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    Diebstahl beim Arbeitgeber

    Diebstahl beim Arbeitgeber

    Eine 55-jährige Haushaltshilfe aus Polen wird verdächtigt, bei ihren Arbeitgebern Diebstähle begangen zu haben. In einem bereits geklärten Fall hatte sie Schmuck im Wert von 15.000 Euro entwendet.

    Eine Boznerin war überrascht, als sie am Boden des Hauses ihres Vaters einen ihrer Ohrringe fand. Er befand sich nicht im Kästchen, wo der Schmuck üblicherweise aufbewahrt wird.

    Als sie den Ohrring zurücklegen wollte, fand die Frau ein leeres Kästchen vor. Mehrere Schmuckgegenstände und alte Münzen mit einem Gesamtwert von rund 15.000 Euro wurden entwendet.

    Auffallend: Bei den Türen und Fenstern gab es keine Spuren, die auf einen Einbruch hindeuten würden.

    Nachdem die Frau Anzeige bei der Bozner Quästur Anzeige erstattete, begannen die Ermittlungen. Sofort wurde Haushaltshilfe, eine 55-jährige Polin, des Diebstahls verdächtigt.

    Bei einem Verhör wurde der Haushaltshilfe bewusst, dass sich ihre Fingerabdrücke auf dem Kästchen befinden. Die Polin gestand in der Folge den Diebstahl. Allerdings betonte sie, den Schmuck bereits verkauft und das Geld in ihrer Heimat ausgegeben zu haben.

    Für die Ermittler wenig überzeugend. Sie durchsuchten die Wohnung der Polin und fanden in einer Handtasche einen Teil der Beute. Weil auch andere Schmuckgegenstände in der Tasche gefunden wurden, gehen die Ermittler davon aus, dass die Haushaltshilfe auch in anderen Wohnungen Diebstähle begangen hat.

    In der Wohnung der 55-Jährigen wurden weiters 1.045 Euro in bar gefunden, deren Herkunft die Frau nicht erklären konnte.

    Die Polin wurde auf freiem Fuß angezeigt. Jetzt wird ermittelt, ob sie ihre Jobs als Haushaltshilfe für weitere Diebstähle ausnutzte.

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    Kommentare (4)

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    • Gynne

      Schön das mann diesen Leuten mit Arbeit weiterhelfen kann .So erliche und billige Arbeitskräfte muß man ja einstellen . Gel ihr Gutmenschen und Grüne .

    • nix phil

      Glaubt jemand was verloren dann soll er suchen in Polen.

    • krakatau

      So manche Haushaltshilfe oder Altenpflegerin aus dem Osten verfolgt bestimmte Ziele. Ein Bekannter hat so eine „Dame“ aus Tschechien für seinen Onkel als Pflege angestellt. Schon nach einigen Monaten hat sie in der Gemeinde das Aufgebot bestellt ! Auf die Vorhaltungen erwiderte sie – es geht ihr nicht ums Haus sondern um die Hinterbliebenenrente. Sie wollte nur heiraten um die Hinterbliebenenrente zu kassieren – sie ist 40 hat in Italien nie Sozialabgaben oder Rentenbeiträge gezahlt, und er 85 Jahre alt. Auch so werden die Rentenkassen geschädigt.

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