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    „Gelebte Solidarität“

    LH Günther Platter bei der Verleihung der Auszeichnungen im Riesensaal der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck (Fotos: Land Tirol/Frischauf)

    LH Günther Platter bei der Verleihung der Auszeichnungen im Riesensaal der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck (Fotos: Land Tirol/Frischauf)

    In Innsbruck sind am Samstag die Verdienstkreuze und Verdienstmedaillen des Landes Tirol überreicht worden. Es ging aber auch um Themen wie Arbeitslosigkeit und Flüchtlinge.
    Viele Tirolerinnen und Tiroler sowie Südtirolerinnen und Südtiroler setzen sich für das Gemeinwohl ein. 196 von ihnen erhielten dafür am Samstag als Zeichen des Dankes von den Landeshauptleuten Tirols, Günther Platter, und Südtirols, Arno Kompatscher, Verdienstkreuze oder Verdienstmedaillen überreicht.

    14 Personen, darunter auch zwei Kinder, wurden für ihren selbstlosen Einsatz in gefährlichen Situationen mit der Lebensrettungsmedaille bedacht.

    Weiters wurde zwölf Höfen das Recht verliehen, den Titel Erbhof zu führen.

    Die Auszeichnungen erfolgten im Rahmen einer Festveranstaltung in der Innsbrucker Hofburg, die jedes Jahr traditionell am Hohen Frauentag, den 15. August stattfindet.

    „Jene Menschen, die ausgezeichnet werden, haben sich entschieden, einen ganz wesentlichen Teil ihres Lebens in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen und sind bereit, auf eigene Vorteile zu verzichten. Dafür gebührt ihnen großer Dank und höchste Anerkennung“, ist LH Platter überzeugt, denn: „Freiwilliges Engagement oder entschlossenes Handeln in gefährlichen Situationen sind nicht selbstverständlich und verdienen eine gebührende Würdigung“.

    1668„Der Einsatz für das Gemeinwohl, für die Gemeinschaft, gelebte Solidarität und die Verbundenheit mit Land und Leuten, das sind nur einige Werte, die den heute Geehrten gemein sind“, würdigte auch Südtirols LH Arno Kompatscher die Verdienste der geehrten Südtiroler und Tiroler BürgerInnen. „Durch diese gemeinsame Ehrung verdienstvoller Persönlichkeiten dies- und jenseits des Brenners unterstreichen wir seit Jahren auch die gute Zusammenarbeit und das Bemühen der Regierungen der Bundesländer Tirol und Südtirol, mit Blick auf die Vergangenheit Gegenwart und Zukunft positiv zu gestalten“.

    LH Platter thematisierte in seiner Festansprache auch aktuelle Zukunftsthemen.

    Eine große Herausforderung sei beispielsweise die prekäre Situation am Arbeitsmarkt: „Während wir in Tirol zuletzt viele Jahre nahezu Vollbeschäftigung verzeichnen konnten, sind wir derzeit mit Arbeitslosenzahlen konfrontiert, die wir bislang nur aus anderen Ländern kannten“.

    Die Tiroler Landesregierung werde alles in ihrer Macht Stehende tun, um diesen negativen Entwicklungen gegenzusteuern. „Als eine von mehreren Maßnahmen haben wir zuletzt ein Impulspaket geschnürt, das etwa durch Investitionen in die Infrastruktur Arbeitsplätze sichert und schafft“. Langfristig setze das Land zudem vor allem auf Bildung und Forschung – und zwar auf allen Ebenen, im schulischen genauso wie im betrieblichen Bereich.

    Eine weitere sehr große Herausforderung nicht nur für Tirol sondern für ganz Europa sei das Thema Asyl. „Tag für Tag treffen Menschen aus Kriegsgebieten in unserem Land ein, die bei uns Schutz und Zuflucht suchen. In vielen Gemeinden zeigt sich hier sehr deutlich, wie groß die Solidarität vieler Tirolerinnen und Tiroler ist. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür“, betonte der Landeshauptmann und verband seinen Dank mit der Bitte, sich auch weiterhin für vom Krieg traumatisierte Menschen sowie für Menschen in Not im Allgemeinen einzusetzen.

     

     

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    Kommentare (58)

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    • Willi

      Der Platter ist gegen den Flughafen Bozen, weil er seinen in Innsbruck vor Konkurrenz schützen will. Los von Innsbruck.

    • Heidi

      Die Veranstaltung mit Innsbruck für diese Auszeichnungen gehört überhaupt getrennt, wieso soll jemand in Innsbruck (also im Ausland) seine Auszeichnung erhalten, für eine Leistung, die er hier im Lande vollbracht hat? Das können wir alles selber machen, dazu brauchen wir kein Nordtirol und kein Österreich. Los von Innsbruck!

      • schorsch

        1000 Jahre in einem Land kann man mit solchen dümmliche Parolen nicht vom Tisch fegen.

        • Heidi

          Man kann die Zeituhr nicht zurückdrehen, Gott-sei-Dank!, anderenfalls würden schlimme Zeiten auf uns zukommen.

        • Heidi

          Eine größere mehr oder weniger den ganzen Alpenraum von Nizza bis Triest umfassende Alpenregion mit den angrenzenden Regionen in Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich und Slowenien könnte ich mir vorstellen, aber keinesfalls ein inzestuöses Verhältnis mit einer alten politischen Verwandtschaft, das wäre als ob man zum Opa ins Bett gelegt würde, nein, sowas hat keine Zukunft, das wäre der sichere kulturelle Tod.

          • schorsch

            Was haben Sie nur für eine Angst vor dem gemeinsamen Vaterland – das ist fast als krank zu sehen.
            Was tat Ihnen Österreich an, daß Sie es so hassen?
            Im Übrigen entscheidet in der Demokratie immer noch die Mehrheit – und hier gibt es keinen Zweifel: 1946 unterschrieben fast alle wahlberechtigten Südtirols die Petition zur Rückkehr, die Jahre des harten Widerstandes zeigten ebenfalls die Wahrheit, das große Freiheitsfest in Meran vor 2 Jahren mit über 12.000 meist jugendlichen Teilnehmern war ein Signal für die Zukunft.
            Los von Rom!

            • Heidi

              Nicht mit Angst oder Hass hat das etwas zu tun, sondern mit dem Selbsterhaltungstrieb. Wir Südtiroler sind von Nordtirol getrennt worden und vom Trentino haben wir uns selber losgelöst. Wir sind durch unsere Geschichte erwachsen geworden, sind flügge, haben uns emanzipiert und sind frei.
              Die Wiederaufnahme intimer Beziehungen mit einer alten Verwandtschaft kommt einer inzestuösen Beziehung gleich und die bedeutet, wie wir wissen, Selbstzerstörung und schließlich den eigenen Tod.

            • schorsch

              Die Wiedervereinigung Deutschlands war also nach Ihrer Definition inzestiös.
              Sie merken wohl gar nicht mehr die Absurdität Ihrer „Argumente“.
              Ohne Rückhalt im Vater- und Mutterland, ohne dessen Schutz, geht eine kleine Gruppe in einem 50-Millionen-Staat innerhalb von wenigen Generationen unter – s. als schlagendes Beispiel: Elsaß-Lothringen, dort sprach man über 1000 Jahre lang Deutsch und heute nicht mehr.

            • Heidi

              Dein Vergleich hinkt natürlich, denn zum Unterschied vom Veneto, der Lombardia, dem Friuli-Venezia Giulia und dem Trentino war Südtirol von Österreich viel länger besetzt gehalten worden und folglich hat die Eindeutschung viel tiefer gegriffen als bei den anderen genannten Regionen, aber dass Südtirol einen rätoromanischen Ursprung hat ist auch heute noch eindeutig von vielen Flur- und Geländenamen abzulesen.

    • Bartl

      Italien ist ein großzügiges humanes Land und hat uns eine sehr große Autonomie gewährt, Österreich hingegen hat dem Trentino unter Österreich nie eine Autonomie gewährt. (Siehe dazu: Richard Schober, Der Kampf um das Autonomieprojekt 1900-1902 für das Trentino, aus der Sicht österreichischer Quellen. La lotta sul progetto d’autonomia per il Trentino degli anni 1900-1902, secondo le fonti austriache. Società di studi trentini di scienze storiche Trento (Collana di Monografie 31), Trento 1978.(Zweisprachig deutsch-italienisch)

      • schorsch

        Ich kenne aus einem bestimmten Teil Österreichs das gängige volkstümliche Sprichwort:
        „Ich werd Dir zeigen, wo der Bartl den Most holt“.
        Mir scheint nun lieber Bartl, der Herr Helmut hat Ihnen den Weg gewiesen.

        • Bartl

          Ma woasch schorsch, der helmut ist ein Fanatiker, es ist völlig nutzlos und uninteressant mit solchen Leuten zu diskutieren. Sie beschwören Geister herauf, die sonst eigentlich längst schon unter dem Grabstein ihren Ruheplatz gefunden hätten. Er zaubert halt immer die Faschisten hervor, wahrscheinlich nach dem Vorbild eines Berlusconi, der auch immer wieder die Kommunisten ins Leben zurück holte, um ein Geister-Feindbild vor sich zu haben, gegen das er gefahrlos poltern konnte.

          • schorsch

            Wenn man auf historische Fakten keine Antwort mehr weiß, dann greift man halt zur Vernaderung. Im Vergleich zu allen Stellungnahmen hier im Forum, zeichnet sich Herr Helmut immer durch besondere Sachlichkeit und historisches Wissen aus. Das fehlt Ihnen, fehlende Bildung kann man jedoch nachholen.

            • Bartl

              Bezüglich euer beiden Sachlichkeit und historisches Wissen müsste ich wahrscheinlich auch einen brainwashing-course bei eurer Organisation belegen, aber auf diese Art von Bildung kann ich gerne verzichten.

            • schorsch

              Nun, dann liefern Sie historische Fakten und keine Veranderung.

      • Felix Austria

        wie kann man die Zeit um 1900 mit Heute vergleichen ?
        und
        Italien hat Südtirol bestimmt nicht freiwillig die heutige
        Autonimie gewährt,
        und
        die Autonimie wird immer weiter ausgehöhlt !!!

        lg. Frank Reich

    • helmut

      O Bartl!

      Das großzügige humane Land hat einen Bündnisvertrag gebrochen, seinem in höchster Not stehenden Bündnispartner von hinten den Dolch in den Rücken gerammt, hat das alles mit „sacro egoismo“ gerechtfertigt und hat dann das Land geraubt.

      Mussolini hat zu Recht gesagt, dass der erste Tag des italienischen Krieges gegen Österreich der erste Tag des Faschismus war.

      Der großzügige humane Räuber hat sich dann in einen großzügigen humanen Faschisten verwandelt, dessen Politik gegen Südtirol nach 1945 so fortgeführt wurde, als hätte es nie eine Zäsur gegeben.

      Der Rest der Geschichte ist bekannt: Die tragischen Sechzigerjahre, Folter, Kerker, Tod.

      Unter dem Druck der Ereignisse dann eine Autonomie, die das großzügige humane Land völkerrechtlich um nichts in der Welt wirklich absichern will.

      Das großzügige humane Land ist eben furbo und will sich alle Möglichkeiten offen halten.

      Auch das Märchen vom armen unterdrückten Trentino stimmt nicht.

      Es gab im Welschtirol zwar keine formale Autonomie, die Nationalitätenrechte wurden aber geachtet.
      Bitte sagen Sie mir, wo „eingedeutscht“ wurde, wo die italienische Sprache oder Schule verboten wurde?
      Wo annähernd das geschehen ist, was in Südtirol nach der Annexion über die Bevölkerung hereingebrochen ist?

      Nennen Sie bitte konkrete Beispiele, dann kann man weiter diskutieren.

    • Vittorio

      Dass die österreichische Besatzung in Italien nicht besonders zimperlich war, konnte ich erst letzthin im Beiheft “Sette” des Corriere della Sera vom 31.Juli 2015 Nr. 31 auf Seite 46 – unter anderem – lesen: “Sermide* era già stato teatro di una carneficina, quella ordinata dal generale Radetzky tra il 27 e il 29 luglio del 1848: donne, bambini e vecchi vennero messi al muro, la città saccheggiata e bruciata.”
      (* Sermide ist eine Gemeinde der Provinz Mantua am Po gelegen und sollte übrigens auf Deutsch “Freiburg an der Pfad” heißen.)

      • schorsch

        Ja – und wie beurteilen Sie die faschistische Besatzung seit Ende des 1. WK hier im Lande? Gerade diese Zeitung als Kronzeuge für historische Argumente herzunehmen, ist nicht besonders klug und auch verräterisch.
        Im venetisch-friaulischen Raum wurde mir von Einheimischen mehrfach gesagt, daß sie die Zeit des alten Kaiserstaates, wo sim Vergleich zu heute saubere Verwaltung, Ordnung und Recht herrschten, mit den Fingernägeln aus der Erde kratzen möchten.

        • Vittorio

          Unter den Faschisten hatten wir einen Toten, dann unter den Nazis hatten wir tausende von Toten. Unter der österreichischen Besatzung und den Folgekriegen hat Italien massenweise Tote zu beklagen. Nur so – zum Vergleich.

      • helmut

        Lieber Vittorio!

        Sie wollen jetzt den Faschismus mit der österreichischen Militär-Präsenz in Italien unter Radetzky vergleichen? Nun scheint mir das datumsmäßig ein wenig weit auseinander zu liegen.

        Wieso ziehen Sie nicht auch Beispiele aus der germanischen Völkerwanderungszeit heran?

        Das hat man doch in Italien immer gerne gemacht, um die „barbarischen“ Eigenschaften der Deutschen und Österreicher zu behaupten.

        Und als Geschichtsquelle für Radetzky’s „Barbarei“ ziehen Sie einen Corriere della Sera aus der Zeit des Überfalls Italiens auf Österreich vom 31.Juli 2015 mit der damals publizierten antiösterreichischen Gräuelpropaganda heran!

        Das ist zwar „furbo“ aber nicht seriös!

        Aber was soll es. Diese Art zu diskutieren sind wir in bella Italia ja gewöhnt.

    • Gottfried

      Also Österreich ist seit 100 Jahren unser friedlicher Nachbar und dabei soll es auch bleiben. Wir sind emanzipiert genug um uns hier zu behaupten, die Vergangenheit gehört zur Geschichte.

      • schorsch

        Und die Zukunft gehört denjenigen, welche die ungeteilte Menschenwürde, dazu gehört die Selbstbestimmung, bedingungslos vertreten.
        Südtirol bleibt historisch und kulturell immer ein Teil von Österreich, weil die gewaltsame Zerreißung eines Landes niemals anerkannt werden darf.
        Los von Rom!

        • Resi

          Los vom Vatikan war mir liaber.

          • schorsch

            Diese Forderung ist religiös motiviert, wurde aber von einem beträchtlichen Teil unserer Vorfahren bereits vor 1000 Jahren und beweisbar durchgehend bis heute aufgestellt.
            Wer 1000 Jahre lang Wassertrinken predigt und selbst jedoch Weinfässer sauft, viele Milliarden auf Geheimkonten liegen hat und jeden Sonntag mit dem Klingelbeutel die Armen abzockt, hat Scheiß gebaut.
            Die Kirchen werden immer mehr leer, von 100 Prozent aller Katholiken gehen nur mehr regelmäßig 8 Prozent zur Kirche, aber auch von diesen 8 Prozent glauben nur mehr drei Prozent an Inhalte.
            Das ist der Bankrott und nicht umsonst wachsen in jedem größeren Ort Moscheen in die Höhe, begrüßt von Vollkoffern im Priesterornat.

            • Resi

              Auf die 8 pro Mille kommt es an und nicht auf die 8 Pro Cent

            • Irmi

              Höchste Zeit dass auch die katholische Kirche im Sinne der europäischen Wettbewerbsfreifeit Konkurrenz für ihre Monopolstellung erhält.

            • schorsch

              Irmi: Denkfehler, denn Konkurrenz entsteht nur dort, wo man Leistung vorweisen kann. Was können die Vatikaner vorweisen, außer Wasserpredigten und hohlen Phrasen?
              Vor 2000 Jahren sagte angeblich da ein seltsamer Mann, Name fällt mir im Augenblick nicht ein: „Wärt ihr doch heiß oder kalt. Doch ihr sei lau, deshalb will ich euch ausspeien aus meinem Munde“.

            • Irmi

              Der Denkfehler liegt wohl eher bei dir, mein Lieber, Religionen haben sehr wohl Leistungen vorzuweisen, viele davon haben Millionen von Anhängern, und speziell bei den intolerantesten davon, jene mit nur einem Gott, ist eine Monopolstellung im Staate eine äußerst gefährliche Situation für den Staat selber, der riskiert von einer solchen Religionsgemeinschaft aufgefressen zu werden, wie uns die Geschichte aber auch aktuelle Verhältnisse lehren.

            • schorsch

              Eine Monopolstellung zu erringen, kann vielerlei Ursachen haben, auch solche, die nicht ehrenwert sind.
              1000 Jahre Monopol ist keine Leistung, sondern beruht auf krimineller Energie: Ausrottung der Gegner durch Feuer und Schwert. Der jetzige Papst hat sich für diese kriminelle Energie in Südamerika öffentlich entschuldigt – immerhin wurden durch die Jahrhunderte dort an die 9 Millionen Indios geröstet oder enthauptet.

            • Irmi

              So ist es, die Geschichte dieser Religion ist eine einzige Horrorgeschichte. Oft denk ich mir, ob der neue IS-oder ISIS-Staat sein brutales Vorgehen nicht einfach nur nachahmt, was andere vor Jahrhunderten bereits erfolgreich praktiziert haben, vergleiche: https://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums

          • Dumenik

            Staat und Kirchen gehören strikt getrennt, wenn man Frieden im Lande haben will, daher ist die mittelalterliche Fessel mit der blumigen Floskel „Das Land dem Herzen Jesu geweiht“ endlich offiziell zu durchtrennen.

            • schorsch

              Dann sollten alle Katholiken. die für die Durchtrennung sind, das öffentlich fordern und vertreten.

            • Dumenik

              Nein schorsch, nicht der Katholik ist zuständig, sondern der freie Bürger ist staatstragend, er muss die Geschickte des Landes in die Hand nehmen und steuern um dem Land und sich selber eine friedliche Zukunft zu sichern.

    • George

      Verdienstmedaille für Kultur? Bestimmte Leute verstehen unter Kultur anscheinend Dekorationen auf Torten, Geschäftemacherei und die blöden Bemerkungen und Anpöbeleien, wenn man jemanden nichts abkauft und nicht seiner Meinung folgt.

    • Vigil

      Flughafen in Bozen. Medaillenverleihung abschaffen oder in BZ. Los von Innsbruck.

    • Udo

      Die Zukunft ist Europa und nicht Österreich und schon gar nicht Innsbruck. Also getrennte Geschlossene Höfe in einem freien politisch geeinten Europa.

      • schorsch

        Dieser Sonntags-Witz ist derartig gut, daß ich ihn kostenlos im gesamten deutschen Sprachraum verbreite. Es geht doch nichts über gesunden Humor – Danke!

        • Udo

          Das wäre schön von dir – nur, außerhalb vom „Tiroler Hintertupfing“ wird man wohl kaum imstande sein diesen machterhaltenden Schutzwall im Dienste der herrschenden klerikal-konservativen Lokalpolitik zu durchleuchten und zu deuten.

          • schorsch

            Das hieße doch: fast alle außerhalb Ihres selbtgezogenen Gartenzaunes sind ein wenig plem-plem. Das finde ich schon bemerkenswert.
            Ich kann Sie trösten: bisher bekam ich 13 Antworten, darunter 1 aus Bremen, 2 aus Berlin und: seltsamerweise haben alle gelacht.

    • wellen

      Verdienstmedaillen-Witz:
      Banküberfall.Fragt die Polizei die anwesenden Zeugen:“Hat der Bankräuber die Tiroler Verdienstmedaille getragen?“ Alle verneinen.
      Darauf die Polizisten:“Ah, dann werden wir ihn gleich haben“.

      (Pointe für alle: da jeder schon die Medaille bekommen hat, sind die paar übrigen, die noch keine haben, leicht gefunden)

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