Du befindest dich hier: Home » News » Die Anti-Athesia-Allianz

    Die Anti-Athesia-Allianz

    Das Land Südtirol, die Selfin GmbH, die Brennerautobahn AG und die Stadtwerke Brixen haben als öffentliche Teilhaber der Brennercom AG einen Syndikatsvertrag abgeschlossen. Damit bündeln sie ihre Stimmrechte.

    Der Vertrag wurde am Mittwoch im Palais Widmann in Bozen besiegelt. Landeshauptmann Kompatscher, Sebastian Helfer (Selfin GmbH), Walter Pardatscher (Brennerautobahn AG) und Patrick Silbernagl (Brixner Stadtwerke AG) haben einen Syndikatsvertrag unterzeichnet. Durch diesen verpflichten sie sich, ihre Stimmrechte zu bündeln und ihre Aktien zu halten.

    Im Juni hatte die Landesregierung Landeshauptmann Arno Kompatscher beauftragt, zusammen mit den anderen öffentlichen Aktionären der Brennercom eine Vereinbarung zu unterzeichnen. Diese verpflichtet die Syndikate, also die Gesellschaftspartner – das Land Südtirol, die Selfin GmbH, die Stadtwerke Brixen und die Autobahngesellschaft A22 – zu einem gemeinsamen Vorgehen als Teilhaber der Brennercom AG. Zum einen gilt eine Stimmrechtsbindung, zum anderen sind Aktienverkäufe nur möglich, wenn alle Vertragspartner dafür stimmen.

    Das heißt: Niemand kann von sich aus Aktien an die Athesia verkaufen, die rund 48 Prozent an der Brennercom hält und somit knapp keine Mehrheit hat.

    Der unterzeichnete Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die öffentlichen Gesellschafter halten gemeinsam 51,02 Prozent am Gesellschaftskapital der Brennercom AG.

    Clip to Evernote

    Kommentare (24)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Jetzt reicht´s

      Und wann endlich macht das Lügenbeitl-Syndakat die LEISTUNGEN billiger? Wann endlich werden STROM, GAS und GEBÜHREN billiger?

      • Edi

        Lass dir mal in Minimal-Bildung Nachhilfestunden geben und dann meldest dich wieder.

        • Jetzt reicht´s

          Getroffen und versenkt! Also nochmals: Leistungen billiger machen und das zack zack! Bildung ist etwas für dumme Ja- und Amen Sager, die ihre Idole oder „Götzen“ nur anbeten!

          • Edi

            Du hast die Nachhilfestunden bitter nötig, lass dir etwas sagen, es wird dir gut tun, du machst dann weniger blöde Figur.

            • Jetzt reicht´s

              Edi enpuppt sich also Oberlehrer, naja daheim hat halt die Alte die Hosen an, dann muss er sich im Netz beweisen

            • Edi

              Du beweist mit jedem Satz das bereits fortgeschrittene Stadium deiner Dummheit, eine Behandlung wäre wirklich dringend notwendig.

            • Robert

              Wo, lieber Edi, lässt es „Jetzt reichts“ denn an Minimalbildung fehlen? Den Titel „Lügenbeitel wurde Herrn ( nicht Dr.) Kompatscher offiziell verliehen.
              Und mit seinen Forderungen hat „Jetzt reichts“ vollkommen Recht.
              Sehr gebildet, andere so zu beleidigen. Also selbst Anwärter auf Nachhilfestunden.

            • Analyse

              Das Spiegelbild über die eigene Untat vorgehalten zu bekommen ist natürlich unangenehm, aber die anscheinende Betroffenheit des Täters lässt hoffen, denn sie beinhaltet gezwungenermaßen eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Handeln und kann folglich zu einer Besserung seines Benehmens führen, wenn … ja wenn nicht der aufgeschwätzte und assimilierte politische Fanatismus meistens gepaart mit begrenzten intellektuellen Möglichkeiten diesen möglichen Genesungsprozess neutralisieren bzw. zunichte machen.

        • BatMan

          Mit F 24 DAUERAUFTRAG unsere Konten plündern. Auf welchen Hochschulen haben der LB und Genossen das gelernt? Zeugt das auch von einem hohen Bildungsgrad? Mit Steuergeldern Unternehmer spielen, wahrlich schwierig.

      • Murks

        Die Versprechen werden dann eingelöst wenn Wahlen anstehen. Dann werden vielleicht kurze Zeit ein paar Cent gekürzt, um nach der ein Dutzend draufschlagen zu können. Die Menschen lassen sich alles gefallen.

    • Erwin

      Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Warum haben die öffentlichen Aktionäre so lange nichts gemacht und teilnahmslos zu geschaut? Diese Landesregierung ist zwei Jahre im Amt.
      Diese Syndikat Bildung ist doch ein Zeichen, dass diese Verwaltung große Fehler begangen hat.

    • nix phil

      Die Landesregierung setzt sich für die schlimmere Form der Kartellbildung ein. Sie gründete Syndikate, schlimmer als im finsteren Sozialismus.

    • svp - 70 jahre käse

      Von welcher Art von Staatsform hat Arno das Bilden von Syndikaten gelernt? Vielleicht im Kommunismus oder im Sozialismus der DDR.

    • Anton

      Arno bildet jetzt Syndikate und öffnet die unterste Schublade des Solialismus.

      In der Landesregierung 2008 saßen doch heutige Landesräte wie Tommasini (PD), Mussner(SVP), Theiner(SVP), Berger(zuständig für Telekommunikation SVP und heute Senator im Rom), usw.

      Die Landesregierung hatte 2008 ca. 65% der Brennercom Aktien. Warum wurden davon ca. 20 oder 22% verkauft? Bitte nicht schreiben diese heutige Landesregierung wusste nicht Bescheid, wenn ein “Generaldirektor – Eros Magnago” der heutigen Landesregierung diese Aktien “Verkäufe” mit abgewickelt hat.

      • Luis

        Wie können diese Verkäufe mit strategischen Interesse der Landesregierung vereinbart werden? Da belügt die Landesregierung und der LH die Bevölkerung nach Strich und Faden.

      • Erwin

        Sonderbar! Da bleibt die Landesregierung viele Erklärungen schuldig. Der „böse“ Ebner ist an dieser Situation SICHER NICHT Schuld.
        Die Landesregierung hat sehr lange Zeit selbst ALLES verbockt.

    • Spaltpilz

      Einerseits kann man es positiv, dass den Ebners und den ihren Grenzen aufgezeigt wurden.
      Andererseits ist die Telekomunikation in Italien seit 20 Jahren privatisiert. Da die Brennercom null Systemrelevanz hat, einzig durch direkte und indirekte (sprich Landesaufträge) Subventionen über Wasser gehalten wurde, für die Randgebiete in Südtirol überhaupt gar nichts gebracht hat, frage ich mich was das ganze Theater soll? Eben ein typischer südtiroler Subventionsmoloch der glaubt durch eigene Tüchtigkeit groß geworden zu sein.

      • iPinktl

        Wie gut das mit der Privatisierung funktioniert sieht man ja an der Telekom. In unserem Dorf wurde die letzten 15 Jahre nichts mehr ins Netz investiert.

        In den Zentren mag das ja funktionieren, die Randgemeinden wo wenig Umsatz generiert wird bleiben aber auf der Strecke.

    • Spaltpilz

      Das Problem von Telecom Italia ist, dass sie 2 Mal mit dem eigenen Geld gekauft wurde. Dadurch über 30 Milliarden Euro Schulden angesammelt hat und jetzt die Mittel für dringend notwendige Investitionen fehlen. Alle anderen Provider (Brennercom inklusive) nutzen außerhalb der Ballungszentren, ausschließlich die Infrastruktur von Telecom Italia, deshalb eher schlechter als besser und schon gar nicht kapillarer funktionieren.
      Dass der Service nach den meisten Privatisierungen eher schlechter als besser wurde, werden außer ein paar Hardcore-Neoliberale alle gemerkt haben.
      Ansonsten, dass in Südtirol der ländliche Raum nicht gefördert wurde, oder wird, finde ich, ist eine falsche Behauptung.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen