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    Doppelmayr in Bogotá

    10-MGD_LineaVerde_001Die Firma Doppelmayr aus Lana baut die neue Seilbahn in Kolumbien Hauptstadt Bogotá – eine 3,3 Kilometer lange kuppelbare Gondelbahn.

    Doppelmayr erhält den Zuschlag für ein urbanes Seilbahnprojekt in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá. Der Vertrag wurde am Donnerstag, 16. Juli 2015 unterzeichnet, die Seilbahn – eine kuppelbare Gondelbahn – wird in den nächsten zwei Jahren realisiert. Als öffentliches Verkehrsmittel wird sie in das Verkehrsnetz integriert und für die Bewohner und Pendler der Stadt eine große Erleichterung bringen.

    Bildschirmfoto 2015-07-22 um 08.47.48Bogotá, Kolumbiens Hauptstadt, bekommt ein neues Verkehrsmittel. Eine Seilbahn wird zukünftig das Viertel „Ciudad Bolívar“ im Süden der Stadt an das öffentliche Busnetz „Transmilenio“ anbinden. Das Gebiet hier ist sehr hügelig, deshalb bietet sich die Seilbahn als optimales Transportmittel an.

    Für die Umsetzung wurde Doppelmayr beauftragt – in zwei Jahren soll das Projekt abgeschlossen sein. Im ersten Schritt werden diverse Studien und Designabstimmungen mit dem Kunden durchgeführt, bevor mit dem Bau begonnen wird.

    Die ca. 3,3 km lange kuppelbare Gondelbahn wird mit 160 Gondeln für je 10 Personen ausgestattet sein und eine komplett neue Verkehrsebene eröffnen. Insgesamt entstehen vier Seilbahnstationen, die wichtige Verkehrsknotenpunkte in Ciudad Bolivar erschließen.

    Der Ticket-Preis für die Seilbahn wird der gleiche sein, wie für das öffentliche Bussystem Transmilenio (1800 Pesos = ca. 0,60 Euro) und auch in dieses integriert sein.

    Auf dem Weg zur Arbeit ersparen sich die Fahrgäste damit viel Zeit. Viele Bewohner aus Ciudad Bolívar arbeiten im Zentrum von Bogotá, der Weg zu ihrem Arbeitsplatz kann jeden Tag bis zu zwei Stunden dauern. Die erste Stunde Anreise aus den Hügeln von Ciudad Bolivar bis zur ersten Busstation des öffentlichen Busnetzes wird heute noch mit kleinen privaten Bussen über kurvige Bergstraßen zurückgelegt – Verkehrsstaus zur Rush-hour stehen auf der Tagesordnung. Mit der neuen Seilbahn ist das Geschichte, die Lebensqualität der Bewohner wird sich erheblich verbessern.

    Der Umsatz der Firma Doppelmayr für das Geschäftsjahr 2013/14 betrug 858 Millionen Euro.

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    Kommentare (8)

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    • sogeatsnet

      In österreichischen Medien liest man „…Vorarlberger Firma Doppelmayr baut…“

      Mir Südtiroler sein holt olm a wia der Nobl der Welt…
      😀

    • Kucki

      Korrekt ist: die Vorarlberger Gruppe Doppelmayr.

    • Frage?

      Korrekt ist wohl: Die Niederlassung der Firma Doppelmayr in Lana liefert………,
      fast unmittelbar gibts ja auch eine Fertigungs-Niederlassung des größten Holzverarbeitungswerkzeugherstellers der Welt. Auch dies ist eine Tochterfirma eines österreichischen Herstellerwerkes, das aber wiederum einer deutschen Firma gehört.

      Allerdings ist der Fertigungsbetrieb der Firma Doppelmayr wohl der übernommene Betrieb eines traditionsreichen Lanaer Seilbahnbaubetriebes.

      Svenska Cellulosa AB kurz SCA ist da auch noch in der Nachbarschaft, usw.

    • Kucki

      Ich wiederhole: es baut die Vorarlberger Gruppe Doppelmayr

    • Ortler

      Schade dass die Brixner keine Seilbahn haben wollten, weil man über einer Stadt eben keine Seilbahn zu bauen hat. Bogotà und Medellin verstehen mehr von innovativer und umweltfreundlicher Mobilität.

    • Kassandra

      Ja in Südamerika ist man eben in Sachen Seilbahnbau in den Städten fortschrittlicher als in Brixen, wo man lieber den grünen Heilbringern mit ihren pseudoalternativen Standorten, die NIE jemals irgendein Investor zu finanzieren zugesagt hat, glaubt, als der umweltfreundlichen Lösung. Aber die Brixner zahlen halt lieber selber um die Plose im Winter offen zu halten. Dazu wird es nämlich kommen, dass mit Steuergeld der Betrieb aufrecht erhalten werden muss. Liebe Brixner das wird teuer. Aber davon hat euch die liebe Grüne Bürgerliste natürlich nichts erzählt. Die hat lieber Wunschträume verbreitet, nämlich die von den alternativen Standorten. Man kann ja nur anschaffen und die Investoren haben zu bezahlen.So naiv muss man mal sein.
      Übrigens auch in Bolivien werden Seilbahnen über die Stadt gebaut, in La Paz. Gleich mehrere.
      http://www.faz.net/aktuell/witschaft/la-paz-baut-weltweit-groesstes-innerstaedtisches-seilbahnnetz-13715467.htmlr

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