Du befindest dich hier: Home » Südtirol » Thalers Brief

    Thalers Brief

    Thalers Brief

    Schützenkommandant Elmar Thaler ist sichtlich genervt vom Landtagsabgeordneten Alessandro Urzí. Jetzt hat er einen geharnischten Brief verfasst.

    Lesen Sie selbst:

    „Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Urzì,

    wie ich erfahren habe, bereiten Ihnen die von uns Schützen benutzten, völlig entschärften Karabiner Mauser K98 weiterhin Sorge.

    Nachdem Sie schon die völlig unbegründete Befürchtung hatten, mit den entschärften Karabinern Mauser K98 würde ein „historisch belastetes“ Gewehr bei uns Schützen Verwendung finden, sorgen Sie sich nun in einer neuerlichen Landtagsanfrage um die fachgerechte Entschärfung dieser Karabiner.

    Ich möchte Sie hiermit beruhigen:

    die Entschärfung dieser Karabiner wird fachgerecht und genauestens durchgeführt und zudem von den zuständigen Sicherheitsbehörden laufend überprüft.

    Aber nachdem Ihre Anfrage nicht direkt an uns ging, sondern an die Landesregierung, möchte ich deren Antwort, die sicherlich umfassend und fundiert sein wird, nicht vorgreifen.

    Aber das bringt mich meinerseits zu einer Frage an Sie:

    warum bemühen Sie die Landesregierung mit dieser Angelegenheit?

    Warum wenden Sie sich nicht direkt an uns Schützen?

    Sehr gerne würden wir Ihnen sämtliche Auskünfte aus erster Hand erteilen, in vollständiger Transparenz.

    Ich möchte Sie daher ganz herzlich zu uns in unsere Bundeskanzlei (Waltherhaus, 4. Stock, Schlernstraße 1, 39100 Bozen, vom Landtag in weniger als einer Minute Gehzeit zu erreichen!) einladen.
    Dort werden wir Ihnen sehr gerne unsere vollständig entschärften Gewehre zeigen, Ihnen erklären, wie diese funktionieren, was wir damit machen und wie man diese handhabt.

    Sehr gerne können Sie zu diesem Treffen auch einen technischen Experten Ihres Vertrauens mitbringen, der Ihnen zweifellos bestätigen wird, dass unsere Karabiner Mauser K98 völlig entschärft sind und die Entschärfung unumkehrbar ist.

    Und natürlich könnten an diesem Treffen auch Vertreter der Quästur Bozen teilnehmen, mit denen wir in sämtlichen Fragen zu unseren entschärften Waffen vertrauensvoll zusammenarbeiten.

    An dieser Stelle sei mir ein ausdrückliches Lob an die zuständigen Beamten der Bozner Quästur erlaubt, die Ihre Arbeit sehr genau nehmen, in sämtlichen Fragen des ital. Waffenrechtes hervorragende Experten sind und sich uns Schützen gegenüber in der Frage unserer entschärften Waffen immer sehr korrekt verhalten.

    Sehr gerne dürfen Sie auch einen unserer völlig entschärften Karabiner Mauser K98 selbst in die Hand nehmen, denn nichts geht über eine persönliche Visitierung.

    Leider können wir Ihnen das Salutschießen mit unseren vollständig entschärften Karabinern Mauser K98 nicht gestatten, denn dazu müssten Sie erst eine einjährige, strenge Ausbildung durchlaufen, wie alle unsere Mitglieder.

    In Erwartung Ihrer Rückantwort verbleibe ich

    Mit Tiroler Schützengruß

    Elmar Thaler
    Landeskommandant“

    Clip to Evernote

    Kommentare (82)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Adelheit

      Schon wieder ein sommerlicher Bruderstreit.

    • Gregorius

      Den Schützen soll doch endlich die Finanzierung über die Steuergelder des Landes gestrichen werden. Wir brauchen keine Miliz. Wir wollen Ruhe und Frieden.

      • Luis

        Der „Staat“ kann nicht mehr für Sicherheit sorgen. Die vielen Illegalen sind ein Kennzeichen dafür.

        • Peace

          „schützen“ müssen wir uns höchstens von den „Schützen“ und ihrer grundsätzlichen Falschheit, nicht von den „illegalen“ Flüchtlingen. Offensichtlich haben es immer noch nicht alle geschnallt, aber die aktuellen Flüchtlingsströmen sind biblischen Ausmasses und noch nie in der jüngsten Geschichte in diesem Umfang gewesen…da sollten wir alle bei uns anfangen uns selbst konkret helfen, denn lieber Luis das was einen Staat ausmacht ist sein Volk, wir alle, incluso alpini e schüzzen.

          • Luis

            Lernen Sie Geschichte und Sie werden sich vor Schützen sicher nicht schützen müssen.

            • Peace

              ja Luis, da wären wir wieder bei den Themen „in der Vergangenheit leben“ oder „aus der Vergangenheit lernen“.
              Es ist offensichtlich dass gerade die Schützen in diesem Dilemma seit Jahrzehnten feststecken und nicht in der Lage sind sich nach „vorne“ zu bewegen, sondern immer nur alte teils falsche Feindbilder aufrufen um ihre eigene Existenz damit zu begründen; Ferner, es gibt Schützen die auch heute noch zu sogenannten verbannten Freiheitskämpfern (=Terroristen die noch in den 60er bis Ende 80er Jahren Bomben gelegt haben, an zwei nächtliche Anschläge erinnere ich mich noch sehr gut) pilgern und diese als „Helden“ vergöttern: wer Gewalt verherrlicht ist in meinen Augen gefährlich und davor schütze ich nicht nur mich sondern auch meine Kinder.

            • Murks

              Was waren die Ursachen, dass Südtiroler sich zur Wehr setzten? Waren die Schikanen der Okkupationsmacht unerträglich?

            • schorsch

              Diese Fragen werden natürlich vom „Frieden“ und seiner Fanatiker-gemeinde ausgeklammert, denn verbrecherische politische Ursachen „gab es nicht“ und wer anderes behauptet, ist ein wahrer Menschenfeind, der mit Heimtücke bekämpft werden muß.

      • helmut

        Wer ist „wir“?

        Sind das die „Grünen“?

        • Peace

          wir = das Volk = der durchschnittliche Bürger

          • Tirola Bua

            Ich bin ein durchschnittlicher Bürger und wills nicht.

            Entweder allen Vereinen die Finanzierung streichen oder keinem. Ganz einfach.

          • schorsch

            Frieden: Sie irren, denn das Volk steht hinter den Schützen, nur eine Handvoll Plärrer machen Wirbel. Daß Sie sich Frieden nennen, ist ja an sich schon eine Lüge. Friede beginnt mit tolerieren = ertragen – davon merke ich bei Ihnen nichts.

            • Peace

              Das Volks steht hinter den Schützen, vielleicht ist das in Moos im Passeiertal der Fall, aber die meisten Bürger leben nun doch eher in den Städten. Lass mal die Kirche im Dorf, schorsch

            • Jakob

              Frieden sichert man indem man Organisationen der du, Urzi, helmut, Bonazza, Thaler, Leitner und Co. anghören den Wind aus den Segeln nimmt.

            • Peace

              Frage an schorsch:
              tolerieren Sie Neonazis und ihre Slogans?
              Ich bin in Wirklichkeit sehr tolerant und friedvoll, hab mich noch nie mit jemanden geprügelt, auch wenn ich eingestehen muss bei den „Wotschgschichtorn“ von manchen Schützen echt Lust bekommen eine Ohrfeige oder Tritt in den Hintern auszuholen 🙂

            • Bernhardl

              Die USA und andere Regierungen behaupten immer wieder mit Abschreckung durch Stärke, Frieden zu sichern.

            • schorsch

              Wieso soll ich Halb- oder Ganzwahnsinnige tolerieren? Für Faschisten und Nazis gilt: Kampf bis aufs Messer. Von diesem Widerstand gegen die italienischen Faschisten und ihre deutschen Handlanger hier im Lande bemerke ich bei Ihnen Null. Also liegt der Schluß nahe, daß Sie es sind, welcher toleriert. Ein Mann, der sich, auch als Halbwüchsiger, noch nie prügelte, ist so seltsam, daß man es nicht zu glauben vermag.
              Ja, wenn es Ihnen so danach ist, einem Schützen in den Arsch zu treten, warum tun Sie es denn nicht, sie offenkundiger Feigling?

            • Peace

              Nun schorsch, Fakt ist dass die meisten Schützen In- und Ausländerfeindlich sind und somit mit NN und Fascos einiges gemeinsam, und Sie bezeichnen sie die ganze Zeit als harmlos, nicht ich. Ich toleriere grundsätzlich keine dieser gewaltbereiten Gruppierung, egal ob recht oder links, Deutsch oder Italienisch. Was anderes habe ich hier in den Forum weder behauptet noch vertreten, aber diese billigen Unterstellungen und primitive Schlägertypen Einstellung Ihrerseits sind typische Anzeichen für eine tief verwurzelte rechtsextremistische Feindseligkeit.
              TOLLERANZA ZERO
              Auf weitere so inhaltslose und provokative Posts werde ich nicht mehr eingehen, vernünftige Argumente haben Sie eh keine mehr auf Lager.

            • Anton

              Peace, woher ihre Vorurteile kommen mögen?

    • Moidi

      De ewigen Stänkereien von die Schützen gian mir regelrecht auf die Nerven.

      • Mali

        Moidile, du hast schlechte Nerven!
        Trotzdem getraue ich mich zu fragen: Wer stänkert da – wenn man den Brief genauer durchliest?

      • schorsch

        Gute(r) Moidi,

        einen Brief in deutscher Sprache inhaltlich zu verstehen, fällt Ihnen sichtlich schwer.
        Macht aber nichts, denn denken und lesen können auch viele andere.
        Dem Allessandro geht es nicht um einen friedlichen Austausch von technischen Informationen, sondern um eine politische Stimmungsmache gegen die Anderen, sowie es ja auch dem Herrn Tolomei nicht um Kulturaustausch zu beiderseitigen Bereicherung ging, sondern um die kulturelle Vernichtung der Anderen. Das Südtiroler Schützenwesen ist uralt und Teil unserer Kultur. Gute(r) Moidi, um deren Beseitigung geht es dem Allessandro mit seiner Heimtücke.

        • Federike

          Schützen sind eine paramilitärische Organisation und haben mit Kultur absolut nichts gemeinsam, wäre eine vollkommene Irreführung des Begriffes Kultur.

        • ÖZzi

          ahahha Schorsch, i pitt di…
          so uralt circa wie die von den Römern gegründete Ortschaft Naturnia (Naturns) oder gar wie unserer landesältester Ahne, der Ötzi, in dem ja hauptsächlich das Erbgut bekannter Urvölker (Etrusker, Korsen, Liguren, usw) aus dem Mittelmehrraum nachgewiesen werden konnte. Da ja sogar bei einigen Nordtirolern noch das DNA vom Ötzi entdeckt wurde, kann man vielmehr behaupten, dass im Nordtiroler noch das Blut eines Sarden oder Korsen fliesst…kannst Dir denken bei uns. Wenn Du Zweifel über deine sichere „Unreinheit“ und südliche Abstammung hast, kannst Du ja auch mal dein Erbgut entschlüsseln lassen, das Ergebnis wird Dich umhauen, ah hahhaha…

          Ihr lebt echt noch im Neolithikum

        • ÖZzi

          Schosch
          so uralt circa wie die von den Römern gegründete Ortschaft Naturnia (Naturns) oder gar wie unserer landesältester Ahne, der Ötzi, in dem ja hauptsächlich das Erbgut bekannter Urvölker (Etrusker, Korsen, Liguren, usw) aus dem Mittelmehrraum nachgewiesen werden konnte. Da ja sogar bei einigen Nordtirolern noch das DNA vom Ötzi entdeckt wurde, kann man vielmehr behaupten, dass im Nordtiroler noch das Blut eines Sarden oder Korsen fliesst…kannst Dir denken bei uns. Wenn Du Zweifel über deine sichere “Unreinheit” und südliche Abstammung hast, kannst Du ja auch mal dein Erbgut entschlüsseln lassen, das Ergebnis wird Dich umhauen, ah hahhaha…

          Ihr lebt echt noch im Neolithikum
          (verstehe nicht wieso dieser Post noch auf Freischaltung wartet)

          • schorsch

            ÖZzi, der Genetik-Experte!
            Sie sollten, bevor sie soviel genetischen Stuß verzapfen, die Forschungen bzw. die Ergebnisse von Gen-Tests zur Kenntnis nehmen.
            48 Prozent der Österreicher (damit auch der Tiroler) haben die Haplo-Gruppe H.
            Woher die stammt, können Sie nachlesen.

            • ÖZzi

              Kling so ein bisschen nach Dr. Mengele was sie da treiben…
              Weshalb der Tiroler oder Südtiroler ganz bestimmt den 48% zugeordnet werden soll ist mir rätselhaft, obgleich auch völlig belanglos wenn’s um die Unwahrheit geht des uralten Schützentums hierzulande.

        • Alex

          Alessandro schreibt man mit einem L

      • Ein zahlender Bürger

        Das ständige gestänkere BEIDER Seiten geht auf die Nerven, der reinste Kindergarten.
        Es gibt andere Probleme im Land die mehr Aufmerksamkeit benötigen.

      • Luis

        Dass Ihnen die „Stänkereien“ der Neofaschisten nicht auffallen ist bemerkenswert.

    • Wurznsepp

      @Moidi: Stänkereien der Schützen? Wohl eher Stänkereien vom Urzì… Sinnerfassendes Lesen erweitert den Horizont ganz ungemein, ich kann es Dir nur empfehlen.

    • johannes mayer

      die schützen gehen mir auf die eier

    • Lola

      Schützen abmarschieren, bis hinter den Bergen! Vorwärts Kameraden, zurück!

    • Jakob

      Es gibt wirklich keinen Verein der unnützer ist als die Schützen und der so viel Ärger bereitet wie die diese lächerliche Truppe, immer nur auf Polemiken und Streit aus diese Herren, ähnlich wie Casapound, nur sind da nur drei Hansel dabei, werden zum Glück nicht mit Steurgeldern finanziert werden und haben keine Gewehre. Man sieht auch im Forum der TZ welch blindwütigen Fanatiker sich in diesen Reihen wiederfinden, bitte abmarschieren!!

      • schorsch

        Lieber Jakob,
        erzählen Sie uns allen, was für einen Ärger Sie ganz konkret mit den Schützen haben.
        Stört Sie allein der Anblick von Männern und Frauen in Tracht, stört sie vielleicht das Traditionsbewußtsein, das Geschichtsbewußtsein, das Festhalten an der Tiroler Identität?
        Was erweckt Ihre Haßgefühle auf diese „lächerliche Truppe“, zu der immer mehr junge Tiroler stoßen?!

        • Jakob

          Tiroler Identität? Dass ich nicht lache, die tiroler Identität ist zum Glück etwas breiter gefächert als uns diese einfältigen Herren glauben machen wollen. Geschichts- und Traditionsbewußtsein? Ich hatte das Vergnügen (eigentlich wars kein Vergnügen) einige Schützen näher kennen zu lernen, und ich muss sagen größeren Kulturbanausen bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet. Das Geschichtsbewußtsein limitiert sich auf das verklärte Bild des tiroler Talibans Hofer und die größte Tradition, die sich erkennen lässt, besteht darin: hinterm Bierbudel Sprüche zu klopfen, am Sonntag in der Kirche zu Kreuze kriechen und in der Woche gegen alles was nicht genauso hnterwäldlerisch ist wie sie zu hetzen.

          Dann demonstrieren sie noch scheinheilig gegen faschistische Denkmäler, aber als Leitner (ein Schütz) mit der faschistischen Lega und dem Front National gebandelt hat war kein einziges kritisches Wort zu hören. Heuchlei in Reinform ist das.

          • schorsch

            Sie werfen also ALLEN Schützen mangelnde Bildung vor. Wissen Sie, das große Problem aller polemisierenden Vereinfacher ist, immer in der Mehrzahl zu sprechen. DIE Deutschen, DIE Italiener, DIE Juden, DIE Schützen…
            Es mag schon, wie in jeder – in JEDER – großen Organisation, Kulturbanausen geben. Richtig ist, daß alle Organisationen sich selbst überprüfen müssen.
            Das berechtigt jedoch niemand, in Haß gegen ALLE zu verfallen.
            Weil Sie den A. Hofer als TALIBAN bezeichnen: darf ich fragen, was Nelson Mandela für Sie ist?
            Daß 15jährige Schützen mit ihren Großvätern 1915 bis 1918 unter Strömen von Blut ihr Leben in Eis und Schnee gegen einen überlegenen Aggressor einsetzten, der deswegen das Land Tirol nicht erobert hat, ist ebenfalls einer Erinnerung wert.
            Tiroler Identität ist breit gefächert, das ist richtig. Die Schützen gehören dazu!

            • ÖZzi

              In jedem anderen Land sind die Schützen ein Jäger- oder Sportschützenverein, keine in der Vergangenheit lebende paramilitärische Organisation zum Schutze der kulturellen Traditionen (…welche denn genau, wirklich aller hier lebenden Menschen oder nur gewisser?).

            • Damian

              Ihr fanatischen Brüder solltet auch angesichts eures fortgeschrittenen Alters etwas weiser auftreten und weniger hetzen.

            • schorsch

              Nichts gar so damisch damian…

            • Piotre

              @schorsch: Bezüglich deinem blutigen Verweiß des Einsatzes der Kinder-Schützen und ihren Opas, ist es:
              1. eine Schweinerei wenn „euer Vaterland“, wie ihr es gerne nennt, Menschen solchen Alters in den Krieg schickte;
              2. ging es beim 1. Weltkrieg vorderhand darum, die österreichische Fremdherrschaft loszuwerden.

            • schorsch

              Piotre: Erstens: „Verweis“ schreibt man mit „s“.
              Zweitens: Die 15jährigen und 80jährigen gingen ohne staatlichen Aufruf von selbst an die südlichen Grenzen Österreichs, um diese gegen einen faschistischen Aggressor zu verteidigen.
              Es gelang, kein feindlicher Soldat konnte bis zum Kriegsende Tiroler Boden betreten und erobern, trotz drückender materieller und personeller Überlegenheit. Auf den letzten Satz einzugehen, erspare ich mir deshalb.
              Dümmliche Provokationen wirken nicht.

            • Liesl

              Für schorsch, helmut & Co.:
              Grüße aus einem Gefängnis „eures Vaterlandes“:
              „Die Zellen wurden von den Österreichern errichtet, indem die Bögen zugemauert und kleinen Fenstern versehen wurden. Im Gang vor den Zellen wurde ein an der Wand befestigter Pfahl aufgestellt, der als Straf- und Folterinstrument diente. Hier wurden die Gefangenen mit den Händen hinter dem Rücken an einem am Pfahl befestigten Eisenring festgebunden und mussten so auf Zehenspitzen stundenlang ausharren. In diesen Zellen, die nur wenig Raum boten und nur schlecht beleuchtet waren, wurden die Gefangenen bis zum Instruktionsprozess gefangen gehalten. Nach dem Prozess wurden sie meist in das Gefängnis im anderen Schlosstrakt überführt.
              Auch Damiano Chiesa, Cesare Battisti und Fabio Filzi wurden hier zwei Tage lang bis zur Urteilsvollstreckung im Schlossgraben gefangen gehalten.
              In diesen Zellen wurden auch andere, von den Österreichern zum Tode verurteilten Irredentisten gefangen gehalten, wie z.B. Silvia Gottardi, deren Todesstrafe vom 12. Oktober 1915 in eine siebenjährige Haftstrafe umgewandelt wurde, und der Trentiner Rechtsanwalt Valentino Peratoner, der sich hier am 3. Oktober 1916 das Leben nahm. „ (Beschreibung am Eingang zu den „Celle dei Martiri“ im Castel del Buonconsiglio in Trento).

          • Bernhardl

            Viele Italiener sehen sich die Umzüge der Schützen gerne an. Viele von den Italienern sagen, dass sie nichts vergleichbares mit Schützen haben.

            • Peace

              rein folkloristisch betrachtet sind sie wirklich nicht schlecht, aber der Karneval der Kulturen in Berlin ist noch viel besser weil:
              1. die Leute lachen alle und gucken nicht so… so böse und badboy mässig… drein wie die Folklorebuabm
              2. die Musik ist nicht so langweilig und wiederholend
              3. es wird nicht so stark gefurzt im Vergleich zu unseren Folkloreburschen (was essen die den jedesmal…ich verstehe das nicht
              4. modernere Sommerhosen getragen werde
              5. die Gesprächsrunden sind irgendwie…kultivierter und zeitgemässer

              Wenn Schützen z.B. mit einem Reagge oder Hip Hop Soundsystem daher marschieren würde, glaube ich dass auch mehr Afrikaner ihnen vergnügt zuschauen würden, vielleicht sogar mit ihrem Allerwertesten im Rhythmus mit wackeln …

            • OEZzi

              :_) …isch deis gail piess, i konn nimmr aufheern zu lochn, genniaal

            • schorsch

              Es steht in ja frei, überall wo es möglich ist, mit ihrem Artsch zu wackeln. Wackeln Sie aber zuerst mit Ihrem Kopf, vielleicht hilft das noch etwas…

            • Ida

              @ schorsch: Weiter oben hast du eine Forumsteilnehmerin bezüglich Sprache kritisieren wollen, lies mal deine Beiträge genauer durch, und dann vor die Tür für den Rest der Stunde!

            • Kurt

              Was kosten die Schützen dem südtiroler Steuerzahler jährlich? Wie viele Gelder fließen jährlich in die Kassen dieser paramilitärischen Organisation? Und über welche Wege, denn ich glaube nicht, dass wir im Landeshaushalt ein Posten für Militärausgaben haben, oder doch?
              Die Opposition soll eine Landtagsanfrage in diesem Sinne im Landtag einbringen. Wir wollen wissen, wie die Schützen finanziert werden.

    • Wurznsepp

      Ich würd ja zu gern das Gesicht vom Urzì sehen, wenn er den Brief liest. Und sollte er kommen, dann wär ich schon gespannt, wie er sich mit dem Gewehr anstellt. Sowas bringt endlich mal Schwung ins Sommerloch, bravo Schützen!

    • Antonia A.

      Super tolle, gute Beiträge von beiden Seiten.

    • Kurt

      Was kosten die Schützen dem südtiroler Steuerzahler jährlich? Wie viele Gelder fließen jährlich in die Kassen dieser paramilitärischen Organisation? Und über welche Wege, denn ich glaube nicht, dass wir im Landeshaushalt ein Posten für Militärausgaben haben, oder doch?
      Die Opposition soll eine Landtagsanfrage in diesem Sinne im Landtag einbringen. Wir wollen wissen, wie die Schützen finanziert werden.

    • Charlotte

      Paramilitärische und milizartige Organisationen sind immer gefährlich, das hat man auch bei den letzten Kriegen im Ex-Jugoslawien gesehen.

    • helmut

      Wenn es um die heilige Italianita geht, marschieren alle Trolle auf.

      • Imelda

        Ihr spukt fortwährend in den Teller aus dem ihr tagtäglich esst. Disgusting!

        • Wurznsepp

          Das tust ja wohl eher Du. Wenn Du schon so auf heilige italienische Erde stehst, kann ich Dir ein wunderbares Fleckchen empfehlen, garantiert italienisch, etwas dreckig, aber dafür 100% grün-weiß-rot. Liegt halt 600 km weiter südlich, aber für Dich wahrscheinlich kein Problem.

        • helmut

          Liebe Imelda!

          Ich bin kein Sozialhilfe-Empfänger, der irgendetwas von Italien geschenkt bekommt.

          Der Vorwurf der Undankbarkeit trifft mich daher nicht.

          Auch nicht, wenn Sie ihn auf Englisch verstärken.

          Sind Sie Engländerin? Ich hatte Sie eher für eine Italienerin gehalten.

        • christian waschgler

          Imelda – Für den Teller aus dem wir essen haben wir mehr Steuern und Abgaben bezahlt als je im Teller Platz hat. Nicht immer mit Latrinenparolen versuchen die Wahrheit umzudrehen

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen