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    Angehobene Vorschüsse

    Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, die Vorschüsse auf die vom Staat vorgesehenen Steuergutschriften für die Sanierung von Erstwohnungen um 13 Millionen Euro anzuheben.

    Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, die Vorschüsse auf die vom Staat vorgesehenen Steuergutschriften für die Sanierung von Erstwohnungen um 13 Millionen Euro anzuheben. Mit der finanziellen Abwicklung wurde die Inhouse-Gesellschaft Südtirol Finance AG betraut.

    Seit 1. Juli 2014 springt das Land bei der Sanierung von privaten Erstwohnungen mit einem speziellen Vorschuss auf die Steuergutschriften ein. 50 Prozent der Kosten einer Sanierung von maximal 96.000 Euro können bei Sanierungen privater Wohnungen von der Steuerschuld abgezogen werden, und zwar berechnet auf zehn Jahre. Damit die Wohnungs-Sanierer diese Summe aber nicht vorstrecken müssen, stellt das Land finanzielle Hilfe bereit.

    Wer saniert, kann um ein zinsloses Darlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zur Deckung von 50 Prozent der angefallenen oder anfallenden Kosten für die Sanierung ansuchen. Berechnet wird dies aufgrund der Höhe der Steuerabzüge, die aus der Steuererklärung ersichtlich sind.

    Zur Finanzierung der Vorschüsse hat das Land einen Rotationsfonds in der Höhe von 12 Millionen Euro eingerichtet. Landeshauptmann Arno Kompatscher hatte bereits angekündigt, den Betrag zu erhöhen, falls dies wegen starker Nachfrage notwendig werden sollte.

    „Die Nachfrage nach dieser Förderung war sehr gut. Durch den Vorschuss sind Anreize geschaffen worden, dass nun viele Bürger ihre Wohnung sanieren und gleichzeitig sind viele Aufträge an Handwerksbetriebe erteilt worden“, stellt Landeshauptmann Kompatscher fest.

    Aufgrund der zahlreichen Anfragen und des großen Interesses an dieser Förderung hat die Landesregierung deshalb heute beschlossen, dafür 13 Millionen zusätzlich zur Verfügung zu stellen. „Ein Vergleich mit jenen Gebieten in Italien, in denen keine entsprechende Förderung zur Verfügung gestellt wird, zeigt, dass dort auch die Steuergutschriften des Staates für die Sanierung weniger genutzt werden“, stellte Kompatscher fest.

    Außerdem wurde Wohnbaulandesrat Christian Tommasini von der Landesregierung ermächtigt, eine Vereinbarung zwischen dem Land und der Südtirol Finance AG zu treffen, mit der der Gesellschaft die finanzielle und buchhalterische Abwicklung und Verwaltung der Geldmittel für die Vorschüsse zur Sanierung von privaten Wohnungen übertragen wird.

    Alle bürokratischen Aufgaben, wie die Bearbeitung der Ansuchen, Überprüfung der Voraussetzungen und Berechnung der Beitragshöhe obliegen weiterhin dem Landesamt für Wohnbau. Dieses dokumentiert zudem die Auszahlungen und setzt den Kreditvertrag für die Beitragsempfänger auf.

     

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