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    „Mit dem Rad zur Arbeit“

    „Mit dem Rad zur Arbeit“

    15.089 Kilometer haben die Teilnehmer der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ im Juli gemeinsam zurückgelegt. Dies entspricht in etwa der Strecke von Südtirol bis Australien.

    Einen Monat lang haben 289 Südtiroler Mitarbeiter für ihre 28 Arbeitgeber auf die bequeme Anreise mit dem Auto verzichtet und sich stattdessen auf das Fahrrad geschwungen. Die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist Teil des Fahrradwettbewerbs „Südtirol radelt“, der noch bis September läuft.

    Initiiert wurde der Wettbewerb von Business Location Südtirol (BLS) und Ökoinstitut Südtirol. Ziel der Aktion war es, möglichst viele Südtiroler zum Autoverzicht zu ermutigen und mit dem Fahrrad eine umweltfreundliche sowie gesunde Alternative anzubieten.

    Mitmachen durften Arbeitgeber und ihre Mitarbeiter, gezählt wurde jeder Kilometer zum und vom Arbeitsplatz. Spitzenreiter bei den Teilnehmerzahlen war die Provinz Bozen mit 67 Radlern, gefolgt von der SEL (45) und EURAC (27).

    Zusammen legten sie über 8.000 Kilometer zurück.

    Die meisten Kilometer pro Teilnehmer erradelte Doppelmayr Italia mit 127 Kilometern und 10 Teilnehmern. Sehr motiviert war ein Mitarbeiter der Helios, der es sogar auf 588 Kilometer brachte, während eine Angestellte der Gemeinde Bruneck täglich 30 Kilometer und 200 Höhenmeter auf dem Fahrradsattel bewältigte.

    Unter allen Teilnehmern wurden fünf Wochen lang je fünf Gewinner ermittelt, die mit einem kleinen Sachpreis für ihren Einsatz belohnt wurden. Die Preise wurden von der Landesagentur für Umwelt zur Verfügung gestellt.

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    Kommentare (2)

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    • Daniel

      Solche Eiseneselritte sollten eigentlich normal sein und nicht deshalb da, damit man mit Foto in die Zeitung kommt! Heuchler!

    • Heinz

      Das müsste Alltag sein. Und jetzt wird für die restlichen Arbeitsjahre wieder fleißig in die Pedale getreten. So ist es. Den richtigen Radlern, die sich tagtäglich durch den Verkehr wühlen, wird weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Aber hier wurde ja groß und billigst Werbung für die Betriebe gemacht. Mein Vorschlag wäre, den Arbeitnehmern mit den meisten Kilometern im Jahr in jeder Gemeinde eine Anerkennung zukommen zu lassen. Das würde auch andere dazu animieren, sich mit dem Fahrrad zur Arbeit zu begeben.

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