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    „Er ist in meinen Armen gestorben“ 

    „Er ist in meinen Armen gestorben“ 

    Riccardo Strazzer legt bei der Haftprüfung zum Mord in Meran ein Geständnis ab. An den Messerstich in die Herzgegend will er sich nicht erinnern. 

    „Ich habe meinen einzigen Freund umgebracht. Ich bin verzweifelt“. Mit diesen beiden Sätzen begann Riccardo Strazzer, 58, das dreistündige Verhör am Montagvormittag im Bozner Gefängnis. 

    Es gibt also ein volles Geständnis zum Mord in der Meraner 4.-November-Straße am Freitagabend. Dort wurde der 43-jährige Peter Cristina mit zwei Messerstichen, wie man jetzt weiß, getötet.

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    Verteidiger Nicola Nettis

    Riccardo Strazzer, der geständige Täter, will sich lediglich an den ersten der beiden Stiche erinnern – an einen Stich in den Arm. Nicht aber an den zweiten, mutmaßlich tödlichen in der Herzgegend.

    Dazwischen liege ein Blackout.  
    „Er ist in meinen Armen gestorben“, gab der Geständige im Verhör zu Protokoll. Am Donnerstag soll die Autopsie an der Leiche von Peter Cristina durchgeführt werden. 

    Das Motiv für die Bluttat? Der von Cristina angeblich angedrohte Hinauswurf Strazzer aus seiner Wohnung. 
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