Du befindest dich hier: Home » Politik » Gemeinsame IT-Steuerung

    Gemeinsame IT-Steuerung

    Gemeinsame IT-Steuerung

    Das Land will den Bereich Informationstechnik einheitlich ausrichten. Jetzt ist der Startschuss für diese gemeinsame IT-Governance gefallen.

    Treibende Kraft ist IT-Landesrätin Waltraud Deeg: „Bereits im Jahr 2011 hat die damalige Landesregierung erkannt, wie wichtig der Gleichschritt der öffentlichen Verwaltung im IT-Bereich ist und einen entsprechenden Beschluss getroffen.“

    Auf diesem Beschluss fußt der Aufbau einer gemeinsamen IT-Governance für die gesamte öffentliche Verwaltung. Ein entsprechendes Entwicklungsdokument hat Landesrätin Deeg am Montag Gemeindenverband, Sanitätsbetrieb und Region vertreten durch Gemeindenverbandspräsident Andreas Schatzer, Sanitätsdirektor Thomas Schael, dem Generalsekretär des Regionalausschusses, Alexander Steiner, und dem Generaldirektor des Landes, Hanspeter Staffler, im Bozner Palais Widmann vorgelegt.

    Parallel dazu machte sich auch schon die technische Arbeitsgruppe ans Werk, in der die IT-Direktoren der vier Verwaltungen zusammenarbeiten, Ernst Ennemoser für den Gemeindenverband, Christian Steurer für den Sanitätsbetrieb, Paolo Amoretti für die Region sowie Kurt Pöhl von der Landesabteilung Informationstechnik.

    Die behördenübergreifende, aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit bringe dabei gleich mehrere Vorteile: von der gemeinsamen Erarbeitung und Umsetzung gesetzlicher Vorgaben über einen effizienteren Einsatz von Finanzen und Personal bis hin zu verbesserten Dienstleistungen. Beschäftigt sich das Governance-Board mit der strategischen Ausrichtung, so ist es die mit den IT-Direktoren besetzte technische Arbeitsgruppe, die zum einen Strategien zur Umsetzung einbringt, zum anderen als Impulsgeber fungieren wird. Daneben soll der Austausch mit anderen wichtigen Partnern in Wirtschaft, Bildung und  Sozialpartnerschaft gepflegt und sozusagen institutionalisiert werden.

    „Es gilt auch hier Synergien zu nutzen und Energien zu bündeln, damit wir die im Zuge des Beteiligungsprozesses zur Erarbeitung des digitalen Fahrplans ‚Südtirol digital 2020‘ gesammelten Anregungen und Impulse in unsere Arbeitsprogramme aufnehmen und umsetzen können“, betonte Landesrätin Deeg bei der Auftaktveranstaltung.

    So habe die Landesverwaltung etwa über den IT-Dreijahresplan ein internes Arbeitsprogramm definiert, das es innerhalb November 2015 mit den IT-Plänen von Gemeindenverband, Region und Sanität abzugleichen gelte. „So verbindet die Informationstechnik nicht nur die unterschiedlichen Behörden im Land, sondern vernetzt diese mit den Bürgern. Und darum geht es uns: Den Südtirolerinnen und Südtiroler effiziente und vorteilhafte Dienste anzubieten“, so die IT-Landesrätin abschließend.

    Clip to Evernote

    Kommentare (1)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • bob marley

      was soll das, wenn man in südtirol fast 10 jahre benötigt eine einhetliche lehrerdatenbank zu erstelle, fast 6 jahre um das elektronische klassenbuch/notenregister einzuführen, fast 7 jahre um ein programm die abwesenheiten der lehrpersonen zu verwalten usw.. aber immer noch ist nichts umgesetzt…. und jetzt große pläne schmieden. macht mal kleine brötchen fertig ….
      und die gelder für informatik werden jedes jahr weniger …. na na na

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen