Du befindest dich hier: Home » Südtirol » Flyer für Raser

    Flyer für Raser

    no credit motorradIm Rahmen der „No Credit“-Kampagne werden dieses Wochenende Flyer an Biker auf dem Timmelsjoch und dem Stilfser Joch verteilt. Auch der ADAC weist die Biker auf die Aktion hin.

    Wichtige Tipps zum sicheren Motorradfahren bekommen Biker dieses Wochenende auf dem Timmelsjoch sowie auf dem Stilfser Joch mit dem Infoblatt „No Credit“ in die Hand. An den Tagen um Mariä Himmelfahrt wird die Gemeindepolizei die Motorradfahrer auf Südtirols Straßen außerdem genauer kontrollieren.

    „Wir wollen alle Fahrzeuglenker, vor allem aber die Motorradfahrer, zu mehr Vor-, Um- und Rücksicht im Straßenverkehr anregen und so dazu beitragen, die Unfallzahlen langfristig zu senken“, unterstreicht Mobilitäts-Landesrat Florian Mussner. Zu den bisher abgewickelten Flyer-Verteil-Aktionen habe es von Seiten der Motorradfahrer, die die Flyer erhalten haben, durchwegs positive Rückmeldungen gegeben, heißt es aus dem Mobilitäts-Ressort.

    Sensibilisierungsmaßnahmen und präventive Verkehrskontrollen sind laut Mussner ein wichtiger Teil der Bewusstseinskampagne „No Credit“, die durch Aufklärungsarbeit Verkehrsunfälle auf Südtirols Straßen vermindern soll.

    Auch der Deutsche Automobilclub ADAC weist auf seiner Webseite auf die Aktionen des Mobilitätsressorts für sicheres Fahren auf Südtirols Straßen hin.

    Die Kampagne „No Credit“ läuft heuer wieder mit einem ausgewählten Motiv, das auf Plakaten, Bus-Aufklebern und Flyern zu sehen ist und zum Nachdenken anregend soll. Es zeigt eine Geschwindigkeitsanzeige auf Asphalt mit blutrotem Bereich für die überhöhte Geschwindigkeit. Den Motorradlenkern soll so bewusst werden, dass eine nicht angemessene Geschwindigkeit oft der Grund für tödliche Verkehrsunfälle ist.

    Neben den fortlaufenden Kontroll- und Aufklärungsaktionen setzt das Mobilitätsressort im Rahmen der Kampagne zudem auf Baueingriffe, also treffende Beschilderung und Beleuchtung der Straßen, Sanierung beschädigter Straßenbeläge und Montage von weiteren 2630 Metern Leitplanken mit Unterfahrschutz an 63 unfallgefährdeten Stellen. So soll mehr Sicherheit für die Motorradfahrer geschaffen werden.

    Zusammengearbeitet wird auch wieder mit dem Safety Park, der Sicherheitskurse zu vergünstigten Konditionen anbietet. Der Gutschein dazu ist in den Info-Flyer integriert und wird auch im Rahmen von Motorradsegnungen und Bikerveranstaltungen im ganzen Land verteilt.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (12)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Mann

      Statt Flyer sollte es für die Raser ehender ein saftiges Bussgeld, Führerscheinentzug und Beschlagnahme der Maschine geben. Das würde sich mehr helfen und viele trauernde Angehòrige weniger geben.

      • Gebi Mai

        Technisch können die Motoren der Biker und Autos gedrosselt werden. Das wollen die Autohersteller nicht, oder?

        • Puschtra

          Es wird so getan als ob jeder Motorradfahrer ein verrückter Raser ist, dabei wird ein Großteil der Motorradunfälle von Autofahrern verursacht.
          Diese „Sensibilisierungs Kampagne“ ist unnötig, denn die sogenannten Raser finden ihre verrückten Spiele dadurch nur noch geiler und die gemütlichen Motorradfahrer werden diskreditiert.
          Dem Ressort des Herrn Mussner sollte man die Zuwendungen des Landes kürzen, da er offensichtlich über zu viele Geldmittel verfügt. Geldmittel die in der Sanität fehlen.

          • Andreas

            Die meisten Motorradfahrer sind Raser und dass größtenteils die Autofahrer Schuld sind ist ein Wunschdenken mancher Motorradfahrer.
            Außer man gibt dem Autofahrer die Schuld, welcher irgendwo einbiegt und den Motorradfahrer, welcher ihm mit 150 km/h reinfährt, übersieht.

            • Yannis

              @Andreas,
              selbstverständlich dürfen Motorradfahrer Kreuzungsbereiche die meist mit 70 Kmh oder weniger Limitiert sind, mit mindestens der doppelten Geschwindigkeit passieren, der Autolenker hat dies gefälligst zu kalkulieren.

              Ironie AUS !!

      • Steuerzahler

        Am unverständlichsten von allen sind die Plakate der „no credit“-Werbung.

        Wer versteht da schon, was damit gemeint ist ??? Gewiss nicht die Motorradfahrer aus Deutschland und Italien. Wer so ein Plakat zum ersten Mal sieht, was überhaupt nicht was gemeint ist, erst recht nocht wenn man mit 70-80 kmh oder mehr daran vorbeifährt.
        Wenn überhaupt, dann wissen einheimische Pendler, was gemeint ist, weil sie jeden Tag daran vorbeifahren. Aber die meisten Motorradunfälle und -toten sind deutsche und italienische Urlauber. Und die können mit einem Plakat „no credit“ mit einem Kreuz drauf gar nix anfangen.
        Bevor man damit das ganze Land plakatiert, sollte man eine Umfrage machen, ob und wie die normalen Leute, und nicht die Bürokratiehengste in Bozen, das Bild verstehen.
        Die ganze Plakataktion ist für mich verschwendetes Geld – und die Ergebnisse sind der Beweis: soviel Motorradtote wie heuer hat’s noch nie gegeben !

    • MarkaP

      Flyer sind genauso sinn- und wirkungslos, wie die Warnaufkleber bei den Zigarettenverpackungen.

      Selbst Strafen sind nur teils vorbeugend. Am besten gleich den Führerschein einkassieren, das tut denen am meisten weh.

      • Yannis

        @MarkP
        das denke ich auch, das Leben mancher Motorradfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer würde sich dann wenigstens für die Zeit des Führerscheinentzugs verlängern.
        Des weiteren wäre anstatt Geld für wirkungslose Aktionen zu verschwenden, es garantiert wirkungsvoller Geld mittels ordentlicher Strafen einzutreiben.

      • Steuerzahler

        Am unverständlichsten von allen sind die Plakate der „no credit“-Werbung.

        Wer versteht da schon, was damit gemeint ist ??? Gewiss nicht die Motorradfahrer aus Deutschland und Italien. Wer so ein Plakat zum ersten Mal sieht, was überhaupt nicht was gemeint ist, erst recht nocht wenn man mit 70-80 kmh oder mehr daran vorbeifährt.
        Wenn überhaupt, dann wissen einheimische Pendler, was gemeint ist, weil sie jeden Tag daran vorbeifahren. Aber die meisten Motorradunfälle und -toten sind deutsche und italienische Urlauber. Und die können mit einem Plakat „no credit“ mit einem Kreuz drauf gar nix anfangen.
        Bevor man damit das ganze Land plakatiert, sollte man eine Umfrage machen, ob und wie die normalen Leute, und nicht die Bürokratiehengste in Bozen, das Bild verstehen.
        Die ganze Plakataktion ist für mich verschwendetes Geld – und die Ergebnisse sind der Beweis: soviel Motorradtote wie heuer hat’s noch nie gegeben !

    • walter

      übernehmen Widmann und Mussner Verantwortung für das Scheitern der No-Credit Kampagne?
      als es noch gut aussah war es natürlich auch ihr Verdienst!!!

    • Don Camillo

      …und der Mussner mit sein Gugger sammelt den Müll gleich wieder ein wenn er am Straßenrand liegt.

    • goggi

      Wann hort dieser Mussner endlich auf unsere Steuergelder zu verschwenden
      Geldkürzungen ist die einzige Metode diesen Unsinn zu beenden.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen