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    Fatale Postings

    facebook hetzeEin 17-jähriger Porsche-Lehrling wurde wegen eines rassistischen Kommentars auf Facebook fristlos entlassen. Der Arbeitsrechtsexperte Josef Tschöll, über den Fall des Lehrlings und über die arbeitsrechtlichen Folgen von Facebook-Aussagen in Südtirol.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Tschöll, die einem Lehrling in Österreich wird aufgrund einer hetzerischen Aussage auf Facebook sein Vertrag gekündigt…

    Josef Tschöll: Das ist durchaus verständlich – damit ist nicht zu scherzen. Der Arbeitgeber stellt Compliance aus, also Verhaltensregeln, die man auch befolgen sollte. Wenn so ein Fall dann ans Tageslicht kommt, reagieren die Arbeitgeber meist.

    Also geht es ums Image des Unternehmens…

    Nicht nur. Es geht hier um diese Verhaltensregeln für Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter sollte sich auch im externen Erscheinungsbild dem Unternehmen entsprechen verhalten. Ein Bankangestellter sollte auch nicht ständig ins Kasino gehen oder sich beim Glücksspiel fotografieren lassen. Die Bank ist eine Institution, die ein Interesse daran hat, als seriöses und korrektes Unternehmen dazustehen.

    Der Wortlaut des Kommentars zur Abkühlung der Flüchtlingskinder war: „Flammenwerfer währe da die bessere Lösung“.

    Das ist schon ein sehr direkter Kommentar, er hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, etwas zu umschreiben. Dieser Kommentar sagt schon einiges aus und hat dadurch auch so große Wellen geschlagen. Dieser fall ist sicher auch strafrechtlich relevant.

    Hat der Arbeitgeber mit einer fristlosen Kündigung des Arbeitsvertrages überreagiert – hätte eine Abmahnung gereicht?

    Ich glaube nicht, dass der Arbeitgeber überreagiert hat, wenn man bedenkt, wie dieser Satz formuliert ist. Mit den Compliance-Richtlinien von großen Unternehmen ist dies sicher nicht vereinbar, diese Firmen scherzen nicht und sie sind auch verpflichtet hart durchzugreifen. Aus Arbeitgebersicht kann ich diese Entscheidung durchaus verstehen.

    Gab es auch in Südtirol bzw. Italien schon Fälle dieser Art?

    Es hat Fälle dieser Art im Zusammenhang mit Facebook gegeben, aber im Verhältnis zu diesem Kommentar waren unsere Fälle harmlos.

    Wie würde so ein Fall in Italien aussehen?

    Die Richtlinien der großen Firmen in Italien sind gleich, wie jene in Österreich oder Deutschland. Was in Italien vielleicht anders ist, ist der Ermessenspielraum der Richter. Wenn eine Kündigung angefechtet wird, liegt es an der italienischen Gerichtsbarkeit, die sehr unterschiedlicher Auffassung sein kann – das Prozessrisiko ist in Italien sicher höher.

    Hätte ein Jugendlicher Chancen mit einem Rekurs?

    In Österreich oder Deutschland glaube ich nicht, dass er Chancen hätte mit einer Klage, weil die Ausrichtung dort meist strenger ist.

    Kritiker sagen, dass der Junge erst 17 Jahre alt ist, nicht über diese Aussage nachgedacht hat und ein Betrieb ihm jetzt seine Zukunft zerstört, nur um selbst eine weiße Weste zu behalten…

    Ich glaube, dass ein 17- Jähriger schon wissen muss, was er tut und was er schreibt. Man kann nicht einfach so rassistische Äußerungen von sich geben und sagen, man wusste nicht, was man damit bewirkt – jeder muss sich seiner Handlungen bewusst sein. Auch ein 17-jähriger Junge muss verstehen, dass man nicht mit einem Flammenwerfer auf Flüchtlinge losgehen kann. Ich glaube auch nicht, dass ihm der Betrieb dadurch seine Zukunft verbaut, weil der Name des Jungen nie erwähnt wurde und er sicher in Zukunft einen neuen Job findet.

    Sind Facebook-Einträge nicht eigentlich privat?

    Das ist kein rechtsleerer Raum, weil man sich ja öffentlich äußert. Der Beitrag war zudem schriftlich und kann aus dem Internet nicht mehr entfernt werden. Die meisten unterschätzen diese Aspekte und halten das Internet für einen rechtsfreien Raum.

    Inwieweit sind Facebook- oder Twitter-Posts relevant für das Arbeitsverhältnis?

    Auf das private Leben eines Arbeitnehmers hat der Arbeitgeber eigentlich keine Einfluss. Was natürlich die Arbeitnehmertätigkeit betrifft oder, wie in diesem Fall die Compliance-Richtlinien, liegt schon im Einflussbereich des Arbeitgebers. Die Verhaltensregeln sehen vor, dass der Arbeitgeber dies beanstandet.

    Wenn man also jede Woche Fotos online stellt, auf denen man betrunken und auffällig zu sehen ist, kann ein Arbeitgeber Beanstandungen vornehmen?

    Natürlich ist ach so etwas irgendwann Anlass, den Mitarbeiter zurechtzuweisen. Ein Arbeitnehmer hat die allgemeine Pflicht sich angemessen zu verhalten und dem Arbeitgeber nicht zu schaden.

    Können Aussagen und Fotos in sozialen Netzwerken als Kündigungsgrund gelten?

    Das ist schwer zu sagen. Für eine Kündigung muss ein schwerwiegender Grund vorliegen – Schwerwiegend ist natürlich ein dehnbarer Begriff. Im Fall des Porsche-Lehrlings würde ich allerdings klar von einem schwerwiegendem Fall sprechen. Danach muss man von Fall zu Fall abwägen.

    Mittlerweile hat sich der junge Mann für seinen verbalen Ausrutscher – wie er ihn nennt – entschuldigt…

    Ob der Betrieb dem jungen Mann eine zweite Chance gibt, liegt im Ermessenspielraum des Betriebes.

    Interview: Lisi Lang

     

    Der Anlass

    Die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen in Österreich bereitete Flüchtlingskindern letzte Woche eine Freude und spritzt sie an einem heißen Tag mit der Feuerwehrausrüstung nass. Eine kleine Aktion sehr zur Freude der Kinder, die sehr viele positive Reaktionen hervorruft – aber auch negative.

    Einem Lehrling der Salzburger Porsche-Holding fällt dazu beispielsweise nur die Hetzparole „Flammenwerfer währe da die bessere Lösung“, ein. Sein Lehrlingsvertrag wird fristlos gekündigt. Nun wird darüber diskutiert, ob eine menschenverachtende Äußerung wie diese auch einen Rauswurf rechtfertigt, obwohl sie mit dem Job nichts zu tun hatte oder ob der Arbeitgeber bei einer Mahnung hätte belassen können.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (54)

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    • Andreas

      Wenn dies der erste Vorfall mit dem Jungen war, ist es ein armseliges Verhalten von Porsche, wenn sie einen 17jährigen Lehrling für eine Verfehlung gleich entlassen.
      Der Junge hat sich entschuldigt und bis auf weiteres hat ein Ausbildungsbetrieb auch einen Erziehungsauftrag und sollte den Lehrling bei seiner Persönlichkeitsbildung unterstützen.

      Der hier zu Wort kommende Arbeitsexperte hat anscheinend keine Ahnung ob die Entlassung vor einem Arbeitsgericht standhält, ich bezweifle dies stark.
      Dieses sich anscheinend immer mehr steigernde Überreagieren und deren überzogene Empörung von den vermeintlich politisch Korrekten bei Ausländerthemen wird so langsam lächerlich. Manchmal wirken sie wie ein Stall aufgeschreckter Hühner.
      Für das was er geschrieben hat gibt es keine Rechtfertigung, das Ausmaß seines Kommentars war dem Jungen aber anscheinend nicht bewusst und das gilt es bei einem 17-jährigen zu berücksichtigen.

      • landstreicher

        Is Anderle hat ein Herz für Nazis, na die habens auch schwer im Leben, gell…

        • Maxile

          Es geht immer noch in erster Linie um die Meinungsfreiheit.Und die ist eigentlich garantiert.Porsch wird es schon noetig haben ,so zu reagieren,das macht sich hervorragend in der Presse.Wie gesagt, was der Junge von sich gegeben hat,ist seine Sache, aber Meinungsfreiheit ist betrfft uns alle……….

          • Fred

            Das hat doch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Hier kommt Paragraph 283 des österreichischen Strafgesetzbuchs zur Anwendung:
            (1) Wer öffentlich auf eine Weise, die geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu gefährden, oder wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar zu Gewalt gegen eine Kirche oder Religionsgesellschaft oder eine andere nach den Kriterien der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion oder Weltanschauung, der Staatsangehörigkeit, der Abstammung oder nationalen oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe ausdrücklich wegen dessen Zugehörigkeit zu dieser Gruppe auffordert oder aufreizt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.
            (2) Ebenso ist zu bestrafen, wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar gegen eine in Abs. 1 bezeichnete Gruppe hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft und dadurch verächtlich zu machen sucht.

      • landstreicher

        is Anderle sorgt sich um die „Persönlichkeitsbildung“ des armen „Jungen“ und kommt seinem selbstauferlgten „Erziehungsauftrag “ mit den üblichen klugscheißerischen Weißheiten nach. selbstverständlich weiß er es bessser als der Arbeitsrechtsexperte, wie könnte es auch anders sein…

    • michl

      Porsche ist also ein Unternehmen wo die Leute die Schnaunze halten müssen.
      Da wird auch nicht vor Jugendlichen halt gemacht.
      Wer hat sich schon nicht mal über ein Unternehmen und seine Machenschaften schlecht geäusert?
      Da kauft man doch gleich lieber bei der Konkurenz!Wenn man die Mittel hat.
      Weil Schleichwerbung auf Kosten eines 17 Jährigen finde ich das allerletze.
      Oder geht es um Einschüchterung?

    • martin

      Wenn man sich so umhört was von Erwachsenen in diesem Kontext zum Besten gebracht wird… Von KZ- Verherrlichung bis zur Idee Flüchtlingsboote einfach zu versenken, da kommt einem die Aussage des Jugendlichen wie ein Scherz vor. Woher hat er wohl diese Parolen?
      Uns sollte das alles zu denken geben.

    • sirgawain

      Porsche hat absolut richtig gehandelt.den schwachmaten, die ihre hetze auf iats reichts posten, soll es gleich ergehen!

    • schnellermichl

      Kein Pardon für nazis

    • Guenter Reichard

      Mich verwundert die Aussage einiger Kommentare hier schon,
      Ab welchen Alter ist denn ein junger Mensch verantwortlich für das was er sagt?
      Hier ist halt mal etwas schiefgelaufen für den Jugendlichen , vielleicht, und ich hoffe es für Ihn,
      hat er daraus für sein weiteres Leben gelernt. Ist ja auch irgendwie Sinn einer Lehre

    • so sich ichs

      wenn man von
      VERHALTENSREGELN spricht:
      dann gilt das für Parteimitglieder, – wo auch Misswirtschaft getrieben wird- oder könnte!
      im Fussball-: fans – die Schiedsrichter und Spielerbeleidigung betreiben.-
      und bei Porsche, – Weltfirma:- hoffe ich, dass sie mit dem 17 jährigen Jungen – eine Aussprache hatten.-
      Arbeitgeber, geben Arbeit,
      und der Arbeiter bringt die Leistung!

    • kellner

      das posting ist eine schande, aber jeder mensch sollte eine zweite chance erhalten. der junge wird in zukunft sicher nicht mehr negativ auffallen.

    • Frage?

      Wieso sollte ein 17-jähriger das nicht verstehen?

      Warum kann man mit 16 Jahren in Österreich die Abgeordneten zum nationalrat wählen, dort eine gefestigte politsche Meinung haben, aber bei solchen Aussagen die unter den Widerbetätigungsparagraphen fallen wäre man zu jung?

      • helmut

        Ihre Annahme setzt voraus, dass das Wahlalter von 16 Jahren eine vernünftige Sache sei.

        Ist es nicht. Es diente nur zum Stimmenfang für die Partei, die den Unsinn verbrochen hat.

        • Frage?

          Das liegt am IQ der Bevölkerung und deren politischen Bildung!

          Schwierig in einem Land das FREI und WILD ist das zu verlangen……

          • helmut

            Leider Gottes kann auch Ihr überragender IQ von 500.000 als Einzelfall unseren statistischen Schnitt nicht wesentlich erhöhen.

            Für Sie muss es aber tröstlich sein, zu wissen, dass Sie der restlichen Bevölkerung so überlegen sind.

    • helmut

      Die politische Korrektheit des Arbeitsrechtsexperten ist bemerkenswert!

      Wenn ein Jugendlicher beispielsweise etwas klaut, dann sind sich alle Fortschrittlichen darin einig, dass man ihm helfen muss, nicht weiter abzugleiten.

      Das ist auch richtig so!

      Wenn einer ein Gedanken- oder Wortverbrechen begeht, dann muss man aber gnadenlos sein!

      Dann tritt der mittelalterliche Abschreckungsgedanke wieder in den Vordergrund.

      Dann haben pädagogische Erwägungen zurückgestellt zu werden.

      Man hat den Eindruck, dass es auch diesen Unerbittlichen um ihre Selbstdarstellung geht.

      Was zählt da schon das Schicksal eines Siebzehnjährigen und das seiner Familie?!

      • Frage?

        Was alle gehässien Poster aus den Schluchten des A.A. vergessen:

        In Österreich beträgt Strafrahmen nach dem Verbotsgesetz t bei Jugendlichen bis zu fünf Jahre Haft.
        und Verhetzung( auch Rassismus)bis zu 2 Jahre Haft!
        siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Verhetzung

        Deshalb will auch hier jeder einen “Freistaat”………..

        • helmut

          Jaja!

          Man müsste die Bevölkerung aus den Schluchten des FREI-und WILD-Landes nur gehörig einsperren, dann würde sie vielleicht klüger werden.

          Und Gott sei Dank mangelt es ja nie an Hilfskräften, die sich gerne am Denunzieren und Einsperren beteiligen würden.

          Auf solche wertvollen Helfer hat auch Adolf zusammen mit seinem Freund Benito schon gerne zurückgegriffen.

          • Yannis

            @Helmut,

            so sehe ich es auch bzw. würde es so schreiben !

            Was geht es Porsche an was jemand als Mitarbeiter für „Privatmeinung“ hat ?

            Schafft Porsche damit schon mal freie Arbeitsplätze um sie dann mit billigen Leiharbeitern von modernen Sklaventreibern zu besetzten ?

            • landstreicher

              die Privatmeinung geht Porsche überhaupt nichts an, sobald sie auf Facebook gepostet wird, ist sie aber nicht mehr privat

          • landstreicher

            Gründet doch einen Hilfsfond für diskriminierte Nazis, also für eure Kameraden

      • landstreicher

        Mittelaterlicher Abschreckungsgedanke? Dieser 17 Jährige wurde entlassen weil er die Anwendung mittelalterlicher/ nazistischer Methoden öffentlich gutgeheißen hat. Eine Entlassung ist, im Gegensatz zu dem was er sich wünscht, ein ziviler Akt. Aber für seine Gesinnungsgenossen biegt der helmut die Realität so wie er sie gerade braucht, er sieht sich selber ja auch als Opfer, weil braunes Gedankengut nur noch bedingt gesellschaftsfähig ist

      • landstreicher

        Mittelalterlicher Abschreckungsgedanke? Dieser 17 Jährige wurde entlassen weil er die Anwendung unmenschlicher mittelalterlicher Methoden öffentlich gutgeheißen hat. Eine Entlassung ist, im Gegensatz zu dem was er sich wünscht, ein ziviler Akt. Aber für seine Gesinnungsgenossen biegt der helmut die Realität so wie er sie gerade braucht, er sieht sich selber ja auch als Opfer, weil braunes Gedankengut nur noch bedingt gesellschaftsfähig ist

      • landstreicher

        „Was zählt da schon das Schicksal eines Siebzehnjährigen und das seiner Familie?!“

        beeindruckend wieviel Mitgefühl dem braunen T. entgegengebracht wird. dem wurde kein einziges Haar gekrümmt und in FPÖ nahen Kreisen öffnen sich durch solche Aussagen viele Türen, wie man an helmuts Kommentaren unschwer erkennen kann. übrigens, warum gründet ihr nicht einen Hilfsfond für eure diskriminierten Gesinnungsgenossen. achso den gits ja schon …

    • Frage?

      Was alle gehässien Poster aus den Schluchten des A.A. vergessen:

      In Österreich beträgt Strafrahmen nach dem Verbotsgesetz t bei Jugendlichen bis zu fünf Jahre Haft. siehe: http://kaernten.orf.at/news/stories/2557868/

      und Verhetzung( auch Rassismus)bis zu 2 Jahre Haft!
      siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Verhetzung

      Deshalb will auch hier jeder einen „Freistaat“………..

    • Ein zahlender Bürger

      Anfang des Jahres sind alle auf die Strasse gegangen und haben für die sogenannte Meinungsfreiheit demonstriert…

      (will jetzt nicht heissen dass ich der gleichen Meinung bin wie der 17 jährige)

    • Frage?

      Frau Lang:

      Es nennt sich „LEHRVERTRAG“, nicht Lerhlingsvertrag!

      Es wird einem AUSZUBILDENDEN was gelehrt!

    • romanok66

      Richtig so, wehret den Anfängen!

    • gaga

      Dummvolk ueberal, kauft keine porsche mehr

    • Wicki

      Die Marke und die 10 – 15 weiteren Marken die zu einem Konzern gehören werde ich ab jetzt meiden.

    • datenschutz ade

      Man kann nicht genug vorsichtig sein,
      in Internet nach den eigenen Daten suchen.
      an besten nach den eigenen Namen bzw andere Eigenschaften suchen
      in den verschiedenen Portals

      • Yannis

        solche Aktionen wie hier von Porsche tragen gewiss nicht zur Deeskalation bei, sondern zur Radikalisierung der jungen Menschen.

        • Frage?

          Deeskalation mit dem „Flammenwerfer“? Gehts noch?

          Nach Abschluß von 9 Pflichtschuljahren und dem Besuch von mindestens
          3 Jahrgängen in der Berufschule, sollte man schon wissen was man postet!

          Dass ein Arbeitgeber so was zum Anlaß eines Lehrvertragsabbruches nimmt, ist verständlich, ist doch in Österreich ein Lehrvertrag nach der Probezeit praktisch unauflösbar, außer es gibt strafrechtlich relevante Anlässe die mit über einem Jahr geahndet werden können.
          Verhetzung = 2 Jahre Höchststrafe, Wiederbetätigung = 5 Jahre Höchststrafe für Jugendliche……

          Österreich kennt zum Unterschied von vielen Ländern in Europa keinen Pardon, daher auch die exemplarische Entscheidung des Arbeitgebers.
          Aber es findet sich sicher ein Lehrherr mit einer ähnlichen Gesinnung wo der „arme rücksichtslos Gefeuerte“fertig lernen dar.

    • helmut

      Hier lese ich viele gnadenlose Stellungnahmen. Ich kann mir gut vorstellen, wie so manche dieser Leute in der Meute unter Adolf mitgeheult hätten.

      Ohne Mitleid, voll Selbstgerechtigkeit, zum „Herrenvolk“ zu gehören.

      • landstreicher

        welch blühende Phantasie der helmut hat, jetzt würd mich nur noch wundern wo du dich in dieser Vorstellung gesehn hättest, vermutlich an der Seite Adolfs….

        helmut hat Mitleid mit einem der Flüchtlings-Kinder dem Flammenwerfer unterziehen möchte und deswegen gefeuert wird, an die Flüchtlings-Kinder denkt er gar nicht Um drauf zu kommen welche Rolle helmut beim Adolf eingenommen hätte, braucht man nicht viel Phatnasie,

        einfach nur widerlich solche Leute

        • helmut

          „Herr ich danke Dir, dass ich nicht bin wie Jener!“ So hatte der Pharisäer gesprochen.

          Ich traue den Leuten nicht, die stets einen Kampf des „Guten“ gegen das „Böse“ führen müssen. Im Mittelalter haben wir diese Leute als Ketzerverbrenner gesehen – und sie waren dabei sehr fromm. Sie waren ja die „Guten“!

          Unter Stalin haben die „Guten“ gegen die Ausbeutung der Menschheit gekämpft, indem sie ihre Mitmenschen als Feinde des Proletariats umgebracht haben.

          Unter dem Faschismus und Nazismus haben die „Guten“ alle „Volksschädlinge“ gnadenlos eliminiert.

          Ich traue den Selbstgerechten und „Guten“ nicht, die meinen, man darf mit einem verblendeten unreifen Jungen kein erzieherisches Gespräch führen, sondern muss ihm sofort und ohne Chance auf Einsicht und Bewährung seinen Arbeitsplatz und seine Ausbildung nehmen.

          Ich möchte es nicht erleben, dass irgend welche „Guten“ wieder einmal eine unbeschränkte Macht im Staat hätten.

        • Yannis

          >>>welch blühende Phantasie der helmut hat, jetzt <<<<

          lieber "landstreicher" zu dem was Helmut äußert bedarf es keiner Fantasie, sondern nur die Kenntnis der Südtiroler Geschichte Ende der 30er Anfang der 40er Jahre, da gab es reichlich solcher "Meute die unter Adolf mitgeheult hat" (siehe Optanten) es liegt scheinbar nach wie vor in der Natur der Leute südlich vom Brenner immer da mitzuheulen bzw. mitzulaufen wo es scheinbar das meiste zu holen gibt.
          Damit wiederholt sich die Geschichte irgendwie wieder, nur das diesmal die Ausgangslage andersrum ist.
          Ein Südtiroler Zeitzeuge sagte mir nicht nur einmal, das es im vorgenannten Zeitraum in Südtirol pro Einwohner gerechnet, doppelt bis dreimal so viele Nazi Mitläufer (Nazigrints)
          gab als in Deutschland.
          Und glaube mir, ich bin alt genug um die Erfahrung gemacht zu haben das hinter der Stirn der "Guten" oft sich eiskalte und profitgierige Heuchler befinden.

    • Alter Egon

      Der Pakistani, der in BZ lebte und IS-Bildchen auf seinem Facebookprofil gepostet hat, wurde des Landes verwiesen. Der schöne Trottel (cit.) wurde von der Arbeit geschmissen, so what?

    • Luis

      Warum gibt es den IS? Ein wenig Geschichte lernen, dann werden viele erkennen, dass die USA mit ihren Kriegen und den „unverantwortlichen“ Entscheidungen danach, die Schöpfung des IS erst ermöglicht haben.
      Bedanken wir Europäer uns hauptsächlich bei den USA, für IS und die vielen Kriege in Asien und Afrika die Flüchtlingsströme verursachen.

    • Frage?

      Frau Lang: Namensberichtigung so schwer?

      L E H R V E R T R AG

      siehe:

      https://www.wko.at/Content.Node/Service/Bildung-und-Lehre/Lehre/Lehrvertrag/Lehrvertrag—Themenstartseite.html

      und nicht LEHRLINGSVERTRAG!!!!!!

      Auch Zeitungen hätten einen gewissen Bildungsauftrag!

    • Frage?

      Und das steht zur Auflösung des Lehrverhältnisses nach dem BAG (Berufsausbildungsgesetz) durch den Lehrberechtigten, auf Seite 30 in der Ausbildungsmappe unter:

      https://www.wko.at/Content.Node/Service/Bildung-und-Lehre/Lehre/Formulare-zur-Lehrlingsausbildung/Ausbildungsmappe_2013.pdf

      nachzulesen:

      Auflösung durch den Lehrberechtigten

      Die Gründe, die den Lehrberechtigten zur vorzeitigen Auflösung des Lehrvertrages berechtigen, sind im Berufsausbildungsgesetz (BAG) geregelt und können durch Vereinbarung zwischen Lehrberechtigtem und Lehrling nicht erweitert werden.

      Mögliche Gründe laut BAG §15 (3):

      A)Der Lehrling macht sich eines Diebstahls, einer Veruntreuung oder einer sonstigen strafbaren Handlung schuldig, die ihn des Vertrauens des Lehrberechtigten unwürdig macht.

      B)Der Lehrling wird länger als einen Monat in Haft gehalten, ausgenommen Untersuchungshaft.

      C)Der Lehrling hat den Lehrberechtigten, dessen Betriebsangehörige oder Haushaltsangehörige tätlich oder erheblich wörtlich beleidigt oder gefährlich bedroht.

      D)Der Lehrling hat die Betriebsangehörigen zur Nichtbefolgung von betrieblichen Anordnungen, zuunordentlichem Lebenswandel oder zu unsittlichen oder gesetzwidrigen Handlungen zu verleiten versucht

      usw. >>>>>>>

      Alles klar?
      Also nicht zu hart, sondern ganz normal, die „sofortige Beendigung des Ausbildungsverhältnises! Vor allem RECHTENS!

      • Andreas

        Kein einziger der Punkte trifft auf diesen Vorfall zu.
        A) Kam es zu einer Anklage?
        B) Nicht der Fall
        C) Er hat keinem der Genannten bedroht
        D) Er hat niemanden zu etwas verleitet.

        Alles eine Frage der Interpretation, Du siehst, reine Willkür von Porsche.

        • Frage?

          PISA lässt grüßen!!!

          LESEN und verstehen………. Punkt a) zweiter Halsatz:
          ……sonstigen strafbaren Handlung schuldig, die ihn des Vertrauens des Lehrberechtigten unwürdig macht.

          Bekannterweise ist sowahl die Wiederbetätigung als auch die Verhetzung ein Tatbestand des Strafrechtes und mit 5 bzw. mit 2 Jahren Höchststrafe belegt!

          Ende!

          SVP-Gottesanbeter, der Vorfall fand in einem Land mit Kultur statt, daher ist der Umgang mit solchen rassistischen Äußerungen trastisch!

          Aber im Land wo man WILD und FREI ist, kennt man anscheinend nur JODELN……..

          • Andreas

            Aber bitte, schreib doch nicht so einen Blödsinn, Dein Kulturland hat eine Bank mit 8 Milliarden Schulden, bei diesen wollte Kärten einen Schuldenschnitt machen und die EU hats ihnen gerade verboten. 🙂 🙂
            Nebenbei haben sie sich beim Rückkauf von den Bayern über den Tisch ziehen lassen, wo sogar die bayrischen Banker überrascht waren, wie dämlich sich die Banker Deines Kulturlandes angestellt haben 🙂

            A) wie geschrieben, wurde er wegen einer Strafttat schuldig gesprochen oder ist Porsche die oberste Instanz?
            Das unwürdig machen ist nebenbei ein schwammige Definition.
            Ob es eine Straftat war entscheidest weder Du, noch ich, sondern ein Richter, also bitte, spar Dir Deine Vorverurteilung.

            Drastisch schreibt man nebenbei auch im Kulturland mit d.

    • Yannis

      Der Anlass:

      >>>Nun wird darüber diskutiert, ob eine menschenverachtende Äußerung wie diese auch einen Rauswurf rechtfertigt, obwohl sie mit dem Job nichts zu tun hatte<<<

      Also wenn, die Äußerung mit dem Job nichts zu tun hatte, was hat dann Porsche mit der Äußerung auf Facebook zu tun ? mit Logik betrachtet, rein gar nichts !

      Um Missverständnissen vorzubeugen, es geht nicht um den Inhalt der fatalen Äußerung, sondern um das Zusammenspiel Porsche / Facebook.

      Man kann und darf über Politiker, Promis usw, spotten und lästern wieviel man will (siehe ZDF Heute Show mit Oliver Welke oder Neues aus der Anstalt) aber als einzelne Privatperson auf FB sollte man äußerst vorsichtig sein, vor allem wenn es Flüchtlinge betrifft.

    • Maurizio

      Ich finde das Porsche Verhandeln einfach perfekt.

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