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    „Ein Trugschluss“

    Maria Kuenzer warnt: Ein Zusammenschluss der Tierzuchtverbände bringe keine zusätzlichen Gelder für die Bauern.

    Der Südtiroler Landtag hat einen Beschlussantrag abgelehnt, der den Zusammenschluss der Tierzuchtverbände vorgesehen hätte.

    Maria Hochgruber Kuenzer zeigt sich erfreut über die Entscheidung des Hohen Hauses: Immer wieder, ganz aktuell in einem Beschlussantrag der Freiheitlichen im Südtiroler Landtag, wird die Zusammenlegung der Tierzuchtverbände gefordert. „Dass Wissen und die Kenntnis über die Arbeit der Tierzuchtverbände sind sehr oberflächlich“, sagt die SVP-Abgeordnete.

    Wer glaube, dass mit der Einsparung der Verbandsgeschäftsführer die Bauern mehr Geld erhalten, liege völlig falsch. Tatsache sei, dass – aufgrund der vom Raiffeisenverband durchgeführten Studie zur Zusammenlegung der Verbände – in den ersten Jahren mit finanziellen Mehrkosten zu rechnen ist. „Und längerfristig werden die Kosten für die Tätigkeit der Zuchtverbände gleich bleiben“, verweist Maria Hochgruber Kuenzer.

    So wie in jedem Unternehmen sei es auch hier notwendig, die Tätigkeiten und Leistungen auf ihre Effizienz zu überprüfen und dort Einsparungen anzustreben. „Deshalb sollte vielmehr eine verstärkte Zusammenarbeit unter den Verbänden angepeilt werden.

    Dass mit dem Zusammenschluss der Tierzuchtverbände aber automatisch mehr Geld für die Bauern zur Verfügung steht, ist ein Trugschluss, der klar auf der Hand liegt“, unterstreicht die Landtagsabgeordnete.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (6)

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    • klaus

      dei g… wescht widoamo ols vostien,
      sie hot jo ginui Geld kasiescht vo nichts tien,
      und do rest,wennse ehrlich wa intresieschtse nicht!

      jetz konse noa jo wido umschischt fressn afn woldfescht.

    • Luis

      Der „giftige“ Schuler wagt einen Anschlag auf die Tierzüchter und Viehzuchtverbände. Bei der nächsten Wahl wird es nichts mehr mit den Stimmen.

    • Einereiner

      Mit dem Zusammenschluss von einigen Verbänden würde für die Bauern schon mehr Geld im Landwirtschaftstopf übrig bleiben. Wahrscheinlich verschwendet die SVP es aber für andere Dinge.
      Wir wissen ja, die Bauern in der Po-Ebene bekommen 500 Euro pro Hektar, die Bauern in Südtirol nur 53 Euro pro ha als Direktzahlung. Obwohl das Land Südtirol von Brüssel 400 Euro pro ha bekommt.
      Frau Kuenzer, wo gehen die 347 Euro hin?
      Schauen Sie doch bitte mal nach.

      • Charly

        Das Geld, welches durch einen höchstfälligen Zusammenschluß der Verbände eingespart wird, soll dem Steuerzahler zugute kommen und nicht wieder der Landwirtschaft. Letztere hat diese Gelder lang genug schlecht eingesetzt.

    • Oberwind

      Ja Frau Kuenzer, wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe!

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