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    Helden der Arbeit

    Helden der Arbeit

    Mit sieben Medaillen, sechs Exzellenzdiplomen und vielen neuen Erfahrungen kehren die 19 Südtiroler WorldSkills-Teilnehmer nach Hause zurück. Von ihren Familien, Freunden und Fans wurden sie am Dienstagabend bei der Empfangsfeier in Maretsch gebührend gefeiert.

    Der Siegesjubel bei der Preisverleihung am Sonntagabend im brasilianischen São Paulo wollte nicht enden, als die Südtiroler WorldSkills-Teilnehmer Schlag auf Schlag auf die Bühne gerufen wurden. Vor Tausenden von Zuschauern wurden ihnen sechs Exzellenzdiplome, eine Bronzemedaille, eine Silbermedaille und fünf Goldmedaillen überreicht. Besser hatten die Teilnehmer aus Südtirol nur bei der Meisterschaft 2005 in Helsinki abgeschnitten.

    1_Empfangsfeier_WorldSkills

    Die Empfangsfeier

    Auch einige Tage nach der Preisverleihung strahlten die Jugendlichen noch über das ganze Gesicht, als sie am Dienstagabend Zuhause empfangen wurden. Unter Jubel und begleitet von Musik und Applaus marschierten die 15 Burschen und vier Mädchen des WM-Teams in Schloss Martesch ein. Gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und Fans ließ man die vier anstrengenden Wettkampftage und das grandiose Ergebnis der WorldSkills 2015 nochmals Revue passieren.

    Unter tosendem Applaus wurden die Nachwuchstalente, ihre Experten und Lehrbetriebe sowie auch die Berufsgemeinschaftsobmänner auf die Bühne gebeten. Als letzte der Teilnehmer wurde die 20-jährige Mediendesignerin Franziska Matzneller aufgerufen: Sie hat das beste Ergebnis des WM-Teams erzielt und wurde deshalb zur „Best of Nation“ gekürt. „Ich hätte mir nie erträumt, zu gewinnen“, konnte es Franziska Matzneller nach der Siegerehrung immer noch kaum glauben. „Aber jetzt bin ich einfach nur glücklich.“

    Neben Vertretern des Verbandes für Handwerker und Dienstleister (lvh), den Vertretern der Partnerorganisationen sprachen auch Landeshauptmann Arno Kompatscher, Special Member des WM-Teams und Landesrat Philipp Achammer sowie die Landesräte Florian Mussner, Martha Stocker und Waltraud Deeg den Jugendlichen ihre Anerkennung und Glückwünsche aus.

    Im Rahmen der Empfangsfeier wurde Herbert Fritz die Auszeichnung Honorary Member der internationalen WorldSkills Organisation für seinen langjährigen Einsatz und die Vertretung Italiens bei den Berufsweltmeisterschaften verliehen.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (44)

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    • Luis

      Gratulation den Teilnehmern und den Organisatoren.
      Die Politiker haben bei diesen Auftritten am wenigsten verloren. Diese Politiker können dabei sein, dann bitte auf den hintersten Plätzen, denn Politiker (besonders der SVP) missbrauchen Erfolge der anderen für ihre Propaganda.

    • josef lazzari

      Politiker der SVP haben solche Erfolge überhaupt erst möglich gemacht. Bravo an alle gut gemacht und weitr so.

    • hakk

      @Luis
      stimme da nur voll zu !!!
      Unser „lieber“ Achammer hat sich ja sich ja wieder toll profiliert – und das „gegrinse“ von der Besten Seite präsentiert !
      er durfte sogar auf unsere Spesen in São Paulo dabei sein !
      super – lei super !!!
      die Politiker braucht es da wirklich nicht……

      • Observer

        Ehrlich gsogg i find den gonzen Medienrummel um das Gonze total übertrieben!! Olles guat und recht ober des isch dechter koane Olympiade, oder?

      • Peter.g

        Nach dem Bartwuchs von Achhammer zu urteilen haben sich die Friseure geweigert eine Gratis Rasur zu machen, oder wird er am Ende schon als Südamerikaner verwechselt der beim Betteln ist?

        • Anderer

          Für jene die es noch nicht mitbekommen haben: Achammer ist auf eigene Kosten nach Brasilien gereist und hat dort anstatt irgendwo am Strand im Urlaub zu liegen unsere Teilnehmer kräftig unterstützt!

          • Andreas

            Aber bitte, hör doch auf mit Fakten, wie es wirklich war interessiert doch niemanden.
            Manche müssten Vorurteile überdenken, könnten nicht jammern und es würde ihr Weltbild zerstören, wenn sie ihre Meinung revidieren müssten, dass alles und jeder außer sie selbst ein Gauner ist.

          • Murks

            Wenn diese svp Politiker selbstlos und altruistisch wären, warum kümmern sich diese Achammers, Stockers, Deeg, Mussners, …nicht um die Armen im eigenen Land und kürzen sich nicht selbst die monatlichen 20.000 Euro Brutto?
            Aber nein, diese Regierungspolitiker machen PR-Aktionen und schmücken sich mit fremden Federn, um ein paar Stimmen zu ergattern.

    • THEMA

      Das beste war das Bild der Teilnehmer, schön aufgereiht, in den Dolomiten ohne Tricolore, im
      Alto Adige mit grosser Tricolore vorne weg.

    • Frage?

      Könnte man in der Redaktion bei der Wahl der Überschrift, das Hirn einschalten?

      Sind wir in der DDR????

      In der DDR gab es den Held der Arbeit!
      Dafür vergab man im Arbeiter und Bauernstaat Urkunden!

      Allgemeinbildung bei der Wortwahl würde auch der Redaktion nicht schaden!!!

      Warum?

      Einfach hier nachlesen!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Held_der_Arbeit

      Fehlt nur noch, dass man den jungen Lachhammer als „Hornecker“ bei der Feier verstehen soll!

    • Demosthenes

      Helden der Arbeit für Italien? Lachhaft!

      Die TeilnehmerInnen sind samt und sonders Südtiroler, kein einziger Italiener war bei der Berufsmeisterschaft. Dennoch schwingen die Teilnehmer fröhlich die Fahne des fremden Staates?

      Bislang haben die Südtirolerinnen und Südtiroler als »Team South Tyrol« an den WorldSkills teilgenommen, heuer hat man sie gezwungen, als »Team Italy« an den Start zu gehen.

      Wer hat die Südtiroler dazu gezwungen?
      Was haben Politik und Verbände dagegen unternommen?
      Wer zwingt die Mädchen und Burschen, die Tricolore zu schwingen?

      Wie überaus traurig und beschämend, wie weit sich das offizielle Südtirol erniedrigt!

      „Kein Volk kann auf Dauer unterjocht werden, wenn es nicht irgendwie an seiner Unterjochung teilnimmt.“
      Gandhi

    • BatMan

      Für ein bisschen Gold lassen sich diese Leute von hinten bis vorne verarschen. Ja ja, die Südtiroler sind wieder einmal die Beschtigschtn! Man sieht, das „staatliche“ BILDUNGSSYSTEM trägt Früchte.

    • BatMan

      Die Schule ist selbst Teil eines Gesamtsystems, des Staates. Dieses
      Gesamtsystem nahm Paul Goodman im 
      3. Teil von „New Reformation“ –
      LEGITIMACY- in den Blick. Das 
      Verhängnis der Schule stellt sich 
      heraus als nur ein Fall unter vielen
      Fällen des Verhängnisses verstaatlichter Gesellschaften. Da der
      Staat nicht Bund ist, nicht Gilde, nicht
      freie Assoziation, da der Staat nicht aus Übereinkunft oder Vertrag entsteht, sondern aus Gewalt, kann 
      staatlich Organisiertes keine Selbstständigkeit enthalten. Die Organisation selbstständig handelnder
      Menschen muss sich fortgesetzt aus freiem Übereinkommen erneuern. Jede
      staatliche Organisation überformt eine
      eventuell zugestandene Selbstständigkeit durch deren Teilhabe 
      am Gewaltzusammenhang. Der Staat 
      gewährt Selbstständigkeit wie die spielende Katze der Maus Bewegungsfreiheit lässt.
      Diese Aussage, die wohl jeder für diktatorische Systeme gelten ließe, macht Goodman auch und gerade für das demokratische Amerika geltend. Der 
      Gewaltzusammenhang ist aus dem unmittelbaren Erfahrungsbereich der meisten Bürger entfernt und kann darum um so unbeschadeter vollzogen werden. Die Lähmung von Initiative und Engagement, die der Gewaltzusammenhang nach sich zieht, erscheint dann als naturgegeben, als im Trend der Geschichte liegend, als im Menschen begründet, als Fehler des einzelnen. Goodmans gestalttherapeutische Aussagen beziehen sich zum großen Teil auf die Analyse der krankmachenden Auswirkungen, die der Gewaltzusammenhang auf das Individuum hat. Das Geheimnis des demokratischen Gewaltzusammenhangs ist Monopolisierung und Zentralisierung 
      Auf der Angebotsseite machen Monopolisierung und Zentralisierung aus den selbsständigen PROFESSIONALS Befehlsempfänger. Aus Unabhängigkeit wird Unterwürfigkeit, aus Stolz wird Ängstlichkeit, aus der Berufsehre wird Jobmentalität. Aus Berufstätigen wird Personal. Auf der Nachfrageseite kreieren Monopolisierung und Zentralisierung falsche Interessen. Wer-um im Bereich der Ausbildung zu bleiben- einen unter das Verhängnis geratenen Beruf auszuüben anstrebt, orientiert sich praktischerweise nicht an den Erfordernissen, die sich in Aneignung und neu zu erarbeitenden eigenen Deutung des betreffenden Berufs ergeben, sondern an der Erreichung von Diplomen, Lizenzen, Approbationen, Zulassungen. Diese Orientierung an den willkürlichen von außen gesetzten Regeln produziert selbst erneut die Nachfrage nach entstellten PROFESSIONALS, etwa Lehrer, Ausbilder, Trainer. Denn man will schließlich den Abschluss erreichen oder die Zulassung erhalten, und darum verlangt man als Ausbilder, dass er auf dem schnellsten und einfachsten Wege
      dahin führen möge.
      Im Fall der Schule ist sowohl Monopolisierung als auch ihr direkter Gewaltzusammenhang noch relativ deutlich zu erkennen. Darum fügt sich die Pädagogik- einschließlich der modischen Gestaltpädagogik- ihrer verschleiernden Rolle, solange sie sich, wie gegenwärtig, dagegen sträubt, überhaupt die Staats- und Gewaltfrage zu diskutieren.
      • Mit der Schule hat der Staat eine gesellschaftliche Funktion erobert, sich selbst meist die einzige Lizenz zur Erfüllung der Funktion vorbehalten oder jedenfalls die strikte Kontrolle über ihre Erfüllung. Schon dieser Akt ist zweifellos ein Gewaltakt.
      • Ein zweiter offener Gewaltakt besteht in der Schulpflicht. Sie geht sogar über Monopolisierung hinaus, denn sie stellt einen Annahmezwang für eine Dienstleistung her. Einen solchen Annahmezwang gibt es auch im Therapiebereich, z. B. bei der Zwangsbehandlung von 
      „Schizophrenie“ oder „Suchtkrankheiten“
      – beides eher Polizeibegriffe als Begriffe einer der Menschlichkeit verpflichteten Psychotherapie.
      • Der dritte, etwas verdecktere Gewaltakt ist die Finanzierung der Schule über Steuern. Aber ein wenig Nachdenken zeigt sofort, dass Steuern notwendigerweise einen Gewaltzusammenhang herstellen. Denn um freiwillige Beiträge handelt es sich offenbar nicht.

      Aus dem Buch GESTALT BEGREIFEN
      von Stefan Blankertz
      Seite 28-29

    • Frage?

      31865.- Euro pro Aktiven wurden ausgegeben!

      Damit Typen wie Lachhammer gut aussehen, hat man die Einkleidung
      auf 19 Aktive heruntergerechnet , was dann 4.500 pro Nase ergab, aber nicht nur die Betreuer – was wohl mehr als klar ist – wurden eingekleidet.

      Also grob 600.000.- Euro , dazu noch die ganzen ADABEIS vom LVH, da wird die Handelskammer dem Land wohl wieder 1 Million dem Land Südtirol verrechnen. Der Urlaub der pensionierten Handwerker- und Politgranden muss ja auch bezahlt sein.

    • uschi glas

      Eilmeldung:
      Prostituierte in Brasilien melden Rekordumsatz.

    • BatMan

      Weder vom Landeschef noch von seinem Handlanger würde ich mir eine Rede anhören oder mir irgendetwas umhängen lassen! Liebe Mädchen und Burschen ihr habt noch viel zu lernen, besonders , dass man sich nicht verarschen lassen soll und sich nicht selber verarscht.

    • lois-figo

      Endlich wieder Helden!

      • barfusler

        Das sind nur Helden der Arbeit 😉
        Wahre Helden lassen für sich arbeiten.
        Oder warum denkst du haben die Krawattenträger nicht auch ein Handwerk erlernt?
        Eben, weil sie etwas schlauer sind… oder studiert haben schlau zu wirken ohne es zu sein :))
        Anscheinend reicht das und es stört auch keinen solange genügend Helden der Arbeit nachkommen.

    • Erwin

      In der Landesregierung keine Helden.

    • Ploner Helmuth

      Mir fällt immer wieder auf wie mit dem Begriff „Helden“, besonders von der Boulevardpresse, Schindluder getrieben wird….die „wahren“ Helden werden sich im Grab umdrehen.

    • BatMan

      Neue Helden braucht das Land und keine Lachnummern! 😉

    • Gebi Mai

      Also in Bozen einen Heldenplatz ausweisen, aber nicht am Friedhof.

    • AL BUNDY

      Kann mir jemand sagen wer der schlecht rasierte Herr mit der Fleischkappe ist. Böse Zungen behaupten es sei ein politischer Missionar.

    • stefan

      Mich würde interessieren wer die Reise- und Unterkunftskosten
      der LVH- Ponzen und deren Familien bezahlt hat.
      etwa die LVH Mitglieder??

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