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    Sektorales Bettelverbot

    Die BürgerUnion fordert ein „sektorales Bettelverbot“ in Südtirols Gemeinden nach dem Muster Salzburgs.

    Ein sektorales Bettelverbot in Südtirols Gemeindem nach dem Muster Salzburgs schlägt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, in einem Landtagsantrag vor.
    Der Antrag, der bereits im Landtag eingebracht wurde, sieht vor, dass Betteln künftig durch zeitliche und örtliche Begrenzung einzuschränken.

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    „Aktuell ist Betteln jedoch zu einem lukrativen organisierten Geschäft verkommen. Aggressive Bettelbanden machen aus der Gutherzigkeit ein Geschäft und gefährden zudem die öffentliche Sicherheit“, so Pöder .

    Der Landtagsabgeordnete am Mittwoch:

    „Aus humanitären Gründen kann das Betteln nicht komplett verboten werden. Doch aggressivem Betteln und organisierten Bettelbanden muss Einhalt geboten werden. Durch ein sektorales Bettelverbot soll das Betteln dort verboten werden, wo die ungehinderte Nutzung des öffentlichen Raumes nicht mehr möglich ist und die öffentliche Sicherheit gefährdet wird.“

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    Kommentare (13)

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    • martin

      Vor der Bank betteln sie und bedrängen ältere Leute. Hab eine älter Dame verteidigt, die von einer Bettlerin gehindert wurde ins Auto zu steigen. Sie ist mir darauf agressiv entgegen gekommen. Auf mein Angebot, die Carabinieri zu rufen hat sie nur gelacht und gesagt: Mach nur, mir passiert sowieso nichts.
      Wer gibt den Leuten denn noch Geld???? Verdammt gebt ihnen nichts, dann hört es auch auf!
      Auch die Carabi ieri kann ich nicht verstehen. Lieber filzen sid Leute, die Steuern zahlen und etwas zu schnell unterwegs sind. Davei herrscht die Pflicht, den Bürger zu schützen!

    • anarchoseppl

      Für alles ein Gesetz… Plöder gehts nicht…

      es wäre so einfach…

      „Wenn ich dir was gebe, bettelst du umso mehr. Der Erste, der seine Hand auftut, ist schuld an deiner Gemeinheit, weil er dich zum Faulenzer machte.“ – Plutarch, Königs- und Feldherrnsprüche / ein Spartaner zu einem Bettler

    • Hirsch

      Es isch mittlerweile echt extrem gewordn in Bozen. Do muass wos passiern, olle 20 Meter steat oaner und bettelt di un, a wenn jedn Tog vorbeigeasch und sie die mittlerweile kennen miassatn.
      Die Ort und die Onzohl der Bettler isch untrogbor gewordn!

    • martin

      Dann muss die Gemeinde halt anfangen Leute zu strafen, die den Bettlern was geben. Wetten, in einem Monat ist Ruhe?

    • Alter Egon

      Die öffentliche Sicherheit wird durch Bettler gefährdet? Ist hier jemand der mir das erklären kann?

      • Mann

        Warscheinlich nicht, aber es ist eine „rottura di cog……..“, immer ausweichen zu müssen, zehn mal nein sagen zu müssen oder irgendendwo einen Kaffee zu trinken, ohne von diesen organissierten, nicht unbedingt gut riechenden Leuten, dauernd einen Becher vor das Gesicht gehalten zu bekommen.
        Wenn irgendjemand einmal deswegen auszuckt, dann kònnte dies zum Sciherheitsproblem werden, jawohl.

        • Alter Egon

          ok, nach deiner Logik wäre das ungefähr so, dass wenn ich dich treffe und dir eins in die Fresse haue, du selbst Schuld bist , weil du so einen Blödsinn schreibst.

      • Mann

        Komisch, dass dieser Mann betteln muss. Horsti. Schau dir einmal seine Sachen genauer an, die er bei sich hat. Alles neu und sauber. Ein ziemlich gutes Geschäft, diese Bettelei. Ausserdem, die Pizza war schon ein bisschen gross geraten. Ich glaube, die hätte er auf keinen Fall alleine geschafft.
        P.S.: Von mir aus war das eine gestellte Szene. Habe das selbe einmal probiert, wurde von denen aber immer ausgelacht und zum Teufel geschickt.

    • Hubert

      es ist schon nervig, wenn man dauernd angequatscht wird außer Zweifel, doch noch schlimmer finde ich das gesetzlich legitimierte Ausnehmen der Menschen durch zu hohe Steuern um Leute zu finanzieren, die sich über den Normalmensch lustig machen und immer mehr fordern.
      Das finde ich noch viel unangenehmer.

    • Gebi Mai

      Das Betteln, ob kriminell organisiert oder nicht, ist ein Zeichen, dass die öffentliche Verwaltung nicht funktioniert.
      Die Bürger sollten sich Fragen stellen, ob sie für nicht funktionierende öffentliche Verwaltungen bereit sind, weiterhin überhöhte Steuern, Gebühren und Abgaben zu leisten.

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