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    Thomas, der Schreckliche

    Thomas, der Schreckliche

    Dass der neue Generaldirektor des Sanitätsbetriebes bei Medikamenten und Knieprothesen sparen will, versetzt Patienten und Ärzte in Aufruhr: Die Verwaltung dürfe nicht klinische Entscheidungen treffen.

    von Silke Hinterwaldner

    „Es kann nicht sein“, sagt ein Krankenhausarzt, „dass sich ein Generaldirektor, der über keinerlei klinische Fähigkeiten verfügt, sich in klinische Entscheidungen einmischt.“ Er ist wirklich verärgert.

    Der Grund: Seit Thomas Schael vor wenigen Monaten die Generaldirektion des Südtiroler Sanitätsbetriebes übernommen hat, fällt er immer wieder mit Statements auf, die Ärzte und Patienten in Aufruhr versetzen.

    Schael hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, sich bei vielen höchst unbeliebt zu machen. Dabei, betont Schael, sei es doch seine Aufgabe, die Reform des Südtiroler Gesundheitswesens 2020 durchzusetzen (Thomas Schael selbst wollte gestern keine Stellungnahme zur anhaltenden Kritik abgeben, Anm. d. Red.).

    Aber in welche Entscheidungsprozesse darf ein Verwalter sich einmischen und wann geht er zu weit? Um dieses Problem zu verdeutlichen, hat Schael selbst einen treffenden Vergleich geliefert. Knieprothesen gibt es zu einem Preis von 1.000 oder zu 2.000 Euro. Ist der Patient 70 Jahre alt, könne man die billigere nehmen, er habe nur noch eine Lebenserwartung von 15 Jahren – so ließ sich Direktor Schael zitieren.

    Wenn Patienten so etwas hören, reagieren sie freilich besorgt. Wenn Ärzte so etwas hören, sind sie empört. „Das ist eine Einmischung in ärztliche Entscheidungen“, sagt Ivano Simioni, Psychiater und Sprecher der Ärztegewerkschaft VKS-BSK, „welche Therapie die richtige ist, muss der Arzt wissen. Wenn darüber Verwalter befinden, bekommen wir ein großes Problem.“

    Aber Simioni möchte noch gar nicht allzu weit gehen mit seiner Kritik. Schließlich sei für Herbst ein Treffen mit dem neuen Generaldirektor anberaumt, bei dem man „derlei Missverständnisse“ hoffentlich aus dem Weg räumen könne.

    Dabei ist der Prothesen-Vergleich längst nicht das einzige, was Ärzte oder Patienten stört. Helga Tommasini, Krebspatientin in Bozen, machte ihrer Empörung Luft, nachdem Generaldirektor Schael dafür plädiert hatte, gerade im Bereich der Onkologie auf kostengünstigere Medikamente zurückzugreifen.

    Tommasini hat mit weiteren Krebspatienten einen offenen Beschwerdebrief verfasst, in dem sie beklagt, dass der neue Generaldirektor seine Kompetenz überschritten habe. Ganz zu schweigen davon, dass es für einen todkranken Menschen nicht unerheblich sei, ob er eine Woche mehr oder weniger leben würde. Ähnliche Proteste gab es von Hepatitis-C-Patienten oder aus den Geburtenabteilungen in den kleineren Krankenhäusern.

    Dass Thomas Schael des Öfteren durch unqualifizierte Aussagen auffalle und einen blinden Einsparungswahn propagiere, hat auch Tony Tschenett von der Gewerkschaft ASGB beklagt. Wenn er ein Zeichen guten Willens setzen wolle, schlägt Tschenett vor, solle Schael doch bei sich selbst anfangen, und sein Jahresgehalt von 240.000 Euro auf 190.000 Euro kürzen. Es sei nicht gerechtfertigt, bei den Schwächsten und den Kranken zu sparen.

    „Früher“, sagt Simioni, „hatte der Patient ein Recht auf die bestmögliche Behandlung. Jetzt scheint sich eine Haltung abzuzeichnen, wo das Geld bei klinischen Entscheidungen eine größere Rolle spielt. Das ist für uns irritierend.“

    Aber freilich: Der Kostenfaktor spiele immer und überall eine Rolle, dessen seien sich auch die Ärzte bewusst. „Aufgrund von Ausbildung und Erfahrung“, fügt Simioni deshalb hinzu, „muss der Arzt in jeglicher Hinsicht die richtige Entscheidung treffen. Dem Patienten aus Kostengründen die beste Behandlung vorzuenthalten, ist aus ärztlicher Sicht ein Fehler.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (80)

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    • Andreas

      Wenn jeder Südtiroler auch privat für sich in Anspruch nehmen würde, was er von der von der Gesellschaft finanzierten Sanität erwartet, nämlich, dass das Beste gerade gut genug ist, müsste eigentlich jeder eine Mercedes S-Klasse fahren.
      Generika sind z.B. nicht zwingend schlechter als Orginalmedikamente, sie kosten nur viel weniger.

      Das Ignorieren der Kosten bei teuren Behandlungen ist ein Leben auf Kosten der nächsten Generation und zeigt eigentlich nur den Egoismus der Gesellschaft.
      Wenn es wissenschaftlich bewiesene Gründe gibt, dass das Teuerste einen entscheidenden Vorteil bringt, soll es verwendet werden, doch nicht, wenn es rein um das emotionale Empfinden des Patienten geht, welcher aus Prinzip annimmt, nur das Teuerste ist gut genug für ihn, eine Abwägung muss gestattet sein.
      Schäl macht es gut, er eiert nicht lange rum und nimmt auf Sentimentalitäten keine Rùcksicht. Er spricht eine klare Sprache und er wird die Reformen durchziehen, fùr welche die letzten 20 Jahre jeder zu feige war.

      Die Aussage, dass es für einen Krebspatienten wichtig ist ob er eine Woche mehr oder weniger lebt, wirft die Frage auf, wieviel diese Woche kosten darf. Diese Frage kann aber kein Schäl oder kein Arzt entscheiden, diese Frage muss eine Ethikkommission, bestehend aus Ärzte, Richter, Anwälte, Philosophen, Theologen, Psychiater, usw. entscheiden, ein Einzelner ist damit überfordert.

      • Erich

        Sehr gut geschrieben! Hier fängt es schon wieder an, dass Arzte gleich mit Erpressungen kommen und versuchen populistisch die Volksmeinung auf ihre Seite zu ziehen. Die Parteien wittern auch schon Potential und versuchen die Stimmung für sich zu nutzen, egal was es kostet, dafür stimmen sie im Landtag gegen höhere Kosten im Sanitätsbereich. Ist nur zu hoffen, dass die Landesrätin nicht umfällt und Herrn Schael die Arbeit machen lässt.

        • walter

          Andreas hast du noch nicht verstanden daß diese Alten die Kernwählergruppe deiner SVP sind?
          Dioe Jungen wählen euch schgon lange nicht mehr, die Alten sterben euch langsam weg und die, die noch bleiben bekommen schlechtere medizinische Versorgung!!! 🙂
          Bei den Alten Menschen sparen während die SVP Alt-Mandatare die ungerechtfertigten Millionen Rentengelder nicht zurück geben wollen!!!

        • Walter Mair

          @Erich
          So lange in der Sanität auf ZWEI Schienen gefahren wird, die Eine ist die der Bürokratie des Landes und die anderer die der Ärzteschaft- wird in Südtirol NIX funktionieren! Sie haben nicht einmal das selbe Betriebssystem, geschweige dass eine Vernetzung innerhalb von Bozen möglich ist! Von den Peripherien rede ich nicht einmal. DORT und nur dort müsste man den Sparstift ansetzen. Frau Landesrat will oder kann gar nicht Erfolge erzielen,wenn es innerhalb einer so massiv Geld verschlingenden Institution nicht konkrete Vernetzungen gibt. Meiner Meinung nach dürfte sich das Land in die „Geschäfte“ der Sanität nicht einmischen! Man gibt ein Budget vor und mit dem ist aus zu kommen und basta!!

          • Walter Mair

            Würde man die ach so unnütz wie ein Kropf -Landes Bürokratie aus dem Resort ausschließen, kostet es Wählerstimmen! Stocker ist nicht bereit oder unfähig Nägel mit Köpfen zu machen… 🙂

      • Hubert

        @ Andreas

        so stimmt es einfach nicht. Die ärztlichen Leistungen hat die jetzt ältere Generation vorausbezahlt und geht nicht auf Kosten der Jungen. Derartige unwahre Behauptungen dienen nur dazu, die Generationen gegenseitig aufzuhetzen, denn wenn jetzt das notwendige Geld nicht vorhanden ist, dann ist dies eine Frage, dass nicht gut verwaltet wurde, sondern auf Teufel komm raus verschwendet worden ist.
        Sicher sind Reformen möglich und richtig, aber zu verantworten ist der Missstand nicht vom Patienten, das muss mal gesagt werden.
        Und noch etwas: Deine Einschätzung von „Sentimalitäten“ ist mir schon an anderer Stelle aufgefallen und gefällt mir nicht im Geringsten. Das sollst Du wissen.

        • C

          Ich, gesundessender vegetarier, nichtraucher und sportlich, also mit einem gesunden Lebenstil, bin nie krank!!! Und koste dementsprechend NULL Euro der Gesellschaft!!! Andere hingegen verursachen mit einem (sehr) schlechten Lebensstil enorme Kosten, die wir alle brav zahlen müssen!!! Ist das gerecht???

          • kleiner Mann

            Das hat nicht´s mit deinem Lebensstil zu tun, das ist pures Glück ! Also sei dankbar u. iss weiter Gras . .

            • C

              kleiner Mann, du weisst wohl nicht was du sagst! Oder arbeitest du auch im Sanitätsbereich? 🙂 Glück? Sicher auch. Aber vieles ist „hausgemacht“!

            • C

              und jetzt verstehe ich auch wieso es so viele kranke Menschen gibt! Es ist eh alles nur Glück, bzw. Pech! Also sich gemütlich auf’sSofa legen, in einer Hand die Zigarette und in der anderen ein Bier und … weiter gehts 🙂

      • Credere

        Einsparungen müssen sicherlich sein, Generika ist ja auch OK. Es geht aber um die Äußerungen wegen der Prothesen. Für eine gute ärztliche Leistung haben ältere Personen ein Leben lang auch eingezahlt. Noch entscheiden die Ärzte. Was mich aber wundert, warum äußert sich unsere Soziallandesrätin Stocker nicht zu diesem Thema? Sie, die mit Vorschusslorbeeren über diesen Herrn nicht gespart hat. Oder soll Schaer nur die Dreckarbeit machen und dann wie Kronsteiner und alle anderen, nach Hause gehen? Auch sie Herr Schaer, wir brauchen keine Großdeutschen Auftritte! Wie es auch ausgeht Frau Stocker, Sie sind nicht tragbar! Von Herrn Fabi habe ich solche diskriminierende Äußerungen niemals gehört.

        • stefan77

          Großteils kann ich Ihren Kommentar zustimmen, aber Ihre Äußerung „Großdeutsche Auftritte“ ist unterhalb der Gürtellinie. Nur weil ein Manger aus Deutschland stammt müssen seine Vorschläge nicht großdeutsch sein (mir ist nicht bekannt, dass er den Anschluss des Sanitätsbetriebes an jenen von Bayern gefordert hat). Jedenfalls werden keine Aussagen italienischer Manager als „imperum-romanum-Mentalität“ abgetan. Man soll über die Vorschläge diskutieren (für die Reform des Sanitätsbetriebes wurde der Mann ja angestellt und wird auch fürstlich dafür entlohnt), solche teils rassistische (gegen die Bürger der BRD) Totschlagargumente wie Großdeutsch sind dabei nicht förderlich.

        • C

          Eine alte Person braucht, MIT VOLLEM RESPEKT(!!!), keine super teure Protese, da diese Person sicher keine Marathon laufen muss! Es geht ganz einfach nur darum, nicht unnützlich die Gelder auszugeben, so wie in der Medizin so oft der Fall ist. (wie auch in der Politik und anderswo…). Diese Gelder könnte man auch besser nützen, z.B. mehr Personal in den Altersheime für eine bessere Versorgung.

      • christine

        Lieber Andreas, sei einfach still wenn du keine Ahnung hast. Generika werden in den Krankenhäusern längst verwendet und wie wichtig 1 Woche Leben für einen Menschen sein kann , kann ein nicht Betroffener überhaupt nicht nachvollziehen.

        • Andreas

          Dein Kommentar beantwortet aber nicht die Frage, wieviel diese Woche der Gesellschaft kosten darf, denn am Ende ist es diese, welche die Kosten trägt und diese Frage beantworten muss, auch wenn eine Antwort für den Einzelnen bitter ist.

          Momentan kann man dieser Frage noch ausweichen, da noch einigermaßen Geld da ist, es wäre aber ratsam sich ihr frühzeitig zu stellen, denn wenn kein Geld mehr da ist, erübrigt sich die Frage.
          Dann kriegt der, welcher das meiste Geld hat, die beste Behandlung, wie es in den USA schon üblich ist.

      • Luis

        Der Vergleich mit Autos ist sicher nicht zulässig. Schael hat im medizinischen Bereich wenig Erfahrung.

    • ManniS

      Unqualifizierte Äusserungen? Ist das alles was an Reaktion kommt? In jedem anderen zivilisierten Land hätte der höchste Beamte einer jeden sanitären Struktur sofort seine Entlassung auf den Tisch geknallt bekommen.
      Unqualifizierte Äusserungen? Wenn man Krebspatienten die neueste und beste wenn auch teure Medizin verweigert? Unqualifizierte Äusserung wenn man Hepatitis C erkrankten Patienten die sehnlichst erwartete und jetzt endlich eingesetzte Medizin wenn auch teuer verweigert? Leute das ist unterlassene Hilfeleistung! Das mit den Prothesen ist eine Aussage die vor Menschenverachtung nur so strotzt. Der Herr mit der Fliege mit Erfahrung aus CROTONE ! Soll das die wirkliche beste Besetzung als Generaldirektor sein? Warum hat der Herr keine hohe Position in seinem Heimatland Deutschland bekleidet? Hat man sein Curriculum wirklich gut durchstudiert? Oder ist er genommen worden um die Drecksarbeit zu verrichten? Die Krankenhäuser Sterzing und Innichen zu schliessen? Frau Landesrätin jetzt haben sie sofort Position zu beziehen und speisen sie nicht die Bevölkerung mit billigen Argumenten ab. Der Herr mit der Fliege sollte augenblicklich seines Postens enthoben werden. Wir haben in Südtirol genügend Leute mit Qualifikation die den Posten als Generaldirektor besetzen könnten.

      • Andreas

        Was soll daran menschenverachtend sein, wenn einem 70jährigen eine günstigere Prothese mit ähnlichen Eigenschaften wie die teure eingesetzt wird, da er effektiv eine kürze Lebenserwartung als ein 40jähriger hat?

        Schäl mit hypothetischen und durch nichts bewiesenen Aussagen zu diskreditieren ist wohl etwas billig, mehr Argumente hast nicht?
        Gut, Argument findet sich bei Deinem Kommentar eigentlich gar keines, nur emotionale Kritik, welche in diesem Falle kontraproduktiv ist.

        Nebenbei, was darf eine Woche laut Dir kosten? 5.000 Euro, 10.000 Euro, unendlich?
        Und bei wie vielen Patienten darf es das kosten unter Berücksichtigung, dass das Geld auch in der Sanität begrenzt ist?

        • Hubert

          Andreas, frage doch bitte mal, was die Verwaltung kosten darf, denn diese ist nicht zur Selbsterhaltung da, sondern für den Patienten. Nicht mehr und nicht weniger, oder?

        • Credere

          Andreas, hoffentlich wird man Ihnen nicht mit über 80 Jahren im Krankenhaus, ihr verachtendes Schreiben unter die Nase halten!

          • Andreas

            Was soll bei einer Aussage, welche statistisch belegt ist, nämlich, dass 70jährige eine niedrigere Lebenserwartung haben, menschenverachtend sein?
            Kaufts Du, wenn Du es selbst bezahlen musst, auch immer nur das Teuerste fùr Dich oder wägst Du Preis und Leistung ab und entscheidest Dich für einen Mittelweg?
            Ich würde auch lieber mit einer Mercedes S-Klasse rumfahren, wenn die Gesellschaft mir diesen finanzieren würde, tut sie aber nicht, muss es selbst bezahlen und fahr deshalb einen unbequemeren Wagen, der tut es aber auch.

            Und auch die Frage wieviel eine Woche kosten darf. Versuch sie doch mal ohne Emotionen zu beantworten, Du wirst keine zufriedenstellende Antwort finden.

          • hahaha

            Da hoffe ich, in Frieden sterben zu dürfen…

        • Toni

          @andreas ob diese prothesen mit einem unterschiedlichen preis die gleichen eigenschaften besitzen , bezweifle ich stark. ich persönlich würde den älteren menschen die bessere prothese verabreichen, da ältere personen mehr gebrechlich sind wie jüngere.

      • Hubert

        @ManniS

        Sehr gut. Es fällt bei unseren Politikern sowieso auf: Wenn es um Problemlösungen geht, dann wird Hilfe vom deutschsprachigen Ausland geholt. Im Übrigen fährt man recht gut mit der Anbiederung mit der italienischen Seite. Noch durchsichtiger geht es kaum, oder?

      • Alex2

        @ManniS, hast vollkommen Recht!

    • othmar

      Das eingespart wird, finde ich richtig, aber nicht auf Kosten des Pazienten, bitte
      ja bei allen anderen Enscheidungen wirft mann oft das Geld beim Fenster hinaus
      wie bei der übertiebenen Geältern und vieles mehr. Ich hätte viele Vorschläge
      die ich …….. danke Politik.

    • ManniS

      @andreas
      Sie haben einfach keine Ahnung wovon und worüber sie sprechen. Hier geht es um Menschenleben! und nicht um Luxusgüter. Schaun wir mal was sie sagen wenn bei ihnen ein Krebs diagnostiziert wird und ihnen der behandelnde Arzt dann eröffnet dass es zwar eine neue teure therapie gäbe um ihr Leiden entscheidend zu verbessern sagen wir von 50 auf 80% Heilung aber leider diese Therapie nur im restlichen Ausland eingesetzt werden kann da in unseren Strukturen nur das billigere (in der Onkologie geht es nicht um Generika!!) für sie in Frage kommt. Ihre Überlebenschanchen also bei 50% bleiben. Was glauben sie wie sie sich dan fühlen würden? Denken sie nach bevor etwas kommentieren vom sie anscheinend nicht den blassesten Schimmer haben

      • Alex2

        @ManniS, genau, solange es andere betrifft, kann man ja sparen!….. Ma sollte drastisch das Gehalt dieses Inkompetenten kürzen, dann hätte man an der absolut richtigen Stelle eingespart! Und die billigeren Prothesen und Medikamente kann er dann seinen Kindern und Verwandten geben! Einfach nur skandalös!

      • Andreas

        @ManniS
        Wie geschrieben, die Entscheidung wieviel zusätzliche Lebensjahre kosten dürfen, kann kein Arzt oder Patient treffen, dies muss von einer Ethikkommission festgelegt werden.
        Was genau hast Du daran eigentlich nicht verstanden?

        Man kann sich der Debatte aus welchen Gründen auch immer verweigern, es ändert aber nichts daran, dass sie zukünftig immer notwendiger wird.

        Und spar Dir das mit dem Schimmer Du blauäugiger Sozialromantiker oder beantworte Du mal die Frage wieviel eine Woche kosten darf, was Du aber sicher nicht kannst, da es keine zufriedenstellende Antwort gibt.

        • christine

          Dass du keinen Schimmer hast dieht man an deinen Kommentaren. Auch du kannst und darfst nicht entscheiden wieviel 1 Woche leben kosten darf. Irgendwann wird es Dich oder dein Umfeld betreffen.Hoffentlich erinnerst du dich dann noch an deine Kommentare.

          • Andreas

            Natürlich darf ich das nicht entscheiden, aber auch nicht der Patient, der Arzt oder die Verwandten, deshalb auch die Ethikkommission.

            Und glaube mir liebe christine, ich bin nicht der Erfinder dieser Frage.

        • Peter.g

          Von dir wäre interessant wie du das Wort Ethik interpretierst. Nach all deinen Müllkomentaren auf diesen Seiten wäre es angepracht Erklärungen zu liefern. Alles Andere ist nur als grosse Klappe zu werten ohne damit den Mum zu haben öffentlich aufzutreten.

    • C

      Jemand soll mir erklären, wieso ältere Menschen eine superteure Protese brauchen, wenn sie sowieso nur ein paar Schritte „um’s Haus“ machen würden!
      Und wieviele unnützliche Untersuchungen werden zum Beispiel im Krankenhaus gemacht, nur damit sich der Arzt absichern kann: MEDICINA DIFENSIVA heisst das! Wir amerikanisieren uns, die Anklagen werden immer mehr und die Ärzte müssen sich absichern indem sie viele, zum Teil unnützliche Untersuchungen machen. Und die Kosten der Medizin EXPLODIEREN!!!

      • Hubert

        @ C

        wenn es nach Ihren und Andreas‘ Vorstellungen ginge, dann dürfte ein Mensch, der ein Leben lang krank ist und aber natürlich das Recht auf Hilfe hat, nach dem „verbrauchten Budget von 150.000 € nicht mehr behandelt werden?
        Was ist das für eine Einstellung? Der eine hat Glück und ist ein Leben lang gesund und der andere hat Pech und ist ein Leben lang krank. Sozial ist, wenn das Glück mit dem Pech irgendwie kompensiert wird. Diese ganze Aufrechnung ist wirklich menschenverachtend und blöd. Wenn die Kosten der Medizin explodieren, so muss nicht beim schwächsten Glied, dem Patienten „gespart“ werden, sondern es gäbe da sicher andere Möglichkeiten, die aber nicht angegangen werden – warum wohl? Großkonzerne und der Verwaltungsapparat lassen grüßen!

    • störzing isch doo

      1und 1 =3
      oder nicht herr schaell?
      dass
      1und 1 zwoa isch – zu diesen Rechnungen brauchen wir nicht einen Experten von anderswo,
      sondern
      bei uns gibt es auch gute Mathematiker die ausrechnen können .- bei welchen grossen
      K- Häusern eingespart werden kann – und wieviel -!
      Lasst die kleinen KH leben, denn sie sind der Nabel des Volkes – und wurden erbaut mit
      dem Willen – dem Bürger in Not – nahe zu sein!
      Es scheint so als wären wir Bürger – wirklich nur eine Nummer – aus Sicht -der Frau Stocker und des alten und neuen Direktors – und kein Mensch mehr!
      Wie kann so einer sagen . dass sich gewisse Elemente je nach ALTER nicht mehr rentieren würden?
      Wir sind Menschen und keine Maschinen!

    • Werner

      Im Leben eines Südtirolers werden im Sanitätswesen 150,000 € ausgegeben und ein Teil davon ist Verschwendung. Ich würde mal den Rotstift beim Wasserkopf ansetzen. Wenn der mal weg ist, bleibt „Thomas dem Schrecklichen“ dieser interne Spitzname, aber keiner wird ihm mehr die Karriere streitig machen. Politisch ist ein Ruck weg von linker als links, sicher ein Wählermagnet. Populismus ist dies nicht.

    • goggile

      schàl und stocker bitte abreten. besser HEUTE als morgen!!

    • Lex

      Die Äußerungen des Herrn Dr. T. Schael sind mit Sicherheit unangebracht. Die eigentliche Frage allerdings ist wer steckt hinter dem Ganzen ?? Der neue Generaldirektor wird sicher nicht in der kurzen Zeit das Rad neu erfunden haben. Man kann davon ausgehen, dass Herr Direktor eine Liste, ein Manuskript vorgefunden hat und nun – nachdem diese seit Jahren verstauben energisch Punkt für Punkt an die Umsetzung geht. Das wird auch sein Auftrag sein. Die Inhalte – denke ich stammen ja gänzlich von seinen Vorgängern und politischen Vorgesetzten. Also lehnen sich diese in 2. Reihe oder im Wartestand (Dr. Fabi) und als Zuschauerin (M. Stocker) gemütlich in den Sessel und lassen Herrn Schael mal arbeiten. Vom LH kommt gewohnt sowie so keine Reaktion.

    • bergbauer

      zu sparen wäre bei den übermäßigen Gehältern und versorgungsposten des sanitätsbetriebes,bei der aufgeblasenen Verwaltung und nicht bei den menschen,denn nicht der sanitäsbetrieb ist unser kapital,sondern die menschen und Patienten. wenn heute jemand im höheren alter ist dann wird ja gar nicht mal mehr etwas gemacht sondern man hofft das dejehnige sobald wie möglich den löffel abgibt weil er ja nur noch kosten wie rente und Medikamente oder Behandlungen braucht….schämt euch, diese menschen haben zu Wohlstand dieses landes mehr beigetragen als alle politheinis zusammen. die haben das Geld ja früher beim fenster hinausgeschmissen und nichts mit dem spruch gemensam spare in der zeit so hast du in der not…..

    • Ein Doktor

      Ein Gedankenanstoß: In den letzten Lebenswochen eines Menschen wird der lebenslang eingezahlte Betrag MEHRFACH verbraucht.

      • Ploner Helmuth

        Ja Herr Doktor, das mag wohl so stimmen! Aber an wem liegt es zu entscheiden ob es noch sinnvoll ist überteuerte Medikamente und Behandlungen einzusetzen um das „Leiden“ des Betroffenen um eine Tage zu verlängern?!

        • Andreas

          Meiner Meinung nach an einer Ethikkommission, welche klare Vorgaben macht und bei Zweifel von Fall zu Fall entscheidet.
          Sie darf nicht beim Arzt oder dem Patienten liegen, da deren Sicht verständlicherweise zu einseitig ist.
          Künstliche Lebensverlängerung ist im Prinzip gegen die Natur und ich finde auch, dass wir nicht alles machen müssen, nur weil wir es können.
          Jemand der sein Leben gelebt hat und gehen möchte, darf es heutzutage nicht mal, da sich jeder verpflichtet fühlt, gesetzlich weiß ich es nicht, alles machbare anzuwenden, ob es Sinn macht und gewollt ist oder nicht.

          • Walter Mair

            @Andres
            Da ist was Wahres dran! Unsere Wohlstandsgesellschaft will ALLES und SOFORT! Das wird heute und erst in 5 oder 10 Jahren nicht mehr möglich sein. gerade in der Sanität. Dass wir in eine 2 Klassengesellschaft hin driften ist Ihnen schon bewusst?
            @ Doktor hat da vollkommen recht, wenn er das Thema auf diese Weise anspricht. Kein Mensch kann so viel einzahlen, wie er mit den heutigen Möglichkeiten erreichen kann, um länger zu leben.Medizin im heutigen Westen kostet zu viel. Sie ist dementsprechend ausgerichtet und finanziert worden. Alternative Methoden zum Einsparen werden im Keim erstickt, da sie für die Pharmafirmen ein Defizit bedeuten. So wurstelt man halt weiter und die Summen steigen ins Unermessliche!

          • Credere

            Dass ich nicht lache, Ethikkommission für jeden Patienten? Wie naiv sind Sie eigentlich? Und diese Kommission und ihre Bürokratie arbeiten Gratis? Seien Sie froh, dass Sie gesund sind und versuchen Sie nicht das Rad neu zu erfinden!

            • Andreas

              Wo steht für jeden Patienten?
              Da muss nichts erfunden werden, in den Niederlande ist eine solche grad bei 70.000 Euro je Jahr bei ab 65 oder 70jährigen, weiß die Jahreszahl nicht mehr genau.
              Nur weil du etwas nicht kennst, bedeutet dies nicht zwingend, dass es dies nicht gibt.

      • Hubert

        … aber eben nicht bei allen und das wäre der Sinn eines sozialen Ausgleichs, oder?

    • Die informierte Frau ;-)

      Ich bin darüber entsetzt, was hier Einige von sich geben. Die Sparpolitik wird beim einfachen Bürger, der einfachen Bürgerin angewandt und doch nicht bei denen, die ohnehin privilegiert sind. Ich würde mich für eine Sparpolitik aussprechen, welche die Politiker ins Visier nimmt. Hier könnte man mal effizient vorgehen. Mal die Anzahl der Politiker halbieren und die Gehälter und Privilegien noch dazu.
      Es herrscht schon jetzt ein Zweiklassensystem des Gesundheitssystem vor. Die Wartezeiten für Visiten im Krankenhaus erstrecken sich für den Normalbürger / die Normalbürgerin über Monate, priviligierte Bürger / Bürgerinnen nehmen Privatärzte in Anspruch und kommen damit besser weg.
      Das Argument, dass eine Ernährung mit Bioprodukten jeglicher Krankheit vorbeuge ist naiv. Wir leben in einem Talkessel wo sich die Abgase stauen, Stress und die Gene tun ihr übriges. An der Gesundheit darf nicht gespart werden. In Wien hat jeder Bürger / jede Bürgerin ein Mal im Jahr das Recht auf einen Gesundheitscheck. Bei unseren Hausärzten und Hausärztinnen merkt man schon seit Jahren, dass sie auf’s Sparen gedrillt sind. In meinem Leben hab ich 2 Blutuntersuchungen gemacht und das nicht auf Initiative meiner 2 Hausärzte, welche ich bisher hatte. Auf Nachfrage kam die Aussage es sei nicht notwendig. So viel zur Vorsorge..
      In Italiem sollen in den nächsten 13 Milliarden Euro im Sanitätswesen eingespart werden. Man lasse diese Zahl auf der Zunge zergehen und stelle sich die Tragweite dieser Fehlentscheidung vor.
      Ich empfehle all Jenen, die der Meinung sind, wie würden uns mit dieser Sparpolitik auf dem richtigen Weg befinden, den Dokumentarfilm von Michael Moore, „Sicko“. In Amerika müssen sich die Menschen privat krankenversichern lassen. Eine Fingerkuppe anzunähen kostet 60.000 € ..dann lassen es die NormalbürgerInnen bleiben, nähen Wunden sogar selbst. Und wie steht’s mit den Privatversicherten? Nicht viel besser. Die Krankenversicherungen suchen immer nach Vorerkrankungen, um nicht zahlen zu müssen. So reicht eine Pilzinfektion in der Vergangenheit aus, um spätere Krebstherapien nicht zu zahlen oder einem Kind wird einfach nur ein Cochlea Implantat bezahlt, weil es zum Hören nicht Zwei brauche.
      Information schützt davor, blauäuige Aussagen zu tätigen. Schönen Tag noch.

    • gaga

      Fordere 1ne Hirnprotese fuer Waehler

    • Ploner Helmuth

      Körperliche Größe gepaart mit rhetorischen Fähigkeiten ist zwar sehr beeindruckend, aber war bis dato noch nie ein Garantie für ansprechende Leistungen…ich vermute, dass da wieder einmal jemand einem „Blender“ aufgesessen ist.

    • Herrgott

      Der Schäl möge abzischen nach Deutschland, aber flott mit der Lotte!!!

    • Peter.g

      Welches Land ist als nächstes von Schäl vorgesehen um deren Steuergelder zu holen? Ist er am Ende bereits vorgesehen in Drittländer etwas zu bewegen denn dort warten sicher Spendengelder welche auf seinen Konten noch Platz haben würden.

    • Frage?

      Warum erinnern mich so manche haltlosen Feststellungen des germanischen Sanitästbuchaltungsverwaltungschefs an Aussagen, die den Wert des Lebens aus einem Blickwinkel der späten Dreißiger- und frühen Vierzigerjahre des letzten Jahrhunderts Tausendjährigen Reiches sehen?
      Solche Feststellungen über den Wert des Lebens, hörte man wohl in erschreckender Weise von einem Herrn Mengele, aber in der heutigen Zeit?

      Warum ist das Knie einer 70 jährigen Person weniger Wert, als das eines
      40 Jährigen?
      Wer gibt die Garantie,dass der gerade mal frisch operierte 40 Jährige,nicht nach 4 Wochen auf dem Motorrad an einer Mauer zerschellt?
      War dann die Prothese gar umsonst, nach „GROSSDEUTSCHER“ Meinung,
      oder doch gerechtfertigt, weil ja die Lebenserwartung statistisch höher war?

      Nein, so kann es einfach nicht sein! Jeder zahlt in dieses System ein, einer oft jahrzehntelang und ist zum Glück nie krank, der andere hat das Pech dass er gesundheitlich anfällig ist!
      Soll es wieder die Lösung wegen des „NICHTLEBENSWERTEN“ Lebens wie im 3. Reich geben?
      NEIN und nochmals NEIN!

      Ein Verwaltungschef sollte sich erstmals darum kümmern dass:
      Endlich der Klinikarzt in Bozen nicht nur den schriftlichen Befund eines MRI lesen kann, sondern auch die Bilder betrachten kann, weil ja die untersuchende Stelle ein anderes EDV System hat.
      Es sollte endlich möglich sein, Daten zwischen Meran, BZ, BX, Bruneck oder Sterzing ausgetauscht werden können!
      Aber nein, nicht einmal Bilder können betrachtet werden!

      Beispiel für das kranke System gefällig?

      Hausarzt überweist in das Labor eines Krankenhauses, zur Blut und Urinprobe.
      Das Labor fragt ob man den Befund selbst abholen will, oder ob man den Befund dem ZUWEISENDEN Arzt senden soll. Man stimmt zu, den Befund an den Hausarzt zu schicken. Dann kommt das schizophrene Aha-Erlebnis dieses Gesundheitsverwaltungssystems! Der Hausarzt kann den elektronischen Befund nicht einsehen! Warum, weil dazu der Patient die Privacy-Zustimmung geben muss! Hat der(der Patient) unterschrieben, muss die Zustimmung elektronisch übermittelt werden, erst dann bekommt der BEHANDELNDE Arzt die Blutwerte, um danach überhaupt behandeln zu können!!!!!!!!!

      WAHNSINN! Warum schweigt dazu der große deutsche Verwalter?

      Nein, er will kronisch Kranke vermutlich dem VERRECKEN ausliefern, weil für ihn nur Generika in Frage kommen!

      Generika haben nur den Grundwirkstoff, weil aber die Verfeinerung durch Weiterentwicklung des Originalherstellers fehlen, sind sie oft nie so wirksam!
      Ich weiß von was ich spreche, denn ich zahle jährlich sicher über 2000 Euros zu, um das wirksame Original zu erhalten! Ich habe Generika vs. Original unter ärtzlicher Beobachtung und Bluttests getestet, die Unterschiede waren mehr als überzeugend, einfach selbst dazu zuzahlen!

      • Thomas Wüst

        Schael mit Mengele teilweise auf eine Stufe zu setzen, zeugt von einer derartigen Bildungsferne, dass sich eine Antwort eigentlich erübrigt.
        Diese Bildungsferne stellt „Frage“ aber noch weiter eindrucksvoll unter Beweis mit seinem Generika Selbstversuch.
        Da diese bei ihm nicht geholfen haben, stellt er fest, dass diese bei niemanden wirken können.
        Das das wissenschaftlich überhaupt nicht haltbar ist, stört jetzt auch nicht weiter, denn der Korea King Kim machts ja genauso.

        • Walter Mair

          @Thomas Wüst
          Wieso in die Ferne schweifen? Das von uns so hoch gepriesene USA System mit all seinen „Erfindungen“ liegt uns auf alle Fälle näher, als das von Ihnen zitierte nordkoreanische ! Auch WIR haben nicht ein Gesundheitssystem sondern ein Krankheitssystem. Das hat David Rockefeller mit seiner STANDART OIL Gesellschaft klar und deutlich inszeniert. Durch die Produktion der Medikamente aus der Synthese von Erdöl und die Überwachung der medizinischen Ausbildung, sprich Universitäten hat er einen Moloch erschaffen, der das Heilen zum Ding der Unmöglichkeit macht. Lesen Sie einmal die Nebenwirkungen JEDES Medikamentes auf dem Beipackzettels durch. Ich würde also nicht nur King Kim als Mengele bezeichnen, sondern das ganze Sanitärsystem der westlichen, (und nicht nur) Welt!

    • Luis

      Finanztransaktionssteuern weltweit und die Mittel sollen ins Gesundheitssystem fließen.

    • kleiner Mann

      Nach Schedl (Südtiroler Sparkasse) kommt nun der nächste Spitzenmanager (Schael) nach Südtirol um uns zu zeigen wie man einen Karren an die Wand fährt ! Aber, mir wirft sich unweigerlich die Frage auf: hat Südtirol mit seinen 500.000 Einwohnern keine fähigen Manager, die Land und Leute kennen und die sicherlich auch im Stande sein könnten, das Sanitätswesen zu revolutionieren . . .oder möchte hier ein Provinznest die große Welt spüren 🙂

    • uschi glas

      kleiner Mann
      der Schäl ist nur hier, um die Drecksarbeit zu machen, für die Fabi keine Eier hatte.
      Dieser „Herr“ Hat keinen Bezug zum Land, muss keine Rücksicht nehmen und ist in 2 Jahren wieder weg.

    • Kritiker

      Durch bessere Koordinierungen aller notwendigen Leistungen könnten erhebliche Mittel eingespart werden. Zu hinterfragen sind auch viele unnütze Krankentransporte, die durch bessere Organisation reduziert werden könnten. Mancher Patient muss z. B. am Montag zu einer Untersuchung zu Fachabteilung A gebracht werden, am Mittwoch zur Fachabteilung C. Kein Mensch kümmert sich darum, diese Untersuchungen im gleichen Krankenhaus auf den gleichen Tag zu verlegen, sodass nur ein Transport notwendig wird. Die linke Hand weiss oft nicht was die rechte tut!
      Im Übrigen ist das Einsparen bei älteren Patienten z. B in England längst schon Realität, dort bekommen Patienten ab einem bestimmten Alter keine Hüftprothese und auch keine Nieren Dialyse mehr. Damit dies nicht bei uns eines Tages Realität wird, muss sich die Gesellschaft politisch entscheiden. Dass man zu dieser Diskussion von maßgeblichen Politikern in Südtirol kaum etwas hört, lässt erahnen wie heiss dieses Eisen ist, und doch wünschte man sich als Bürger und Patient klare Stellungnahmen und kein Wegducken bis der Sturm vorüber ist.

      • Andreas

        Die Frage ist nicht ob es bei uns auch so wird, sondern nur wann es soweit ist.
        Dieses heiße Eisen beschäftigt alle Staaten und nicht nur Südtirol. Anfassen tut es höchstens der, welcher nicht mehr gewählt werden will, was auch verstãndlich ist.
        Dass in der Organisation und Verwaltung Einsparungen möglich sind, steht außer Frage, diese könnten die ausufernden Kosten der Behandlungen aber trotzdem nicht kompensieren, beides ist notwendig.
        Der Staat sollte vielleicht die Forschung für Medikamente übernehmen, die Pharnaunternehmen sind sehr gewinnorientiert und skrupellos, was aber auch wieder Vor- und Nachteile hätte.

    • Kritiker

      Hoffen wir als Optimisten, dass es nicht so weit kommt. Ein bisschen glaube ich noch an das Primat der Politik, solange wir noch eine Demokratie haben, in der der Wähler entscheiden kann, welche Sozial -und Gesundheitspolitik er möchte.. Eigentlich wäre ja die ältere Generation in der Mehrheit und könnte die Entscheidungen beeinflussen.

    • ART DÉCO

      Wieso wird bei der Sanität immer an der falschen Stelle gespart?
      Spreche als Betroffener, Hüftoperation, nach 6 Tagen Spitalentlassung mit Physiotherapie privat zuhause auf meine
      Kosten, wunderbar geheilt!
      Ein Bekannter, gleiche Operation (bedeutend jünger), wurde nach der Operation nach Prissian in das Rehabilitations-
      zentrum geschickt für ein volles Monat! Ein Tag in dieser Struktur kostet angeblich dem Steuerzahler um die 500,00€. Nennt man das Kosten einsparen? Diese Aufenthalte sind totaler Unsinn, ich war nach 2 Wochen Physiotherapie OK
      und bin es heute noch. Dieses Zentrum in Prissian wird sehr gerne verschrieben, auch für Herzkranke und immer blei-
      ben die Pazienten 1 Monat, für manche ist es bezahlter Urlaub.Weniger solcher unnötigen Aufenthalte und bessere
      Prothesen! Der neue Manager sollte mal die Strukturen kontrollieren!!

    • Unterwind

      Höchste Zeit dass jemand diesen ineffizienten, undurchsichtigen und schwerfälligen Apparat endlich auf Vordermann bringt.
      Die Inkompetenz der bisherigen Verwaltungsspitze spricht mittlerweile Bände und konnte sich über die Jahre nur halten weil die Politik brav mitgespielt hat.

    • Düsentrieb

      Auffallend wie die „Schäl’sche Führungskraft in Spitzenposition“ um im Jargon des SB zu bleiben den kritischen Äusserungen von Patienten, betroffenen Bürgern, Gewerkschaftern, Ärzten, Leserbriefschreibern usw. begegnet.
      Via Media meist lächelnd, etwas arrogant und „von oben“ bestimmt scheint der “ liebenswürdige “ kompetente Grundtenor zu sein, wurde ja alles bereits vorab entschieden und bestimmt!
      Mir ist bewusst, wie schwierig der Weg der Neuorganisation eines SB ist und ich weiss, dass bei aller ökonomischer Notwendigkeit immer der Patient/Klient (gleichberechtigt ob alt, ob jung) und nicht die „Reorganisation“ die Nr. 1 sein sollte!
      Der Philosoph und Armutsforscher C. Sedniak ( Salzburg) meint, dass gerade in Zeiten knapper Ressourcen NICHT entscheidend sei, über wieviele Güter und Mittel Menschen verfügen, sondern was sie damit anzufangen wüssten. GESUNDHEIT SEI KEINE WARE, ebenso wie BILDUNG, daher dürfe es KEINEN MARKT dafür geben. Alles bewegt sich zwischen Menschlichkeit und Machbarkeit. es kann nicht sein, dass zukünftig Patient und Mitarbeiter des SB aus KOSTENGRÜNDEN die LEIDTRAGENDEN sind!

    • Armin

      Wieso holt man einen deutschen Manager der hier Kahlschlag betreiben wird um sich und der Führungsriege millionenboni zu sichern und arbeitnehmer und patienten ausnützt….
      Wenn bei der nächsten wahl wieder svp gewinnt dann hör ich auf zu nörgeln und resigniere

    • christian waschgler

      Manager haben noch nie etwas zum Guten getan

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