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    Benko & Ebner

    Als ehemaliger Benko-Fan wird Michl Ebner die heutige Abstimmung im Bozner Gemeinderat zum Benko-Projekt aumferksam verfolgen. Das können auch Sie tun – im Live-Ticker von TAGESZEITUNG Online.

    Der Tag der Entscheidung!

    In wenigen Stunden entscheidet der Bozner Gemeinderat, ob Bozen ein Großkaufhaus erhält. Oder ob die Landeshauptstadt ein Mekka des Stillstandes bleibt.

    TAGESZEITUNG Online wird für Sie, liebe UserInnen, live aus dem Bozner Gemeinderat berichten.

    Das Benko-Projekt (vom Bahnhofspark aus gesehen)

    Das Benko-Projekt (vom Bahnhofspark aus gesehen)

    Die Redakteure Lisi Lang, Matthias Kofler und Anton Rainer werden Sie mit Nachrichten, Interviews, Fotos und Videos über den Verlauf dieser möglicherweise historischen Sitzung informieren – falls nötig auch bis in die Morgenstunden.

    Denn es geht um mehr als nur um das Benko-Projekt: Es geht darum, ob die Landeshauptstadt ein neues Gesicht bekommt.

    Am Benko-Projekt hängen andere wichtige Entscheidungen wie die Erschließung des Virgl, verkehrspolitische Lösungen – und auch der Neubau der Grieser Kellerei.

    Ein Nein würde für die Stadt Bozen bedeuten, dass nichts geschieht.

    Vom Ausgang der Abstimmung wird auch das Schicksal der Regierung Gigi Spagnolli abhängen:

    Wenn der Gemeinderat mit Ja stimmt, werden Grüne und „Rote“ (nebst Rudi Benedikter) der Regierung die Zusammenarbeit aufkündigen.

    Wie immer die Abstimmung ausgeht: Der Bürgermeister muss sich eine neue Mehrheit suchen.

    Der Ausgang der Abstimmung wird auch zeigen, wie mächtig der Athesia-Konzern (noch) ist.

    Über das Tagblatt „Dolomiten“ machen Michl und Toni Ebner seit Wochen massiv Stimmung gegen das Benko-Projekt.

    Michl Ebner (rechts im Bild) mit Heinz Peter Hager und René Benko

    Michl Ebner (rechts im Bild) mit Heinz Peter Hager und René Benko

    Den Hintergrund dieser Kampagne hat die TAGESZEITUNG am Donnerstag enthüllt:

    Athesia wollte sich, gewissermaßen, ins gemachte Nest setzen.

    Im Herbst 2013 wollte Michl Ebner dem Innsbrucker Investor eine Vereinbarung abringen:

    Benko hätte, nachdem sein Projekt alle politischen Hürden passiert hat, 50 Prozent der Anteile an Ebner abgeben sollen.

    René Benko lehnte ab.

    Dass Benko und Ebner einmal gut miteinander konnten, belegt dieses Foto:

    Im Frühjahr 2014 überzeugte sich der Handelskammer-Präsident persönlich im Show-Room von der Güte des Benko-Kaufhausprojektes – und war, angeblich, sehr angetan.

    Und ein User hat uns ein interessantes Video geschickt:

    Auch bei der Eröffnung des Kaufhauses Tyrol stand ein Mann neben René Benko in der ersten Reihe: Michl Ebner (siehe das Video ab Sekunde 25).

    Versäumen Sie, liebe UserInnen, die Abstimmung am Abend nicht:

    Ab 18.00 Uhr sind wir von TAGESZEITUNG Online für Sie da!

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (23)

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    • kleiner Mann

      Super Dienst der Live Ticker . . bravo und Danke !

    • Die Sendung mit der Maus

      Wetten der Kasten, wird gebaut!

    • Andreas

      Spagnolli hat ein Referendum versprochen, scheint er vergessen zu haben.
      Ich mag ihn als Bürgermeister, einen solchen Kindergarten wie es der Bozner Gemeinderat ist, einigermaßen in Griff zu haben ,ist eine Leistung, doch aus dieser Geschichte kommt er nicht mehr unbeschädigt raus, politisch sollte eigentlich jedes Ergebnis sein Ende bedeuten, schade um ihn.

      Michaeler sollte damit beauftragt werden mit Benko die Konditionen auszuhandeln. Eigentlich der Einzige der der Signa beim Verhandlungsgeschick das Wasser reichen könnte. Eine ideale Besetzung hierfür wären Michaeler, Senfter, Seeber und Pan.

    • Wahl - intern

      Berlusconi hat auch einige Abgeordneten bestochen, so dass Prodi nicht mehr regieren konnte. Hat Benko zu ähnlichen Geschehnissen auch seine Methoden bereits erprobt?

    • Pro und Contra

      Wer in Europa hat sich jemals einen Busbahnhof, einen angrenzenden Park mit Baugenehmigungen und eine nahe Erholungszone in bester Lage in einer Stadt gekauft?

      • Dr. Engelbert Dollfuß

        So etwas kann man sich nur in Bozen kaufen, und auch nur dann, wenn sich die TZ-Journalisten in der Silbergasse für wesentlich mächtiger halten als sie sind.

    • Die Sendung mit der Maus

      Sou bleid sein lei die Stattler und verkafnn die eigene Stodt.

    • BatMan

      Heint terfn dei entscheiden dei 10 Johr nix af die Reih gekriegt hobn.

    • phillo

      Linke und grüne Politiker werden heute ihr wahres ewiggestriges Gesicht wieder einmal unter Beweis stellen. Und damit den Stillstand und Dornröschenschlaf Bozens für die nächsten 100 Jahre besiegeln.

      Schamp enk!!!
      Lieber ein Haus im Grünen als einen Grünen im Haus

    • BatMan

      Dei’s 10 Johr net derwirtschoftet hobn, entscheidn heit drüber, an Toal fa der Stodt zu verkafn. I frog mi, sein mer in Irrnhaus? Lustig?

    • Gudrun

      Gleich wie die Sache mit Benko im Gemeinderat ausgeht. Klar ist nur eines: In Südtirol hat sich die extreme bzw. gemäßigte Linke und Rechte wieder einmal gefunden. Denn was sich im Heiligen Land Tirol abspielt ist ein brutaler Machtkampf zwischen den Bozner Spießbürgern. Zu diesem durchgedrehten Haufen passen einfach gut die langerianischen Extremisten und Opportunisten, die Anhänger des aus Genua zugewanderten, neokommunistischen Gemeindesprechers sowie die so genannten „frommen Brüder“ und die verschiedenen Wasserträger des abgeplackten und mitgliederschwachen Kaufleuteverbandes. Denn eines ist klar, weder Benko noch die wie die Maden im Speck lebenden Bozner Kaufmannslobby und Laubenhausbesitzer, lösen die Probleme der „welschen Stadt“ Bozen. Hoffentlich kommen bald Neuwahlen und neue politische Kräfte.

    • Gebi Mai

      Am Foto die drei Musketiere, die alle dasselbe wollen?

    • ander

      dieses demokrtie affentheater, es muss wieder so 1ner wie musolini her, der hat als einziger in BZ was gemacht,

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