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    „Begrüßenswert, wenn …“

    Die Konzession für die A22 wird bis zum Jahr 2045 verlängert. Für die Grünen gibt es allerdings noch offene Fragen.

    Wie die TAGESZEITUNG in ihrer Freitag-Ausgabe ausführlich berichtet, erhält die Brennerautobahn AG voraussichtlich Ende des Jahres erneut die Konzession für die A22 – bis zum 31. Dezember 2045. Die privaten Gesellschafter der AG, die derzeit 16,75 Prozent der Anteile halten, müssen jedoch ausbezahlt werden, da die Brennerautobahn AG als Inhouse-Gesellschaft zu 100 Prozent in öffentlicher Hand sein muss.

    Nun haben die Grünen Stellung zur Konzessionsverlängerung bezogen. Sie halten sie für „begrüßenswert, wenn Anrainer und Umwelt davon profitieren“.

    Die Grünen Landtagsabgeordneten Brigitte Foppa, Hans Heiss und Riccardo Dello Sbarba schreiben in einer Aussendung:

    „Die Inhouse-Vergabe der Konzession der A22 an die Brennerautobahngesellschaft, wie von Region und den Ländern angepeilt, wäre ein begrüßenswerter Schritt.

    Eine von örtlichen Körperschaften geführte Gesellschaft hat weit mehr Achtsamkeit für Land, AnwohnerInnen und Umwelt an der Transitstrecke als ein profitorientierter Konzern. In diesem Punkt ist die Verhandlungsstrategie von LH Kompatscher gut nachvollziehbar.

    Offene Fragen bestehen jedoch im Hinblick auf die mit einer Vergabe verbundenen Querfinanzierungen aus den Erträgen der Autobahn.

    •    Diese müssen in jedem Fall umweltgerecht und im Sinne der BürgerInnen eingesetzt werden. Hier gibt es klare Prioritäten: Würden die bereits angesparten 550 Mio. € und die künftigen Jahresbeiträge für die BBT-Zulaufstrecken südlich von Franzensfeste verwendet, wäre dies auch in 30 Jahren nicht mehr als ein Tropfen auf einen heißen Stein. Dagegen sind mit diesen Beträgen ein wirkungsvoller Lärmschutz und die überfällige Ertüchtigung der Bahnstrecken sehr wohl finanzierbar.

    •    Vordringlich aber ist der Bau der Bahnumfahrungen der Städte Bozen und Trient, die absoluten Vorrang genießen sollten. Die absehbare Zunahme des Güterverkehrs darf nicht auf Kosten der bereits zu sehr belasteten Städte gehen, sondern muss ihren Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen.

    •    Zentrales Anliegen bleibt schließlich die Verlegung der Autobahn selbst im Bereich Bozen, wo eine Verlegung in den Berg einen enormen Zugewinn an Lebens- und Luftqualität bieten würde. Nicht umsonst ist sie im Masterplan Bozens als wesentlicher Bestandteil einer positiven Stadtentwicklung vorgesehen. In den Siegesmeldungen dieser Tage war davon freilich nichts zu hören.

    Wir haben hierzu eine Landtagsanfrage eingereicht.“

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    Kommentare (6)

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    • antinationaler

      Völlige Zustimmung.

    • Unterwind

      Grüne: gähn…gähn… schnarch …schnarch… rrrrr….rrrrr….zzzzzzz….rrrrrr…

    • Garuda

      Die lahmarschigen grünen Besserwisser. Mich wundert nur, warum sie der Rentenreform, die dann zum Skandal wurde, zugestimmt haben und danach die ersten waren, die es scheinheilig zurückgezahlt haben.

      Sind denn die Grünen nicht unfehlbar, denn schon Marx, Engls, Lenin, Stalin und Mao haben sich unfehlbar gehalten.

      • Natürlich

        http://www.tageszeitung.it/2014/03/02/wir-geben-geld-zurueck/#comment-96434

        Garuda
        2. März 2014 um 17:33

        „Wer zurückzahlt, hat für mich eine vollkommen reine Weste, egal welche Partei und welche Farbe.

        Nur die komplette Rückzahlung wascht euch rein.

        Sobald Mair und Leitner zurückgezahlt haben, sind sie für mich wieder saubere Politiker und es ist ihnen nichts nachzutragen, so wie auch allen anderen nicht, die wirklich mit en Rückzahlungen ernst machen.“

        Komisch, dass diese Aussage vom Benutzer namens Garuda nur für die Freiheitlichen, deren Mitverantwortung beim Rentenskandal der Benutzer namens Garuda durch eine Lüge vertuschen wollte, gilt, aber nicht für die Grünen.

        Schöne Grüße von der Doppelmoral!

        Egal was die Grünen auch tun: dem Benutzer namens Garuda kann man es nie Recht machen. Zahlen sie als erster zurück, sind sie scheinheilig. Hätten sie erst später zurückbezahlt, wäre der Benutzer namens Garuda auf die Barrikaden gestiegen, weil sie öffentliche Gelder für sich behalten hätten.

        Wieder mal hat sich der Benutzer namens Garuda bis auf die Knochen blamiert. Aber das ist ja nichts Neues.

    • George

      Garuda wird mit seinem Grünenkomplex einfach nicht mehr fertig. Dieser Komplex hat ihn total überfallen und krank gemacht. Wahrscheinlich braucht er eine psychiatrische Behandlung um von diesem Komplex wieder los zu kommen.

      • Garuda

        @George

        Vergiss einfach deine stümperhaften Analysen, denn diese verraten einfach nur, daß du keinen Hausverstand und schon gar keine psychologischen Kenntnisse hast.

        Und so einer schimpft sich auch noch Pädagoge und bezieht vom Staat bzw. vom Land sein monatliches Gehalt.

        Kein Wunder, wenn Südtiroler Schulen darniederliegen, wenn sie nur solche PädagogInnen wie George hat.

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