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    Ehe in Brüchen

    Ehe in Brüchen

    Im Jahr 2014 wurden in Südtirol 598 Ehetrennungen und 473 Ehescheidungen verzeichnet. Etwa eine von vier Ehen geht früher oder später in die Brüche.

    Die heutige Zeit ist nach wie vor von einer nie da gewesenen Schnelllebigkeit gekennzeichnet: Lebensgewohnheiten und gesellschaftliche Strukturen sind einem ständigen Wandel unterworfen und die Stabilität der Ehen ist nicht mehr in demselben Maß gewährleistet wie anno dazumal.

    Im Jahr 2014 wurden in Südtirol 598 Ehen getrennt. Das sind 7,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das zeigen die neusten Daten zum Jahr 2014 des Landesinstitutes für Statistik ASTAT. Die Trennungsrate beträgt 11,6 je 10.000 Einwohner und liegt trotz leichter Zunahme der Trennungen unter der mittleren Ehetrennungsrate der letzten zehn Jahre

    Etwa eine von vier Ehen geht früher oder später in die Brüche. Im Schnitt hielten die gescheiterten Ehen 16 Jahre.

    In unseren Nachbarländern, in denen die Scheidung viel früher eingeführt wurde, enden erheblich mehr Ehen vor dem Scheidungsrichter: In Österreich sind es 42,1 Prozent aller Ehen (Östat, 2014) und in der Schweiz 40,9 Prozent (BFS, 2014). In Deutschland werden 35,4 Prozent aller Ehen geschieden (DeStatis, 2014).

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    Kommentare (14)

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    • gaga

      Man sog jo, des gehat ehe net

    • Garuda

      Und bei diesen Daten wollen grad noch mehr heiraten wie eben die gleichgeschlechtlichen Paare?

      Mein Rat: Kämpft für die Anerkennung der gesxhlechtlichen Partnerschaften was Steuerrecht und Erb – und Besuchsrecht betrifft, aber lasst den restlichen Topfen was Heirat und Scheidung betrifft den Heteropaaren, denn wer will eigentlich für so etwas kämpfen, was ohnehin nur eine Bestandswahrscheinlichkeit von 50% und mehr hat.

    • Hubert

      e = errare
      h = humanum
      e= est

      irren ist menschlich, oder?

    • kellner

      drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht etwas besseres findet

    • Bonny & Clide

      Es lebe die Freiheit! Trennungen und Scheidungen sollen in diesem Sinne ordentlich gefeiert werden, Marktlücke füllen!

    • kleiner Mann

      Ehe werd volle überbewertet ! Man kann a extrem guat ohne der kirchlichn Trauung lebm (um net zi sogn sogor besser) . . Ehe isch in meine Augen sowieso lei a Erfindung vi dr Kirche u. sischt nicht´s !

    • Adam

      Weniger Kirche = mehr Freiheit.

    • Yannis

      Mann, muss ich ein Trottel sein, mit dem heutigen Tage bin ich seit 40 Jahren und 11 Tagen IMMER NOCH mit derselben Frau von damals verheiratet.

      • kleiner Mann

        Nein, du bist kein Trottel, du oder evtl. deine Frau habt euch in der Zwischenzeit sicherlich einige Male betrogen und aus Gewohnheit lebt ihr noch zusammen . . ist ja nicht´s Verwerfliches dabei 🙂

        • Yannis

          @kleiner Mann
          dies mit dem Trottel ist ja Ironie, sicher etwas Gewohnheit ist bei so einer langen Zeit unvermeidlich, auch betrogen haben wir uns in dieser Zeit nicht, wohl aber schon mal heftig gestritten. Wer behauptet man streite in der Beziehung nie, belügt sich selbst.

    • ART DÉCO

      @Yannis

      Mein Kompliment! Sie gehören zu den Dinosaurierehen (behauptet mein Sohn) die beim Aussterben sind. Ich bin auf
      dem gleichen Boot wie Sie, fühle mich aber nicht als Trottel, denn es braucht auch Intelligenz und Anpassung, um es so
      lange zusammen auszuhalten und auch etwas Glück mit der ausgewählten Person. In meinem Bekanntenkreis sind
      schon 3 Ehen innerhalb 11 Monaten nach Eheschließung in Brüche gegangen! Der heutigen Jugend fehlt leider oft die
      Geduld und das Anpassungsvermögen, das für eine stabile Ehe gebraucht wird. Das Leben zu zweit ist nun mal nicht so einfach, aber bei der ersten Hürde alles in die Binsen zu werfen, finde ich feige.

      • Yannis

        @ART DÉCO
        freut mich dass Sie im „gleichen BOOT“ sitzen wie ich, ja und sonst mein reden !
        Ja und bis auf einen Fall sind auch bei uns alle Ehen im Verwandten, Bekannten und Kollegenkreis unserer „Altersklasse“ schon längst den Bach runter am längsten ging es bei meiner Schwägerin gut, immerhin 23 Jahre, der Rest hat sich schon viel früher zersetzt.
        Wenn Gott will erreichen wir die ganz nicht mehr Zeitgemäße „goldene“ auch noch !

        beste Grüße
        Yannis

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