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    Die Fragestunde

    Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit wollen mit öffentlichen Fragestunden die Bürgerbeteiligung erhöhen.

    Stefan Zelger

    Stefan Zelger

    Die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit sprechen sich dafür aus, die Bürger verstärkt in das politische Leben der Gemeinden einzubinden und die Durchschaubarkeit von Entscheidungen zu fördern. Um einen Schritt zur Erreichung dieser Ziele zu setzen, werden mehrere Gemeinderäte der Bewegung einen Beschlussantrag zur Einführung von öffentlichen Bürgerfragestunden einreichen.

    Einige Gemeinden ermöglichen es den Bürgern, im Rahmen von Gemeinderatssitzungen oder im Vorfeld bzw. Anschluss an diese, Fragen und Vor-schläge an die Gemeindereferenten und Gemeinderäte zu richten. Bei der nächsten Gemeinderatsitzung wird dieses Instrument erstmals auch in der Gemeinde Salurn zur Anwendung kommen. Die Süd-Tiroler Freiheit begrüßt solche Initiativen: „Die Fragestunden sind ein Schritt hin zu mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung. Eine solche Fragestunde wertet die Institution Gemeinderat auf und kann vielleicht mehr Bürger motivieren, sich die Sitzungen anzusehen und sich am politischen Leben im Dorf zu beteiligen“, so Werner Thaler, Sprecher der Arbeitsgruppe „Gemeindepolitik“ der Süd-Tiroler Freiheit und Gemeinderat in Montan.

    „Direkter Input vonseiten der Bevölkerung kann zudem zu neuen und interessanten Einblicken führen. Die Einführung einer Bürgerfragestunde kann ohne Satzungsänderung oder bürokratischen Aufwand erfolgen, indem sie außerhalb der eigentlichen Tagesordnung stattfindet“, ergänzt Stefan Zelger von der Landesleitung der Bewegung. Damit die Fragestunde geregelt abläuft, nimmt sich die Süd-Tiroler Freiheit das Salurner Modell als Vorbild. Interessierte können die Fragen vorab mittels Brief, Fax oder E-Mail an die Gemeinde richten. Dadurch können sich die angesprochenen Referenten und/oder Gemeinderäte auf die Antwort vorbereiten und die Fragestunden gesittet und strukturiert ablaufen.

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    Kommentare (7)

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    • teitsch bleiben fratelli

      Die Fragen müssen schriftlich eingereicht werden, damit die SFH-Brüder Zeit haben zu überlegen, was sie antworten. Ja, die Schnellsten sind sie wohl nicht, und wenn sie sich schon nicht zutrauen einen direkten Kontakt zu den Leuten zu pflegen, dann sollten sie sich besser verstecken und nicht ein solch armeseliges Kasperletheater inszenieren. Dorfpopulismus à la sudtritolese.

    • Fidelio

      Unser Wohlstand ist auf die Trennung von Innsbruck zurück zu führen, seither geht es aufwärts, früher haben sie und Wien sich mit unserem Geld die Bäuche voll gefressen und Walzer getanzt, während wir hier an Hunger litten oder in ihren Kriegsgräben den letzten Schnaufer gemacht haben.

      • schorsch

        Da haben Sie Recht! Auch die DDR war so reich, bevor die BRD sie okkupiert hat.
        Man muß die Wahrheit schreiben, das ist Ihnen hier geglückt, Gratulation!

      • Fritz

        @Fidelio.
        Reden Sie mal mit älteren Menschen oder lese ein ordentliches Geschichtsbuch bevor Sie einen solchen Blödsinn schreiben. Wer die Zeiten der fasch. Unterdrückung und die Armut bis in die 60 er Jahre heute als Besserung verkaufen will macht sich mehr als lächerlich, oder ist die Zeit wo z.B. Bergbauern anstatt von fetten Landesbeiträge von der stillen Hilfe aus Deutschland lebten schon vergessen. Ich kann mich noch persönlich an die Zeit erinnern, Sie sind vielleicht zu jung dazu. Auch in Wien haben nur wenige mit dicken Bäuchen Walzer getanzt, genauso wenig wie in Rom und Berlin.
        @Schorsch
        waren Sie mal in der DDR vor dem Mauerfall? Die Menschen hatten nichts, nicht einmal ihre persönliche Freiheit und die Städte und Dörfer sahen bis nach 1998 aus als hätten die Alliierten Bomber gerade erst die Nacht davor noch Angriffe geflogen. Nur weil der Kindergarten und der Arzt auf Kosten des Staates (der damit auch Pleite ging) bezahlt wurden waren die Menschen NICHT reicher. Das Problem aller Menschen ist leider das schwache Langzeitgedächtnis.

        • Fidelio

          Fritz, kennen Sie die Geschichte der deutschen bzw. bayrischen sogenannten „Stillen Hilfe“ nicht, dann sollten sie sich die mal ansehen, jedenfalls die klassischen Geldgeber dieser Organisation waren ehemalige Kriegsveteranen, die für das Dritte Reich gekämpft haben – vergebens (Gott-sei-Dank wollte ich grad schreiben, aber auf ihren Gürteln stand „Gott-mit-uns“) also vergebens Dank der Alliierten (den Amerikanern, den Franzosen, den Engländern und den Russen). Nachdem aus Traum dem Dritten Reiches (heute gehört und Deutschland und morgen die ganze Welt) nichts geworden war, konnten sie ihren untergegangen Traum über die „Stille Hilfe“-Organisation, als gutes Werk getarnt, aber gezielt eingesetzt für das Deutschtum im Ausland, mit einer Geldspende irgendwie aufrecht erhalten, bis diese „Stille Hilfe“ skandalumwittert unterging.
          Und zweitens, in meinem Beitrag rede ich von Trennung von Innsbruck, von Walzer tanzen in Wien und Kriegsgräben, also ist klarerweise die Rede vom 1. Weltkrieg. Also Fritz, besser lesen, bevor Sie sich herablassen mit einer dümmlichen Einleitung ihren vermeintlich besserwisserischen Beitrag zu veröffentlichen.

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