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    Der Abstimmungs-Krimi

    Unglaublich aber wahr: Der Bozner Gemeinderat lehnt mit 22 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und 19 Nein-Stimmen das Projekt Benko ab. Damit fällt das Projekt wegen einer Stimme.

    Von Thomas Vikoler

    Die Stimmung droht um 21.37 Uhr endgültig zu kippen. Andrea Bonazza von Casapound kündigt an, für das Benko-Projekt zu stimmen.

    „Politisch bin ich eigentlich dagegen, weil ich gegen Konzerne bin. Doch ich erhoffe mir, dass das viele Geld, das durch diese Operation in die Gemeindekassen gelangt, sinnvoll ausgegeben wird“, verkündet der erklärte Faschist. Bonazza hatte vor wenigen Tagen sein Nein angekündigt.

    Nach Bonazza spricht Bürgermeister Luigi Spagnolli. Er bricht sein einmonatiges Schweigen zum Benko-Projekt: „Ja, ich werde dafür stimmen, auch weil ich meine Meinung zu diesem Projekt nicht geändert habe“, ruft der Bürgermeister in Richtung Cecilia Stefanelli, Fraktionssprecherin der Grünen.

    Und er schickt ihr gleich eine Aufkündigung hinterher: „Ich habe kein Vertrauen zu den Grünen, es besteht keine Garantie für eine Zusammenarbeit“. Zuvor, beim Treffen der Mehrheit, an dem auch die Grünen Stefanelli und Tobias Planer teilnehmen, hatte es noch geheißen: Der Pakt vom 23. Juli, als diese den Stadtrat gerettet hatten, bleibe aufrecht.

    Als Gemeinderatspräsident Walcher gegen 22.15 Uhr die Namen der neun Räte verliest, die den Antrag auf geheime Abstimmung unterschrieben haben, hallen Protestrufe von der Tribüne. Die neun Unterschriften bedeuten aber: Keine Stimmabgabeerklärungen, es wird sofort abgestimmt.

    Die Räte werden einzeln aufgerufen und legen den Stimmzettel in die Urne aus dem Jahre 1912. Dann, gegen 22.30, die Verkündung des Ergebnisses durch Gemeinderatspräsident Luis Walcher: 44 haben abgestimmt (es fehlte Silviero Barbieri von der Liste Spagnolli), 22 mit Ja, 19 mit Nein, drei Enthaltungen, die laut Geschäftsordnung als Nein-Stimmen gezählt werden. Das bedeutet: Das Programmatische Abkommen mit René Benkos KHB GmbH ist nicht ratifiziert, das Kaufhaus-Projekt versenkt.

    Zweifellos eine Überraschung, denn im Abstimmungstoto während der Debatte war die Zahl der potentiellen Ja-Stimmen zeitweise auf 25 gestiegen: Vier Stimmen von der SVP, vier vom PD, fünf von der Lega, zwei von der Liste Spagnolli, sogar der sozialistische Gemeinderat Claudio Della Ratta kündigt seine Ja-Stimme an. Dazu gibt es Anzeichen, dass die Rechts-Opposition geschlossen für Benko stimmt.

    Woher die entscheidenden Nein-Stimmen bzw. Enthaltungen kommen, lässt sich am Abend allenfalls erahnen. Hat sich die SVP am Ende entschlossen, Benko fallenzulassen? Einiges deutet darauf hin.
    Und es ist klar: Etwas hat nicht funktioniert im Lobbying der Kaufhaus Bozen GmbH, deren Emissäre sich in den vergangenen Tagen diskret um Ja-Stimmen bemüht haben. Sie gaben sich siegessicher.

    Am meisten enttäuscht nach der Abstimmung zeigte sich die Benkianerin Anna Pitarelli, die durch ihre Stadtratsversenkung am 23. Juni wesentlich zur gestrigen Niederlage beigetragen hatte. „Ich bin überrascht“, sagte Pitarelli. Der Kommentar von Bürgermeister Luigi Spagnolli: „Ich kann trotz dieses Ergebnisses gut schlafen. Das Benko-Projekt ist nun endgültig vom Tisch“.

    Der positive Nebeneffekt für ihn: Mit dem Nein dürfte es allerdings leichter werden, die Regierungskoalition zusammenzuhalten.

    UND DAS HABEN WIR BISHER BERICHTET:

    +++ 22:59 Uhr +++

    TAGESZEITUNG Online hat erste Reaktionen zum Abstimmungsergebnis eingefangen:

    Die ehemalige SVP-Abgeordnete Anna Pitarelli bezeichnet das Ergebnis als eine „Schande für Bozen“.

    Cécilia Stefanelli spricht von einer „Überraschung, weil der Bürgermeister sein Ja angekündigt hat“. „Auf jeden Fall wird es am heutigen Abend eine große Feier geben“, so die Grüne.

    BM Luigi Spagnolli bedauert das Ergebnis: 22 Ja-Stimmen sprächen eigentlich eine klare Sprache. Er werde dennoch gut schlafen. „Benko ist aber definitiv vom Tisch“, so Spagnolli.

    Der Lega-Vertreter Pancheri kritisierte die Geschäftsordnung: Es könne nicht sein, dass bei 22 Ja-Stimmen das Nein gewinne, nur weil sich drei Abgeordnete enthalten.

    Die entscheidende Abstimmung: Nein zu Benko

    Die entscheidende Abstimmung: Nein zu Benko

    +++ 22:32 Uhr +++

    Mit 22 Ja-Stimmen, 19 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen wird das Projekt Benko durch den Bozner Gemeinderat abgelehnt.

    +++ 22:25 Uhr +++

    Die Abstimmung ist im Gange: Nach dem Ja von BM Spagnolli scheint alles auf einen Sieg des Projektes Benko hinauszulaufen.

    +++ 22:04 Uhr +++ 

    Die geheime Abstimmung ist fix: Mehr als neun Gemeinderäte wünschen, bei ihrer Stimmabgabe anonym zu bleiben. Vollgepackte Zuschauerränge, leichter Alkoholgeruch inklusive.

    Foto am 23.07.15 um 22.03

    +++ 21:56 Uhr +++

    Luigi Spagnoli attackiert offen seine Unterstützer von den Grünen: „Frau Stefanelli hat öffentlich behauptet, der Bürgermeister hätte seine Meinung zum Projekt geändert.

    Das ist nicht wahr!

    Der Bürgermeister war zum Projekt immer positiv eingestellt.“

    Dann setzt Spagnolli zum Gegenschlag an:

    „Ich habe kein Vertrauen zu einer Zusammenarbeit mit den Grünen. Deswegen stimme ich heute für das Projekt!“

    Lautes Johlen von den Zuschauerrängen, Präsident Luis Walcher bittet um Ruhe.

    +++ 21:48 Uhr +++ 

    Luigi Spagnolli

    Luigi Spagnolli

     

    Spagnolli übt sich in geschickter Dialektik: „Ich teile alle Aussagen von Luigi Gallo – außer seine Schlussfolgerung.“ Die da wäre: Das Nein zum Kaufhaus.

    Den Versuch, durch Anna Pitarelli die Stadtregierung zu sprengen, nennt Spagnolli „skrupellos.“

     

     

    +++ 21:46 Uhr +++

    Nach allen anderen Gemeinderäten (und vor einem angekündigten Redebeitrag von M5S-Gemeinderat Rudi Rieder) ergreift Luigi Spagnolli das Wort. An seinem JA zweifelt mittlerweile niemand mehr.

    Spagnolli: „Hätte Signa ihren ersten Projekt-Vorschlag dem Gemeinderat vorgelegt, wäre das Projekt zu Recht abgelehnt worden“. Jetzt aber sei die Sache anders. „Alle modernen Städte tun, was wir jetzt tun.“, so Spagnolli.

    Spagnolli: „Die Entscheidung wird frei sein.“

    +++ 21:37 Uhr +++

    Nun spricht Andrea Bonazza. Die Stimme des bekennenden Neo-Faschisten könnte möglicherweise aussschlaggebend für den Sieg dBildschirmfoto 2015-07-23 um 21.39.03er Benko-Befürworter-Sein.

    Nach nur vier Minuten erklärt Bonazza seine Entscheidung. Er wird mit JA stimmen.

     

     

     

     

    +++ 21:27 Uhr +++

    Sandro Repetto fragt nach: Ist die 17-prozentige Beteiligung seiner Familienmitglieder an Immobilien auf dem Virgl Grund, ihn an der Abstimmung zu hindern?

    Nein, so die Aussage des Gemeindesekretärs: Sogar eine direkte Beteiligung an der KHB wäre per se kein Grund für einen Ausschluss.

    +++ 21:18 Uhr +++

    Sollte das Benko-Projekt heute mit einem Nein bedacht werden, dürfte sich ein Unternehmer besonders freuen: Athesia-Boss Michl Ebner. Die Gründe dafür hat TAGESZEITUNG-Chefredakteur Artur Oberhofer aufgeschrieben. Klicken Sie auf das Bild, um den Ebner-Deal nachzulesen.

    Bildschirmfoto 2015-07-23 um 21.14.47

    +++ 21:14 Uhr +++

    Wie geht es nun weiter? Drei Redebeiträge folgen auf Alessandro Forest (Alto Adige nel Cuore), darunter auch der Casa-Pound-„Faschist“ Andrea Bonazza.

    Auf die Erklärungen zur Stimmabgabe dürfte kurz darauf die Abstimmung folgen – wenn alles nach Plan verläuft.

    Denn: Theoretisch wäre auch eine Aussetzung der Sitzung bis morgen Abend möglich – sofern dies nicht durch eine weitere Einberufung gelöst wird, sondern durch eine reine „Unterbrechung.“

    Foto am 23.07.15 um 21.13

    +++ 20:53 Uhr +++

    Caterina Pifano redet sich in Rage: „Ich schäme mich, für euch und für diesen Gemeinderat. Schämt euch!“ Lauter Applaus von den Zuschauerrängen, wo sich erneut Casa-Pound- und Lega-Sympathisanten eingefunden haben.

    Misstrauisch beäugt von der Polizei.

    +++ 20:43 Uhr +++

    Die neun Unterschriften:

    Die Regierungsmehrheit hat bislang neun Unterschriften gesammelt, die eine geheime Abstimmung ermöglichen. Der Ausgang der Sammlung ist bislang ungewiss.

    +++ 20:13 Uhr +++

    Während Luigi Schiatti (Lista Benussi) sein beinahe sicheres Ja ankündigt, wirft Gigi Spagnolli ein zusammengeknülltes Dokument in Richtung Papierkorb. Der Drei-Meter-Wurf misslingt.

    +++ 20:02 Uhr +++

    Während sich Alberto Filippi über die eine mangelnde Kosten-Nutzen-Rechnung ärgert und Enrico Lillo (Forza Italia) wegen ständiger Unterbrechungen gerügt wird – bemüht sich der PD um Unterschriften für eine geheime Abstimmung.

    „Mir gehen diese Sachen auf die Nerven“, moniert Lillo wenig später. Filippi: „Die Wahrheit geht dir auf die Nerven? Die Wahrheit?“

    Filippi schließt mit einer flammenden Gegenrede: „Es fehlt so viel – es fehlt zum Beispiel die Anti-Mafia-Erklärung. So können wir nicht abstimmen. Aber macht doch was ihr wollt!“

    +++ 19:47 Uhr +++

    Was denken eigentlich die Bozner Bürger über Benko? Die TAGESZEITUNG hat einige von Ihnen zu einer Umfrage gebeten. Wenig überraschend: Die Meinungen gehen ähnlich weit auseinander wie im Bozner Gemeinderat. DAS VIDEO:

    +++ 19:41 Uhr +++

    Mehr als eineinhalb Stunden nach Beginn der Gemeinderatssitzung lohnt eine erste Prognose.

    44 von 45 Gemeinderäten sind, von den anfänglichen 37, mittlerweile anwesend, bis auf Silverio Barbieri (Lista per Spagnolli) fehlt niemand.

    Das heißt: Die Benko-Befürworter bräuchten 23 Ja-Stimmen, sollte sich niemand der Gemeinderäte „zufällig“ auf der Toilette befinden.

    Ein schwieriges, aber nicht unmögliches Unterfangen.

    +++ 19:35 Uhr +++

    Tobe Planer (Grüne) beginnt und freut sich: „Endlich ist es soweit. Ich bin froh, dass wir endlich abstimmen können.“ Der Stillstand in Bozen, findet er, liege an Benko.

    Planer: „Soviel Propaganda ist eine Gefahr für die Demokratie. Ich bleibe natürlich bei meinem Nein.“

    Am Ende holpert sich Planer durch ein abgewandeltes Goethe-Zitat: „Die Geister, die wir riefen, werden wir nun wohl doch bald wieder los.“

    +++ 19:31 Uhr +++

    Nun spricht Sylvia Hofer (SVP) und verspricht: „Ich werde mich kurz halten. Die 25 Minuten sind wirklich nicht nötig.“

    Kurz darauf lädt sie die Gemeinderäte auf eine imaginäre Taxifahrt durch Bozen ein: „Schauen Sie sich den Dom an! Schauen Sie sich den Waltherplatz an! Diesen Koloss brauchen wir nicht.“

    Dann holt Hofer weit aus: „Wir brauchen uns nur die Todesanzeigen anschauen, wir werden alle älter. Gute Nachricht für die Männer übrigens, eure Lebenserwartung ist in Italien so hoch wie nirgends sonst.“ Dann kommt sie zum Punkt: „Wir brauchen in diesem Stadtviertel kleine Geschäfte für die älteren Leute.“

    Bei den Benko-Befürwortern der Zuschauertribüne ist man sich sicher: „Die kennt das Projekt nicht, sonst würde sie nicht über was komplett anderes reden.“

    Foto am 23.07.15 um 19.30

    +++ 19:17 Uhr +++

    Noch beschwert sich Alberti Sigismondi (Fratelli d‘ Italia) lautstark über die Mehrheit – da haben bereits acht weitere Gemeinderäte Redebeiträge angekündigt. 8 mal 25 Minuten = Die nächsten drei Stunden dürften bereits verplant sein.

    Klar ist: Bis zur Abstimmung wird es noch eine lange Nacht.

    Sigismondi: „Heute Abend könnte es zu einem kleinen Wunder kommen“ – und: „Ich kenne sie sehr gut, Herr Bürgermeister“ Luigi Spagnolli lacht laut.

    +++ 19:00 Uhr +++

    Was sagt eigentlich René Benko zum Ausgang der Abstimmungen im Gemeinderat? TAGESZEITUNG-Redakteurin Lisi Lang hat vor wenigen Tagen mit ihm gesprochen. DAS VIDEO:

     

    +++ 18:56 Uhr +++

    Kurt Pancheri kritisiert Luigi Spagnolli scharf: „Ich habe keine Lust mehr, Steuern für eine Gemeinde zu bezahlen, die sie in dieser Form ausgibt, ich habe einfach keine Lust mehr.“

    Kurz danach fügt er hinzu.

    „Ich hoffe, ich sage nicht zuviel, ich will ja nicht, dass ihr mich anzeigt.“ Gelächter im Saal.

    Pancheris Ausführungen lassen keine Zweifel an einem JA der Lega Nord. „Habt ihr den Virgl in letzter Zeit einmal gesehen? Prostituierte, Spritzen und so weiter“, sagt Pancheri und spricht auch andere Knackpunkte am Projekt Benko an:„Sagt man Benko ab, wird es schwierig werden, einen anderen Investor zu finden.“

    Zukunft-Bozen-Vertreterin Anna Pitarelli, die es sich seit ihrem SVP-Ausschluss neben den Lega-Vertretern bequem gemacht hat, grinst zufrieden. Auf der Zuschauertribüne fiebert ihre Schwester mit.

    +++ 18:46 Uhr +++

    Übrigens: Die Tageszeitung berichtet für Sie von der Zuschauertribüne des Bozner Gemeinderats. Benutzbare Wlan-Hotspots sind hier reines Wunschdenken – die Alternative: Eine mobile Verbindung, die sich auf die Satelliten des Netzbetreibers stützt.

    Foto am 23.07.15 um 18.44

    +++ 18:42 Uhr +++

    Bis jetzt sprach Giovanni Benussi, der Bürgermeister Spagnolli einen Zickzack-Kurs vorwirft. Nun darf Kurt Pancheri (Lega Nord) seine Meinung zum Kaufhaus-Projekt äußern.

    Indiskretionen zufolge sollen sich die Abgeordneten der Mehrheit heute Nachmittag zu einer Absprache getroffen haben. Man will, wenn es schlussendlich zur Abstimmung kommt, sich geschlossen an das Abkommen halten.

    Die zentrale Frage aber lautet: Wird sich auch im Falle einer geheimen Abstimmung, jeder an die Abmachung halten?

    Die Antwort darauf wird man in den nächsten Stunden bekommen.

    +++ 18:22 Uhr +++

    Zahlreiche Redner hatten sich bereits während der gestrigen Gemeinderatssitzung für einen Debattenbeitrag angemeldet. Doch die Nachtschicht endete verfrüht: Nun äußern Giovanni Benussi, Kurt Pancheri, Tobias Planer und viele andere ihre Meinung zu den urbanistischen Plänen der Gemeinde.

    Mit einer baldigen Abstimmung ist nicht zu rechnen – theoretisch könnte das Benno-Projekt erst nach Mitternacht zur Abstimmung vorgelegt werden.

    Luigi Spagnollis Galgenhumor im Gespräch mit der TAGESZEITUNG: „Wir hatten in diesem Saal schon schlimmere Abstimmungen.“

    +++ 18:19 Uhr +++

    Beginn der Gemeinderatssitzung: 37 Anwesende, damit ist der Gemeinderat beschlussfähig.

    Foto am 23.07.15 um 18.19

    +++ 18:15 Uhr +++

    Wie erwartet: Volle Zuschauerränge mit zahlreichen Kaufhaus-Unterstützung. Zitat: „Wir sind hier wie die Alten bei den Muppets – wir könnten ja kommentieren.“

    Zur Erinnerung: Wie die heutige Sitzung ausgeht, dürfte zu einem großen Teil von der Möglichkeit einer geheimen Abstimmung abhängen. Mindestens 9 Abgeordnete müssen ihre Unterschrift dafür hergeben.

    Die Gemeinderatssitzung hat nun begonnen. Es folgt der Aufruf der Gemeinderäte.

    +++ 18:05 Uhr +++

    Noch hat die Gemeinderatssitzung nicht begonnen, doch vor dem Rathaus versammeln sich bereits die ersten Kaufhausgegner. Mit dabei: Das Maskottchen, ein Trojanisches Pferd.

    image

    +++ 17:45 Uhr +++

    Endlich ist es soweit: Noch heute Abend wird der Bozner Gemeinderat eine Entscheidung treffen, die das Stadtbild der nächsten Jahrzehnte prägen wird. Darf René Benko das Kaufhaus Bozen errichten? Oder reiht sich der Gemeinderat in die Reihe der Benko-Gegner ein?

    Die Redakteure Lisi Lang, Matthias Kofler und Anton Rainer werden Sie mit Nachrichten, Interviews, Fotos und Videos über den Verlauf dieser möglicherweise historischen Sitzung informieren – falls nötig auch bis in die Morgenstunden.

    Viel Spaß!

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    Kommentare (150)

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    • Tiroler

      Wenn es negativ ausgeht dann möchte ich nicht in der Haut von der Pittarelli stecken…

    • Sepp

      5 Stelle – populistische Kindsköpfe!

    • sepp

      frage wos hot diese stadtregierung bis zum heutigen tag getan auf deutsch gsog nix

    • kellner

      forza benko, olls ondere isch selbstverstümmelung

    • bürger kategorie zwei

      das geht nie durch!!! lasst sie geheim abstimmen dann kommt die wahrheit raus!!!

    • Luis

      Wie es ausgeht ist egal bei Seiten nicht vertrauenswürdig

    • sepp

      wen man leute wie an benedikter über die Zukunft bozen abstimmen lässt sein mo olm orm dron man sieg woll wos er als virgl verantworticher leiste nix 0,0000 nix

    • Miau

      Off-Topic: Wer glaubt Scheiße könne man nicht stapeln der irrt, die Tageszeitungs-Redaktion beweist es eindrucksvoll und stockt gleich zwei Apple-Produkte übereinander. Passend dazu die Beschwerde, dass kein WLAN-Hotspot zur verfügung stünde, wobei man als Hochgebildeter Apple-Nutzer doch wissen könnte, dass das Mobilfunknetz, welches sich übrigens nicht auf Satelliten sondern auf einfache Sendemasten stützt, dank LTE(4G) gleich schnell, wenn nicht sogar schneller, als die meisten WLAN-Hotspots ist.

      Ja, ich weiß dieser Kommentar ist komplett sinnfrei und überflüssig und passt daher super zum TZ-Update um 18:46…

      • Dr. Engelbert Dollfuß

        Danke für die Klärung! Die Meldung mit den „Satelliten“ kam mir gleich verdächtig vor. Aber technisches Verständnis ist von der Silbergassen-Redaktion ohnehin nicht zu erwarten!

      • Wir versuchen, die manchmal ermüdenden Diskussionen etwas aufzulockern. Die Stapelung passierte aus Platzgründen, den 4G-Hotspot liefert selbstverständlich nur ein Gerät (Das iPad). Getickert wird mit einem MacBook Air. Aber danke für die Rückmeldung!

        Anton (TZ)

    • LIBERALER SVP WÄHLER

      Wenn die SVP hier auch mehrheitlich dagegen ist dann kann mir diese Partei endgültig gestohlen bleiben! Wir brauchen Politiker welche Mut haben zu Visionen und keine rückwärtsgewandten Reaktionäre!

    • antinationaler

      Ein Lob an die Grünen für deren Kohärenz!

    • sepp

      liberaler SVP wähler STEGER SVP Obmann freund fa die laubenkönige sieht man ja was die SVP in bozen weiter bringt nix total nix leute wie lLADINSER leistet nix das Bahnhofsviertel ein totaler Schandfleck für eine Stadt

    • Greta

      Sehr gut, Spagnolli.
      Lange Gesichter bei den grünen Dilet-tanten.

    • Besorgter Bürger

      Ich bin on de Etsch off mai Siet. So spannend!

    • achso

      Super. Die Laubenkönige dürfen jubeln. Es wird jetzt jahrelangen Stillstand geben.

    • franzl.

      wiso werden weiße stimmzettl zu „Nein“ glistet?

      sem konnmen woll direkt na stimmen nit=????

    • johnny

      Unglaublich, Pittarelli hat das Projekt durch ihre unbedachte Aktion selbst versenkt.. verrückt… eine Stimme wurde mindestens „vergiftet“. Unglaublich

    • goggile

      SO JETZ SOL BENKO ANGREIFEN! ein Skandal wie die Entwicklung vo apoor wianige leit entschiedn gwordn isch anstott Volksbefragung auf Landesebene da es ja ein ueberstattliches Kaufhaus wàre.

    • benkogeil

      wer istd er, der nicht da war?
      wir haben ja 45 im gemeinderat oder?
      arme schlange pitarelli!

    • PROF:

      Jetzt wirds teuer für die Gemeinde Bozen,aber der Ebner und die Verantwortlichen des Erlebnishaus KG werden sich bei den Kosten wohl beteiligen.

    • stefan1

      unfassbar !
      trotzdem nicht nachgeben BENKO
      GO BENKO !!

    • antiallergico

      Bozen hat mich das letzte mal gesehen.

    • Manu

      Bozen ist u bleibt ein Moloch… Schade

    • EGON HOLZMANN

      Ganz locker, bzw. was regt ihr auch auf? Ihr habt ja diese Leute, die heute mit Nein gestimmt haben gewählt, deswegen, was soll nun dieses Geplärre? Bozen hat das bekommen wases sich verdient: Stillstand…=

    • senfdazu

      juhuuuuu!!! kein shoppingcenter in der stadt, das noch mehr verkehr in die stadt bringt und den einzelhandel ruiniert!!!
      ausländische investoren sollen bleiben wo sie sind und ihre millionengeschäfte anderswo machen! bozen den boznern!

    • sepp

      ja woll Senf dozui das bahnhofs viertel den Asylanten

    • PROF:

      Jetzt werden wohl die „Scheinheiligen Brüder,zu denen ich auch den Oberrauch samt Kumpanen (Rizzolli,Gramm,Ladinser,Steger) zähle, das alte Gebäude der Grieser-Kellerei kaufen und ein Fest für die ganzen Bozner Bürger auf den Virgl,pardon Haselburg veranstalten.

    • Kassandra

      @senfdazu
      Bozen den Bozner Steuerzahlern.
      Schaun wir mal was sie alles bezahlen können oder müssen.

    • Bürger

      i hon schun long nix mehr in dr stodt gekaft, parkplätze viel zu tuir, geschäfte net interessant genug, i bin fost jedes wochnende in innsbruck. do gibbs vielfalt, gratis parkplätze undundund. dr sprit isch a zwischen 30 und 40 cent billigr pro litr. bozen hot sich sein eigenes grab geschaufelt.

    • franzl.

      naja, nicht onders erwortet, von dei stadtler,

      i bin jo so froa mi nit „bozner“ schimpfen zu miasen.

      irgendwenn wenn leimear zoggler und ebner in bz ummerrennen wern di leit nochplerrn.

      holt wort, sell isch jo iats schun so hahahahah

    • Mike

      die 19 Nein Sager bekommen jetzt ein schönes Salewa Rucksackl und eine Brennercom Aktie geschenkt! Damit pilgern sie auf den Virgl und warten bis zum St. Nimmerleinstag auf ein Erlebniskaufhaus. Als Trost gibt es jährlich ein Kürbisfest am Walterplatz, welches als Highlight der Bozner Kulturszene gefeiert wird.

      ,

    • PROF:

      Kassandra,genau und zudem müssen sie auch bald wieder einen neuen Bürgermeister und Gemeinderat wählen.

    • Thomas Egger

      In meinen Augen leider eine vergebene Chance. Das Benko-Projekt hätte einen „heruntergekommenen“ Teil Bozens – und nicht nur den – immens aufgewertet. Die Lage des Einkaufszentrums zwischen Bahnhof und Zentrum wäre ideal gewesen, weitab der ansonsten zu Recht kritisch betrachteten „grünen Wiese“. Auch das Stadtzentrum hätte auf diese Weise von der Investition profitieren können.
      Im Landtag habe ich damals der sog. „Lex Benko“, in freier Überzeugung, zugestimmt. Dies ohne von irgendjemandem vereinnahmt oder gar unter Druck gesetzt worden zu sein.
      Schade, dass den Bozner Verwaltern, deren Entscheidung natürlich zu respektieren ist, jetzt um eine Stimme der entscheidende Mut gefehlt hat.

      • Imelda

        Bozen keinen herunterkekommen Teil (vielleicht Sterzing, kenn ich nicht) und das gemeinte Bozner Viertel hat das gewisse Etwas, was sonst nirgends in Südtirol zu finden ist, ein „touch of internationality“, wo man Sachen aus aller Welt zu kaufen bekommt, die sonst im Ländle nirgends zu finden sind.

    • Senatur

      Es ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Wartet ab. Benko zieht ab nach Trient oder Verona. Ist jetzt fix. Die Grünen werden weiter hier alles verhindern und Benedikter mit den Fünfsterne-Kumpanen auch. Leider.

    • Alex

      Das Land gibt für Investitionen in die öffentliche Infrastruktur (Hoch- und Tiefbau) um die 350 Mio. pro Jahr aus. Benko hätte allein in Bozen 350 Mio. investiert. Das Handwerk und in Bauindustrie wird es dem Gemeinderat danken… Bitte in Bozen keine öffentlichen Gelder mehr investieren und die Gemeindenfinanzierung für Bozen auf Null zurück fahren!!!!!

      • dana

        Vieles am Tiefbau in der Infrastruktur müssten beim „Benko“ die Steuerzahler mit finanzieren. Warum wurde der wahre Finanzierungsschlüssel den Bürgern verschwiegen?

    • Mausi

      Allein das trojanische Pferd ist eine Frechheit.

      • dana

        Das „Pferd“ zeigt symbolisch, dass viele Kostenstellen in Millionenhöhe den Bürgern vorenthalten wurden. Das ist ein wesentlicher Grund für die Ablehnung. Es wurden wesentliche Kosten von der einen Seite regelrecht unter den Tisch „gekehrt“.

    • johnny

      @Mausi
      Du verteidigst Pittarelli als wärst du..
      ihre Schwester.

    • abodechto

      wow, wow, wow, das ist eine Überraschung.

      Wenn heutzutage ein Investor bereit ist, so viel Geld (welches und woher ist absolut viertrangig) in einer Stadt zu investieren, dies dann mit einem „danke, brauchen wir nicht!“ abgelehnt wird, da kann man nur hoffen, dass die Stadtväter gut darüber nachgedacht haben und sehr, sehr triftige Gründe dafür haben, nicht nur Gründe der Besitzstandbewahrung. Ganz am Rande, ist die geheime Abstimmung heute sehr kritisch zu betrachten.

      Am heutigen Abend scheinen viele Zukunftschancen, Arbeitsplätze und Aufträge die Etsch hinuntergeflossen zu sein.

    • Guenther

      So Deppen die Bozner. Hätten sie die Möglichkeit mit einem Investor wieder Leute und Kaufkraft herzuholen, aber nein, wollens nicht. Na dann sollens verrotten, man kann auch wo anders einkaufen und sein Geld lassen. Und auch im Internet.

    • Kassandra

      Wenn Spagnolli wirklich am Wohl der Stadt gelegen gewesen wäre, hätte er nicht um jeden Preis eine Stadtregierung bilden müssen. Dann hätte er den Kommissar ans Ruder lassen sollen. Mit den grünen Verhinderern ist sowieso kein Staat zu machen. Jetzt schauen wir mal wer am Bahnhofsviertel etwas bewegt, wenn alles dem Benko gehört. Was soll man sagen: Italienische Verhältnisse eben. Aber bevor es nicht den letzten Unternehmer aus Südtirol vergrault hat, ist das Verhinderer Konglomerat nicht zufrieden. Und dann noch zu feig offen abzustimmen, Schande über Schande.

      • Agamemnon

        von demokratischen Strukturen halten die von der Vatikan-Diktatur geprägten Leute naturgemäß nicht allzuviel, das kann man aus diesem Kommentar deutlich herauslesen, wie könnte es auch anders sein?

      • dana

        Was gehört um den BusBahnhof alles SIGNA und nicht allein Benko?

      • Freeyourmind

        Wie soll man das denn bitte verstehen.. Ein projekt von rücksichtslosen Spekulanten (Benko & Co) zu verhindern um den Raum für besser durchdachte Projekte freizuhalten, die evtl. dann auch von der Bozner Bevölkerung gewollt werden (Demokratie!!) würde ich persönlich als wertvoller betrachten als diesen Leuten ohne Diskussion freie hand zu lassen. Der Bozner Gemeinderat hat wenn auch knapp, die absolut richte entscheidung getroffen….

    • HS

      So viel ist sicher: Dummheit siegt immer!

    • Jetzt reicht´s

      Bravo, ihr Schildbürger von Bozen! Nicht wegen der Kritik und Diskussion über das Benko Projekt oder gar das Ergebnis, sondern über das monatelange politische Trauerspiel in der ganzen Angelegenheit.

      Darüber wäre es wert, ein Musical zu komponieren, das vollbesetzte Häuser füllen würde und wo sich der Rest der Welt über die Dummheit unserer „les miserables“ in Wirtschaft und Politik ergözen könnte!

      Bürger einbezogen? Referendum? Im Märchen erzählen sind sie spitze, unsere Kläuse, Luigis, Rudis und wie sie halt alle heißen. Diese schwache poltiische Horde arbeitet nur ein paar Honratioren und Baulöwen zu um dann mit Pöstchen oder Gegenleistungen abgefunden zu werden.

      Und das alles schön paritätisch nach Sprachgruppen und Volksgruppenstärke, wie das Statut es befiehlt! Man darf gespannt sein, wie saublöd wir Südtiroler dank Spagnolli, Ladinser & Co wieder in den Medien benachbarter Regionen verlauft werden. Die Dolomiten wird frohlocken, das ist klar! Super Werbung – ganz nach Art einer soap realitiy TV Serie mti dem Titel „Bauer sucht Benko“.

      • dana

        SIGNA hat hoch, zu hoch gepokert.

        • Jetzt reicht´s

          Du hast vollkommen Recht, Dana, nichts zu beanstanden. Was ich anprangere, ist der Ablauf des ganzen politischen Theaters. Aber auch ich bin überzeugt, dass Benko & Co nach bester „Berlusconi“ Art operiert haben. Und wie bei Berlusconi wollte auch bei diesem Paradebeispiel ein blondes „Sternchen“ eine Hauptrolle ergattern in der Hoffnung, ein paar Brosamen abzukriegen.

          Macht macht nicht nur Männer geil und manche lechzen gerade zu nach Anerkennung. Mal schauen, wie es weiter geht – was wohl mit dem von Benko angekauften Areal passieren wird? In der Logik unserer „spielsüchtigen“ Bozner Poltiker, wird die Karte „KUBATURVERSCHIEBUNG“ gewiss gespielt werden. Dann wird am Virgl eine Wohnanlage entstehen, die alles dagewesene übertrifft. Und Rudi Benedikter, das Bubi-Dumm des Gemeinderates wird dann nicht mehr wissen, was er sagen soll. Derweil wird im Bozner Rathaus der Haushalt verplempert, weil sie sich unangfreifbar fühlen, die Bürschchen…

    • Mike

      „jetzt geht´s rund“ sagte Benko und warf den Bozner Gemeinderat in den Ventilator 🙂

      • Meki

        Oder : Iatz geats aufwerts bold die Kotz die Maus über der Stieg aui getrogen hott !!! Und lots decht de Gäste im Hotel Alpi !! Iatz konn der Chef von der Hondlskommer inzwischen a mol ummi gian Kellner mochn!!

    • Rossanda

      Ich finde die Entscheidung des Bozner Gemeinderates richtig. Man kann sich als öffentliche Institution nicht von einem Privaten an die Wand drücken lassen. Benko und Co. sind selber Schuld am Debakel.

    • Karl V.

      De teppetn Stadtler sollen imenen versifften Bohnhofspark und in Dreckhaufn Virgl koltn !!! Des isch Zukunft Bozen ! Hoffentlich losst der Benko die Neger so long wia möglich im Hotel !!

      • Jetzt reicht´s

        Achtung, Karl V. Da wird jetzt sicher vom bereits angekauften Areal Kubatur verlegt werden und am Virgl wird dann der „große“ Wirtschaftsberater eine riesige Anlage aufstellen und sein Mega Geschäft machen! Und da werden die mitverdienen, die jetzt in der SVP Bozen Krokodilstränen vergießen. So und nicht anders geht das Spiel, das mit etwas Phantasie durchschaut ist. Zum Schämen!

    • Fede

      Ja schade, mir hätte das KHB-Projekt auch gefallen mit der Virglbahn, aber Benko war zu aggressiv. Auch er ist nicht unentbehrlich. Bozen wird ohne Benko auch gut weiterleben, keine Frage. Bin mit der Entscheidung des Bozner Gemeinderates – demokratisch gesehen – vollkommen einverstanden.

    • andy

      ein trauriger Tag für Bozen und für Südtirol

      jetzt wollen wir erst mal sehen ob die Erlebnishaus auch 350 Millionen investiert oder ob gar nix passiert

    • Franz

      Hoffentlich verklagt Benko die ganzen grünen Verhinderer, bis auf die Unterhose. das ganze Schandviertel samt den Hotel Alpi mit den schwarzen und der Virgl wird wohl weiterhin verfallen. Das würde dann zu den grünen Birkenstockträgern und Verhinderern passen.
      Jeden Grünen müsste man eigentlich nicht nur verklagen auch noch den Strom abschneiden, sie sind ja gegen gegen Umwletfreundlichen Strom, gegen Wasserkraftwerke und gegen Windräder, aber selbst auf Strom verzichten wollen sie nicht. diese grünen Idioten.

      • dana

        SIGNA – „Benko“ sollte zu Vernunft kommen. Unkontrollierte „Aggressivität“, kolportierte Geldsummen, sind nicht immer Schlüssel zum Erfolg. Öfters wird damit mehr Vertrauen zerstört als gewonnen.

    • Puschtra

      Es gibt wenig zu sagen. finde es einfach nur schade, es wäre für Bozen sicher eine große Chance gewesen. Aber na gut, meine ganz persönliche Meinung ist einfach das es das absolute spiegelbild der Italienische Politik ist reden,reden,reden viel Rauch und sonst nichts. Und eines ist fix Bozen und Südtirol ist LEIDER gottes viel zu viel WALSCH geworden!!!!!

    • Sandler

      Juhu die Bozner Teppen lossen sich decht nit um jeden Preis kafen! Iatz bleib ins insr Wohnzimmer !! glugg glugg ,scheiss , scheiss !!!

    • Soso

      Eine expertenkommission aus internen Beratern (Gemeinde und Land) und Externen sprechen sich für das projekt aus, die einfache mehrheit des Gemeinderates spricht sich dafür aus, wenn man den wortmeldungen hier und anderswo so glauben schenkt, dann wünscht sich auch ein grösserer teil der Bevölkerung das projekt UND TROTZDEM WIRD DAS PROJEKT ABGEWÜRGT!

      Verstehe wer will!

    • Südtiroler

      Die Schildbürger hättens nicht besser machen können!!
      Leider wieder mal ein Armutszeugnis!
      Fahren wir halt weiterhin übern Brenner zum shoppen…….

    • Willi

      Ein Armutszeugnis für Bozen und Südtirol.
      Immer die Besten und Größten sein wollen, aber wenns drauf an kommt hinterwäldler Kichturmpolitik.

    • George

      Ihr Benkoplärrer! Seid ihr etwa am Verhungern? Ihr gehört wohl etwa zu jenen, die zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel haben.

      • George

        @kellner
        Sie gehören mit ihrer total abwertenden Wortwahl wohl zu jener Sorte Leute, die keine Streitkultur haben, aber auch womöglich einen schlechten Umgang mit Mitmenschen. Lernen Sie ein akzeptables Benehmen, bevor Sie diskutieren.

    • kellner

      gea george, heb oanfoch deine pappm und geniess deinen sieg (niederlage)

    • LIBERALER SVP WÄHLER

      Warum hat sich ein Wirtschaftslandesrat Arno Kompatscher nie offen dafür ausgesprochen? WARUM hat er keine Eier wie ein Luis Durnwalder??

      Für mich ist die SVP jetzt gestorben!!!

    • Vogelweider

      Bozner!

      Nehmt euch ein Beispiel an R. Messner, besonders an Messners letztem Museum: MMM Corona, an eurem „Hochtag“ des Zauderns, Zeterns und Feilschens eröffnet. Ein Jahr Planung, zwei Jahre Bauzeit … und dies auf einem über 2000 m hohem Berg!
      Kein großes Geschwätz oder Geschwafel, sondern Taten! Man muss nicht mit allem einverstanden sein, aber heraus kommt und kam durchaus Vorzeigbares!

      Videant consules!

      • Vogelweider

        Es muss natürlich heißen: MMM Corones!

      • dana

        Was hat der „Keller“ mit „Aussichtsfenstern“ auf der Bergkuppe gekostet? Drei Millionen?
        SIGNA – Benko, wollte das 100 bis 120 – fache und vieles auf öffentlichen Flächen in bester Lage in Bozen bauen.
        Die wirklichen, wichtigen Finanzierungs „Details“ haben Interessierte bei SIGNA nicht einsehen können. Demnach wurde mit einer „kolportierten“ Summe (350) gepokert. Wer pokert, gewinnt selbst mit teilweise gezinkten Karten, nicht immer.

    • schade

      Schade, dass es nicht um die Sache geht, sondern um unzählige Geschichten. Intrigen, Machenschaften, die kein Mensch mehr durchblickt. Es ist nicht einfach in heutigen Zeiten Investoren zu finden, die in eine Stadt investieren. Und es geht nicht nur um ein Kaufhaus um Geschäfte, es geht darum ein Areal das wirklich keinen einlädt nach Bozen zu kommen, aufzuwerten zu erneuern. Wir leben alle vom Tourismus, viele sind froh Wohnungen zu bekommen, der Busbahnhof ist total veraltet, Virgl sollte aufgewertet werden. Die Entscheidung ist nicht nachzuvollziehen. Ich wünsche den Bozner Bürgern viel Spaß beim Bezahlen der ganzen bis jetzt für nichts getätigten Ausgaben und dem Gemeinderat viel Freude beim Weiterschlafen, auch Dornröschen hat 100 Jahre geschlafen.

      • Inge

        Warum schreiben Sie nichts über signa und Benkos kaltschnäuziges Auftreten, seinen wirklichen Geschäftsmethoden und Geschäftsinteressen? Wer sind die Hintermänner, Hinterfrauen, die Geschäftspartner Benkos?

        • Südtiroler

          „Kaltschnäuziges Auftreten, wirklichen Geschäftsmethoden, Geschäftsinteressen?Wer sind die Hintermänner, Hinterfrauen, die Geschäftspartner Benkos?“

          Inge wo leben sie? Ein Investor wird nicht betteln gehen, wo er seine Gelder investiert…. Das ein Investor interessiert ist etwas zu verdienen sollte wohl klar sein, ansonsten können sie ja auch ihr Geld in die Bank bringen und sagen schauen sie halt dass nicht fertig wird… Jeder wird wohl das bestmöglichste an Gewinn herausholten wollen.
          Hintermänner und Hinterfrauen? Dies sollte oder dürfte ja keinen Unterschied machen. Ansonsten kann man ja die Besitzverhältnisse der einzelnen Firmen durchleuchten.. was ja auch schon gemacht wurde…

          Sonst noch eine Frage Inge?

      • Wahl - intern

        Bestechungszahlungen Benkos haben mit Dornröschen nichts zu tun.

    • milan

      egal wie was entschieden wird,es wird immer negativ und ein stumpfsinn geschrieben.BESCHÄMENDES VOLK

    • andy

      schlaf Bozen schlaf – in der Gemeinde sind zu viele schwarze Schaf ….

      keine Erneuerung in Bozen, dafür einen unnützen Flugplatz und einen leeren Safety-Park – diese Millionen zahlen aber wir Bürger – das Kaufhaus hätten wir finanziert bekommen, was haben wir doch für Schlappschwänze in den Gemeinderat gewählt, jedes noch so kleine Dorf ist ja besser aufgestellt mit Infrastrukturen, Versorgung usw. als die Hauptstadt Bozen, man könnte uns in Zukunft ja als das „lebende Museum“ verkaufen, so alt und heruntergekommen wie unsere Stadt ist..

    • bergbauer

      blöder als die Stadt bozen und seine politkaste kann man auf dieser welt nicht mehr sein….

    • Landluft

      Ich als Vinschger muß euch ehrlich sagen, dass ich es schade finde. Es war eine Chance für Bozen, sich in Zukunft weiter zu entwickeln, vielleicht so wie es Innsbruck die letzten Jahre gemacht hat. Trotz Kaufhaus Tyrol usw. hat in der Stadt kein Geschäft zugemacht. Und schaut euch mal hier bei uns um. Was passiert denn heute schon mit den kleinen Geschäften in den Peripherien? Die müsse auch schliessen, falls sie es noch nicht getan haben. Ich kenne echt viele Leute, die viel lieber nach Innsbruck fahren. Das Angebot ist größer, aber vorallem muss man sich nicht in fast jedem Geschäft auf „walsch“ anquatschen lassen. Es dauert nicht mehr lange, dann werden in Bozen viele Geschäft zumachen müssen, auch wenn Benko nicht baut. Immer weniger aus den Tälern haben Lust in Bozen zu shoppen und vom Bahnhofsviertel will ich gar nicht sprechen. Alles ist dreckig, teuer und walsch. Eine gute Kombination. Könnt stolz sein auf eure Stadt und unsere „Hauptstadt“. Ich meinerseits tendiere mehr zum „Schämen“….!

    • Mayr Wilfried

      schade für Bozen,mann sollte eine umfrage machen…….

    • Gebi Mai

      Warum hat Signa oder Benko das Hotel Alpi gekauft? Daraus kann er und lässt sich etwas machen.

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