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    Der goldene Hosenträger

    Goldener Hosenträger
    Der Landesbeirat für Chancengleichheit hat dem Bürgermeister von Kurtinig, Manfred Mayr, den Titel „Goldener Hosenträger“ verliehen. 

    „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schlauste Bürgermeister im ganzen Land“, fragt die Fotomontage mit dem Bürgermeister Manfred Mayr als böse Schneewittchen-Hexe auf der Auszeichnung.

    Der „Goldene Hosenträger“ ist eine Auszeichnung, die seit Jahren in den Ausgaben des Infoblattes „ëres – FrauenInfodonne“ als eine satirische Auszeichnung für „besondere Verdienste am männlichen Geschlecht“ vergeben wird.

    Dieses Mal geht der Preis an Manfred Mayr, den Bürgermeister der Gemeinde Kurtinig, der mit seiner Ausschussbildung und der Missachtung der gesetzlichen Frauenquote für Aufsehen gesorgt hat.

    LESEN SIE IN DER HEUTIGEN PRINT-AUSGABE:

    *Was der Bürgermeister zu dieser Auszeichnung sagt und wem er goldene Strapse verleihen will. 

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (34)

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    • Hubert

      Ein Kompliment dem Bürgermeister von Kurtinig, wenn er sich einem derartigen unsinnigen Gesetz widersetzt.
      Es kann doch wirklich nicht sein, dass eine Quote die Probleme unserer Gesellschaft regelt.
      Es geht ja nicht darum, dass Frauen ausgegrenzt werden. Wie denn auch, wenn sie in der Gesellschaft die Mehrheit haben? Wer eine derartige Regelung vorschlägt ist ein Antidemokrat ersten Ranges – egal ob Männlein oder Weiblein, oder?

      • Gab

        Gesetze sind einzuhalten, auch wenn sie jemanden nicht in die eigene schräge Vorstellung passen, so wie dir. Wär ja noch schöner!

        • Hubert

          @Gab

          ist die Demokratie nicht Gesetz? Du gehörst anscheinend auch wirklich zu denen, die sich eine Quote mit Sicherheit nicht verdienen, sonst könntest Du nicht so einen Blödsinn verzapfen. So sehe halt ich die Sache.

          • Bernhardl

            Ich glaube, dass diese „Quotengesetze“ bei einer Anfechtung nicht Stand halten. Denn diese verletzen sehr deutlich Grundsätze der Verfassung und auch Menschenrechte.

      • Gebi Mai

        Diese Quoten sind vor der Verfassung nicht haltbar. Der Gleichheitsgrundsatz wird verletzt.
        Der BM von Kurtinig hat meines erachtens recht.
        Goldene Hosenträger tragen mit der Quotenregelung die Frauen und nicht die Männer. Der Beirat ist abzuschaffen!

    • Tiroler

      Bravo, richtig so, etwas undemokratischeres als eine Frauenquote gibt es wohl nicht. In den Ausschuss gehören die Leute die am meisten Kompetenz und Stimmen bekommen haben.

      • Tirolerin

        .. und da kommen – deiner bescheidenen Ansicht nach – natürlich nur Männer in Frage, oder wie?

        • Tiroler

          Nein, dann kommen genau die in Frage, die laut Wählerwille die kompetentesten sind, basta, das ist Demokratie. Meines Wissens sind über 50% der Bevölkerung Frauen. Wenn schon nur die Frauen Frauen wählen würden dann wären schon mehr als die Hälfte Frauen aber wieso wählen die Frauen auch mehrheitlich Frauen?

          • Walter Mair

            @Tiroler!
            Du hast vollkommen Recht! Doch diesmal haben sich „unsere“ Frauen etwas Nettes einfallen lassen. Mir sind solche Sachen viel lieber als eine verbissene Ulrike Oberhammer, der total der Sinn für Humor abgeht. SOLCHE und genau SOLCHE Frauen bringen es fertig, dass man Frauen NICHT wählt und dass man sie nicht in die Ausschüsse bringt. Selber schuld… 🙂

        • pag

          Nein nicht nur Männer, sondern Kandidaten die bei der Wahl die Stimmen bekommen haben, wozu sonst eine Wahl?

    • Stephan Mair

      CasaPound besetzt illegal ein Haus in Bozen das im Besitz der Gemeindeverwaltung ist. Es zeigt sich das die Faschischten in Bozen tun und lassen was sie wollen.

      Das wäre ein wichtige Nachricht!

    • Klaus

      Tiroler. Kompetenz und Sinn für Gerechtigkeit muss es heißen. Denn oft bekommen viele Kandidaten Stimmen die von der öffentlichen Verwaltung keinen Tau haben, kurz gesagt vom Tuten und Blasen keine Ahnung. Die gerade wissen, dass es einen Bürgermeister gibt und man in diesem Gebäude die Identitätskarte bekommt. Finde diese Quote absurd. Frauen ja aber solche die qualifiziert sind.

    • Hirsch

      Do schlaueschte Bürgermeister isch ollm no der von St. Lorenzen…

    • Harald

      Manfred Mayr ist in Ordnung!

      Tolle Logik des Landesbeirates für Chancengleichheit: Bei 41 % gewählten Frauen sollen sie 60 % der Ausschusposten erhalten?

      Der Landesbeirat für Chancengleichheit gehört abgeschafft. Die sind fern jeglicher Realität, denn die meisten Frauen befürworten so ein Vorgehen gar nicht.

      P.S. Sogar den Nachnamen des Bürgermeisters haben sie falsch geschrieben.

    • Schoko

      Wenn Frauen Frauen wählen würde, bräuchte es keine Quote. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass es fast überall mehr wahlberechtigte Frauen als Männer gibt.
      Die Frage ist, warum wählen Frauen keine Frauen? Ohne zu polemisieren, das verwundert mich wirklich.
      Zum Thema: 2,08 wird auf 3 aufgerundet? Wo ist denn so was gebräuchlich?
      Da wird der Wählerwille nicht nur nicht respektiert, sondern mit Füßen getreten. In meiner Heimatgemeinde gibt es dank der Quote zwei Frauen im Ausschuss, wovon z.B. eine nur ein Viertel der Stimmen jenes Mannes hat, der als erster Mann NICHT in den Ausschuss berufen wurde…

      • Gebi Mai

        Diese nicht demokratischen Quoten sind sofort, aber sofort abzuschaffen. Die SVP ist halt im Arsch und versucht es mit Quoten. Renzi will auch mit 40% 55 oder 60% der Abgeordneten stellen. Die Demokratie ist abgeschafft.
        Bitte nennt euch Diktatoren!

    • Martin S.

      Das Problem ist, dass es noch zu viele Kleingemeinden mit vier Ausschussmitgliedern gibt, oder nicht alles, was der Faschismus gemacht hat, war schlecht wieder mit Margreid zusammenlegen (oder gar mit Margeid und Kurtatsch?)!

      • Yannis

        >>>>>Das Problem ist………………………
        dass sich Südtirol mit seinen etwas über 0,5 Mio. Einwohnern, über 100 (Einhundert)
        Gemeinden und den dazugehörigen Politik + Verwaltungsapparat leistet.

        Man stelle sich vor, Düsseldorf oder Dortmund würde sich denselben Zirkus leisten,
        In DE begriff man schon Anfang der 70er Jahre dass solcherlei Strukturen schlicht und einfach Steuergeldverschwendung sind und 1975 mittels Gebietsreform abgeschafft wurde´n

        • Bernhardl

          Existiert in Düsseldorf ein Landesbeirat für Chancengleichtheit der Frauen der Muslime? Welche Quoten haben die dort vorgegeben?
          Gibt es Beiräte für Türken/innen, für Rumäninnen/en, einen für Afrikaner/innen,… einen für Männer, …, für Homos, …ecc.?

    • BatMAN

      Und für die Frauen, die eine Quote fordern, gibt es ab heute die „Goldene Wasserstoffblonde Perücke“ !
      Damit’s, bei diesen Temperaturen, „drunter“ nicht zu heiß wird! :-„

    • ander

      Frauen ticken anders, sind es gewohnt gleichzeitig alles zu tun sogn / denkn se,
      i glab dei weiber sein lei gewohnt s Geld auszugebn wosn de mander net hobn.

    • Bernhardl

      Das ist ein Landesbeirat für „Weiberquoten“. Wo gibt es solche Gremien noch?

    • Anton

      Ich bin für die Abschaffung dieses Landesbeirates für „Zickengleichheit“.

      • Antonia

        und ich bin für die sofortige Abschaffung der Männer-Privilegien, Männer an den Herd, Frau als Bischof usw.

        • Anton

          Welche Männer Privilegien? Erzählen Sie einmal. Das mit dem Bischof müssen Sie mit dem Papst ausmachen oder zu den Evangele konvertieren.
          Hinter Herden stehen heute öfters mehr Köche – Männer als Frauen. Ist ihnen das entgangen?
          Chancengleichheit bedeutet, dass Männer dieselben Infrastrukturen wie Büros mit Personal, Einrichtungen, Rechte bei den Kindern bekommen u.v.m., wie die Frauen.

          • Antonia

            Männer liegen daheim besoffen auf dem Diwan und die Frauen können schauen wie sie mit dem Haushalt, den Kindern und dem spärlichen Geld, das der alkoholisierte reinrassisge Tiroler-Partner erarbeitet, zurecht kommt.

            • Schoko

              Juhu, eine Kampf- Emanze. Oder etwa ein Troll? Schwer zu sagen.

              Wenn nicht, haben Sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht, schwarze Schafe gibt es überall. Dann tut es mir leid für Sie, ich glaube aber nicht dass der gemeine Südtiroler sich groß vom Durchschnitts- Mitteleuropäer unterscheidet. Ich denke nicht, dass in Südtirol mehr Männer betrunken auf dem Sofa liegen als anderswo. 😉

    • Sarnar

      War der „gwifte“ Mayer nicht auch beim Konkurrs LanaBau voll involviert, wenn nicht gar vor Gericht ??

    • Wahl - intern

      Milchquote wurde aufgehoben. Dann soll die Frauenquote aufgehoben werden.

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