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    „Schuldenschnitt ist notwendig“

    Sommerpause im EU-Parlament: Im TAGESZEITUNG Online-Gespräch erklärt Herbert Dorfmann, warum er in Griechenland im Urlaub war, ob ein „Grexit“ noch möglich ist und was man gegen das Flüchtlings-Problem unternehmen muss. 

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    Kommentare (21)

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    • Hubert

      Die Gesamtanschauung von Dorfmann hat mir gefallen.
      Bzgl. Griechenland und Italien und anderen hat er eine klare Aussage getätigt: ein Schuldenschnitt wird kommen müssen, um diese Staaten nicht abzuwürgen, was schlussendlich niemals im Interesse auch nicht der nördlichen Länder und da in erster Linie Deutschland sein kann. Dass weiß man auch, man getraut sich nur nicht, den Wählern dies so zu vermitteln.
      Auch, dass Europa zwar auch Schuld auf sich geladen hat in Richtung Afrika ist richtig.
      Die Alleinschuld aber liegt nicht bei Europa – er spricht zwar nicht von der USA, meint sie aber eindeutig und das ist richtig und gut so.
      Man muss endlich die Verursacherländer und Waffenlieferanten in die Pflicht nehmen und dazu sind Politiker schlussendlich da und man muss dieses Zinsgeldsystem einer Lösung zuführen – so geht es sicher nicht weiter.
      Was mir gefehlt hat, ist, dass er zwar von den guten Lebensbedingungen im europäischen Raum sprach, aber die effektiv auch bestehende Armut in diesem Raum nicht zumindest auch darlegte. Im eigenen Haus zuerst aufräumen wäre da die Devise, oder?

    • Gunti

      Schuldenschnitt hin oder her, wenn er gemacht wird, so werden die nächsten Staaten gleich folgen. Die Nachteile überwiegen den Vorteilen in den Euroländern und so wird’s nie funktionieren….Das ganze System Euro wird müssen geändert werden aber die Politiker sind halt mal Sitzenbleiber und somit will keine aufstehen und mal was unternehmen für das bessere…

    • Politikverdrossener

      Schuldenschnitt,Wer hat denn dieses ganze Geld so leichtsinnig verschenkt?Merkel und Co.Mit anderer Leute,s Geld ist es leicht groß zu tun!Ziehen Wir mal diese Politiker zur Rechenschaft.80%vom neuen Geld geht wieder in die Banken,wann ersetzt Bosbach endlich diese Versager?

      • Hubert

        @Politikverdrossener

        „das ganze Geld“ ist nicht von der leidenden Bevölkerung verschenkt und verbraucht worden, dies zum Einen. Du hast recht, wenn Du feststellst, dass immer die Banken und die Großkonzerne die Nutznießer sind. Gerade deshalb gehört die Reichensteuer weltweit eingeführt. Ob Bosbach, dem ich vielen Dingen auch recht geben muss aber wirklich der Heilsbringer wäre, weiß ich nicht. Die Schieflage dürfte ziemlich klar sein, wenn Du Dir diesen Bericht ansiehst – gute Unterhaltung, wenn es diese dann noch gibt.
        https://i.ytimg.com/vi/KYcuLmFUyjE/mqdefault.jpg

    • Murks

      Die Überheblichkeit der Politiker ist zum Schreien. Im Nachhinein ganze Staaten in den Ruin treiben ist ein starkes Stück. Die haben jegliche Glaubwürdigkeit verloren.
      Italien ist nach Griechenland der nächste Kandidat.
      Was macht Dorfmann eigentlich außer TTIP Lobbyismus und was bringt er den Südtirolern?

    • Andreas

      Das jetztige System ist am Kollabieren, da die Spanne zwischen Arm und Reich zu groß geworden ist.
      Immer dann, wenn es in der Geschichte so war, kam es zu einem Wechsel.
      Einen Toten kann man auch mit größter Mühe nicht mehr zum Leben erwecken, man kann aber daran rumwurschteln, damit das Umfeld nicht bemerkt, dass er tot ist, was aber auch nur begrenzte Zeit geht.

      Bis jetzt waren die Wechsel meistens eine Verbesserung, es spricht nichts dagegen, dass es auch diesmal so ist.
      Die Einsicht, dass auf Teufel komm raus produzieren und unsere Ressourcen begrenzt sind, greift so langsam.

    • Wicki

      Mit solchen Politikern geht alles zur Neige.

    • Herbert

      Das ist doch längst alles bekannt. Nichts neues, die alten Worthülsen machen Dorfmann nicht glaubwürdiger. Als TTIP Lobbyist ist der Mann bei vielen Leuten verpönt.

    • goggi

      Die EU wurde hauptsächlich als Umverteilungsmaschinerie des Geldes geschaffen.
      Natürlich von Fleissig nach Reich und nicht umgekehrt.
      Man kann zentral agieren und die Lobbyisten können ihren Einfluss direkt in Brüssel gezielt einsetzen.
      1800 Lobbyisten nur dafür,dass die Finanzmafia nicht benachteiligt wird.
      Die Schulden von Italien haben sich seit der Einführung des Euros bis heute im 40% erhöht.
      Als ganz einfach,die EU ost überflüssig wie ein Kropf.

    • Franz I

      Der Dorfmann ist einer von zigTausend politischen Arbeitslosen im eigenen Land und deshalb in Brüssel!
      Was Griechenland anbelangt, müssen dort einschneidende Neuerungen gemacht werden – wo sind die 250 Mrd. € die ja schon dorthin gepumpt wurden – es ist nicht genung und macht keinen Sinn wenn nur alle Jahre die Regierungausgetauscht wird und diese nicht Imstande sind auch nur die Zinsen zu begleichen!
      Hier brauchts keinen Besserwissser Dorfmann, er könnte ja seinen Sold spenden!

    • Inge

      Dieser Lobbyist kostet unnötig viel.

    • Checker

      Bezüglich Griechenland: Die Ergebnisse der gescheiterten Sparpolitik (seit 2010): -26 BIP, Arbeitslosigkeit über 25 %, und eine Kindersterblichkeit auf dem Niveau eines Dritte-Welt Landes!! das ist mehr als die USA in der grossen Depression in den 30 igern hatten!!! Wenn jetzt europäische Politiker sagen, sie hoffen,dass jetzt endlich mit Reformen das Land auf die Beine kommt, dann kann man ohne jeden Zweifel davon ausgehen, dass diese Leute nicht ganz dicht in der Birne sind.
      Griechenland wird der schwarze Peter zugeschoben, da das Land effektiv ohne Geschäftsmodell dasteht und seine Schwierigkeiten hat, es wird damit aber nur das Hauptproblem der Wettbewerbsfähigkeit in Europa verdeckt.
      Der Euro ist die falsche Währung für Länder mit unterschiedlicher Wirtschaftskraft, für die Südländer ist er zu stark für die Nordländer zu schwach (=hoher Export, aber zu schwache Währung für den Ottonormalverbraucher). Das heisst die Südländer sind zu teuer (früher hat man die Währung abgewertet) und können daher nicht wettbewerbsfähig gegenüber den Nordländern sein. Um diesem Problem Einhalt zu gewähren hatte man einmal ein gemeinsames Inflationsziel festgelegt (=Definition einer Währungsunion), das aber von den Südländern überschritten und von den Nordländern unterschritten wurde.
      Nun will man in Europa dieses Problem einfach nicht angehen, mittlerweile haben renommierte Wirtschaftswissenschaftler, darunter Nobelpreisträger wie Krugman, Stieglitz usw. x Briefe an die EU geschrieben – ohne Erfolg.
      Die Lösungswege sind 3:
      1. Wir kehren zu nationalen Währungen zurück (Deutschland mit seinem Megaexport und MickeyMaus Binnennachfrage wäre dann pleite, aber auch für die anderen Länder wäre es zunächst hart, die Importindustrie würde aber gestärkt).
      2. Wir lassen Transferzahlungen zu (wie die USA machen, z.b. Kalifornien), haben wir heute auch innerhalb Deutschlands (nur wollen die Nordländer nicht für den angeblichen Schlendrian im Süden zahlen (nur wenn diese ihre Produkte auf Pump kaufen ist man einverstanden).
      3. Die Nordländer lassen steigende Löhne und damit mehr Inflation zu (will Deutschland auch nicht, da man sich dann eingestehen müsste, dass die Agenda 2010 Bullshit war).

      Also: wir stehen vor einem Scherbenhaufen, das Solidaritätsprinizip und der Humanistische Gedanken wird gerade mit Füssen getreten.

      Nur eines weiss ich: Ich möchte kein Europa unter der Vorherrschaft Deutschlands, so wie es Schäuble in einer seiner letzten Reden im deutschen Bundestag gezeichnet hat, dies hatten wir schon 3 Mal, es wird auch ein 4. Mal schiefgehen.
      Am deutschen Wesen wird, wie wir gerade in Griechenland sehen, eben Nicht die Welt genesen.

    • christian waschgler

      Griechenlands Schulden kosten jeden einzelnen Europäer ca. 1.000 €. Wird ein Schuldenschnitt gemacht werden ihm unverzüglich die anderen Pleitestaaten folgen. Misswirtschaft und Korruption wird also hoffähig gemacht und legalisiert. So wie bei der Bankenpleite die uns bis jetzt 5,5 Billionen gekostet hat und die Banken daraus nichts gelernt haben. Die Boni sind jetzt noch höher wie vor der Bankenkrise

      • Erwin

        Banken haben wenig Beschränkungen. Die Politik, Minister, Ministerpräsidenten sind Bankenvertreter oder machen was Bankenvertreter von ihnen verlangen. Zum Beispiel Monti ist Goldman Sachs Vertreter.

        • christian waschgler

          Erwin – Monti ist ein gutes Beispiel für die internationalen Bankbanditen. Er kassiert monatlich 100.000 € Rente die er anderen stiehlt. In seiner Regierungszeit hat er den Inflationsausgleich für Renten über 1.400 € gestrichen. Mit der niedrigeren Rente und der verweigerten Nachzahlung stiehlt er jedem diesen Rentnern ca. 50.000 €

    • AL BUNDY

      Dorfmann, gähn…gähn…..schnarch…schnarch…rrrrrrrr…zzzzzzz….rrrrrr….rrrrrrrr….zzzzz…..rrrr

    • christian waschgler

      Politiker haben sich noch nie schwer getan das Geld das andere Leute verdient haben zu verteilen

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