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    „Kein Schuldner mehr“

    Der HC Bozen tritt nun doch in der EBEL-Eishockeyliga an. Präsident Dieter Knoll verrät, wo ihm die Gemeinde Bozen und Landeshauptmann Arno Kompatscher entgegengekommen sind.

    von Thomas Vikoler

    Es waren Verhandlungsrunden, die Gipfeltreffen zwischen zwei Staaten glichen. Dabei ging es um die (finanzielle) Zukunft des Hockeyclubs Bozen und der Frage, was die Gemeinde Bozen dazu beitragen kann.

    Mit der Stadtverwaltung hat Dieter Knoll laut eigener Aussage über 25 Punkte verhandelt. Einer der wichtigsten davon: Ein Schuldenschnitt. Der HCB hatte gegenüber der Gemeinde Bozen (und nicht nur gegenüber ihr, es gab in den letzten Jahren mehrere gerichtliche Pfändungen) stattliche Schulden für die Nutzung der gemeindeeigenen Eiswelle angehäuft.

    „Nun sind wir keine Schuldner mehr“, sagt Knoll über das Verhandlungsergebnis und spricht von einer Summe „zwischen 100.000 und 200.000 Euro“.

    Landeshauptmann Arno Kompatscher – ein bekennender Eishockey-Fan – hat indes die öffentlichen Zuwendungen aufgestockt.

    LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG:

    – Die weiteren Hilfestellungen auf Gemeinde- und Landesebene
    – Und: Warum Dieter Knoll dem versenkten Benko-Projekt nachtrauert

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    Kommentare (17)

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    • uschi glas

      na super. herr kompatscher, herr spagnolli, bitte übernehmen sie auch meine schulden.
      ich kann nicht haushalten und lebe seit jahren über meine verhältnisse, will aber noch heuer unbedingt ein neues auto und in den urlaub fahren.
      50.000 dürften vorerst genügen. danke.

      • Einereiner

        Mit vollen Steuergeldhosen ist es leicht stinken!
        Wer Sport betreiben will soll ihn sich selber finanzieren.
        Reinhold, das kommt auf deine Liste.
        Rechnungshof, bitte wegen Steuergeldverschwendung ermitteln.

    • PROF:

      Für alle Gegner des FC Südtirol!
      Das Land und die Gemeinde Bozen haben zum Glück bis jetzt keinen
      Schuldenerlass für den FC Südtirol erlassen müssen.
      Zudem für alle Kritisierer des FCS bezüglich einheimische Spieler,schaut euch einmal die Spielerliste des HC Bozen ind jene des SSV Handball an!

    • George

      Pfui, da hat die öffentliche Hand immer eine offene Hand. Wo es aber um die einfachen Schichten der Bevölkerung und die Aufstockung des Lebensminimus geht, da knausert man. Wo bleibt z. B. der viel versprochene Ausgleich aller Mindestrenten und darunter?

      • Andreas

        Blah, Blah, Blah, wieviele der Mindestrentner haben ihr Leben lang schwarz gearbeitet und die, welche eingezahlt haben, ausgelacht?

        Es gibt Menschen, welchen man helfen muss, das steht außer Frage, doch bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Mindestrentnerkeule rausziehen um zu demonstrieren wie sozial man ist, ist eigentlich nur heuchlerisch.
        Wenn es Dir schon eine solche Herzensangelegenheit ist, such Dir einen aus und hilf ihm, bringt mehr als sie immer wieder zu bemitleiden.

        Eine Gesellschaft lebt nicht nur von den Rentner und das für Sozialleistungen zur Verfügung stehende Geld ist auch endlich, auch wenn manch guter Mensch das nicht wahrhaben will.

    • kellner

      unsere steuergelder für so einen sch…….sport, den ein paar hundert leute verfolgen. e io pago…….

    • G.P.

      Mit einem zusätzlichen Beitrag von 300.000 Euro vom Land lässt sich’s natürlich gut leben …

    • aufklärer

      Es ist und bleibt eine Schande, dass dieser Verein vom Land Südtirol so unterstützt wird!!!

      – Rassistische und neofaschistische Fangruppierungen
      – Rechtsradikale Symbole von Casapound im Stadion
      – Casapound darf mit eigener Freizeit- Hockey Mannschaft in der Eiswelle spielen
      – In der Verantwortung sieht sich der Verein nicht, er verweist feige auf die Polizei

      Faschismus, Rassismus und Nationalsozialismus haben im Sport nichts zu suchen. Ein Großteil der Fangruppierung im HC Bozen vertritt aber genau solche absurde Positionen. Dass sich Südtirol hier in der Österreichischen Liga blamiert, ist den Politikern scheinbar egal.

      Solange sich der HC Bozen nicht endlich von diesen faschistischen Kreisen lossagt, muss ihm jede Förderung gestrichen werden, so wäre es richtig!!!

    • aufklärer

      Die STF hat zu diesem Thema sehr viele Beweisbilder gesammelt und veröffentlicht. Komisch, dass es immer nur die STF ist, die sich in Südtirol gegen Faschismus und Rassismus einsetzen (muss).

      http://www.suedtiroler-freiheit.com/hc-bozen-auf-dem-rechten-auge-blind/

      • roadrunner

        Gehts noch ein wenig einseitiger? Was glaubst du denn was auf den Schützenfester rumlaufen? Engel? Es gibt immer und überall Trottel, welche den rechten Flügel auf dem Leim gehen. Schieß nicht von einzelne auf alle! Sonst könnten wir die Schützenfester, Eisttockschießvereine usw. auch verbieten….

        • aufklärer

          ach roadrunner, deine Ideologie zu verstehen, ist echt eine Kunst! Sollte man im Kampf gegen deutschen und italienischen Faschismus nicht eigentlich zusammenhalten?? Warum wird der italienische Faschismus immer so relativiert von Leuten wie dir? Hier geht es doch nicht um Einseitigkeit. Wenn die STF aber die einzigen sind, die den Mut gehabt haben, diesen Skandal anzuprangern, dann muss man ihr das zugute halten.

          jeder Hockeyfan weiß, dass der HC Bozen einiges aufzuräumen hätte bei seinen Zuschauern. Oder gehören deutsche Reichsfahnen in der Eiswelle wirklich zu einem sportlichen Event dazu??

          • roadrunner

            Erstens gehöre ich keiner „Ideologie“ an, zweitens relativiere ich nicht den Faschismus. Mich stört nur immer das geeiere vom Faschismus, wenn es um Italienischsprachige geht. Wenn es um Deutschsprachige geht ist alles immer schön still. Aber schau, wie gesagt, die Trottel sind in totaler Unterzahl, sind bei den Deutschen wie den Italienern vorhanden, in vielen Vereinen, aber deshalb einen Verein verbieten? Das ist ja lachhaft. Da könnte wir ja bald alle Vereine von den Subventionen ausschließen. Und bitte komm mir jetzt nicht wieder ich relative den Faschismus…

      • Natürlich

        Und gleichzeitig eine Broschüre von Peter Kienesberger, Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Brixia und Mitinitiator der NDP, die in Österreich wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verboten wurde, anfertigen lassen und Bücher von Helmut Golowitsch, ebenfalls Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Brixia und Mitglied der oben angesprochenen NDP, verteilen lassen.

    • 1897

      richtig das der Verein mit öffentlichen Geldern Unterstützt wird. Jeder Sportverein hier im Lande wird unterstützt. Ich finde, dass ein Verein welcher sich an einer grenzüberschreitenden Meisterschaft beteiligt bzw. 200 und mehr Jugendspieler fördert (von U8 aufwärts), tausende von Fans begeistert usw. sich einen Beitrag verdient.
      Es geht ja schließlich auch um einen 80 jährigen Klub mit einer Geschichte geprägt von Titel und Triumphen. Man muss erst einmal einen Klub auf Landesebene finden mit so einer glorreichen Vergangenheit.
      Da rege ich mich schon ehr über die Gelder auf welche der FCS erhält, der seit Jahren nur in der dritten Liga umhergeistert und noch nie was gewonnen hat.

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