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    Gold für Südtirol

    world skills medaillen berufsweltmeisterschaft 25 mal Gold, 1 mal Silber, 1 mal Bronze und 6 Exzellenzdiplome für die Südtiroler Teilnehmer in Sao Paulo: Bei der Siegesfeier wurden die großartigen Ergebnisse der Berufsweltmeisterschaften verkündet.

    „Die jungen Mädchen und Burschen haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Sie haben Weltklasseniveau bewiesen und allen gezeigt, dass Südtirol in der Berufsausbildung spitze ist. Wir sind stolz auf euch!“, freut sich lvh-Präsident Gert Lanz.

    world skills berufsweltmeisterschaft 1Am Sonntagabend, als im Rahmen einer fulminanten Siegesfeier die Ergebnisse verkündet wurden, gab es Jubelrufe, Applaus und auch Freudentränen. Die Südtiroler Teilnehmer haben nämlich hervorragende Resultate erzielt: fünf Goldmedaillen, eine Silbermedaille, eine Bronzemedaille sowie sechs Exzellenzdiplome.

    „Damit steht eindeutig fest: Unser Nachwuchs zählt zu den Besten der Welt“, unterstreicht auch die Junghandwerkerchefin Jasmin Fischnaller.

    Landesrat Philipp Achammer mit Südtirol-Fahne und Pfeife

    Landesrat Philipp Achammer mit Südtirol-Fahne und Pfeife

    Stolz auf die erbrachten Leistungen seines Landes zeigte sich auch der Landesrat für Bildung Philipp Achammer, der mitgereist war: „Hut ab vor den Fähigkeiten und Fertigkeiten der 19 Südtiroler Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie haben in den letzten vier Tagen mit großer Leidenschaft, Motivation und Konzentration ihr Können bewiesen. Umso mehr freue ich mich nun über das fabelhafte Ergebnis. Südtirol darf stolz auf euch sein!“

    Es ist das zweitbeste Ergebnis nach der Berufsweltmeisterschaft in Helsinki vor vier Jahren.

    worldskills berufsweltmeister

    Die Ergebnisse im Überblick:

    GOLD:
    Maurer: Florian Hochgruber aus Rodeneck
    Tischler: Daniel Rabensteiner aus dem Sarntal
    Floristen: Stefanie Peskoller aus Hofern
    Landschaftsgärtner (Zweierteam): Matthias Hofer aus Brixen und David Gögele aus St. Leonhard i.P.
    Mediendesigner: Franziska Matzneller aus Aldein

    SILBER:
    SozialbetreuerIn: Marion Huber aus Vintl

    BRONZE:
    Zimmerer: David Rottensteiner aus Ritten

    EXZELLENZDIPLOME:
    Steinmetze: Gabriel Wellenzohn aus Prad am Stilfserjoch
    Sanitärinstallateur: Matthias Messner aus Pfitsch
    Konditoren: Benjamin Sellemond aus Feldthurns
    Maler: Dennis Federspiel aus Taufers in Münster
    Kfz-Mechatroniker: Elmar Valentin aus Abtei
    Köche: Martin Ebner aus Montan

    In der Nationenwertung, sprich im Vergleich mit den 55 teilnehmenden Nationen, hat Südtirol Rang 7 erreicht.

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    Kommentare (45)

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    • Mann

      Ich zitiere den letzten Satz „In der Nationenwertung, sprich im Vergleich mit den 55 teilnehmenden Nationen, hat Südtirol Rang 7 erreicht“. Wusste gar nicht, dass „Südtirol“ eine Nation ist. Die sind doch für Italien gestartet, oder?
      Auf jeden Fall riesiges Kompliment an alle Teilnehmer. Allein das ist schon ein Sieg.

      • walter

        bei uns sagen die Medien „Südtirol“ damit die Wogen nicht hoch gehen!!
        sonst ist es überall Team Italy!!
        typische Atesinische Verlogenheit!

        • pérvasion

          Verlogen ist wennschon, dass ein Land (aufgrund der vorherrschenden nationalen und nationalistischen Logik) gezwungen ist, für eine »Nation« an den Start zu gehen. Eigenstaatlichkeit bleibt so lange attraktiv, wie sie alle anderen Identitäten über- und verdeckt und in gleichmacherische Schablonen zwingt.

          • landstreicher

            Jetzt haben sie wieder was zum Plärren, unsere Provinznationalisten.

            • walter

              @landstreicher das paßt dir und deinen Casapound Freunden sicher nicht! 🙂

            • pérvasion

              Landstreicher, wenn du dich nur ein klein Wenig mit der Bedeutung des Nationalismus-Begriffs auseinandersetzt, wirst du einsehen, dass du mir nicht unterstellen kannst, ein Nationalist zu sein.

              Hier eine kleine Hilfestellung (FAQ Nr. 46): http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?page_id=200#46D

            • landstreicher

              Hallo pérvasion, ist eure Definition vom Nationalstaat nicht etwas zu eng gefasst? Auch in einem kulturell heterogenen Staat kann es Nationalisten geben, z.B. ein Teil der schweizer Kameraden die sich jedes Jahr am 1. August auf der Rütliwiese treffen. Ich will dich, da ich das Blog kenne, nicht mit denen vergleichen, aber die Heterogenität eines Staates/Landes schließt Nationalisten/Nationalismus nicht aus, nur weil die Schweiz keine Nation im klassischen Sinn ist. Den Schweizer Nationalismus können viele Nichtschweizer, die für längere Zeit in Schweiz gelebt haben, bestätigen. Dass es auch linken Nationalismus gibt, darin sind wir uns aber einig, oder?.

              Außerdem, wenn ich aus dem Ahrntal komme und ich mich eher mit dem Tal als mit dem Land identifiziere, dann wird meine Identität vom Land Südtirol auch unterdrückt und zu guter letzt: alle scheinen die selbe Kleidung an zu tragen, wenn ich schon in einer solchen Uniform auftreten muss, wird auch meine persönliche Identität unterdrückt, die auch durch meine Kleildung zum Ausdruck kommt.

              Aber die Bedingungen waren doch von Anfang an klar, versteh nicht was daran verlogen sein soll.
              Nur nebenbei, die italienische Fahne würde mich auch stören, genauso wie die südtiroler Fahne.

            • landstreicher

              Ergänzung: Da ich das Blog kenne und auch schätze 😉

            • landstreicher

              Also pérvasion, wenn du dich ein klein wenig mit dem Nationalismus Begriff beschäftigst, wirst du einsehen müssen, dass du ein Nationalist bist. Dem Nationalismus, egal von welcher Seite er kommt, werde ich nie und nimmer unterstützen. Das meiste auf eurerem Blog, das nicht mit Südtriol vs. Italien zu tun hat, ist aber trotzdem interessant.

            • landstreicher

              das „dem“ ist zu viel

      • Felix Huber

        … Ja! Was in anderen Bereichen z. B. im Sport (noch) nicht möglich ist, das schaffen unsere nicht-akademischen Lehrlinge!
        Dem Kompliment schließe ich mich an.

        • Gebi Mai

          Das sind keine Lehrlinge. Das sind „Profis“.

          • Meinland

            Ja, Gebi Mai, Südtiroler Handwerker sind „Profis“.
            Es ist richtig, diese Kandidaten sind keine Lehrlinge, es sind junge Gesellen, also ausgebildete Fachkräfte, die für den Wettbewerb zusätzlich vorbereitet werden müssen. Denn sie müssen jedes Problem der Technik beherrschen, nicht nur das was sie im Betrieb gelernt haben. Und sie können zum Unterschied von anderen Wettbewerben nur ein einziges mal daran teilnehmen.

      • Luis

        Dann soll der Achammer die Unabhängigkeit ausrufen. Fahnen schwingen und Wahlpropaganda machen ist zu wenig.

    • yes

      @Mann es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Staat und einer Nation…
      Südtirol gehört zwar dem italienischen Staat an, ist aber nicht Teil seiner Nation!
      (ob es jetzt eine eigene Nation darstellt… darüber kann man debattieren… kann ja noch werden 😉 )

    • Andreas2

      Kompliment an alle Teilnehmer. Musste aber der junge Volksvertreter denn die ganze Zeit auf unsere Kosten dort Fanarbeit leisten? Also billiger geht Urlaub wirklich nicht.

    • BatMan

      Mir sein wieder amoll wieder die Beschtigscht!

      Mit solchen Wettbewerben werden die jungen Leute dazu angetrieben, Höchstleistungen zu erbringen und sollen den anderen Jugendlichen als Vorbild dienen. Warum?

      Vorwort, 2. Absatz:

      http://www.franzhoermann.com/downloads/20110810-das_ende_des_geldes.pdf

    • adobei

      @hans
      erspar uns doch solche unqualifizierte Kommentare!

    • guy fawkes

      Die Südtiroler Junghandwerker die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben, werden sicherlich gut ausgebildet worden sein und mit Begeisterung teilgenommen haben – eine Frage sollte aber schon erlaubt sein:

      Was ist wahrscheinlicher?
      a) die besten Handwerker kommen aus der 500.000 Einwohner Provinz Südtirol weil in dieser speziellen Provinz die beste Ausbildung geboten wird und die begabtesten Menschen leben (und „mir sowieso in olls die Bestigschten sein“)
      b) in ganz vielen anderen Ländern interessiert sich so gut wie niemand für diese Veranstaltung – entsprechend gibt es auch kaum (finanzielle ) Unterstützung bzw Interesse/Medienecho/Teilnehmer.

      Wie man vielleicht aus der Art der Fragestellung entnehmen kann tendiere ich eher zu Möglichkeit b).

      • Felix Huber

        Zitat: “ in ganz vielen anderen Ländern interessiert sich so gut wie niemand für diese Veranstaltung“
        Bei ca. 1.200 Teilnemer = Mitbewerber stehen Sie mit diesem Kommentar doch recht dumm da!

        • guy fawkes

          @Felix Huber
          Ach es dürfte so viele Veranstaltungen mit 1.200 Teilnehmern (und mehr) geben für die sich die Öffentlichkeit (bzw die Medien) kaum interessiert, dass Ihre Anmerkung ins Leere läuft.

      • Meinland

        guy fawkes,
        Sie sind sehr, sehr schlecht informiert. Es sind immerhin „nur“ 75 Nationen vom Erdball, die mitmachen. Dass das Medienecho in Italien nicht sehr groß ist, ist verständlich, es fehlt immer noch das Zugeständnis der Italiener, die Leistungen der Südtiroler anzuerkennen.

        • guy fawkes

          …zumindest weiss ich dass Italien gar nicht mit einem „eigenen“ Team mitmacht (nennt sich wohl Team Südtirol, Italien und wird vom LVH getragen). Die von Ihnen unterstellte Missgunst der Italiener möchte ich gar nicht kommentieren.
          Nebenbei haben nicht 75 sondern 59 Länder/Regionen teilgenommen – darunter drei mal China, also 57. Was zwar auch eine beachtliche Anzahl ist, allerdings überhaupt nichts darüber aussagt ob sich die Bevölkerung in den teilnehmenden Ländern überhaupt dafür interessiert.

    • othmar

      Die Politik sollte ein für alle mal ein Entscheidung treffen wo wir hingehören oder ?

    • Erwin

      Gratuliere allen Teilnehmern mit und ohne Medaillen.
      Ich hoffe, dass die Jugendlichen nicht politisch von SVP vereinnahmt werden. Denn die Verdienste liegen bei den Teilnehmern und vor allem bei Betrieben, die Ausbildung ermöglichen und fördern.

    • Frage?

      Wenn jetzt die Bezahlung der Handwerker auch ihrem Leistungsvermögen entsprechen würde, wäre dies ein könender Abschluß!

      Gratulation an alle Teilnehmer! Schon die Teilnahme ist eine Auszeichnung!

      Das ganze ohne EPO, Blutdoping und andere Sauereien!

      Zum Unterschied zu den Spitzensportlern, beherrschen diese „BERUFS“-Sportler auch etwas!

    • sole

      … und wer zahlt den ganzen Spass (Flug, Hotel, Verpflegung usw. usf.)?

    • uschi glas

      sole, du hast die huren vergessen, die sich die honorigen sicher ins luxushotel holen. und den schampus. und den kaviar.

    • Bernd

      Man kann auch immer Alles Schlechtreden :-).
      Von meiner Seite aus ein Kompliment an Alle die in irgendeinerweise mitgewirkt haben und natürlich den Prämierten Herzliche Gratulation.

    • ART DÉCO

      @uschi glas

      Solche Bemerkungen könnten Sie sich ersparen. Unsere Berufsteilnehmer waren spitze, mein Kompliment!

    • H.P.D.

      Südtirol hin, Italien her, – wir haben die besten Handwerker der Welt! Kaputt machen sie nur noch unsere Bürokraten.

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