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    Das Chemie-Genie

    Gruppenbild mit Maskottchen: Dominik Kiem (2. v. r.) und seine österreichischen Mitbewerber. Foto: Georg Schellander

    Gruppenbild mit Maskottchen: Dominik Kiem (2. v. r.) und seine österreichischen Mitbewerber. Foto: Georg Schellander

    Der Meraner Dominik Kiem holt bei der Chemieolympiade in Baku Bronze für Südtirol.

    Der Meraner Dominik Kiem hat bei der internationalen Chemieolympiade in Baku in Aserbaidschan sein Talent eindrucksvoll unter Beweis gestellt und eine Bronzemedaille geholt. Der Bewerb galt dieses Jahr als besonders schwierig, und die vergebenen Punktezahlen waren entsprechend niedrig – dennoch konnte das österreichische Team, dem Kiem angehörte, vier Medaillen mit nach Hause bringen.

    Trotz vorhergehender Matura am Meraner Realgymnasium und Aufnahmeprüfung für ein Medizinstudium in Salzburg gelang es Dominik Kiem, sich intensiv und gewissenhaft auf die internationale Chemieolympiade vorzubereiten, die vom 20. bis 27. Juli in Baku, der Hautstadt Aserbaidschans, stattfand.

    „Das Programm bei der Chemieolympiade ist so umfangreich, dass man gar nicht alles lernen kann“, berichtete Dominik nach seiner Rückkehr, „eine große Unterstützung war für mich Professorin Irma Schenk, bei der ich Nachhilfeunterricht genommen habe. Sie wird bald 90 und gibt sich trotzdem noch die Mühe, die Teilnehmer auf die Herausforderungen der Chemieolympiade vorzubereiten.“ Nach der nationalen Ausscheidung in Österreich habe er außerdem auch noch einen Vorbereitungskurs in Wien besucht, erklärte Dominik, aber auch der Unterricht am Realgymnasium sei eine gute Starthilfe gewesen, auch wenn das Schulprogramm alleine nicht ausreiche, um den Anforderungen der Chemieolympiade gewachsen zu sein.

    In Baku traf er auf ein Niveau der absoluten Weltspitze, und selbst die Elite aus China, Japan und Russland hatte dieses Jahr ihre liebe Not, die gestellten Aufgaben richtig und in der vorgegebenen Zeit zu lösen. 35 Gold-, 63 Silber- und 92 Bronzemedaillen wurden vergeben – eine bronzene wurde es am Ende auch für Dominik Kiem. Seine Mitstreiter, Julian Stropp und Martin Peev, beide aus Wien, erreichten ebenfalls eine Bronzemedaille, und Tobias Wolflehner, auch aus Wien, wurde mit Silber ausgezeichnet.

    Für Dominik ist es bereits die zweite Medaille bei einer internationalen Chemieolympiade – nach der silbernen, die er 2014 in Hanoi (Vietnam) erringen konnte. „Baku ist eine komplett andere Stadt als Hanoi“, erinnert sich Dominik zurück, „vor allem beeindruckt haben mich die Anlagen der Europaspiele, die erst vor wenigen Wochen in Baku stattgefunden haben. Es ist eine sehr moderne Stadt mit vielen neuen Gebäuden, aber auch mit zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten.“

    Die Matura hat Dominik übrigens mit 100 Punkten und Auszeichnung bestanden, und auch die Zulassung zum Medizinstudium hat er inzwischen in der Tasche.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (32)

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    • Lois

      Was es nicht alles für Sportarten gibt, olls leaber wia arbeiten.

    • anonym

      lois, du ….
      er will ja arzt werden, der herr kiem

    • anonym

      wo sind die msi-heckenschützen, die sagen, dass kiem die falsche-walsche fahne in handen hält?

    • Frizzi

      Der Dominik ist mit einem ausländischen Team in den Wettbewerb gegangen. Das steht im frei, hätte er bei einem bulgarischen oder afrikanischen Club mitgemacht, würde er jetzt die Fahne dieses Staates hochhalten, was soll da falsch sein.

      • Mark

        ….bitte noch abwarten, vielleicht lässt sich Österreich erweichen und gibt den Menschen in ST in Zukunft die Möglichkeit des Wiedererwerbs der österr. Staatsangehörigkeit, es ist immerhin der Wunsch auch der SVP, der STF, FP und Union, erst dann, wenn es das geben sollte, gibt es eine echte Wahl für ST, daher kriegen schon jetzt die italophilen Gestalten hier Torschlusspanik, denn sie wissen ganz genau, was das für Folgen für ihr Lügenkartenhaus haben könnte, wenn nur ein wenig „Lüfterl aus Wien“ in dieser Frage kommt, und .dann..!

    • Mark

      Bitte einmal nur ein wenig googeln, wenn man wissen möchte, warum gerade ein junger ST-ler zu Rotweißrot steht:

      Stichwort Tirol.com, Arno Kompatscher- „Österreich mein Vaterland“

      Ein Auszug daraus:

      „Der Großteil der Südtiroler ist unzufrieden mit dem Staat Italien. Das eint die Südtiroler paradoxerweise mit den meisten Italienern. Denn der Staat funktioniert wirklich nicht. Ganz Europa steckt in der Krise, und Italien trifft es besonders hart, weil dem Land jede Glaubwürdigkeit fehlt, seine Regierung könnte je die dringend notwendigen Reformen schaffen“, stellt der Landeshauptmann in einem Interview mit der Kleinen Zeitung vom 7. OKtober fest. Nicht nur in Südtirol fehle der Glaube daran, dass Italien sich reformieren und somit einen Lichtschimmer am krisengebeutelten Horizont Italiens erkennen lassen könnte. (…)

      Österreichische Minderheit in Italien

      Österreich spielt allerdings nicht nur eine wichtige Rolle in Kompatschers politischen Ambitionen.

      „Österreich ist mein Vaterland“, antwortet er auf die Frage, welche Rolle Österreich für ihn persönlich spiele. Der Begriff Vaterland könnte für antiquiert oder veraltet gelten, „dies ändert aber nichts daran, dass wir die österreichische Minderheit in Italien sind und ich mich als Teil davon empfinde.“

      Noch Fragen ???? Wenn ja, bitte andere Politiker in ST fragen!

    • Lola

      Der Wettbewerb hat mit Politik eigentlich gar nichts zu tun, und ist folglich so zu sehen wie es Frizzi dargelegt hat, aber in Kreisen der einbalsamierten Polit-Gruftis wird verzweifelt versucht jede scheinbar sich bietende Gelegenheit zu ergreifen um das Nutzwasser auf die wenigen verbliebenen eigenen spröden Felder zu leiten. Aber daraus wird nichts, die Österreicher sind seit 100 Jahren unsere friedlichen Nachbarn und werden es bleiben, nicht mehr und nicht weniger.

      • Mark

        @ Lola

        Das ist krank, dann zählst du wohl auch alle Parteien der deutschsprachigen Mehrheit in ST dazu.

        Wenn ja, dann hast du wohl einen Nachtbesuch vom faschistischen Vampir Tolomei bekommen, der dir mit seinem Kuss leider den Verstand geraubt hat, und du dich jetzt in Kreisen der einbalsamierten Polit-Gruftis rund um „Siegesdenkmal“ in Bozen bewegst, verwechsle also nicht dich mit den anderen normalen Menschen hier! Schau dich genau im Spiegel an, vielleicht findest noch die Spuren, wirst wohl wissen, wo die noch zu finden sind!

        • Lola

          Hast dich angesprochen gefühlt Mark, jaja, gehörst also auch zu diesen vom letzten Jahrhundert übergebliebenen eingebräunten Mumien, die ihren verlorenen Traum nicht loswerden.

          • Mark

            Schon zurückgekehrt von deinem nächtlichen Besenritt rund um den Duce-Tempel in Bozen? Außerdem, die Italiener wie du, auch mit sehr guten Deutschkenntnissen, denn ich glaube kaum dass du eine deutsche ST-lerin bist, können nur selten gut rechnen, denk scharf nach, welche Zeiträume damit gemeint sein können. Wir haben gerade das Jahr 2015, also vor 100 Jahren war das Jahr? richtig 1915 und von Italia in Tirol gar keine Spur, dazu das vorletzte 19. Jahrhundert endete erst um 1899/1900, Verstanden, oder brauchst du noch Nachhilfe?

            • Lola

              Die ötzi-artige Mumie Mark spuckt weiterhin bräunliches Unverdautes durch die Gegend und regt sich über seine Sinnesgenossen italienischer Muttersprache auf. Die Konfusion ist wohl auf seine andauernd schlechte Verdauung der positiven historischen Entwicklung unseres Landes zurückzuführen, aber mit diesem Magengeschwür muss er halt leben, tut mir leid für ihn.

            • Mark

              Man lernt immer was neues dazu, wie die italienischen Faschisten ticken, und was sie denken, Wissen ist dazu bekanntlich Macht,Dank dieser sonderbaren und geistesgestörten Gestalt Lola, wohl Casa Pound in Bozen.

            • Detlef

              Heil Mark, du solltest nicht andauernd deine italienischen Gesinnungsfreunde beschimpfen, das ziemt sich nicht für einen Kameraden.

          • Mark

            @ Detlef

            du bist wie die Lola Meschugge, oder lehischtage`a, (nicht bei Trost) Shalom alehem! das bedeutet: peace be upon you, bei denen, die geistig minderbemittelt sind, bei allen Faschos und Dummköpfen, die nicht wissen, was sie schreiben.

    • Martinique

      Super Leistung! Bravo.

      Wem aber ist bekannt, dass vor 14 Jahren bereits einmal ein Südtiroler die internationale Chemieolympiade gewonnen hat?

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