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    „Nicht die Zukunft verschlafen“

    „Nicht die Zukunft verschlafen“

    Trotz der Ablehnung des Kaufhaus-Projektes im Gemeinderat spricht sich Andreas Pöder gegen eine überstürzte Abänderung der „Lex Benko“ aus.

    Entschieden gegen eine übereilte Änderung des Raumordnungsartikels 55-quinqies, der so genannten Lex Benko, spricht sich der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, aus.

    Dieser Artikel ermöglicht unter anderem Privatinitiativen bei der städteplanerischen Umstrukturierung.

    Jene Parteien, welche das Benko-Projekt in Bozen blockiert haben, fordern nun die Änderung oder Streichung des Artikels 55-quinquies.
    Pöder fordert die Beibehaltung der Initiativen durch Landeshauptmann oder Privatinvestoren zumindest für die Landeshauptstadt Bozen.

    „Letztentscheidend bleibt ja wie wir im Fall Benko gesehen haben der Gemeinderat. Aber dass Investoren Initiativen zur städtebaulichen Umstrukturierung starten können sollte vor allem für die seit Jahren gelähmte Landeshauptstadt bestehen bleiben“, so Pöder.

    Als Alternative kann sich Pöder vorstellen, dass der Artikel 55-quinquies zwar geändert wird, aber zuvor der Bozner Gemeinderat aufgelöst und Neuwahlen ausgeschrieben werden.

    „Wir dürfen nicht zulassen, dass Bozen weiter die Zukunft verschläft“, so Pöder. „Ich bin nicht gewillt, eine Änderung des Art. 55-quinquies im Landtag so einfach ohne Widerstand passieren zu lassen.“

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    Kommentare (10)

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    • Michl

      Der politisch total unbedeutende Pöder hat gesprochen!

    • Frage?

      Würde die Baugesetzgebung in dieser Provinz nicht eher Bananien ensprechen, dann gäbe es diese leidige Diskussion nicht!

      Warum schaut man sich nicht einfach, so wie man es beim „Klimahaus“ gemacht hat, vom Norden was ab?

      Im Norden Tirols ist ein Bau seit 1985, technisch nur mehr nach dem Standard „Climahaus A“ möglich! Seit 30 Jahren!!! gibts nur unter diesen Voraussetzungen eine Baubewilligung!

      Nur dort gibts auch klare Richtlinien, die einen Bau unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmung verpflichtend bewilligungsfähig machen!

      1x Gibts die Tiroler Bauordnung die alle Nachbarrechte und Rechte der Öffentlichkeit regelt!
      1x Gibts die Technischen Bauvorschriften, die alle notwendigen technischen Standards regelt und die dem Stand der Technik angepasst wird!
      1x Gibts klare Raumordnungsvorschriften, die die Widmung, Nutzung,Baudichte regeln.

      Ganz einfach:
      Der Bauwerber schaut in den bestehenden Raumordnungsplan und die Widmung seines Bauplatzes, er findet dort neben der Baufluchtlinie, der Bebauungsart auch die max. Baudichte, die max. Geschoßanzahl, die max. Traufenhöhe, selbst die Richtung des Dachgibels kann er daraus feststellen.
      Der Planer richtet sich dann bei seiner Planung nach den vorgegebenen Grenzen des Machbaren und der Nutzung, er macht eine genaue technische Baubeschreibung die vom zuständigen Gemeindebautechniker geprüft wird, dann reicht er das Bauansuchen ein und bei der stattzufindenden Bauverhandlung, kann sowohl die Behörde als auch einer der Nachbarn nur dann einen Einwand bringen, wenn die Planung und Einreichung, bzw. das Vorhaben dem Gesetz widerspricht, beim Nachbarn sind es gar nur die Einhaltung der Grenzabstände und der Baudichte, die er genau prüfen lassen kann!

      Dadurch gibts auch keine Schiebereien, keine Vetternwirtschaft und schon gar nicht eine rein politsche „Günstlingsentscheidung“ einer Baukommission!

      Es zählt einzig das geschriebene und für alle, ohne Ansehung der Person, Gesetz! Es „MUSS“ dann eine Baubewilligung, in vorgeschriebner Zeit erlassen werden!

      Aber man will durch Verhinderung solche klaren Gesetze, sich immer noch „WILLFÄHRIGE“ Parteigängerklientel erhalten!

      Zum Wort „willfährig“ meint der DUDEN:

      „ohne sich Gedanken zu machen, [würdelos] den Absichten anderer dienend“

      So wird jeder Bauakt, ein Akt des Arschkriechens und des geziehmenden Wohlverhaltens.

    • paulus

      die Überschrift
      „Nicht die Zukunft verschlafen”
      passt genau zu einen ewigen gestrigen der die gegenwart verschläft und träumt

      öffentlicher grund darf nicht teil von privaten spekulationen sein

    • sepp

      @ frage hosch sicher recht ober a südtiroler klimahaus A isch mitn österreichischen nett zu vergleichen weil wie man woll woas hoben inser superschlauen ober va lauter bled noamol Olles verschärft das man foscht nimmer luft und sich mitn schnaufen hart tuit in so an haus

    • Frage?

      Nicht Climahaus A mit Climahaus Gold verwechseln!

      KlimaHaus A: Heizenergiebedarf unter 30 kWh/m²a

      aber

      KlimaHaus Gold: Heizenergiebedarf unter 10 kWh/m²a

      Für Klima Haus A braucht es keine Zwangsbelüftung wie bei einm PASSIVHAUS!!!!!

    • Frage?

      Die Zwangsbelüftung=

      ABSOLUTERKLIMAHAUSSINNLOSWAHNSINN

      Selbst die Berechnungsgrundlagen sich Schwachsinn weil sie weder auf die Sonnenlage, noch die Erde als Isolierung, noch auf die technischen Möglichkeiten der neuen Glasgenerationen Rücksicht nimmt!

      SCHWACHSINN zur DRITTEN POTENZ!

      Ein sogenannter SESSELFURZERBESCHAFFUNGSSELBSTLÄUFER aus der ÄRA LUIS ……….

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