen, wie ignorant sie sind, und dabei noch meinen, sie seien besonders gescheit und unfehlbar.

              Dies hat aber nicht im Geringsten mit dem Frau-Sein oder Frauen in der Politik zu tun, sondern ganz allein damit, dass eben diese Partei sich selbst vollständig ruiniert und das ist bei diesen ungeeigneten Personen bei den Südtiroler Grünen bezeichnend.

              Jetzt wird dann gleich wieder die Userin namens Natürlich intervenieren, aber bis auf Weiteres ist und bleibt ein riesiger Graben eine riesige Kluft zwischen den Südtiroler Grünen und den österreichischen Grünen in den Länderparlaments (mit Ausnahme von Wien!), denn in Tirol, in Salzburg, Oberösterreich und sogar im Ländle haben die Grünen soviel politische Mitte gefunden, dass sie eine echte Option für die Wählerinnen sind, und man höre und staune, es sind vorwiegend Frauen Landeshautmann/frau-StellvertreterInnen.

              Solange aber bei den Südtiroler Grünen der chauvinistische Politikstil nicht abgedreht wird, werden sie sich ganz schön selbst vernichten. Und das ist gut so.

            • Natürlich

              Schön, wie sich der Benutzer namens Garuda hier weiter blamiert, indem er mich als Frau bezeichnet. Nur weiter so: Ich amüsiere mich dabei köstlich.

              Frau Foppa und Frau Stefanelli sind Ausdruck des Wählerwillens, weil ansonsten würde diese beiden Frauen nicht im Landtag bzw. im Bozner Gemeinderat sitzen und eine entsprechende politische Bedeutung haben.

              Ach: Mit Ausnahme von Wien! Daher weht der Wind! Wer nicht die Politik der neoliberalen ÖVP unterstützt, ist keine politische Option und ist gleichzeitig linksextrem und kommunistisch. Warum überrascht mich so eine Aussage vom neoliberalen Benutzer namens Garuda nicht?
              Was hat jüngst der Chef der Grünen in Oberösterreich gesagt: „Nein, grüne Jobs gehen durch alle Gehaltsbereiche. Aber auch hier ist die Einführung eines generellen Mindestlohns in Österreich wichtig.“
              Siehe http://derstandard.at/2000021375554/Anschober-Sonst-kommt-die-schwarz-blaue-Waende
              Ui ui ui. Da fordert jemand wieder eine sowjetisch-sozialistische Lohnpolitik. Also müssen die oberösterreichischen Grünen schnellstens von dieser Liste gestrichen werden.
              Es kommt noch schlimmer. Die Grünen in Salzburg auch noch: https://salzburg.gruene.at/themen/arbeit/arbeitsmarktstatistik-wir-brauchen-mindestlohn-von-9-30-euro
              Jetzt muss für den Benutzer namens Garuda aber die Welt zusammengebrochen sein.

              Der Benutzer namens Garuda kann sicherlich erklären, inwiefern die Südtiroler Grünen chauvinistisch sein sollen. Ich höre…

      • George

        @ Garuda U. co.
        Die Grünen erledigen sich selbst und die anderen erledigen ganz Europa bzw. die EU. Was ist nun besser, dass wir etwa zurückkehren zu den Diktaturen? Dann möchte ich euch erleben, wie ihrdann kuschen würdet.

        • Garuda

          @George

          Ich kenne im 21. Jahrhundert nur eine Diktatur innerhalb der EU. Den Meinungs- und DeutungsTerror in unfehlbar er Art und Weise von den Linken. Das ist die einzige Diktatur, und generell diese wehte ich mich offensiv, wer hier der Schwanzeinzieher ist, zeigst nur du allein. Nämlich du.

    • Jack

      Ja, ja, der Herr Duschek kann mit Fraktionsdisziplin nicht viel anfangen. Ihm geht es ums Selbstdarstellen. Röschs Videos passen ihm wohl deshalb nicht, weil nicht er sie drehen darf.
      Wenn ihm die Thermenhotelsache zu undurchsichtig ist, hätte ein Anruf genügt. Aber nein, er rennt lieber zur TZ, um seinem Unbehagen Luft zu machen, dem gleichen Blatt, das ihn als Falschparker entlarvt hat.

    • Antonia

      Man kann Zu Herrn Kripp stehen, wie man mag, aber mit Herrn Duschek vergleichen kann man ihn nicht. Auch sind die Umstände ganz anders. Herr Duschek war immer ein Selbstdarsteller, der, auf gut deutsch gesagt, herumstänkerte, und sich sehr wichtig nahm und nimmt. Er hätte jetzt die Gelegenheit gehabt sich einzubringen, aber, nein, er läuft geradewegs zur TZ, die ihm versuchte ein Ei zu legen. Ich habe die Begründung von Bürgermeister Rösch gelesen und sie überzeugt mich, mit dem ganzen Videogetue, das eh niemand (oder fast) außer Herrn Schniebel liest und gutheißt, soll er aufhören. Lasst ihn arbeiten, lasst Herrn Duschek ziehen, soll er weiter aufdecken, was auch immer, aber lasst den Bürgermeister arbeiten.

      • Garuda

        @Antonia

        Man kann über jeden Menschen etwas Schlechtes sagen, sobald er die eigene Gesinnungsgemeinschaft verlässt.

        Nur interessant, dass sich genau die Grünen mit solchen Menschen umgibt, die die Selbstdarstellung anscheinend so lieben. Man frage mal eine Frau Kury, wieviel sie an Selbstdarstellung und Selbstherrlichkeit an den Tag legt.

        So lange also eine Person spurt, ist alles in Ordnung und nichts ein Problem. Kaum verlassen aber Leute eine Gesinnungsgemeinschaft, dann wird alles und jedes kleines Pfürzchen hervorgekehrt, Hauptsache die verlassende Person hat ja alle Schuld und die Gesinnungsgemeinschaft ohnehin keine, denn diese ist ja unfehlbar.

        Nun mag ein menschlicher und charakterlicher Unterschied zwischen den beiden Herren bestehen, den ich nie in Abrede gestellt habe, wäre ja noch schöner, wenn sie eineiige Zwillinge wären. Was aber absolut gleich ist: über beide ziehen nach dem Ausscheiden aus der Partei die GesinnungsgenossInnen her und schlagen sie zu den schlechtesten Menschen, und genau das erinnert mich an Methoden in der ehemaligen DDR oder an das heutige Russland.

        Schöne Gesinnungsgemeinschaften, oder gar Wahlverwandtschaften?

        • MichiH

          Ich finde deine dadaistischen Kommentare lustig: man liest sie, man lacht über sie, aber ernst, nein, ernst nimmt man sie nie. Das war’s auch schon.

        • George

          Sie haben teilweise Recht, ‚Antonia‘. Und bestimmte Damen und Herren hier im Forum und auch außerhalb ziehen noch zusätzlich in schlimmster Weise darüber her über diese Personen und über jene, die selbständig denken und handeln und nicht zu den mächtigen partei- und wirtschaftspolitischen Gesinnungen im Lande gehören. Eine/r, der nicht mit dem großen Haufen rennt und eine halbwegs ehrliche Politik betreiben möchte, hat es bei euch immer sehr schwer und man versucht ihn jederzeit fertig zu machen. Habe mehr als 30-jährige Erfahrung darin und das braucht starke Nerven wie Stahlseile, damit ihr sie nicht ‚absägt‘.

    • Herrgott

      Herr Duschek hat Recht mit seiner Kritik an Rösch und an den lächerlichen Videos, aber austreten hätte er deshalb nicht gleich müssen. Er ist zu mimosenhaft.
      P.S. Früher hat er ein Restaurant geführt, man hat recht ordentlich gegessen dort, und der Duschek war immer recht servil gegenüber den Gästen. So gehört es sich.

    • AL BUNDY

      Seit die Grünen in Meran am Ruder sind gibt es in der Stadt nicht nur vierbeiniges Ungeziefer.

    • Antonia

      Al Bundy: wie meinen Sie das? Ich verstehe nicht, wen oder was Sie meinen.

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