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    Im falschen Film

    Im falschen Film

    Die BürgerUnion will erreichen, dass das Land nur mehr Filme mit eindeutigem Südtirolbezug fördert.

    Mit einem Tagesordnungsantrag zum Kulturgesetz, welches in der nächsten Sitzungswoche im Landtag behandelt wird, fordert der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, die Filmförderungen in Südtirol zukünftig ausschließlich an Filmprojekte mit eindeutigem Südtirolbezug zu geben.

    „Es soll ein eindeutiger geografischer und/oder historischer Südtirolbezug – bei geografischem Südtirolbezug eindeutige mehrmalige Nennung und Identifizierung Südtiroler Orte bzw. Gegenden vorhanden sein“, so der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion.

    Weiters fordert die BürgerUnion in ihrem Tagesordnungsantrag die Miteinbeziehung von Schauspielern, Regisseuren und Filmcrews, die aus Südtirol stammen.

    Der Tagesordnung zum Landesgesetzentwurf 43/15 im Wortlaut:

    Südtirol hat sich zu einem beliebten Arbeitsfeld für Filmemacher entwickelt. Durch die Einführung der Filmförderung sollten Filme mit eindeutigem Südtirolbezug unterstützt werden. Dabei wird von der Landesregierung sowie von der BLS zumeist der erzielbare Werbeeffekt vernachlässigt. Dieser Werbeeffekt soll in Zukunft stärker genutzt werden.

    Darüberhinaus sollten auf jeden Fall Südtiroler Filmschaffende und Südtiroler Schauspieler unterstützt und Filme dann gefördert werden, wenn Südtiroler in tragenden Rollen vor oder hinter der Kamera mitwirken.

    Dies vorausgeschickt verpflichtet der Südtiroler Landtag in Anwendung und Umsetzung der Bestimmungen zur gesamten Filmförderung folgende Kriterien anzuwenden:

    Filmförderungen gehen in Südtirol zukünftig ausschließlich an Filmprojekte mit eindeutigem Südtirolbezug. Hierfür müssen folgende Faktoren in angemessener Weise erfüllt sein:

    1. a) Eindeutiger geografischer und/oder historischer Südtirolbezug – bei geografischem Südtirolbezug eindeutige mehrmalige Nennung und Identifizierung Südtiroler Orte bzw. Gegenden.
    2. b) Südtiroler Schauspieler und Komparsen werden mit einbezogen, wobei mehrere Südtiroler Schauspieler für Sprechrollen bzw. wichtigen Nebenrollen und/oder mit Hauptrollen engagiert werden.
    3. c) Regie wird von Südtirolerin oder Südtiroler geführt und es werden Südtiroler Schauspieler und Komparsen mit einbezogen, wobei mehrere Südtiroler Schauspieler für Sprechrollen bzw. wichtigen Nebenrollen und/oder mit Hauptrollen engagiert werden.“

     

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    Kommentare (2)

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    • Synas

      Herr Pöder, bitte verschonen Sie die Kreativen. Politiker die Drehbücher schreiben und die Filmförderung zur naiven Werbeplattform umfunktionieren wollen….,bitte muten Sie es sich nicht zu über künstlerische Qualität zu urteilen. Arbeiten Sie besser an einer moralischen, oder auch nicht, ist immerhin recht einfach mit Themen wie `verbannt die Bettler ` das eigene Bild in die Zeitungen zu bringen. Die können sich immerhin nicht wehren. Was Filmförderung betrifft sollten Sie es jedoch denen überlassen die Ahnung davon haben und nicht bloß aus politischem Kalkül handeln.

    • zeus

      Mein gott, die hitze in lana…. 🙂

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