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    Kienesberger ist tot

    Peter Kienesberger (+)

    Peter Kienesberger (+)

    Der ehemalige Südtirol-Aktivist Peter Kienesberger ist am Dienstag in Nürnberg im Alter von 73 Jahren gestorben. 

    Peter Kienesberger ist tot.

    Der ehemalige Südtirol-Aktivist starb am Dienstag in Nürnberg im Alter von 73 Jahren.

    Peter Kienesberger war in Italien wegen mehrere Anschläge in den 60er-Jahren zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

    Der deutsche Verfasssungsschutz stufte den Verleger als „rechtsextrem“ ein.

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    Kommentare (21)

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    • schorsch

      Alle, die Kienesberger persönlich und sein Leben kennen, kann die „Erkenntnis“ des sogenannten „Verfassungsschutzes“ am Arsch vorbeigehen (dieser „Verfassungs“-Schutz hat durch die bewiesene Lenkung der neo-nazistischen NPD genug eigene Verbrechen am Konto).
      Die Verurteilungen von Kienesberger in Abwesenheit und ohne Möglichkeiten der Einsichtnahme in die Anklageschriften und ordentlichen Verteidigung in Italien baierten auf faschistischen Paragraphen und diese „Prozesse“ samt Urrteile waren eine Verhöhnung und Farce des angeblichen Rechtsstaates. Das ihm zur Last gelegte Attentat auf der Porzerscharte wurde jetzt vom Bundesheer-Historiker Dr. Hubert Speckner in seinem Buch minutiös geklärt.
      Speckner: „Alle möglichen Leute können die Täter gewesen sein, nur Kienesberger und Kameraden nicht!“
      Südtirol hat in den letzten Tagen nicht nur den ORF-General Gerd Bacher, sondern auch dessen Mitkämpfer für Südtirols Frieheit Peter Kienesberger verloren. Tapfere Männer, die fehlen werden. Ehre ihrem Andenken.

    • ma dai

      Auf der Portzescharte sind vier Männer gestorben. Welche Rolle Kienesberger dabei wirklich gespielt hat, nimmt er mit ins Grab. Kienesberger aber war schlicht und einfach ein rechtsextremer Ideologe und Terrorist. Nichts mehr und nichts weniger. Südtirol hat er oft mehr geschadet als genutzt. Immer wieder hat er seine Nase in die Südtirol-Frage gesteckt und immer ging es ihm letztlich um die Verbreitung von rechtem Gedankengut, zuletzt bei der Laurin Stiftung. Ihm verdankt Südtirol sehr wenig. R.I.P.

      • schorsch

        Haben Sie vielfach Ihr eigenes Leben bereits für die Heimat eingesetzt? Haben Sie unschuldig viele Jahre in U-Haft verbracht? Sind Sie dort der Folter ausgesetzt gewesen und sind trotzdem ungebrochen daraus hervorgegangen? Halten Sie Nelson Mandela für einen Terroristen und wenn nein: was trennt ihn vom Verstorbenen in seinen Methoden, die tausenfach brutaler waren?
        Bevor Sie sich öffentlich abfällig über einen Toten, der sich nicht mehr wehren kann, äußern, sollten Sie das Buch des Dr. Speckner studieren und dann reden.

      • helmut

        Den christlichen und in Ihrem Fall wohl heuchlerischen Wunsch R.I.P. können Sie sich sparen, wenn Sie über einen Toten herziehen, der nicht mehr widersprechen kann.

    • anonym

      Südtirol wäre wohl ohne seine Hilfe zu einer Kolonie wie 1922 bis 1959 geworden, oder? Die Laurinstiftung hat vielen Studenten geholfen und auch bei Buchpublikationen… Das heißt im Umkehrschluss, dass viele Verlage rechtsextrem sind… zuerst informieren, dann schreiben…

    • anonym

      ein lob an die NTZ-redaktion
      dass man kienesberger als aktivist bezeichnet, nicht als terrorist

    • 1897

      Der Herr gib ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Vergelsgott fir olles

    • Fragender

      So viel Lob für einen Braunen !
      Er war Mitbegründer einer Partei, die wegen Wiederbetätigung verboten wurde.

    • Matthias Abler

      Kann dem Vorschreiber „schorsch“ nur Recht geben. Für mich war er und bleibt er in meinen Gedanken ein aufrechter Tiroler. Einer der immer an uns geglaubt hat, für unser gemeinsames Anliegen gekämpft hat und auch uns – seine Freunde südlich des Brenners nie vergessen hat – sein Lebtag nicht. Von der finanziellen Unterstützung und der, junge Südtiroler in Form von Buchspenden zu unterstützen ganz zu Schweigen. Lieber Peter, es war mir eine Freude dich kennenlernen zu dürfen! Lebe Wohl! Schau auf unsre Heimat wie zeit deines Lebens. Ruhe in Frieden Freund – fiducit

    • Gottl

      Zuviel Terroristen Lob und eklige braune Sülze.

    • Sonia

      Terroristen sind Verbrecher, da hilft auch eine andere Bezeichnung nichts.

    • Motz

      In diesem Forum wird der Mitbegründer der NPD glorifiziert;
      typisch… wenn italienische Neofaschisten uns mit braunem Gedankengut beglücken, dann ist der Aufschrei in genau jenen Kreisen am größten, die hier Fahne für einen bekennenden Rechtsextremisten ergreifen…. Ihr seid die selben Vollpfosten, einzig die ethnische Herkunft unterscheidet euch… also könnt ihr das nächste Mal getrost mitziehen zum Siegesdenkmal, mit euren italienischen Gesinnungsgenossen……

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