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    Knappe Niederlage

    Der FC Südtirol hält beim Test gegen den Serie-A-Klub Bologna tapfer mit – und verliert nur knapp mit 1 zu 0. DAS VIDEO

    Auf dem Fußballplatz Telfen Laranz in Kastelruth fand das dritte Freundschaftsspiel für den neuen FC Südtirol von Mister Giovanni Stroppa statt. Nach Hellas Verona und Sassuolo konnte sich die neue weißrote Formation mit einer weiteren Serie A-Mannschaft messen, mit dem Aufsteiger Bologna.

    In diesem Spiel trat erstmals der letzte Neuzugang des FC Südtirol an, der 29jährige linke Außenverteidiger Nicolas Corvetto. Der Chilene spielte bereits zwischen 2008 und 2011 in Italien, für Udinese, Triestina und Taranto. Weiters war er in Spanien bei Albacete im Einsatz, während er die letzten Saisonen zu Hause in der höchsten chilenischen Liga verbrachte. Corvetto hat einen Einjahresvertrag,der noch von der zuständigen Stelle ratifiziert werden muss.

    Ebenfalls in Kastelruth dabei war Ettore Gliozzi, ein 19jähriger Offensivspieler aus Kalabrien, der mit Sassuolo bereits Erfahrungen in der Serie A und im Italienpokal gemacht hat. Im letzten Jahr spielte er bei Forlì in der Lega Pro. Gliozzi wird Anfang August offiziell nach Bozen wechseln, darf aber bereits jetzt mit Mister Stroppa mittrainieren.

    Im Freundschaftsspiel selbst hat Bologna sich mit 1:0 durchgesetzt, wobei der FC Südtirol erneut seine gute Form unter Beweis stellen konnte. Auch die konditionellen Voraussetzungen der Mannschaft haben sich bewährt. Besonders erwähnenswert sind der Ex-Bologna Spieler Bassoli, sowie Lima, Furlan, Kirilov und Girasole, der lautstark die Innenlatte getroffen hat.

    Das Spiel: In der 1. Halbzeit bringt Stroppa den Chilenen Corvetto bereits in der Startelf. Der Beginn des Spieles ist sehr ausgeglichen, wobei der FC Südtirol speziell im taktischen Vorgehen die Überhand besitzt. Sie greifen spritzig und überraschend an, kommen aber nicht zum Abschluss.

    Daher erfolgt der erste Torschuss auch von Bologna, indem Acquafresca eine gute Vorlage für Cacia macht, der jedoch über das Tor schießt.

    Die Weißroten lassen sich nicht unterkriegen und halten intelligent dagegen, auch wenn die Rotblauen in der 16. Minute erneut zu einer Topchance kommen. Brienza sucht und findet Acquafresca im Strafraum, bedient ihn mit einem herrlichen Pass. Doch gelingt es dem Stürmer nicht, die Abwehr zu überspielen und der Ball landet im Aus.

    Bologna kommt immer nur kurz zum Zug und wird ansonsten klar vom FCS in allen Aktivitäten eingeschränkt. In der 44. Spielminute dann verliert Lima den Ball an Acquafresca, der erneut Cacia anspielt. Diesmal lässt er dem Tormann keine Chance und versenkt an Coser vorbei zum 1:0 für Bologna.

    Zur 2. Halbzeit laufen beide Mannschaften, wie bei Freundschaftsspielen dieser Art üblich, stark verändert auf. Sofort nach dem Wiederanpfiff legt Tait los und dringt bis in den gegnerischen Strafraum vor, wo er Maritato in Tornähe anspielt. Mbaye kann den Stürmer gerade noch abfangen.

    Nur eine Minute später ist Miori auf der Gegenseite zum Einsatz gezwungen. Mit großer Bavour wehrt er einen harten, direkten Schuss von Bianchi ab. Das Spiel wogt nun richtig hin und her. Mladen knallt einen Freistoß nur Millimeter über die Latte.
    Die Weißroten haben eine gute Phase und steigern sich sogar.

    Tulli sorgt für einen schnellen Start des Gegenangriffes, schickt Kirilov los, der an Spagnoli weitergibt. Schließlich kommt der Ball zu Girasole, der mit einem großartigen Schuss nur die Innenlatte trifft, von wo das Leder wieder ins Feld zurückprallt.

    Damit haben beide Seiten ihr Pulver verschossen und das Spiel endet 1:0. Am Mittwoch steht das nächste Testspiel für den FC Südtirol an. Er trifft in St. Christina in Gröden auf den ambitionierten Serie B Club Spezia.

    BOLOGNA – FC SÜDTIROL 1:0 (1:0)
    BOLOGNA (4-3-3): Mirante; Mbaye, Rossettini, Oikonomu, Masina; Silvestro, Crisetig, Brighi; Brienza, Cacia, Acquafresca
    In der 2. Halbzeit eingewechselt: Da Costa, Stojanovic, Sarr, Morleo, Diawara, Mancosu, Bianchi, Cozzari, Ferrari, Maietta, Ceccarelli, Garics, Paponi
    Trainer: Delio Rossi
    FC SÜDTIROL – 1. Halbzeit (4-3-3): Coser; Tait, Tagliani, Bassoli, Crovetto; Furlan, Lima, Cia; Kirilov, Maritato, Fink
    In der 2.Halbzeit eingewechselt: Miori, Bandini, Brugger, Mladen, Demetz, Girasole, Cremonini, Tulli, Spagnoli
    Trainer: Giovanni Stroppa
    Tor: 44. Cacia (1:0)

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    Kommentare (7)

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    • PROF:

      Habe heute mit Ex FCS Spieler Lomi bezüglich Hannes Kiem gesprochen,auch er kann nicht zu verstehen,daß der FCS diesen Spieler kein vernünftiges Angebot gemacht hat.
      Aber dann einen 29 jährigen Verteidiger ( Corvetto) verpflichten,ja glauben Baumgartner,Pfeifer und Piazzi wir FCS Fans sind total blöd.
      Das beste wäre einfach nicht mehr zu den Spielen kommen,bis ihr endlich aufwacht.

    • Benjamin

      Ich glaube einen Linksverteidiger hat es unbedingt gebraucht. Wenn einen erfahrenen Spieler wie Crovetto, dann umso besser.

      Kiem wäre anstatt Brugger zu halten gewesen.

      Die Innenverteidigung hätte laut mir so aussehen müssen: einen Top-Mann mit Erfahrung in hohen Ligen neben Bassoli und dann Kiem und Tagliani als Alternativen. Mladen und Brugger hätte ich schnell verschickt

    • PROF:

      @Benjamin
      Bin genau deiner Meinung und sicher sieht es auch Albert so.

    • Benjamin

      Nichtsdestotrotz müsste Crovetto für diese Liga ein super Spieler sein.

      Gliozzi kommt als Alternative im Sturmzentrum.

      Wenn man jetzt einen absoluten Leader in die Innenverteidigung stellen würde dann wäre diese Mannschaft „net letz“

    • PROF:

      @Walter Mair
      Ich habe immer die eigenen, sprich Südtiroler Spieler des FCS verteidigt.
      Zudem habe ich immer!!! Sportdirektor Piazzi als das grösste Übel des FCS bezeichnet.

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