Du befindest dich hier: Home » Wirtschaft » Das Comeback der Sparkasse

    Das Comeback der Sparkasse

    Das Comeback der Sparkasse

    Nach rund 270 Millionen Euro Verlust in zwei Jahren schreibt die Südtiroler Sparkasse wieder einen Gewinn: Im ersten Halbjahr 2015 beträgt er 3,6 Millionen Euro.

    Die Südtiroler Sparkasse kehrt nach zwei regelrechten Horror-Jahren mit einem Gesamtverlust von rund 270 Millionen Euro wieder in die Gewinnzone zurück.

    Der Verwaltungsrat hat den Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2015 genehmigt: Im ersten Halbjahr 2015 erwirtschaftet die Bank einen Reingewinn von 3,6 Millionen Euro. Die Gesamteinlagen bleiben stabil. Einen starken Zuwachs gibt es im Vermittlungs- und Versicherungsgescha?ft.

    Und: Mit der Verabschiedung des neuen Strategieplans wird sich die Bank auf wichtige Ziele konzentrieren, während das programmatische Dokument zur Kapitalerho?hung den zusta?ndigen Beho?rden vorgelegt wurde. Die Kapitalerhöhung über rund 270 Millionen Euro wird voraussichtlich zwischen September und Oktober 2015 durchgeführt.

    Bildschirmfoto 2015-08-12 um 16.14.43

    Pra?sident Gerhard Brandsta?tter und Vize-Pra?sident Carlo Costa geben ihrer Genugtuung u?ber dieses positive Signal aus dem ersten Halbjahr Ausdruck: „Die Bank ist neu durchgestartet und die ersten Ergebnisse sind Beweis fu?r den großen Einsatz der gesamten Mannschaft. Es erwartet uns noch ein hartes Stu?ck Arbeit, um die ehrgeizigen Ziele, die wir uns gesteckt haben, zu erreichen.
    Wir sind zuversichtlich, im September mit der Kapitalerho?hung zu starten. Zusa?tzlich zur bereits beschlossenen Teilnahme der Stiftung Su?dtiroler Sparkasse an der Kapitalerho?hung haben auch weitere institutionelle Anleger ihr Interesse bekundet.“

    Nicola Calabro?, beauftragter Verwalter und Generaldirektor der Bank, erkla?rt: „Wir haben ein neues Kapitel aufgeschlagen und bereiten die Bank auf die wichtigen Herausforderungen der Zukunft vor. Wir wollen eine einfachere und modernere Bank sein, die unseren Kunden eine hochwertige Qualita?t bietet. Eine Bank fu?r Familien und Unternehmen, mit dem klaren Auftrag, die Kunden mit Kompetenz und hoher Aufmerksamkeit zu betreuen, um Tag fu?r Tag das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, welche die Sparkasse zu ihrer Hausbank erkoren haben. Um dies alles umsetzen zu ko?nnen, werden wir bedeutende Investitionen in unsere Struktur und in die Ausbildung unserer Mitarbeiter vornehmen.“

    Calabró weiter: „Wir wollen eine Bank sein, die eine sta?rkere Risikodiversifizierung im Vergleich zur Vergangenheit vornimmt und dabei auf neue und modernere Bewertungsinstrumente zuru?ckgreifen kann, eine dynamische Bank, die innovativ und gleichzeitig fest in der Tradition ihres Einzugsgebiets verwurzelt ist. Es wird sicherlich nicht leicht, aber ich bin u?berzeugt, dass alle Mitarbeiter ihr Bestes geben werden, um diese Herausforderungen zu meistern und dadurch den entscheidenden Unterschied auszumachen.“

    Clip to Evernote

    Kommentare (31)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Arbeiter im BallettKostüm

      Mit Anzug und Krawatte arbeitet man natürlich hart, bei dieser Hitze!

    • Max

      … Gewinn? … ja bis die X00 Millionen Euro Abschreibungen und Schadensklagen von Raetia spa gebucht werden müssen!
      Welche auch Herr Dr. Brandstätter als damaliger Präsident des Hauptaktionärs mit zu verantworten hat!!!

      Meiner Meinung nach sind Sie die meistüberschätzte südtiroler Persönlichkeit.
      Da Hilft es auch nichts wenn Sie sich immer als letzer Redner bei der Hauptversammlung eintragen lassen um das letzte Wort zu haben.

    • Hubert

      Wenn der halbjährige Gewinn 3,6 mio. ist, dann bedarf es gute 38 Jahre den Verlust ohne Verzinsung zurückzuzahlen.
      So können sich Banken die „Wirtschaft“ leisten. jeden ihrer Kreditnehmer hätten sie schon lange ausvaganiert, oder?

      • roadrunner

        Deine Rechnung stimmt. Der einzige Fehler: Du gehst davon aus, dass die Sparkasse halbjährlich immer den selben Gewinn macht. Er kann weniger sein, Verlust, aber auch ein richtig ordentlicher Gewinn. Deshalb ist auch ein Kommentar total umsonst….

        • Hubert

          @roadrunner

          nun ja, jede Prognose geht davon aus, dass mindestens die „Erfolgsdaten “ von nun an konstant sind. Genau wie alle anderen Statistiken oder Prognosen kann die Rechnung stimmen oder auch nicht – es kann immer etwas Unvorhergesehenes Postives oder Negatives auf uns zukommen, das weiß doch jeder, oder?
          Und Du hast recht, jeder Kommentar erübrigt sich – wahrscheinlich auch der, auf Grund dessen hier gepostet wird, oder?

    • Criticion

      Als Arno Kompatscher wieder den Gerhard Brandstätter ins Rennen geschickt hatte, da wusste ich: Das ist ERNEUERUNG! 🙂

    • hansii

      Habe ich immer gesagt! Hätten Herr Brandstätter, Herr Costa und Herr Calabrò bereits vor Jahren gehabt, dann wäre es nie soweit gekommen!

      Super und weiter so!

    • Einereiner

      Die Zahlen sind interessant: vieles Positive ging zurück (Ausleihungen, Einlagen, Zinsertrag). Wie kann man das als Erfolg bezeichnen?
      Wie ist das Verhältnis Gewinn zu Eigenkapital? Schwach?
      Im Hundert-Millionen Bereich arbeiten und dann nur 3,6 M€ als Gewinn ausweisen…soviel holt man durch einfachste Bilanzverschönerungen raus und sagt noch nichts über den wahren Zustand der Bank aus.
      Problemkredite 44% ???????
      Die Raika hat 4,irgendwas %…….

    • Steuerzahler

      Toll Herr Brandy sie sind der Beste!!!!

    • Cognac

      Der Brandy von der Volkspartei wird die Kosmetik schon machen.

    • walter

      Nach nur 270 Millionen Verlust schreiben sie jetzt 3,6 Millionen Gewinn!!!
      Andreas schnell kauf noch viele Aktien dazu bevor der Kurs durch die Decke geht!! 🙂

    • Max

      schian daß mein Beitrag „zensuriert“ worden isch obwohl i niemand beleidigt hot.
      Bravo „unabhängige“ Tageszeitung.

    • Max

      Hier nochmals die Tatsachen, auch wenn i vielleicht gesperrt werde:

      Gewinn? … bis die X00 Millionen Euro Abschreibung und Schadensersatzforderungen der Raetia Spa in die Bilanz gebucht werden müssen.

      Herr Brandstätter war damals als Präsident des Haupteigentümers (Stiftung Sparkasse) mit dafür verantwortlich.
      Da hilft es auch nicht wenn Sie sich bei der Hauptversammlung als letzten Redner eintragen lassen um das letzte Wort zu haben.

      Meiner Meinung nach ist Herr Brandstätter, einer der meinstüberschätzten südtiroler Persönlichkeiten.

    • PROF:

      Herrn Brandstätter interessieren die Sparkasse -Aktien wohl am wenigsten, denn bei der Aktionärsversammlung kam heraus,daß er selbst nur 3 Stück !!! besitzt.
      Sicher hat er seine Aktien im Jahre 2006 damals Wert 369 Euro verkauft.

    • Albert

      Die ganze bilanz steht und fällt mit “ Abdeckung Kreditrisiken“. Der betrag dafür ist um 90 mio auf 33 mio geschrumpft. Die gründe dafür sollten genannt werden.

    • goggile

      und als dankeschòn wurden in diesen tagen die Habenzinsen auf unglaubliche 0,0625% abermals herabgesetzt. DAS NENN ICH EINEN SKANDAL!!!!

    • Don Camillo

      Die Bank wird wohl bald umgetauft werden in „Banca San Cenaro santificati“

    • schnellermichl

      Ist wohl klar dass jetzt ein Gewinn ausgewiesen werden muss … Kurz vor der Kapitalerhöhung. Ob der tatsächlich besteht….

    • kleiner Mann

      Human Economy wäre das Zauberwort !

    • wolfgang

      Wenn man die Bilanz analysiert, muss man feststellen, dass die Zahlen eigentlich schlecht sind:
      die Ausleihungen sind gesunken, die Einlagen genauso; selbst die indirekten Einlagen, also Wertpapiere und Fonds der Kunden sind trotz anhaltend guter Börsenentwicklungen kaum gestiegen, das kann nur heissen, dass viele Kunden ihr Geld abgezogen haben.Der Gewinn resultiert also ausschliesslich aus Kosteneinsparungen, das Cost/income hat sich zwar marginal verbessert, ist aber noch weit entfernt von den besten Mitbewerbern. Meine Bank hat ein CER von ca. 44%. Generell werden sich alle Banken weiterhin schwer tun, wieder gutes Geld zu verdienen, der Wettbewerb ist extrem, die regularitorischen Auflagen von seiten der öffentlichen Institutuionen werden weiter zunehmen und auch bisher branchenfremde Anbieter (Apple, Google, usw.) drängen zunehmend in diesen Geschäftsbereich.

    • Jennifer

      Die Bank ist komplett am Boden.
      Ich überlege anteile von denen zu kaufen. Ernsthaft.

    • hugo

      „Wir wollen eine einfachere und modernere Bank sein, die unseren Kunden eine hochwertige Qualität bietet. Eine Bank für Familien und Unternehmen, mit dem klaren Auftrag, die Kunden mit Kompetenz und hoher Aufmerksamkeit zu betreuen, um Tag für Tag das Vertrauen der Menschen zu gewinnen, welche die Sparkasse zu ihrer Hausbank erkoren haben. Um dies alles umsetzen zu können, werden wir bedeutende Investitionen in unsere Struktur und in die Ausbildung unserer Mitarbeiter vornehmen.“

      Konkret heißt das??????????????

      • kleiner Mann

        Konkret heisst das: Willst du Geld um zu überleben, musst du bei uns angekrochen kommen und wenn du 100 Sicherheiten für einen Betrag von 5.000€ zu einem Zinssatz von ca. 8 – 8,5 hast, dann wird dir, nach Abzug von den Bearbeitungsgebühren, Bereitstellungsgebühren usw. ein Betrag von 3.750€ ausbezahlt und du musst in 5 Jahren ca. 6.300€ zurückzahlen = legaler Betrug !

    • hugo

      tja, da hast du nicht Unrecht. Es ist leichter Millionen von einer Bank zu leihen als ein paar Tausend Euro.

    • Gewinner?

      Gewinner?
      Würde ein Privater oder ein Privatbetrieb
      270Millionen beiseite nehmen
      Was würde dann?
      Todesstraße?

    • gewinner

      270Millionen würde es ein Narmolo es so beiseite schaffen
      Was passiere den?
      Todesstrafe?

    • Michele

      I hon gwellt meine Sparkasse Aktien zrug geben !! Don hots von der Sparkasse koasn !! Nix geat nit !! Ober sunscht seimer guat in rechnen ?¿!¿

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen