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    „Gewaltige Propaganda“

    „Gewaltige Propaganda“

    „Tsipras ist der junge, griechische Hoffnungsträger“ – So begeistert war der SEL-Parlamentarier Florian Kronbichler vor einem Jahr über den jetzigen griechischen Ministerpräsidenten. Hat er die hohen Erwartungen enttäuscht?

    Tageszeitung: Herr Kronbichler, haben Sie Ihren Urlaub in Griechenland schon geplant?

    Florian Kronbichler: Nein, habe ich nicht. Ich halte viel von den Griechen, weswegen ich sie nicht demütige und eine Pilgerfahrt mache. Das halte ich für würdelos. Die Deutschen haben das vor 50 Jahren bei uns getan und, als eine Art stille Hilfe, Urlaub in Südtirol gemacht. Damit haben sie ihr patriotisches Gewissen beruhigt. Aber ich kenne keine Griechen, ich kenne nur das Problem, das Europa mit Griechenland hat – oder vielleicht umgekehrt.

    Bei den EU-Parlaments-Wahlen vor rund einem Jahr haben SEL und Südtiroler Grüne Alexis Tsipras unterstützt. Ist die Begeisterung für die Griechische Regierung noch immer groß?

    Sie ist sogar entschieden größer geworden. Vor einem Jahr habe ich die Unterstützung für Tsipras mit großem Zweifel bekanntgegeben, weil mich das Nachäffen eines erfolgreichen Politikers vonseiten der armseligen italienischen Linken immer gestört hat. Ich war damals für ein Bündnis mit Martin Schulz, aber es ist anders gekommen.

    Sie haben Ihre Meinung geändert?

    Ich bin jetzt ein ganz überzeugter Tsipras-Anhänger, noch mehr als damals. Tsipras hat Recht.

    Obwohl er von den europäischen Verhandlern als unmöglicher Populist beschrieben wird?

    Die europäischen Verhandler beweisen nur Egoismus und haben Schiss vor der Rechten im eigenen Land. Alle Länder, die Angst haben, dass die Rechten gewinnen, reduzieren Europa nur noch auf die Börsenkurse – und diesen Kriterien genügt Griechenland nicht. Aber Ungarn kann faschistisch werden, ohne dass irgendjemand an das Scheitern Europas denkt. Diese Ökonomisierung des europäischen Gedankens finde ich tragisch. Gott sei Dank haben wir Griechenland mit seinem störrischen Verhalten.

    Interview: Anton Rainer

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    Kommentare (137)

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    • Visionär

      Tsipras und Varoufakis sind Vollidioten.

    • wipptoler

      Kronbichler blickt über den Wolken.—-nach greece…..

    • Andreas

      Die Griechen machen den Rest der Welt fùr ihre selbstverschuldeten Schwierigkeiten verantwortlich.
      Varoufakis ist ein Kasper, mehr als provozieren kriegt er nicht hin, Tsipras ist moderater, will aber seine unmöglichen Wahlversprechen nicht brechen.
      Die Beiden profilieren sich auf Kosten des Volkes, das Volk wird früher oder später verstehen wie sehr ihnen diese Regierung geschadet hat.
      Sie sprechen von Würde, doch anscheinend lässt es ihre Würde zu, Geld zu leihen und es nicht zurückzuzahlen, komische Ansichten.

      • George

        Andre3as, Sie machen sich es sehr leicht, einfach den Griechen alleine für das Desaster die Schuld zu geben. Die gesamten Eu-Staaten haben mindestens ebensoviel Schuld, indem sie es zuließen die Union zum Großteil nur mehr auf das Bankensystem, Kapitalflüsse und windige Wirtschaftsabkommen zu reduzieren. Das nur in reduzierter Form, was heute Die Eu ist. Es wäre noch viel mehr dazu zu sagen, aber in diesem Forum ist es belangslos, sich diese Mühe anzutun, weil viele Kommentatoren hier in ihrem Denken genauso reduziert sind und tiefere Analysen und Gedankengänge nur mit Sozialromantik oder sonst einer negativen merkung abtun.

        • bürger kategorie zwei

          die schulden muss man in jedem system zahlen! und dafür sind die griechen zuständig. so einfach ist es!!!! wenn george aus seinem säckel was dazutun will dann ist das ok. aber ich brauch meine kohle selber, weil ich muss meine schulden zurückzahlen!!! da bleibt nix mehr für andere übrig!

          • Inge

            Die Banken hat man vor Konkurs mit 1.000-den Milliarden an Steuergeldern aufgefangen. Das nennt man Konkursverschleppung und Politiker der EU, die heute gegen Griechenland wettern sind dafür verantwortlich.
            Wenn Politiker wie Junker, die selbst viel Dreck am Stecken haben eine EU – Kommission führen, dann kann nichts Gutes für die Bürger und Steuerzahler entstehen.

        • Andreas

          Im EU Vertrag steht, dass kein Staat für die Schulden eines anderen Staates haften darf, wird aber trotzdem gemacht. Ich bin für einen sofortigen Schuldenschnitt, welcher aber nichts bringen wird, so lange die Griechen nicht verstehen, dass man nicht 15 ausgeben und nur 10 einnehmen kann.
          Sie sollten versuchen die Ausgaben auf 10 zu reduzieren oder die Einnahmen auf 15 zu erhöhen, leider machen sie gar nichts von beiden.
          Die EU wäre scheinbar auf darauf eingegangen, hätten sie auch nur den guten Willen gezeigt, doch der Möchtgerncowboy und das linke Wunderkind wollen den Laden an die Wand fahren, was soll’s, es liegt jetzt in der Hand des Volkes.

      • Hubert

        @ Andreas
        Ganz Europa, ja die Welt profiliert sich auf Kosten des Volkes, oder etwas nicht?

        • Andreas

          Niemand zwingt die Griechen Schulden zu machen und wenn sie Geld von Finanzhaien nehmen, müssen sie selbst damit klarkommen und sich nicht darüber beschweren.

          • Inge

            Wer sind die „Griechen“. Ein paar Finanzhaie?

            • Andreas

              Die griechische Regierung, welche Staatspapiere ausgibt, sind die Griechen und Hedgefonds, Deutsche Bank, Goldman Savhs und ähnliche Konsorten sind die Finanzhaie.

              Griechenland produziert zu wenig und ist in der Steuergestaltung recht einfallsreich, sie verschonen die Reichen, deshalb sollten Griechen für Griechen etwas mehr Solidarität zeigen, bevor sie auf den Rest der Welt schimpfen.

            • Inge

              Wer aller anderen verschont noch die „Reichen“?

      • Murks

        Das Volk hat verstanden wie sehr ihnen die vergangenen Regierungen geschadet haben.

        Die Banken vieler EU – Länder haben „blind“ Kredite vergeben. Vor mehr als fünf Jahren haben die Banken gehaftet, heute haben es Banken mit Schäubles und Merkels Kollegen geschafft die Steuerzahler dafür haften zu lassen.

    • Roberto

      Das gesamte europäische Bankensystem ist an diesem Schuldendesaster der PIGSI Staat schuld. Der Euro hat mit der EU und dessen friedliches Zusammenleben nichts zu tun, es gibt etliche EU-Staaten die den Euro nicht haben und trotzdem mit Europa gut leben. Die Griechen haben recht sich auf die Hinterbeine zu stellen, wenn es um ihre Souveränität geht. Die Wiedereinführung der Drachme würde zumindest die “ Bankster“ einmal richtig aufscheuchen, die täglich ihre krummen Geschäfte mit dem Geld der europäischen Bürger tätigen.

      ……….und die italienische Lira könnte folgen 🙂

      • THEMA

        Wollen auch Sie vor geschlossenen Banken stehen, 20 % Inflation haben, und im Ausland für die
        Liretta keinen Kaffee bekommen ? Nun es gibt Leute die masochistisch veranlagt sind. Ich gehöre nicht dazu.

        • Peter

          Mit der !ira ging es uns besser.Da hat jeder Arbeiter eine Wohnung kaufen können und mit der Familie ans Meer fahren.Das ist mit dem Spielzeuggeld jetzt nicht mehr möglich

        • Roberto

          @ THEMA

          Ich befürworte, dass auf den Geldscheinen die Haftung für dessen Wert angeführt wird und zwar die Republik Italien im Falle der Lira oder die Europäische Union beim Euro. Es widerstrebt mir, dass eine private Einrichtung wie die EZB oder die Banca d´Italia die Haftung für den Wert des Geldscheins übernehmen. Der Wert einer Währung entscheidet ein Land durch die Unterschrift des Präsidenten oder eine Ländervereinigung mit den Unterschriften derer Präsidenten. Ich lasse mir von keiner privaten Institution vorschreiben wieviel heute oder morgen die Kaufkraft meines Geldes ist. Wir leben alle in einem Boot und bestimmen über unsere Wirtschaft und deren Austausch mit Diensten und Produkten selber ab. Keine äußere Einrichtung, die bloß Geld druckt und dieses nur an den Banken verleiht, dürfen sich in einem souveränen Staat oder Staatenbündnis einmischen.

          • THEMA

            Was Sie wollen interessiert niemand. Es haftet sowieso niemand. Wenn Sie wirklich glauben wir sollten in einem Tauschsystem ohne Geld leben, würde ich Ihnen einen Psychologen epmpfehlen.

            • Roberto

              @ THEMA

              …. so wie Sie es hier beschreiben haftet anscheinen niemand, wozu dann die Schulden zurückzahlen und noch zusätzlich Zinsen

              ergo : ist der Euro dann nur mehr frittierte Luft? 🙂

            • THEMA

              Probieren Sie mal mit frittierter Luft einkaufen zu gehen !
              Wenn man ideologische Scheuklappen hat, nützt es auch nichts wenn man einfachste Wirtschaftzusammenhänge erklärt bekommt. So ergeht es Ihnen.

        • Yannis

          @THEMA,
          woher hast Du das mit der Inflation von 20% ?
          Ich war voriges Jahr Zweimal in GR und fast genau ein Jahr später
          vor zwei Wochen wieder in GR.
          Mein Hotel kostete dieses Jahr dasselbe, das Mietauto desselben Typs
          sogar 20€ weniger, die „Taverna“ Preise fand ich genauso vor,
          (Gyros-Teller den man kaum schafft auf zu dessen 7,50€, Fanta, Cola, Wasser usw.
          0,33er 1,20 € Ach, und Benzin voriges Jahr 1,65€ dieses Jahr 1,54€)

          Auch im Lidl oder in anderen, Supermärkten fand ich keine Preissteigerung vor ! Für ein Brot so wie der „Südtiroler-Weggen“ sind in der Bäckerei 0,90€ zu zahlen.

          • THEMA

            Lesen Sie was ich schreibe bevor Sie drauflosposaunen. Ich rede von Italien, und die
            Lira Krise hatten wir schon. Mit 20% Inflation, Debitzinsen auf 25%, Ausfuhrverbot von
            mehr als 100000 Lire (50 Euro), us.w. In Innsbruck hat man für Lire nicht einmal einen Kaffee bekommen. Wenn Sie nichts davon wissen, lesen Sie es nach.

    • THEMA

      Wenn jemand in einer Ideologie verhaftet ist kommt meist die Realität zu kurz. Es gibt ja immer noch Leute die glauben dass der Mussolini der grösste Staatsmann aller Zeiten war.So gibt es auch welche die den griechischen Kasper für einen Staatmann halten. Wirtschaftliche Fakten werden dabei ausgeblendet, denn diese kontrakarieren die angestrebten „politischen Lösungen“ Dazu gehört auch dass die Griechen jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben. Das Land produziert nichts ausser Oliven und Feta. Steuern zahlen ist unpopulär, und der Staatsapparat total aufgebläht. Um das gue Leben bieten zu können wurden im Ausland horrende Schulden angehäuft. Und nun, nachdem man den Leuten das Blaue vom Himmel vesprochen hat ist Endstation. Die bösen Europäer wollen kein Geld mehr herausrücken. So eine Frechheit. Italien hat 20 Jahre gebraucht um zu kapieren dass der Berlusconi nur Märchen erzählt, bis wir am Abgrund standen. Hoffentlich kapieren es die Griechen schneller. Der Kronbichler macht mit seiner Begeisterung für den Tsipras nicht die beste Figur, ist aber offensichtlich auch in seinen ideologischen Fesseln gefangen und blendet die Realität nicht.

    • gaga

      Demokratie = dummes Volk waehlt dumme Vertreter

    • KonstantinsOpel

      Der Typ ist doch genauso ein realitätsferner Kommunist wie die beiden Komiker Tzipras und Varoufakis, die jetzt wieder bewiesen haben, daß Kommunismus und Sozialismus noch nie funktioniert haben und auch nie funktionieren werden. Das einzige was diese Ideologien erreichen ist, daß die Menschen in die Armut getrieben werden.

    • Inge

      Banken bekamen Tausende Milliarden Euros von den europäischen Regierungen. Wird das immer vergessen und ausgeblendet?

      Wäre Griechenland ein größeres Land mit mehr Einwohner würden die europäischen Regierungen nicht so viel Blödsinn von sich geben.
      Wenn die EU – Regierungschefs dem kleinen Griechenland nicht helfen wollen, sollen sie nicht jahrelang herum eiern und die breite Griechische Bevölkerung mit IWF, EZB, usw. ausrauben und plündern lassen.

      Die EU hat auf allen Ebenen versagt.

      Selbst in Mitteleuropa wollen Mehrheiten der Bevölkerung nichts mehr von der von Banken und internationalen Konzernen gelenkten EU – Kommission, EU – Ministerat, ecc. in Brüssel wissen.

      Die Briten tun gut daran wenn Sie dieses „Konglomerat“ von „Ausbeutern“ in Brüssel verlassen.

      • THEMA

        Ich glaube sie haben einiges verschlafen. Die Eu hat Griechenland 400 Milliarden geliehen, nachdem dasLand durch jahrelange Misswirtschaft und über die Verhältnisssse leben, kein Geld mehr hatte. Nicht Griechenland wird ausgeraubt sondern es hat Europa ausgeraubt, und will jetzt
        das geliehene Geld nicht zurückzahlen.Italien allein hat fast 40 Milliarden an Griechenland gegeben, Warum denn? Damit die mit 56 Jahren in Pension gehen können ? Oder, ausser Oliven und Feta nichts produzieren was sich verkaufen lässt? Dafür sollen wir bezahlen ? Sie sollen ihre Ideologie
        einmal vergessen und die Realitäten betrachten.

    • Puschtrabui

      Junker & Co sind von den Bank-, Finanz- und anderen Lobbies nur Hampelmänner und machen sich über die Medien die Spielregeln wie sie wollen und verbergen und verzerren Wahrheiten, die den Lobbies nicht passt! Was hier gerettet werden soll ist nicht Griechenland, sondern nur die Banken und Investoren der grossen Finanzwelt die sich verzockt haben!!! Diesen Herren sind die einfachen Griechen total Wurscht und saugen sie aus bis zum Kollaps, wobei die reichen Griechen, Banken und Finanzzocker brav weiterstehlen dürfen, die Schweiz, Lichtenstein, Irland usw. spielen brav mit. Hoffe dass sie durchhalten und „Nein“ sagen.
      Respekt vom kleinen Griechenland, die diesen EU Lobbyisten die Grenzen aufzeigt und sich mal traut zu sagen was wirklich Sache ist, ein kleines Beispiel dafür :

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=26591

      • THEMA

        Ja, wir sollten eigentlich alle Schulden machen soweit es geht, wie die Griechen, und diese nicht mehr zurückzahlen. Das meinen sie doch, oder ? Und Sie glauben wirklich an sowas ?

        • Puschtrabui

          @Thema, das meine ich nicht, Schulden machen bis zum Bankrott, doch endlich mal sparen wo es wirklich notwendig und sinnfoll ist. Endlich mal Gesetze machen, dass die reichen Griechen und Europäer in allen EU Staaten gleich besteuert werden, die Banken- und Finanzwelt nicht mehr zocken kann und auf Gewinne Steuern zahlen wie jeder Bürger auch! Italien geht auch dem Abgrund entgegen, erhöht Steuern und verschwendet das Geld bei den Staatsausgaben und Lobbies (Mafia) und das auf Kosten der steuerzahlenden Mittel- und Unterschicht und die Lobbies, Politikvettern und organisiertes Verbrechen bereichern sich gleich weiter. Die grossen Unternehmen die jahrelang von den Steurzahlern gestützt wurden, flüchten ins Ausland um Steuern zu sparen (zb. Fiat) usw. usw. Das ist EU die das alles ermöglicht wenn es um bestimmte Interessen geht. Das System Südtirol ist ähnlich aufgebaut, da kommt eine Leiche nach der anderen zum Vorschein!

      • Inge

        Banken und „Heuschrecken“ machen mit Schulden die größten Geschäfte. Die Regierungen übernehmen diese Schulden bereitwillig indem sie mit tausenden Milliarden an Euros Haftungen eingehen.
        Reiche bedienen sich der Regierungen und die breite Masse der Bürger dürfen dafür zahlen.

      • Puschtrabui

        wer hier die Hampelmänner sind, darüber lässt sich streiten, Franz!

        http://www.nachdenkseiten.de/?p=26591

        • svp - 70 jahre käse

          Die Lügen der EU – spiegeln sich an der Ablehnungen der Bevölkerung. Die EU Politiker betreiben ein böses Spiel mit Unwahrheiten.
          Schulz, Gabriel, Merkel, Junker,… tragen nicht einmal mehr eine soziale Fassade mit sich herum.

          • Bernhardl

            Alles Handlager der Amis und Befürworter des TTIP – Freihandelabkommens mit den USA, das die meisten Europäer so bestimmt nicht wollen.
            Die meisten Europäer sind von der EU und dessen Institutionen maßlos enttäuscht.

      • Yannis

        @Puschtrabui,
        Du sprichst mir aus der Seele ! sehr gut formuliert, Danke !

    • Objektivität

      Bravo Franz,
      Du versteht es! Peter hingegen behauptet: „Mit der Lira ging es uns besser. Da hat jeder Arbeiter eine Wohnung kaufen können und mit der Familie ans Meer fahren. Das ist mit dem Spielzeuggeld jetzt nicht mehr möglich“
      Man sieht wie kurzfristig das Denken einiger Personen ist, und vor Allem wieviel sie von der Wirtschaft verstehen.
      Wie du sagst wir müssen froh sein, dass wir den Euro haben und nicht das wertlose Toilettenpapier Lira. Ich kann mich noch gut erinnern an diese blöde und wertlose Währung. Kaum über die Grenze haben sie dich ausgelacht. Eine gute Wirtschaft sollte eine stabile und starke Hartwährung haben. Dazu muss aber das Volk auch etwas leisten. Von Nichts kommt nichts. Wäre heute die Lira, bin ich mir sicher wir wären genauso am Abgrund weil diese PIGS – Staaten (Schweine-Staaten) nicht tugendhaft sind und würden bei Argentinien, Venezuela, Bolivien oder sogar bei Zimbabwe landen. Reformunfreudig, nicht seriös, korrupt, parasitär und einen hohen Grad an ineffizienten Etatismus in der Wirtschaft weisen diese Staaten auf. Ich würde es Sozialismus 2.0 nennen. Mit hoher Inflation und hohen unbezahlbaren Zinsen will Peter eine Wohnung kaufen?? Daß ich nicht lache!

    • Roberto

      @ Franz

      …. wenn schon wären es ca. 4.400.000.Mia Lire ( 1,00€ = 1936,27 Lit) bei ca. 2.200 Mia. €.

      Die von Ihnen angeführte Konkurswelle in der Provinz Bozen, die Anfang der 80-er Jahre stattgefunden hat, war nicht nur auf die hohen Zinsen zuzuschreiben sondern, sondern vor allem jenem Politiker, der damals an den verschiedenen Festreden verkündete: “ Die Zinsn wearn folln, investierts liabe Leit investierts“. ( die unverschuldet Verschuldeten Skandale ….)

      Blicken wir doch etwas weiter zurück in die 70-er und 60-er Jahre, da gab es nicht die hohen Zinsen, also liegt es nicht an der Währung, sondern vielmehr an verschiedenen anderen Faktoren die Einfluss auf die Währung haben.

      • George

        Franz, Sie sind nicht „bankrott“, sondern „schreibrott“. Wer versteht schon ihr Kauderwelsch und Sprachenmischmasch?

      • George

        @Franz
        Franz, ihr Kommentar ist überflüssig. Nicht einmal in der Wiederholung sind Sie imstande etwas Ordentliches hinzukriegen.
        Freut mich, wenn meine Intelligenz ihnen so sehr zu schaffen macht, dass Sie sich dazu sogar äußern müssen. So gespielt scheint sie dann doch nicht zu sein.

      • THEMA

        Sie haben keine Ahnung, und reden wirres Zeug. Kein Politiker wird den Leuten öffentlich verkünden dass die Zinsen fallen oder steigen. Das ist Gasthausgeschwätz. Die Lira war jahrelang an die Mark gekoppelt und hat den inerhalb eines Monats bis zu 50% des Werts verloren. Darauf kamen die Unternehmen in Schwierigkeiten, die Zinsen explodierten, und die Kokurse waren da.

    • checker

      Weil ich hier immer wieder Aussagen zu Schulden und zurückzahlen lese, möchte ich hier mit ein paar Missverständnissen aufräumen.

      1. Private Schulden und die Staatsschulden sind ein Unterschied. Die einen kann ich durch EInsparung leichter zurückzahlen der Staat funktioniert aber nach einem Kreislauf, wenn ich den Konsum drossele weil ich die Steuern steigere und den Leuten das Geld wegnehme, dann habe ich auch weniger Steuereinnahmen und kann damit schwerer die Schulden zurückzahlen. Weltweit alle Ökonomen und sogar der IWF sind sich mittlerweile einig, dass die Austeritätspolitik in eine Sackgasse führt. Man kann nicht in eine Krise hineinsparen.

      2. Griechenland hatte vor 5 Jahren ein leicht handelbares Schuldenproblem von ca 50 Mill. Euro, man hat dann allerdings (mit Hilfe Deutschlands) die privaten Banken die damals die Hauptgläubiger waren, teuer aus dem Feuer genommen und die Schulden auf den europäischen Steuerzahler übertragen.

      3. Europa ist nicht nur der Euro. Wir haben heute jede Menge Staaten die MItglied der Eurozone sind, aber ihre eigene Währung haben, siehe Polen, UK, usw.Dort läuft die Wirtschaft wesentlich besser als in den Ländern mit Euro.

      4. Es stimmt, dass Griechenland Strukturprobleme hat, aber das Land hat eine Währung die 60% zu stark für die eigene Wirtschaftsleistung ist. Ausser Deutschland profitiert momentan kein EU-Land mit EUro von der Währung, alle haben entweder eine zu starke oder zu schwache Währung.

      5. Es muss endlich auf das Kernproblem der Eurokrise eingangen werden, nämlich die Gemeinschaftswährung die so nicht funktionieren kann.

      6. Es stimmt, dass die SÜdländer sozusagen über ihre Verhältnisse gelebt haben, aber ebenso ist es richtig, dass Deutschland unzulässigerweise seine Wettbewerbsfähigkeit durch Lohnsenkungen erhöht hat. Beides ist in einer Währungsunion nicht erlaubt und führt zu verzerrten Preisniveaus einzelner Länder.

      Jedenfalls kann man das Griechenlandproblem NICHT auf die Aussage reduzieren: „Der Grieche ist faul und kann nicht sparen, deshalb drehen wir ihm den Saft ab“.

      • Erwin

        Wenn unterschiedliche Mehrwertsteuern, Körperschaftssteuern, unterschiedliche Förderkriterien, unterschiedliche Gesetze ecc. in den EU – Staaten gelten, dann betreiben die EU – Staaten ein ungerechtes Politik Spiel mit unkalkulierbaren bösen Folgeerscheinungen.
        Das die Finanzmärkte kaum Steuern abliefern müssen öffnet den Spekulanten Tür und Tor zur Torheit.

        • Puschtrabui

          genau das haben Experten schon vor der Einführung vorausgesagt, dass das so nicht funktionieren kann und doch haben „wir“ den Euro eingeführt, unter „wir“ meine ich die Politiker die Lobbies vertreten. Wurde eine Volksbefragung gemacht damals ob wir den Euro überhaupt wollen?

          • THEMA

            Bei uns hätten 100 % den Euro gewollt um die Liretta loszuwerden. Und so in vielen
            anderen Ländern.

            • Roberto

              @ THEMA

              100% ? 🙂

            • Wicki

              Preise sind nach der Einführung des Euro auch sehr schnell gestiegen. Manche um 100 % und mehr.

            • Puschtrabui

              Das Problem in Griechenland für viele EU Politiker und Lobbies ist, dass bei den letzten Wahlen die falsche Partei gewonnen hat und wenn die Partei von Zipras durchkommen, dann ist das für andere Länder wie Spanien, Italien, Frankreich, Portugal usw. eine Gefahr, da auch dort das passieren kann und wird! Die EU wollen über die Medien ihr Versagen bei der Einführung des Euros vertuschen und Griechenland so lange aushungern lassen bis es klein beigibt, dann kommt das nächste Land dran usw… Wissen die Herren nicht, dass Griechenland nie in den Euro hätte kommen dürfen und schon vor Jahren Bankrott erklären müssen, doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.. Wenn die Gauner damals Griechenland wirklich geholfen hätten, dann hätten sie nichts dabei verdient, so schauts aus!!!!. Wenn das Problem nicht jetzt bei der Wurzel angepackt wird, so wird es halt auch wieder nur verschoben und die gleichen Leute verdienen sich krumm auf den Rücken der Mittel- und Unterschicht. Die obengenannten Länder können nie und nimmer die Schulden zurückzahlen das ist allen bewusst, abkassieren tun wieder die gleichen Lobbies und Banken die mit der Kriese verdienen!!!

              Die meisten EU Länder können die Schulden nicht zurückzahlen, das ist nur eine Blase die da entsteht, die es ermöglicht ganze Völker zu bestehlen.

      • Yannis

        @checker,
        richtig gecheckt !! Meine Unterschrift dazu

    • THEMA

      Ich habe gerade den kompletten Artikel des Kronbichler in der Printausgabe gelesen Dort
      behauptet dieser Mann wenn wir den Griechen nicht helfen würden ihnen die Türken helfen.
      Offensichtlich hat derMann keine Ahnung von Geschichte oder sieht vor lauter ideologischer
      Verblendung nicht mehr die Gegebenheiten. Wenn es zwei Völker gibt die sich abgrundtief hassen dann sind es die Griechen und die Türken. Siehe die Kriege die geführt wurden, Zypern u.s.w.
      Kein griechischer Politiker würde eine Minute überleben wenn er von den Türken irgendetwas
      annehmen würde. Wenn man in Rom einen Sitz wärmt,sollte man über europäische Geschichte
      ein bisschen Ahnung haben.

    • Bernhardl

      Die Propaganda gegen die Griechen ist nicht zu übersehen. Verstecken sich in Wahrheit Regierungschefs und Regierungen mit ähnlichen Problemen hinter dieser griechischen Regierung?
      Vielleicht auch Renzi und sein „Schattenkabinett“?

    • helmut

      Kronbichler: „Die Deutschen haben das vor 50 Jahren bei uns getan und, als eine Art stille Hilfe, Urlaub in Südtirol gemacht. Damit haben sie ihr patriotisches Gewissen beruhigt. “

      Dümmer geht es nicht mehr!

      Erstens: De generalisierende Ausssage „die Deutschen“ … „vor 50 Jahren“.
      Was weiß denn der Kronbichler, was „die Deutschen“ allesamt vor 50 Jahren gedacht haben?
      Da hat ja er, wenn er überhaupt schon so alt sein sollte, noch in die Windeln gemacht.

      Zweitens: Urlaub – generalisierend – der Deutschen „als eine Art stille Hilfe“ ??????
      „Die Deutschen“ haben also Urlaub gemacht, um sich als Gutmenschen zu betätigen????

      Drittens: Warum mussten „die Deutschen“ ihr „patriotisches Gewissen“ beruhigen?
      Was hatten „die Deutschen“ in Bezug auf Südtirol falsch gemacht, sodass sie ihr Gewissen beruhigen mussten?

      Vielleicht kann der Kronbichler akzeptieren, dass es einfach Menschen gibt, die Land und Leute in Südtirol gut leiden können und daher gerne kommen.

      Diese Leute hatten vielleicht das Glück, nicht all zu viele übergescheite Kronbichlers kennen zu lernen.

    • Anton

      Eine gewaltige Propaganda wird gegen ein Volk gefahren. Das hat mit Demokratie und Problemlösung nichts mehr zu tun.
      Das was diese EU – Politiker machen ist eine riesige Sauerei.

    • Anton

      Viele Regierungen der EU Staaten schlagen wortgewaltig auf die griechische Regierung ein. Das ist ein Zeichen von Unsicherheit, Schuldeingeständnis, Ratlosigkeit, Diktatur oder was auch immer.

      Eine sogenannte Union von 500 Millionen verhakt, verrennt sich mit sämtlichen Medien (der sogenannten Lügenpresse) an 11 Millionen Griechen?
      Ein großes, jämmerliches Trauerspiel der EU Kommission, der EZB, des IWF und der EU – Ministerräte!

    • franz99

      Fakt ist, dass Herr Kronblicher gleich viel von Politik versteht wie ich von Quantenphysik. Nämlich gar nichts……

      Fakt ist auch, dass es für Otto Normaleser nicht mehr möglich ist zwischen medialer Warhheit und Unwahrheit zu unterscheiden.

      • Karin B.

        Warum verstehen Sie von Quantenphysik nichts? Interessant ist Physik allemal und meistens berechenbarer als Politiker.
        Sie sollten nicht von sich auf andere wie den Florian schließen.

    • Garuda

      Erschreckend,was hier manche, nur weil sie grün sind, und den verheerenden Schulterschluss der Südtiroler Grünen bei den EU-Wahlen nicht zugeben können, zum Besten geben.

      Kein einziger Grüner schreibt hier die katastrophalen Umweltschäden und Umweltsünden, die in Griechenland begangen werden, wohl auch aus dem Grund, weil sie seit Jahrzehnten bereits bankrott sind.

      Tatsache ist, dass diese griechische Regierung fatale Folgen für Griechenland, also konkret für GriechInnen hat und haben wird, denn seit Regierungsantritt Tsipras sind allein in Griechenland und an den internationalen Finanzmärkten Milliarden an Euro vernichtet worden, die sie jetzt dringend bräuchten, um den IWF-Kredit zurückzuzahlen, was sie aber nicht können, weil das Kapital einfach durch diese Steinzeitkommunisten in Athen verbraten wurden. Seit heute ist Griechenland bankrott.

      Warum wird die miese Taktik Tsipras von den Grünen Südtirols verteidigt (auch von Kronbichler, dem man ja nach der offenen Kritik an Stefanelli und Foppa einen Mailkorb verpasst hat)?

      Sind sie dafür, dass die Hochfinanz in Griechenland nicht endlich versteuert wird?
      Sind sie dafür, dass bis jetzt Veroufakis bis heute das von der Schweiz angebotene Steuergeld auf Schweizer Konten zur Versteuerung keinen einzigen Finger gerührt hat?
      Sind sie dafür, dass GriechInnen weiterhin mit 56 Jahren und die Italiener mit 67 Jahren in Pension gehen? (die griechischen Frühpensionen werden also von allen Europäern finanziert, damit diese satte 11 Jahre früher gehen können!)
      Sind sie dafür, dass die griechische Tourismusbranche enorme Steuervorteile genießt, während im restlichen Europa viel höhere Mehrwertsteuersätze gelten?
      Sind sie dafür, dass der griechische Verwaltungsapparat exorbitant aufgebläht ist, und zugleich es nicht schafft, Steuern einzuheben?
      Sind sie dafür, dass griechische Sparkonten durch die EZB gezahlt werden, denn ansonsten hätten die GriechInnen bis heute nicht zig-Milliarden von ihren Konten abheben können?

      Sind sie dafür, dass Slovenien, Tschechien, Slowakei, Polen und baltische Staaten, die weit weniger an Einkommen haben und auch weit weniger an Pension bekommen, die griechische Zeche zahlen müssen, damit der Steinzeit-Kommunist Tsipras immer blöd grinsend auftreten kann?

      Sieht so die Steuergerechtigkeit der Südtiroler Grünen aus?

      Ich lehne dies zutiefst ab, denn wenn viel ärmere Staaten als die Griechen an Lebensluxus sich leisten können, für deren Finanzkatastrophe zahlen müssen, dann hört sich wirklich alles auf.

      Herr Kronbichler! Sie können das doch nicht ernst meinen, oder wären Sie dafür, dass sie einem bankrotten Durnwalder seinen Lebensstil finanzieren müssten, der weit über Ihren Einkünften liegen würde?

      Also schämen Sie sich nicht nur heimlich, denn Sie sind mit Tsipras ein Steinzeitkommunist, denn wenn Sie allen Ernstes noch applaudieren, dass Polen, Slowenien, estnische Staaten mit weit weniger hohem Lebensstandard die GriechInnen weiter finanzieren müssen, dann ist das der Gipfel der Frechheit, denn so sieht der chauvinistische Linksextremismus aus und hat nichts mehr, aber auch rein gar nichts mehr mit Solidarität oder Subsidiarität zu tun, sondern ist Zynismus in der schlechtesten Form.

      Dann noch mit Ihrem Chauvinismus von Tsipras ablenken und auf Ungarn zu zeigen (wobei ich auch die dortigen Vorgänge ablehne!), ist wirklich unterstes Niveau.

      Noch einmal: Schämen Sie sich nicht nur heimlich.

      • Anton

        Kein einziger Grüner, Gelber, Roter, Schwarzer schreibt hier über die katastrophalen Umweltschäden die in Italien angerichtet wurden und immer noch werden.

      • Anton

        Diese Regierung hat die Lasten der vorherigen konservativen Regierungen übernehmen müssen. Die konservativen Regierungen haben die Schulden verursacht.

      • Anton

        Warum werden miese Taktiken der Finanzmärkte immer hin genommen?

      • Anton

        In diesem Falle hat Kronbichler recht erkannt, welch böses Spiel gegen Griechenland gespielt wird. Vor allem dass Bankenvertreter Politik machen ist offensichtlich.

      • Yannis

        @Garuda,
        >>>Sind sie dafür, dass die griechische Tourismusbranche enorme Steuervorteile genießt, während im restlichen Europa viel höhere Mehrwertsteuersätze gelten?<<>>Sind sie dafür, dass der griechische Verwaltungsapparat exorbitant aufgebläht ist, und zugleich es nicht schafft, Steuern einzuheben?<<<

        Ist es in old Italy etwa anders ?

        Und was die GR Politiker betrifft, bedienen diese sich genauso Hemmungslos am Volk wie die in BZ.

      • George

        Erschreckend wie sich Garuda immer wieder in die Grünen verrennt. Er scheint einen Grünen-Komplex zu haben. Micht reiht er auch immer wieder bei den Grünen ein. Grün lässt ihn einfach nicht mehr los.

      • Natürlich

        Der Benutzer namens Garuda kann sicherlich irgendwelche Belege vorbringen, dass Kronbichler ein Maulkorb verpasst wurde.

        Schon wieder die Lüge mit der Rente mit 56 in Griechenland. Siehe http://www.bildblog.de/65694/dirk-hoerens-verrenkte-rentenrechnung/
        Offensichtlich schreibe ich hier für die Fische. Alleine schon weil der Benutzer namens Garuda die Lügen der Bild-Zeitung mit ihrer Hetzkampagne gegen Griechenland wiederholt, macht das den Benutzer namens Garuda völlig unglaubwürdig in dieser Angelegenheit.

        Kein Wort vom Benutzer namens Garuda über die früheren korrupten griechischen Regierungen, die jahrzehntelang Schulden angehäuft haben. Sehr gut gemacht! Schuld ist für den Benutzer namens Garuda aber derjenige, der gerade mal ein halbes Jahr an der Macht ist. Dieser ist eben von der falschen Partei. Wäre es umgekehrt, sprich Tsipras bzw. Syriza hätte jahrzehntelang in Griechenland regiert und erst seit kurzem würden die Sozialdemokraten oder die Konservativen regieren, auch dann wäre für den Benutzer namens Garuda Tsipras Schuld.

        Am Rettungsschirm für Griechenland sind nur Euro-Staaten beteiligt. Seit wann sind für den Benutzer namens Garuda Tschechien und Polen Mitglieder der Eurozone?

        Der Benutzer namens Garuda kann sicherlich erklären, inwiefern Kronbichler und Tsipras den „chauvinistischen Linksextremismus“ vertreten und damit für die Abschaffung der freiheitlichen Demokratie sind, denn das ist ja ein grundlegendes Merkmal für Linksextremisten.

        • Garuda

          @Natürlich

          Die Benutzerin namens Natürlich setzt ihren Propagandazug fort, in dem alle zu Lügner werden, die nicht ihrer Meinung sind. Aber das kennen wir ja aus der Geschichte, wer alle zu Lügnern gestempelt hat und sogar die Presse zur Lügenpresse macht. Aber bitte , ob ich mein Wissen aus der Bild beziehe oder nicht, geht diese User nichts an, denn immerhin stempelt sie diese nun zur Lügenpresse.

          Ganz egal ob Polen oder Tschechien in der Währungsunion sind, lenkt sie hier wieder davon ab, um das wahre Gesicht der Südtiroler Grünen und ihrem Spezi Tsipras abzulenken.

          Kein Wort davon, dass 18 Euroländer die Schulden Griechenlands zahlen sollen, obwohl viele dieser Staaten ein sehr viel niedereren Lebensstandard haben als die Griechen.
          Um von Syriza abzulenken, werden die korrupten Altparteien als schwarze Peter hingestellt, wobei Tsipras gerade mit dem Slogan angetreten ist, mit der Korruption aufzuräumen. Was ist bisher dagegen geschehen? Nichts, denn auch Syriza bedient ihr Klientel, siehe Staatsfunk, keine wirkliche Besteuerung der Reichen oder legales Eintreiben der Steuerschulden, von der Eintreiben der in Schweizer Konten liegenden griechischen Steuermilliarden ganz zu schweigen.

          Also wer hier den zynischen Chauvinismus des Tsipras und seines Beifalkklatschers Florian nicht erkennt oder durch Ablenkungsmanöver täuschen lässt, nur weil sich die Südtiroler grünen Kommunisten bei der Wahlallianz ordentlich getäuscht haben, ist selber Schuld.

          Da könne UserInnen wie George und Natürlich schreien und ablenken wie viel sie wollen.

          • Natürlich

            Die Tatsache, dass mich der Benutzer namens Garuda als Benutzerin bezeichnet, beweist, dass der Benutzer namens Garuda gar nichts über mich weiß. Aber wenn sich der Benutzer namens Garuda weiterhin blamieren will, braucht er nur so weitermachen!

            Nein: Bei mir werden Menschen dann zum Lügner, wenn sie Unwahrheiten verbreiten und nicht wenn sie nicht meiner Meinung sind. So sieht es aus! Und die Geschichte mit der Rente mit 56 ist nun mal eine Lüge.

            Es ist ja ganz offensichtlich, dass der Benutzer namens Garuda diese Informationen aus der Bild bezogen hat, denn diese hat diese Geschichte mit der Rente mit 56 groß herausgebracht. Damit ist auch klar, dass es dem Benutzer namens Garuda einfach nur darum geht, Griechenland bzw. Tsipras zu diffamieren, wie er es bereits mit den Grünen regelmäßig macht.

            Wenn man Tsipras etwas vorwerfen kann, dann dass er viele seine Ankündigungen (noch) nicht umgesetzt hat. Das war es aber auch dann schon. Was erwartet denn der Benutzer namens Garuda? Dass man die Steuerverwaltung, die jahrzehntelang nicht funktioniert hat, innerhalb von wenigen Monaten vollkommen umgekrempelt wird? Dafür braucht es eben etwas Zeit. Dazu kommt noch, dass viele griechische Beamte den Parteien der Vorgänger-Regierungen angehören. Diese Beamten haben überhaupt kein Interesse daran, der jetzigen Regierung zum Erfolg zu verhelfen.

            Der Benutzer namens Garuda kann sicherlich zeigen, inwiefern die Südtiroler Grünen Kommunisten sind. Ob es dieses Jahr noch etwas damit wird? Man weiß es nicht…

            • Garuda

              @natürlich

              Ob es sich um eine Benutzerin bei Natürlich handelt, wird sich schon noch zeigen.

              Gestern hat der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi im Interview des heute Journals auf ZDF ungefähr gesagt, dass man Italien nicht das Rentenalter auf 67 erhöht hat um dann den Griechen die Rente mit 56 zahle. Also hat auch er die Info aus der Bild und ist ein Propagandist und Marktschreier nach Ansicht der Benutzerin namens Natürlich.

              Ob die Beamten in Griechenland Parteiklientel sind muss sich erst zeigen, aber wie konnte denn dieser nach den Südtiroler Grünen supertolle Tsipras dann so dumm sein entlassene Staatsbeamte wieder einzustellen, wenn sie Klientel der Altparteien waren und sicher wieder die Steuereintreibung nicht voranbringen wie die verbliebenen Beamten?

              Ist es rechtens wenn jeder 5. GRIECHE Staatsbeamte ist, ein Apparat der nicht funktioniert, zu lichten, aber gleich sich eine neue Klientel zu schaffen, indem man diese ineffiziente Beamten wieder einstellt und das Staatsfernsehen wieder eröffnet wird als öffentliche Rundfunlanstalt, die jetzt zum Parteisender geworden ist, um nicht zu sagen ein auf staatlichen Mitteln finanzierten Parteisender der Syrien?

              Wie haben die Grünen in Italien gegen den Medienzarn gewettert, was auch richtig War. Aber nun bei Tsipras alles ok.

              Er hat in diesen 5 Monaten nur Klientelpolitik betrieben und sein Land in die effektive Zahlungsunfähigkeit geführt, was bis jetzt noch nie da war.

              Und das nennen die Südtiroler Grünen a la Florian toll?

              So kann man auch lügen. Aber das ist ja deren Problem. Die Rechnung werden sie sicher bei den nächsten Wahlen erfahren, denn so dumm und kurzzeitgedächtig wie die Grünen sind selbst die Südtiroler Wählerinnen nicht.

            • Natürlich

              Sobald klar wird, dass ich keine Frau bin, wird sich der Benutzer namens Garuda wieder mal blamiert haben. Aber nur zu!

              Genau, jeder der diese Information verbreitet, diffamiert Griechenland. Bei Renzi, der jeden Tag gebrieft wird, erwarte ich mir, dass er diese Sachverhalte korrekt wiedergibt. Beim Benutzer namens Garuda nicht von Anfang an, aber nachdem ich auf eine entsprechende Richtigstellung von bildblog.de hingewiesen habe schon. Dass der Benutzer namens Garuda diese Information trotz meines deutlichen Hinweises wiederholt, spricht auch Bände.

              Glaubt der Benutzer namens Garuda wirklich, dass die Vorgängerregierung parteinahe Staatsangestellte entlassen hat? Da werden wohl eher parteiunabhängige und unangenehme Staatsangestellte darunter gewesen sein. Darunter waren u. a. auch Putzfrauen aus dem Finanzministerium, die dann aber von einer privaten Firma, die weitaus teurer war, ersetzt wurden. Aber Hauptsache man hat Personal abgebaut.

              Parteisender? Dafür gibt es sicherlich Belege, nicht wahr? Fest steht auf jeden Fall, dass der alte Sender 300 Millionen Euro pro Jahr gekostet hat, der neue nur mehr 60 Millionen Euro pro Jahr.

              Tsipras, der Medienzar? Na da kann der Benutzer namens Garuda sicherlich die Medien nennen, die Tsipras bzw. Syriza kontrolliert.

              Ob sie eine Rechnung bei den nächsten Wahlen erfahren werden, werden die griechischen Wähler entscheiden und sicher nicht der Benutzer namens Garuda.

        • Yannis

          ja, ja der Bildleser Garuda ist schon ein schlaues Kerlchen !

    • Bikerboy

      Dieser Ignorant von Kronbichler!!!

    • Garuda

      @Natürlich

      Und wer ernsthaft meint, dass die Griechen allein über ihre Finanzlage abstimmen können, um dann auszumachen was die Geldgeber und damit die europäischen SteuerzahlerInnen für sie zu leisten haben, und die anderen 18 Demokratien nichts abzustimmen hätten, will hier anderen weiß machen, wer die wahren Demokraten sind und wer ein Demokratiedeffizit habe.

      Also 1. Sind genau das Linksextremisten, denn diese wollen offensichtlich das Bestimmu gsrecht der 18 anderen Staaten beschneiden oder tilgen. Und 2. zahlen auch Polen und Tschechien am griechischen Fiasko mit, denn die UserInnen namens Natürlich sollte mal zeigen dass diese zwei Länder nicht Mitglied im IWF sind, sodass mit der gestern nichterfolgten Rückzahlung der Griechen nicht auch Geld aus diesen bei en Staaten die Griechen verbrannt haben.

      Aber die linksradikale UserInnen Natürlich weiß immer alles besser. Und meint sie sei so gescheit, dass sie TSIPRAS verteidigen müsse auf Kosten der Ärmeren.

      • Yannis

        Lieber Garuda,
        da hast dich wohl zu sehr auf ein Thema verbissen,
        Fakt ist, wie sich auch TSIPRAS verhält, den Griechischen Staatbankrott hat er nicht zu verantworten sondern alle Vorgänger-Regierungen mitsamt ihren Freunden in Brüssel, des IWF usw.
        Dazu noch mal den Beitrag von;
        Puschtrabui

        30. Juni 2015 um 17:42

        Das Problem in Griechenland für viele EU Politiker und Lobbies ist, dass bei den letzten Wahlen die falsche Partei gewonnen hat und wenn die Partei von Zipras durchkommen, dann ist das für andere Länder wie Spanien, Italien, Frankreich, Portugal usw. eine Gefahr, da auch dort das passieren kann und wird! Die EU wollen über die Medien ihr Versagen bei der Einführung des Euros vertuschen und Griechenland so lange aushungern lassen bis es klein beigibt, dann kommt das nächste Land dran usw… Wissen die Herren nicht, dass Griechenland nie in den Euro hätte kommen dürfen und schon vor Jahren Bankrott erklären müssen, doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.. Wenn die Gauner damals Griechenland wirklich geholfen hätten, dann hätten sie nichts dabei verdient, so schauts aus!!!!. Wenn das Problem nicht jetzt bei der Wurzel angepackt wird, so wird es halt auch wieder nur verschoben und die gleichen Leute verdienen sich krumm auf den Rücken der Mittel- und Unterschicht. Die obengenannten Länder können nie und nimmer die Schulden zurückzahlen das ist allen bewusst, abkassieren tun wieder die gleichen Lobbies und Banken die mit der Kriese verdienen!!!

        Die meisten EU Länder können die Schulden nicht zurückzahlen, das ist nur eine Blase die da entsteht, die es ermöglicht ganze Völker zu bestehlen.

        • Garuda

          @Yannis

          Nein, da irrst du dich, wenn du meinst, ich habe mich in ein Thema verbissen.

          Ich stelle nur fest, dass letztes Jaht die Südtiroler Grünen Tsipras hoffierten und heute, wo alle Schwächen offenbar werden, und er seit seinem Regierungsantritt nichts, aber auch gar nichts gemacht hat, was die griechischen Zustände ändern oder verbessern würden.

          Vieles versprochen, alles gebrochen. Nun kann man allen Vorgängerregierungen die Schuld geben, er selbst hat aber kein Jota geändert am Korruptionssumpf in Griechenland. Steuergerechtigkeit wurde gar nicht erst hergestellt, den Reichen die Steuerzahlung bis heute nicht in Zahlungsaufforderung gestellt. Das Angebot der Schweiz, griechische Steuersünder mit Schweizer Konten zu besteuern, wurde nicht angenommen oder bis heute nicht angegangen. Der aufgeblähte griechische Verwaltungsappart wieder sofort aufgebläht aber gleichzeitig gar nicht mit Steuereinebungen und -eintreibungen begonnen.

          Rentner müssen heute an den Banken Schlange stehen, weil Tsipras mit seinem Finanzminister Spieltheoretiker ist und obendrein ein Steinzeitkommunist.

          Wie kann man ernsthaft meinen, dass ein kleines Land wie Griechenland, sich seinen Lebensstandard von 18 Eurostaaten weiter finanzieren lässt und gleichzeitig nicht bereit ist, einen modernen Verwaltungsstaat aufzubauen?
          Wi ekann man meinen, dass die Griechen jetzt über die Annahme der Bedingungen abstimmen sollten und die Angehörigen der restlichen 18 Euroländer einfach auf die Forderung eingehen müssen, ohne selbst gefragt zu werden, ob sie das wollen.

          Das sind extreme rechtsstaatliche Defizite, die bei dieser Regierung bei weitem nicht der Vorgängerregierungen angelastet werden, da sie nun mal angetreten sind, es besser zu machen oder mit alten Systemen aufzuräumen.

          Wenn so das andere Europa aussieht, dann haben wir morgen bis Skandinavien griechische Verhältnisse und sind übermorgen pleite.

          Deshalb ist es nun von den Südtiroler Grünen purer Zynismus und Chauvinismus, wenn man noch Tsipras groß unterstützt, als jemals einen Fehler zuzugeben.

          Und genau das stäört mich an den Südtiroler Grünen. Und dann fahren sie wie bei den letzten Landtagswahlen durchs Land mit dem Slogan: Saubere Politik in einem sauberen Land.

      • Natürlich

        Schon wieder verkennt der Benutzer namens Garuda die Situation: Die griechische Bevölkerung stimmt darüber ab, ob der Vorschlag vom 25. Juni von EZB, IWF und EU-Kommission angenommen werden soll. Ob dann die Geldgeber auf die Forderungen von Griechenland eingehen werden, bestimmen wiederum die Geldgeber und nicht Griechenland. Also nix da mit „wahre Demokraten“, „Demokratiedefizit“ und „Linksextremisten“.

        Dass ich den Anteil von Polen und Tschechien am IWF-Kredit übersehen habe, gebe ich zu. Aber um welche Summen geht es da? Griechenland schuldet dem IWF noch 19 Mrd. Euro. Der IWF-Anteil von Polen beträgt 0,71% und jener von Tschechien 0,42%. Im schlimmsten Fall, d. h. wenn Griechenland den restlichen IWF-Kredit überhaupt nicht zurückbezahlt, verliert Polen 134,9 Mio. Euro und Tschechien 79,8 Mio. Euro.

        Der Benutzer namens Garuda kann mir sicherlich erklären, inwiefern ich linksradikal bin.

        Es gab ja dieses Dokument, wo der letzte griechische Einigungsvorschlag von EZB, IWF und EU-Kommission mit roten Streichungen und Ergänzungen markiert wurde.

        Die Forderungen von EZB, IWF und EU-Kommission lauteten u. a.:
        – reduzierter Mehrwertsteuersatz nicht für Basislebensmittel, sondern nur für unverarbeitete Lebensmittel. Kaviar ja, Brot nein.
        – niedrigster Mehrwertsteuersatz nicht für alle medizinischen Güter, sondern nur eng für Medikamente. Wer Verbandsmaterial braucht, hat eben Pech gehabt. Es gibt ja Lumpen.
        – Halbierung des Zuschusses für Heizölkosten
        – bei der Sozialhilfe 0,5% des BIP einsparen
        – keine Steuererleichterungen für arme Inselbewohner
        – keine Sondersteuer für Video- und Computerspielumsätze

        Wer arbeitet hier also nun auf Kosten der Ärmeren?

        • Garuda

          @Natürlich

          Wenn sie schon soviel Wert darauf legt, immer alles bewiesen zu bekommen, dann wird sie sicher auch beweisen können, dass die entlassenen Beamten natürlich keine Parteiklientel war, oder woher nimmt sie das Wissen.

          Schau schau, sie gibt mal zu, dass sie den IWF Anteil von Polen und Tschechien übersehen hat, spielt das aber gleichzeitig wieder herunter, in dem sie auf die paar 100 Millionen Euro verweist, aber das ist ja für solche Länder ja nur einen Pappenstiel.

          Gleichzeitig erkennt die Benutzerin namens Natürlich nicht, dass mit der vehementen Verteidigung diese unnützen Syriza-Haltung und mit dem Verbrennen von Milliarden Euro in Griechenland die rechten Parteien in den anderen 18 Euroländern Wasser auf deren Mühlen ist, und sie damit noch mehr Anklang finden mit ihren nationalistischen Antieuropakurs bekommen.

          Und genau das finde ich unverantwortlich, denn die extreme Linke verkennt zu höchst, dass genau sie die Vorarbeit leistet, dass dass rechte und rechtsextreme Parteien in Europa erstarken.

          Aber das gab es schon einmal in Europa, nur schade, dass immer alles so schnell vergessen wird, denn die Folgen dürften uns allen bekannt sein.

          • Natürlich

            Gerne: http://www.flassbeck-economics.de/wiedereinstellung-griechischer-beamter-dummes-zeug-oder-kluger-schachzug/
            Übrigens habe ich von einer Vermutung („wird wohl eher“) und nicht von Wissen bzw. Fakten gesprochen.

            Der Haushalt Polens 2014 umfasste Ausgaben in Höhe von 324,2 Milliarden Zloty, das sind 77,3 Milliarden Euro. Also würden die angesprochenen 134,9 Millionen Euro 0,04% der polnischen Ausgaben ausmachen. Wow!

            Genau! Immer weiter mit der Austeritätspolitik. Griechenland geht es ja immer noch zu gut: Arbeitslosigkeit: 25,8%, armutsgefährdete Bevölkerung: 35,7%, Staatsverschuldung: 174,2%. Da geht sicher noch mehr.

            Ob es nicht vielleicht so ist, dass gerade wegen der desaströsen neoliberalen Austeritätspolitik, durch die sich die Lage am Arbeitsmarkt in vielen Ländern verschlechtert hat, die rechten Parteien Oberwasser erhalten? Selbst der IWF (der nicht für seine kommunistische Politik bekannt ist) hat zuletzt eingestanden, dass es ein folgenschwerer Fehler war, dass in der gesamten Eurozone seit 2010 eine Politik der Staatausgabenkürzungen und Steuererhöhungen vorangetrieben wurde.

            Die Vorarbeit für die Erstarkung von rechtsextremen Parteien hat eindeut die neoliberale Austeritätspolitik geleistet. Aber schön, dass man mit Syriza nun einen bequemen Sündenbock gefunden hat.

            • Garuda

              @Natürlich

              Wo nicht mal die Experten genau wissen, was das richtige Rezept wäre und der IWF selbst nach 5 Jahren klüger zu sein scheint, will natürlich die Userin namens Natürlich schon immer gewusst haben, was das richtige Rezept gewesen wäre. Das ist wieder mal typisch, aber damals die Milliarden fordern für Griechenland, weil das ja im Rahmen der europäischen Solidarität liegen würde.

              Dass die Sparpolitik richtig war für Irland, Zypern, Portugal verschweigt sie natürlich.

              Es bleibt immer noch unbeantwortet, warum die Polen und andere auch nur 0.004% ihres Staatshaushaltes zur Finanzierung der griechischen FrührentnerInnen zahlen sollten, wo Griechenland bis heute einen weit höheren Lebensstandard hat als viele dieser europäischen Länder. Dass sie heute 25% Arbeitslosigkeit haben und 37% an der Armut leiden ist lediglich der älteren Generation zu verdanken, die stets jene Partei wählte die am meisten versprochen hat. Kein Grieche dachte daran, somit das Gemeinwesen zu schädigen und dass die folgende Generation die Rechnung irgendwann zahlen muss. Warum sehen soviel Südeuropäer den Staat als Melkkuh und nicht als wertvolle Institution, die für sozialen Ausgleich sorgen sollte?

              Genau den selben Käse gab es 25 Jahre Land in Italien mit Berlusconi, der das blaue vom Himmel versprochen hat, heute zahlt die junge Generation die Rechnung für das Wahlverhalten ihrer Eltern in den letzten 25 Jahren, und die logische Folge ist der Run auf rechtsextreme Parteien oder Linksextremisten Parteien.

              Aber die Userin namens Natürlich würde das ja nie zugeben.

            • Natürlich

              Dass ich schon immer gewusst habe, was das richtige Rezept sein würde, habe ich nie behauptet. Aber so langsam sollte jedem klar werden, dass die Austeritätspolitik grandios gescheitert ist.

              Erstens waren die Sparmaßnahmen in Griechenland wesentlich umfangreicher als in den anderen Ländern. Von 2007 bis 2014 sind in Griechenland die realen Ausgaben (ausgenommen Zinszahlungen) um mehr als 20% zurückgegangen, in Portugal und Irland um nicht mehr als 2%.

              Zweitens: Traut sich der Benutzer namens Garuda, den Menschen in Zypern, Irland und Portugal, die arbeitslos geworden sind, ins Gesicht zu sagen, dass die Sparpolitik richtig war?

              Arbeitslosenquote 2007 in Portugal: 9%, heute: 13%
              Arbeitslosenquote 2007 in Zypern: 4%, heute: 16%
              Arbeitslosenquote 2007 in Irland: 4,5%, heute: 10%

              Das selbe gilt für das BIP: alle diese Länder haben heute ein niedrigeres BIP als im Jahre 2007.

              Nur weil jetzt die Arbeitslosigkeit wieder langsam sinkt bzw. das BIP wieder langsam steigt, heißt das noch lange nicht, dass die Sparpolitik richtig war.

              Das wäre dasselbe, als wenn jemand sagen würde, dass er seinen Kopf gegen die Wand schlägt, weil es ihm wieder besser geht, wenn er damit aufhört.

              Was sagte der ehemalige US-Finanzminister Timothy Geithner zur Haltung der europäischen Finanzminister gegenüber Griechenland beim G7-Treffen im Februar 2010: „the Europeans came into that meeting basically saying: “We’re going to teach the Greeks a lesson. They are really terrible. They lied to us. They suck and they were profligate and took advantage of the whole basic thing and we’re going to crush them,” was their basic attitude, all of them…“

              So wie der Benutzer namens Garuda das erklärt, funktioniert eine Solidaritätsgemeinschaft, wie die EU eine sein will, nicht. In einer Solidaritätsgemeinschaft hilft jeder jedem, auch Ärmere dem Reicheren, wenn der Reichere abzustürzen droht. Schlussendlich wird auch Polen bzw. Tschechien davon profitieren, wenn Griechenlands Wirtschaft wieder auf die Beine kommt, indem Griechenland dann stärker polnische und tschechische Erzeugnisse nachfragen wird. Nach diesem Prinzip funktioniert auch die Arbeitslosenversicherung, wo der nicht arbeitslose einfache Arbeiter das Arbeitslosengeld des arbeitslosen reichen Managers bezahlt.

              Ich habe geglaubt, dass die extreme Linke die Vorarbeit für das Erstarken von rechtsextremen und rechten Parteien in Europa leisten würde. Jetzt ist plötzlich das Wahlverhalten der älteren Generation daran Schuld. Also was nun? Ist nun die extreme Linke (so wie der Benutzer namens Garuda sie nennt) bzw. Syriza für das Wahlverhalten der älteren Generation verantwortlich?

    • goggi

      Es ist ein Leichtes auf den Griechenland herum zu hacken.
      Eines ist sicher,die EU hat fünf jahre lang versagt,sonst wären die Griechen heute
      nicht auf diesen Punkt.
      Und überhaupt,kann mir jemand erklären wie alle anderen europäischen Lander ihre Schulden zurückzahlen sollen.http://www.haushaltssteuerung.de/staatsverschuldung-europa-ranking.html
      Griechenland ist kein finanzielles Problem sondern ein politisches.
      Wäre eine konservative Regierung gewählt worden,würde das Geld weiter fliessen,wie in den letzten fünf Jahren.

    • iPinktl

      Wie würde es in Europa heute wohl ohne Euro aussehen?

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