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    Unter Wasser

    Überschwemmung Wonnebach

    Aufgrund der heftigen Regenfälle am Montag ist zwischen der Ortschaft Winnebach und der Grenze zu Österreich eine Mure abgegangen. Der Grenzbach hat aufgrund der starken Unwetter eine enorme Menge an Geröll und Schlammmassen mit sich getragen und ist in die Drau gedrungen. In der Folge wurde das Bachbett der Drau geflutet, welche die Staatsstraße gegen 21.30 Uhr komplett überflutete.

    Der Grenzbach hat aufgrund der starken Unwetter eine enorme Menge an Geröll und Schlammmassen mit sich getragen und ist in die Drau gedrungen. In der Folge wurde das Bachbett der Drau geflutet, welche die Staatsstraße gegen 21.30 Uhr komplett überflutete.

    Die örtlichen Feuerwehren waren umgehend im Einsatz und mussten 2 PKWs, die von dem mitreißenden Geschiebe auf der Straße überrascht worden befreien. Es handelt sich dabei um 5 Touristen (zwei Touristen aus Deutschland, drei aus Italien), ebenfalls wurde ein Motorradfahrer von den Schlammmassen überrascht und wurden von den Einsatzkräften sofort aus dem Wasser gezogen.

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    Die Staatsstraße musste sofort gesperrt werden.

    Dank des unermüdlichen Einsatzes aller Einsatz- und Rettungskräfte sowie des Straßendienstes der Provinz ist die Staatsstraße seit Tagesanbruch wieder einspurig befahrbar. Die Straßenmarkierungen sind zur Zeit nicht zu sehen. Es wird damit gerechnet, dass bis zum Wochenende die Staatsstraße wieder normal befahr ist.

    Zur Zeit bleibt auch der Radweg Innichen – Lienz im Abschnitt Kranzhofweg Innichen – Staatsgrenze bis auf Widerruf Österreich geschlossen.

    Auch im Bereich Innichberg kam es zu mehreren Hangrutschungen und Vermurungen.

    Dank einer perfekten Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Einsatzkräften wie den Freiwilligen Feuerwehren von Winnebach, Vierschach, Innichen, Welsberg, Sillian und Arnbach, dem Abschnittsinspektor, dem Bezirkspräsidenten der Freiwilligen Feuerwehr und den verschiedenen Rettungskräften wie dem Weißen Kreuz, konnten die Personen sofort befreit, betreut und untergebracht werden, ohne dass es zu Verletzungen kam.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • andy

      bravo an alle Einsatzkräfte, hätten wir in Südtirol nicht so viele freiwillige Helfer, ob Feuerwehr, Weißes Kreuz, Bergrettung u.v.m, würde es traurig ausschauen,
      deshalb sollten sich viele Bürger ein Beispiel vor soviel selbstloser Hilfsbereitschaft nehmen und nicht ständig kritisieren, dass überall Feuerwehrhallen gebaut werden, neues Gerät angeschafft wird usw.
      danke an Alle

    • Luis

      man sieht, dass wir ALLE unsere Feuerwehren im Lande brauchen.
      Niemand soll daran denken Feuerwehren aufzulösen oder ihnen die Hilfeleistung zu unterbinden.
      Das sind gefährliche Gedanken!

      • Inge

        Genau Luis. Danke an die Einsatzkräfte.

        Ich hoffe, dass die Feuerwehr Waidbruck nicht weiter von den Svp Politikern gestört und behindert wird.
        Dieser „Kamikaze“ Schuler soll endlich mit seinen SVP – Bürgermeister aufhören „Öl“ ins Feuer zu gießen.

    • Brixner

      Wor gestern net Dienstog???

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