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    „Man will mir damit schaden“

    Im Sommergespräch mit der TAGESZEITUNG erklärt Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit), warum die Ermittlungen gegen seine Parteikollegen unberechtigt sind, wieso er sich über fehlende Richtigstellungen ärgert – und was es mit den Gerüchten über sein Privatleben auf sich hat.

    Myriam Atz-Tammerle (Süd-Tiroler Freiheit) legt Wert darauf, dass die im Sommergespräch zitierten, aus einem Interview entnommenen Aussagen zur Gleichstellung der homosexuellen Ehe nicht der Wahrheit entsprechen. „Ich habe von dem betreffenden Medium schon damals vergeblich eine Richtigstellung gefordert”, so Atz-Tammerle im Gespräch mit der TAGESZEITUNG.

    Tatsächlich unterstütze auch sie die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen sowie der Adoption durch homosexuelle Paare.

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    Kommentare (51)

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    • Andreas

      Aalglatt, unglaubwürdig und auf ein Thema beschränkt.
      Für Leute, welche es freut Süd-Tirol so zu schreiben, eigentlich sehr genügsame Menschen, reicht es aber anscheinend locker.

    • Techno Guy

      Redakteur erscheint mir nicht neutral – er ist sehr aggresiv! Journalismus soll kritisch sein aber auch immer fair!

      • walter

        neutrale und faire Journalisten?
        wo kommen wir da hin?
        also nächstes forderst du noch unabhängige Medien!!!

      • aufklärer

        Herr Anton Rainer war leider noch nie ein unabhängiger Redakteur. Wer seine Meldungen regelmäßig verfolgt, weiß dass seine gesamte Berichterstattung stark politisch rot-grün gefärbt ist. Auch scheint ihm seine eigene Meinung zu schreiben wichtige zu sein, als unabhängig zu recherchieren.

        Aber überhaupt…

        wie primitiv muss man als Journalist sein einen Menschen nach seiner sexuellen Orientierung zu fragen? Ist das heute wirklich das Einzige was zählt? Diese Schlagzeilen-Geilheit stinkt zum Himmel!

        • Wie Sie sehen können, hat es die Aussage „Ich bin nicht schwul“ nicht in die Schlagzeile geschafft.
          Ich lade Sie dazu ein, das Sommergespräch zu verfolgen, das ich mit Brigitte Foppa (Grüne) geführt habe. Auch dort kritische Fragen, die, und das dürfte Ihnen gefallen, mit sexuellen Orientierungen wenig zu tun haben.

          Anton (TZ)

    • bürger

      reden kann er im unterschied zu so manchem politiker in diesem lande. aber sagen tut er nix …

    • goggile

      los von diesen stiefelstaat

    • goggile

      sehr gute antworten non Herrn knoll. der interwiuer hats diesmal auch recht gut gemeistert.

    • flizzer

      Hatschi Stratsche als Rolemodel? #facepalm

    • Garuda

      Der schöne Sven ist der Frage schön ausgewichen und hat sie mit einem weiteren Gerücht versucht zu entkräften. Aber warum sollte das eine das andere ausschließen, kenne viele Männer die Kinder haben und dennoch schwul sind.

      Aber Respekt für die Haltung der STF für die sexueller Selbstbestimmung der Person. Spricht für die Bewegung in diesem Punkt.

    • neid

      Es gibt leider immer Leute die nicht den anderen was gönnen,
      z.b. weil jetzt steht Knoll anstatt von Klotz in Reihenfolge,
      Atz-Tammerle meinte damals, sie komme als Senkrechtstarterin anstelle von Klotz, wie es auch in den Medien zu lesen war.
      (Atz-Tammerle rückt anstelle von Klotz in den Landtag nach)
      Das, das logisch noch Einer vor ihr ist, und so sie nicht die Chefin aufspielen kann, sieht man ihr deutlich an.
      Es ist einfach erbärmlich, so private b.z.w. falsche Mediennachrichten um den anderen mit Schaden auszuspielen….zu gebrauchen

    • schorsch

      „Man will mir damit schaden“ – das ist schon klar und wahrscheinlich auch wahr.
      Wahr ist jedoch auch: der Mann schadet sich mit seinen Forderungen selbst am meisten.
      Der persönlichen „Selbstbestimmtheit“ muß Jedermann zustimmen. Die sexuelle Ausrichtung geht tatsächlich niemand etwas an – soweit die Zustimmung.
      Wie aber Knoll zur widernatürlichen Ansicht kommt, daß eine Adoption keinem Kind schaden wird, ist äußerst bemerkenswert, widerspricht allen gesammelten Erfahrungswerten und der Entwicklungspsychologie des Kindes.
      Hier wird auch der Südtiroler Wähler niemals mitziehen, es wäre der Weg in den Untergang.
      Bemerkenswert ist auch der Vergleich im Redestil und im äußeren Habitus zwischen Jörg Haider und dem Herrn Knoll. Haider war ein sexueller Zwitter, er versuchte das streng geheimzuhalten, was mißlang. Bei Volksfesten, Begräbnissen etc. mimmt man in Tracht die „Volksverbundenheit“, im normalen Alltag jedoch den lässigen Dandy in Turnschuhen, den Traum der Weiblichkeit. Haider gelang das entschieden besser als Knoll, dem fallen die Frauen nicht massenhaft um den Hals. Knoll wirkt immer gekünstelt, angefangen bei seinem Krähennest bis zu seiner aalglatten Sprachregelung. Haider sprach Mundart, dies kam immer besser an. Beide, Haider und Knoll, waren und sind zum Scheitern verurteilt: politische Zwitter mag auf Dauer kein Volk.

      • goggile

        schorsch: wos fir an schwochsinn verzapftschn do? gscheiterte Figur bisch vielleich du obo sicho nit knoll und der leider alluzfrueh verstorbene haider. des sein no Spitzenpolitiker volksnahe Gwen. du schorsch bisch lei awian eifersichtig auf des wos du nia erreichen wersch wenn so bisch wia du schreibsch.

        • schorsch

          Liebe(r) goggile,
          in meinem fortgeschrittenen Alter, kurz vor der eigenen Truhe stehend, habe ich keine „Eifersichtigkeiten“ mehr nötig. Ich will auch nichts mehr erreichen und nichts mehr werden.
          Das Positive in meiner Lage ist, daß ich, ohne mich selbst zu belügen, die Zustände in der Gesellschaft sehr klar sehe und benenne. Mein überparteiliches Ziel ist das Wohlergehen der Heimat und des Volkes.
          Die Wahrheit hören tut manchem weh, das ist mir schon klar, kümmert mich nicht.

    • Garuda

      Ich finde nur eines ein starkes Stück:

      Was erlaubt sich dieser Journalist denn überhaupt, wenn er Knoll über seine sexuelle Orientierung direkt befragt? Wird ein Landeshauptmann über seine sexuelle Orientierung befragt?

      Und außerdem: Ich möchte wissen, ob sich genau jener Journalist sich genauso erdreistet, den Parteiobmann der SVP beim Sommergespräch genau dieselbe Frage zu stellen, denn immerhin ist dieser auch unverheiratet, offiziell single und es kursieren genau dieselben Gerüchte wie über Herrn Knoll.

      Sollte sich dieser Journalist aber nicht dieselbe Frage erlauben beim Interview mit Herrn Achammer, dann ist offensichtlich, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, und das finde ich einfach nur dreckig, denn offensichtlich würde dann diese gestellte Frage dazu dienen, einem Parteiobmann in diesem Falle Herrn Knoll zu schaden, denn man stelle sich vor:

      Wäre Herr Knoll schwul, dann hätte er vor laufender Kamera gelogen.
      Wäre er nicht schwul, müsste man nach den Ursachen dafür suchen, warum eine rechte Partei ganz unerwartet für eine solche freie sexuelle Bestimmung sei und müsste bei verschiedenen rechten Clubs, Bewegungen und Vereinigungen natürlich und selbstverständlich anecken.

      Beides sollte ihm schaden, warum dies die TZ oder in Person des Journalisten das gefördert wird, ist mir fraglich.

      • Die Frage entstand spontan und ergab sich aus der Thematik.
        Sven Knoll hatte auch eine dritte Möglichkeit, die ihm in der Frage angeboten wurde: „Wir können diese Frage herausschneiden.“ Er zog es vor, mit Gerüchten aufzuräumen – ohne Schnitt.
        Ich habe nicht den Eindruck, dass ihm die Frage geschadet hat, im Gegenteil.

        Anton (TZ)

        • Garuda

          @Anton Rainer

          Vielen Dank für die klare und deutliche Info.

          In diesem Moment ziehe ich meinen obigen Kommentar zurück und bitte Sie um Entschuldigung.

          Dann ist dem Interviewer nichts mehr vorzuhalten oder anzukreiden.

          Für den Rest muss ich Ihnen ein Kompliment machen, dass Sie immer vorbereiteter in die Interviews gehen.

        • Stefan

          Trotz der Möglichkeit, die Frage herauszuschneiden, finde ich es eine bodenlose Frechheit, einen Politiker nach seiner sexuellen Orientierung zu befragen, Herr Rainer.
          Werden Sie also auch den Landeshauptmann fragen, ob er schwul ist und seine Ehe und seine Kinder nur Tarnung sind?
          Werden Sie auch Frau Foppa fragen, ob sie trotz Kindern und Ehe nicht doch in Wahrheit eine Lesbe ist?

          Schämen Sie sich, Herr Rainer!

        • aufklärer

          Und warum war Ihnen diese Frage dann so wichtig, Herr Rainer? Es ging Ihnen nur um die Schlagzeile, die Sie dadurch produziert hätten. Oder?

    • kellner

      ich erkenne hier einen widerspruch. wenn die stf homosexualität akzeptiert, dann sind auch ihre wähler so eingestellt und damit müsste er eigentlich keinen schaden erleiden. oder verstehe ich da etwas falsch?

      • Garuda

        @Kellner

        Ja klar verstehst du das nicht oder gar ganz falsch. Ich erkläre es dir nun nochmal, aer vielleicht ist das eh unnütz, denn manche Menschen wollen einfach nicht verstehen.

        Also bekanntermaßen sind alle rechten oder mitte-rechts Parteien gegen die Gleichstellung der homosexuellen Ehe mit der heterosexuellen Ehe und natürlich auch gegen die Adoption von Kindern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.

        Nun wird die STF auch meines Erachtens zurecht als rechte Partei eingestuft, sodass ihre diesbezügliche Position (die nun mal ganz ein linkes bis mittelinks Anliegen ist) für konservative WählerInnen, bei denen sie mehrheitlich auf Stimmenunterstützung geht, unwählbar sein sollte oder müsste oder könnte oder dürfte.

        Darin soll nun nach Sven Knoll auch der Ansatz liegen, wo man der ihm oder der STF schaden wollen, könne, dürfe, müsse usw.

        • Senoner

          Was an der STF ist denn rechts?!? Nur weil italienische Medien diese Partei gerne als „estrema destra“ bezeichnen, um zu verschleiern, dass eigentlich gewisse italienische Parteien dort anzusiedeln wären (siehe Nähe mehrerer ital. Parteien zu CasaPound), ist sie es noch lange nicht. Nichts am Parteiprogramm der STF ist extrem rechts, sondern eher links. Sogar die Selbstbestimmung ist ein typisch linkes Thema.

    • Herrgott

      Ob der Reporter auch den Achammer nach seiner sexuellen Orientierung fragt?

    • uschi glas

      ob der reporter auch marta stocker nach ihren vorlieben im bett fragt?

    • uschi glas

      überhaupt würde ich gern wissen:
      ob thomas widmann schon mal in einem sad-zug geschnackselt hat
      ob arnold schuler sado maso spielchen mag
      ob hochgruber kuenzer einen dildo im nachtkasten hat
      welches die lieblingsstellung von christina kury ist
      usw usf.

      danke tageszeitung

    • Da andre Hofer

      Sehr gutes Interview, Herr Knoll. Und die Frage des Interviewers zur sexuellen Orientierung ist eine Frechheit.

      • walter

        wieso eine Frechheit? vielleicht war Herr Rainer ernsthaft interessiert? 🙂

        • Da andre Hofer

          Wenn man nicht mehr weiter weiß, stellt man die Frage nach der sexuellen Orientierung. Die Schlagrichtung ist aber eindeutig. Herr Knoll soll in ein schiefes Licht gerückt werden, eine Finte, die er richtig durchschaut hat. Ich warte noch auf das Interview, in dem LH Kompatscher die Frage gestellt wird, ob er bisexuell sei. Der Herr Interviewer würde dann keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen. Die Systemmedien und die SVP sind der Untergang für dieses Land. So viel steht fest.

      • oheim

        Du meinst die Frage wäre eine Frechheit deshalb, weil sie nur halbherzig war, denn sie hätte auch gleich die Suche nach dem Partner/in beinhalten müssen.

    • Luis

      So etwas hab ich noch nie erlebt ein Frage ob jemand schwul ist

    • Wolfi

      So a peinlich geführtes Interview! I wär noch 30 Sekunden aufgstondn. Wellts gscheide Ontwortn? Donns stellts gscheide Frogn und v.a. von qualifizierte Leit!
      Ormutszeugnis hoch 3!

      • Wotan

        Das gehört alles zum Geschäft. Diese Mandatare wollen ja in die Öffentlichkeit und dass über sie geschrieben und geredet wird. Das ist wichtig für ihre Popularität, und sie werden dafür sehr gut bzw. regelrecht überbezahlt.

    • Wolfgang

      Selten so ein armseliges Interview gesehen wobei die schuld beim interviewer liegt. Sind die Landtagswerbung oder die sexuelle Orientierung eines Politikers alles, was wir an Problemen in Südtirol haben? Warum nutzt man so ein Gespräch nicht, um die Parteien mit den wirklichen Problemen des Landes zu konfrontieren? Journalismus so banal wie ein abgestandenes Bier.

    • Alex

      Warum ist sich hier eigentlich immer jeder so sicher, dass auf Achammer dieselben Gerüchte aber auch zutreffen?

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