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    Neue Unterkunft

    Neue Unterkunft

    In diesen Tagen werden in den ehemaligen „Case del lavoratore“ auf dem Meraner Bahnhofsgelände die ersten Flüchtlinge untergebracht. Sie kommen alle aus dem Erstaufnahmenlager der Landeshauptstadt und sind zwischen 20 und 30 Jahren alt.

    Die Flüchtlinge, die in Meran aufgenommen werden, stammen aus Syrien, Eritrea, Nigeria und Somalia. Sie kommen alle aus dem Bozner Erstaufnahmelager, wo sie versorgt und ärztlich untersucht worden sind. Die meisten von ihnen sind Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Untergebracht werden sie in den ehemaligen „Arbeiterhäusern“ auf dem Bahnhofsgelände.

    Die Holzhäuser an der 4.-November-Straße zählen zu den zusätzlichen Aufnahmeeinrichtungen, welche die Landesregierung am 9. Juni festgelegt hat und können bis zu 60 Menschen beherbergen.
    Geführt wird die Einrichtung von der Vereinigung Volontarius aus Bozen. Die Kosten für die Anpassung der Räumlichkeiten sowie für die Verpflegung der Gäste übernimmt die Landesverwaltung mit staatlichen Beiträgen. In Zusammenarbeit mit dem Land und den städtischen Vereinen wird die Stadtgemeinde Meran für passende Freizeitangebote und Integrationsmöglichkeiten sorgen.

    „Meran ist eine reiche Gemeinde. Wir wollen diesen Menschen in Not Hilfe leisten“, so Bürgermeister Paul Rösch bei der Pressekonferenz am Montag.

    „Die Behauptung, Südtirol sei – im Vergleich mit den umliegenden Regionen – durch die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge überlastet, entspricht nicht den Tatsachen“, hob Landesrätin Martha Stocker hervor. „Landesweit wurden insgesamt 570 Menschen aufgenommen. Das Bundesland Tirol hat mittlerweile 3.000 Flüchtlinge untergebracht“, so Stocker.

    Im Bild (von links): Luca Critelli, Leiter der Landessozialabteilung, Landesrätin Martha Stocker, Bürgermeister Paul Rösch, Vizebürgermeister Andrea Rossi, und Sozialamt-Direktorin Sabine Raffeiner bei der Pressekonferenz.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (79)

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    • Klaus

      Wäre Frau Stocker alleine nicht genug gewesen. Warum müssen gleich 5 gut bezahlte Leute, wie auf dem Foto ersichtlich aufmarschieren. Wann beginnt das Land endlich zu sparen? Denn den Flüchtlingen wird dieser Aufmarsch sicherlich egal sein.

    • Franz

      Die Kosten für die Anpassung der Räumlichkeiten sowie für die Verpflegung der „Gäste“ übernimmt die Landesverwaltung mit staatlichen Beiträgen.( wohl mit den 30-35 € / Tag und Kopf, die der Staat für jeden „Flüchtling“ einschließlich Clandestini mit unseren Steuergeld bezahlt ) In Zusammenarbeit mit dem Land und den städtischen Vereinen wird die Stadtgemeinde Meran für passende Freizeitangebote und Integrationsmöglichkeiten sorgen.

      Den Gästen muss natürlich alles geboten werden, sonst beklagen sie sich wie im – Hotel Alpi – Bozen
      http://www.secoloditalia.it/2015/05/hotel-stellato-non-basta-limmigrato-si-lamenta-litalia-

      Bald wird man den Gästen wohl auch noch eine Mosche bauen. Meran ist ist ja eine reiche Stadt.
      Und trotzdem gibt es laut einen Bericht der Caritas in der heutigen Dolomitenausgabe, immer mehr Südtiroler Bürger die mit ihren Einkommen nicht mehr bis ans Monatsende kommen.
      Herrn Rösch und Frau Stocker scheint das aber wenig zu interssieren.

      Hoffentlich respektiert Bürgermeister Rösch und Frau Stocker, zumindest die auch von der Regierung Renzi mit der EU ausgehandelten Abkommen, demnach Immigranten auf Asylrecht überprüft werden sollen und jene die kein Recht auf Asyl haben ( Clandestini ) in ihr Heimatland abgeschoben werden.

      • Natürlich

        Schon komisch, dass sich der Lügen-Franz darüber aufregt, wenn Gelder für Flüchtlinge ausgegeben werden, während er bei groß abkassierenden Politikern und Mafiosi seine Pappn nicht aufkriegt.

        Zum Artikel vom Secolo d’Italia: Flüchtlinge haben das Anrecht auf 2,50 Euro Taschengeld pro Tag. Ob das der Lügen-Franz schon wieder vergessen hat?

        Wenn irgendwo Moscheen gebaut werden, dann ist das immer ohne öffentliche Gelder geschehen. Also braucht sich der Lügen-Franz keine Sorgen darüber machen.

        Menschen, die nicht so viel haben, gegeneinander ausspielen, das kann er der Lügen-Franz.

        Ein Parlamentarier, ein Mafioso, der Lügen-Franz, ein Mindestrentner und ein Flüchtling sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch liegen 25 Kekse. Der Parlamentarier nimmt sich 12 Kekse und der Mafioso nimmt sich 12 Kekse. Der Lügen-Franz sagt dann zum Mindestrentner: “Pass auf, der Flüchtling will deinen Keks!”

        Auf die Idee, Mindestrentner und Flüchtlinge zu unterstützen, kommt der Lügen-Franz selbstverständlich nicht.

        • Natürlich

          „Wo habe ich geschrieben, dass den Flüchtlingen die 2,50 € nicht zustehen“

          Ich habe mich ganz eindeutig auf den Artikel vom Secolo d’Italia bezogen, wo in einem Video gezeigt wird, dass sich die Flüchtlinge beschweren, dass sie ihr Taschengeld nicht bekommen. Der Lügen-Franz hat darauf geschrieben, dass den Flüchtlingen „alles“ geboten werden muss. Das Taschengeld ovn 2,50€ pro Tag ist nicht alles, sondern das was ihnen zusteht.

          Ich wiederhole nochmal: Menschen, die nicht so viel haben, gegeneinander ausspielen, das kann er der Lügen-Franz.

          • Elias

            Die 2,50€ machen den Braten auch nicht mehr Fett, das sollte wirklich nicht das Problem sein.
            Aber warum der Fußweg zur Kaserne so schlimm ist, verstehe ich wirklich nicht. Sie scheinen aber auch nicht wirklich eine rationale Begründung dafür zu haben, sonst – wie man unschwer sehen kann – hätten Sie diese wahrscheinlich schon gepostet.

          • Natürlich

            Davon ausgehend, dass es drei Mahlzeiten pro Tag gibt, müssen sie also jeden Tag 6 mal 1,5 Kilometer = 9 Kilometer gehen. Für junge Menschen kein Problem, aber für Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen und für Kinder nicht unproblematisch.

          • Natürlich

            Aha. Der Lügen-Franz kann also mit Sicherheit sagen, dass der Mann im Video nicht körperlich beeinträchtigt ist. Vielleicht ist es ja auch ein anderer Flüchtling.

            Ist das Schwimmbad und der Basketballplatz einfach nur da oder dürfen es die Flüchtlinge auch tatsächlich nutzen?
            Was würde denn der Lügen-Franz machen, wenn er seine Heimat verlassen hätte müssen und Eltern/Verwandte/Frau/Kinder zurücklassen musste? Würde er etwa versuchen, mit ihnen in Kontakt zu bleiben oder würde er da ganz einfach alle Kontakte abbrechen? Versteht der Lügen-Franz jetzt etwa das mit Internet und Telefon?

      • Elias

        Was ich nicht verstehe: Ist es wirklich zu viel verlangt, die 15 Minuten zu Fuß zur Ex-Kaserne zu gehen? Sind sie so beschäftigt, dass sich das zeitlich nicht ausgeht?

    • Gebi Mai

      Die großen Probleme mit den Ausländern gibt es seit ca. 1991 als viele Menschen aus dem den ehemaligen Jugoslawien und den Ostblockstaaten nach Südtirol kamen.
      Südtirol ist inzwischen voll mit Ausländern übersät und das wollen viele Menschen in Südtirol nicht weiter verschärfen.
      Wenn Politiker wie Frau Stocker mit Zahlen herum werfen, dann dient das meistens einem Ablenkungsmanöver und dem Schönreden von Problemen.

      • Natürlich

        Südtirol ist inzwischen voll mit Ausländerfeinden übersät und das wollen viele Menschen in Südtirol nicht weiter verschärfen.

        • nix phil

          Warum ist das Image vieler Ausländer derart schlecht? Haben viele Südtiroler schlechte Erfahrungen machen müssen?

          • Natürlich

            Warum ist das Image vieler Ausländerfeinde derart schlecht? Haben viele Ausländer schlechte Erfahrungen machen müssen?

            • nix phil

              Warum werden Freunde von Ausländern sehr bald zu dessen Gegnern?

            • Natürlich

              Warum werden Freunde von Ausländerfeinden sehr bald zu dessen Gegnern?

            • Natürlich

              Will der Lügen-Franz etwa behaupten, dass alle Ausländer sich nicht anpassen, kriminell werden, Drogenhandel betreiben, vergewaltigen und Leute verprügeln?

        • Natürlich

          Von Immigranten übersät? Der Ausländeranteil in Südtirol beträgt 8,9%, wobei ein Drittel der Ausländer aus der EU kommen, u. a. aus Deutschland und Österreich.

          Falsch. Für mich kommen gleichzeitig Flüchtlinge und einheimische Rentner und erst danach groß abkassierende Politiker und Mafiosi. Für den Lügen-Franz kommen dagegen groß abkassierende Politiker und Mafiosi vor Flüchtlingen. So sieht es aus!

          • Natürlich

            Der Lügen-Franz kann mir sicherlich zeigen, wo ich Kriminelle unterstützt habe und wo ich mich dagegen ausspreche, Mindestrentner zu unterstützen.

            Der einzige, der hier ein Brett vor seinem Hirnkastel hat, ist der Lügen-Franz mit seinen regelmäßigen Lügen.

            Ich will gar keine Gotteshäuser errichten, da ich von Religionen generell nicht viel halte. Aber wenn Moslems den Bau einer Moschee selbst finanzieren, dann sollen sie das Recht dazu haben, eine Moschee zu bauen, gleich wie Christen ein Recht haben, Kirchen zu bauen.

    • positivdenken

      habe beim Land nachgefragt, wie man aus den ganzen Schulden -Berg rauskommt..z.b. Steuern nicht mehr tragbar, man arbeitet den ganzen Tag um zu überleben ..wir müssen zahlen zahlen zahlen, die Antwort was ich per Mail bekommen habe veröffentliche ich gar nicht…sonst platzt mir der Kragen, wenn ich das von den Flüchtlingen höre, egal das Südtiroler VOLK lässt sich einfach gerne verar…..und wenn das wieder von Steuergelder bezahlt wird dann blicke ich nicht mehr durch…mit den Gehälter von den Politiker könnte man doch einige Villas bauen wo man die Leute unterbringen könnte..

    • Murks

      Die EU hat sich im Jahre 2.000 mit Sanktionen gegen Österreich maßlos blamiert. Jetzt mit Griechenland idem.
      Warum wurden EU – Länder vor der Euroeinführung nicht genauer kontrolliert?

      Wenn die Abkommen über die Einwanderung, die Abschiebung, ecc. von EU – Staaten wie Italien nicht eingehalten werden, warum werden überhaupt Abkommen in der EU beschlossen?
      Warum wollen Staaten wie Großbritanien über einen Austritt aus der EU abstimmen? Die EU gilt bei Bevölkerungsmehrheiten heute als gescheitert, als amerkanisierte von immer mehr Chinesen bewohnte Kolonie.

      Führende Politiker in der EU kommen anscheinend wie 1989/90 im Osten zu spät auf die Idee, dass sie hauptsächlich für Finanz-, Bankenwesen, internationalen Konzernen, … und gegen und zu Lasten der Bevölkerungen Gesetze, Vorschriften, … erlassen haben.

    • ......

      Critelli hat die eigentliche Schuld am Armutszeugniss. Wenn er nur das Wort „Einheimische“ hört bekommt er die Krise. Er hasst Südtiroler, deutsche wie Italiener. Warum hat er wohl diese Rolle bekommen? Ja eben, deshalb.

    • Bernhardl

      Es reicht, Frau SVP – Stocker!

    • Franz

      „Meran ist eine reiche Gemeinde. “ Wir wollen diesen Menschen in Not Hilfe leisten”, so Bürgermeister Paul Rösch bei der Pressekonferenz am Montag.
      Immer mehr Arme .
      http://altoadige.gelocal.it/bolzano/cronaca/2015/06/29/news/altoatesini-sempre-piu-poveri-aiuti-a-4-500-persone-1.11696487

    • Gebi Mai

      Wer garantiert, dass keine Radikalen oder IS – Kämpfer unter den ca. 600 Ausländern sind? Am Freitag haben in Tunesien und Frankreich Schläfer zugeschlagen.

    • mary

      ihr habt doch alle einen vogel. seid froh, dass ihr nicht flüchten müsst.schämt euch.

    • Carlotta

      Warum blos sind es nur junge Männer zwischen 20 und 30?
      Ich habe NULL Toleranz für diese “ Kriegsflüchtlinge “
      Plus werden Ihnen alle möglichen Kurse angeboten..
      Mir hat keiner geholfen, wenn ich mit meinen Kind ohne Job dagestanden bin..
      Niemand , anzi mir wurde sogar vom öffentlicher Hand gesagt ich soll mein Auto verkaufen, dann hätte ich a
      Bissl Geld… Danke auch!!! Gott sei dank hab ich dem Rösch nicht meine Stimme gegeben.
      Meran ist reich.. Bei der nächste Müllgebührenerhöhung können wir ihm das nochmal in Besinnung rufen..
      Pfffff

      • Inge

        Interessant und auffällig, dass diese Altersgruppe stark vertreten ist.

        • Elias

          Ist aber einfach rational erklärbar. Die Flucht ist extrem teuer und gefährlich, meistens ist es für eine Familie nicht tragbar mehr als eine Person „ins gelobte Land“ zu schicken. Eine Frau (und womöglich auch mit Kind) hätte es wahrscheinlich noch viel schwerer. Das Ziel dieser jungen Männer ist es, ihre Familie nachzuholen. Natürlch ist das ein unglaublicher finanzieller und bürokratischer Aufwand, deswegen sieht man natürlich mehr Männer.

          Ich will natürlich die Situation nicht schön reden, vor allem das weiter oben gepostete Video ist ein reiner Witz (…die Leute beklagen sich 15 Minuten zum Essen gehen zu müssen.), aber zumindest diese Tatsache ist halbwegs verständlich.

        • Tirola Bua

          Das ist absolut gewollt. Es handelt sich um eine SIEDLUNGSPOLITIK.

    • Cif

      @ Carlotta Jedes Kind hat einen Erzeuger, der für sein Kind gerade stehen soll und nicht die öffentliche Hand. Findest du es nicht schäbig, mit diesem Beispiel
      gegen Krigsflüchtlinge zu hetzen?

      • nix phil

        Was ist wenn es überwiegend Wirtschaftsflüchtlinge sind? Wer weiß wie viele Kriminelle dabei sind?

      • Carlotta

        Ich muss hier sicher nicht mein Verhältnis mit dem Erzeuger erklären .. Stell dir aber vor dass ich keine Hilfe bekommen habe, die jungen Väter – oder auch nicht Väter- die hier ankommen um evtl Familie nachzuholen sind
        anerkannte Erzeuger machen dann 4-5 Kinder und bekommen alles mögliche!
        Ich sag nichts bei Kriegsflüchtlingen.. Aber die machen – laut meinen Einschätzungen – 20% aus..
        Und häng dich jetzt bitte nicht auf die 20% auf..
        Ich nenne das soziale Ungerechtigkeit beginnend von gaaaaanz unten..

      • Maxile

        Wo Charlotta recht hat, hat sie recht.Alleinstehende Mütter mit Kinder waren immer schon benachteiligt.Und die 20 bis 30 jährigen Einwanderer sollten mit dem Geld das sie den Schleppern zahlen gefälligst ihre Familien zu Hause ernähren. Zuerst gefälligst auf unsere Leute schauen,dass die ein menschenwürdiges Dasein fristen können.Wie das Beispiel Charlotta beweist ,haben wir genug Armut im Lande auch ohne die vielfach unglaublich dreisten Einwanderer.

    • Herbert

      @cif
      dümmer gehts wohl nimmer….

    • Cif

      @Herbert
      dümmer gehts immer, wie man an manchen Beiträgen incl. deinen
      sieht….

      • Cif

        @franz ich kann das nicht beurteilen, dafür ist die Politik zuständig. Fakt ist es herrscht Krieg im nahen Osten. Woher wollen Sie wissen, dass es Wirtschaftsflüchtlinge sind?

    • Politikverdrossener

      Alle zurück nach Afrika wo sie hingehören.Sie dort zu unterstützen (was viel weniger kosten würde)wäre unseren Enkeln hundertmal lieber.

    • Marianne

      Als Kind hab ich nicht verstanden wieso Jesus in einem Stall geboren wurde ,jetzt verstehe ich es gut .

    • Erwin

      Wer hat die vielen Kriege beispielsweise in Afrika und Vorderasien zu verantworten? Wer hat mit den Kriegen welches Ziel verfolgen wollen?
      Was sind die Ursachen, dass viele Menschen aus Afghanistan, Syrien, Irak, Libyen, Sudan, ecc. fliehen? Hat der große Onkel aus Amerika das gewollt?

    • Kassandra

      Im nahen Osten herrscht seit Menschengedenken Krieg und Konflikte, sei es zwischen den Israelis un den Palästinensern, sei es zwischen Schiiten und Sunniten. Jedenfalls die fürchterlichsten Kämpfe zwischen den Gruppen im eigenen Land. Ebenso in Afrika, Stammesfehden seit Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten. Die Clans verscherbeln ihre wertvollen Ressourcen an Konzerne und rüsten mit dem Geld Milizen aus um den feindlichen Stamm zu bekämpfen. Auf dieser Grundlage fruchtet keinen Entwicklungshilfe und es kann keine stabile Demokratie entstehen. Der einzelne Mensch ist den Machthabern egal, es zählt nur das Kollektiv.In Schulbildung und medizinische Versorgung wird nicht flächendeckend investiert. Ja kann man von den ewig gleichen Streithammeln nicht auch einmal verlangen den Konsens zu suchen , dem Volk Chancen zu eröffnen und die enormen Ressourcen zur Entwicklung zu nutzen, anstatt alle die ganze Zeit zu uns her zu schicken, wo sie auch keine Zukunft haben.
      Wir können auch nicht immer und ewig streiten und uns bekämpfen. Der Westen kann hier auch nichts machen, weil es immer heißt, man soll in den Ursprungsländern investieren. Sie müssen sich endlich einmal selber helfen. Die Voraussetzungen wären da, da sind wir in Europa im Vergleich arm.

    • svp - 70 jahre käse

      Werden EU – Regeln nicht mehr eingehalten? Lissabon, Dublin, Schengen sind nicht relevant?

    • HORST

      Habt ihr sie noch alle?

      Diese teils menschenverachtenden Kommentare sind beschämend. Populistisches, rassistisches, ideologisches, menschenverachtendes Geschwätz.

      Hier hat es nicht einmal Sinn mit sachliche Argumente dagegenhalten. Ich würde euch empfehlen mit den betroffenen Menschen zu sprechen, euch ein persönliches Bild der Lage zu machen oder einfach mal selber in dieses furchtbare AUSLAND zu reisen?!? Aber euer beschränkter Bewegungsraum ist wahrscheinlich genauso beschränkt wie euer Verstand.

      • Maxile

        Gottseidank hast du genug Verstand für uns alle.Es lebe die Meinungsfreiheit.

        • HORST

          Trotzdem bleiben es teils bescheuerte Kommentare, das ist meine bescheidene Meinung.

          Warum größtenteils 20-30 Jährige? Weil die Altersstruktur in den nordafrikanischen Ländern demografisch eine „verbreiterte Pyramidenform“ aufweist.Deshalb, einfach weil diese Altersklasse den Großteil der Bevölkerung ausmachen

    • Anton

      Ich finde es gut, dass die Bürger dieses Landes frei ihre negativen und positiven Erfahrungen und Meinungen schreiben können, dürfen.

    • Kassandra

      @Natürlich
      Diese alte Platte von der Kollektivschuld des Westens ist doch längst widerlegt. Solange die hochkoruppten Politiker vor Ort die immensen Gewinne aus ihren immensen Ressourcen (Erdöl, Gold Diamanten Natur Strände ……und und und) in die eigene Tasche stecken, das Volk bewusst dumm halten, vor allem jenes auf dem Land und mit den Gewinnen Milizen ausrüsten , die die fürchterlichste Gräueltaten an der eigenen Bevölkerung begehen, wird es niemals Frieden und Fortschritt geben. Instabile Verhältnisse, mangelnde Demokratien und ständige Konflikte, sind der Tod jeder Wirtschaft, da braucht man nur jetzt nach Tunesien zu schauen. Die Rolle der Frauen in Afrika ist ein Indiz auf welcher Stufe man dort steht. Da hört man von grauenhaften Ritualen, die mir Humanität nach unserem Verständnis nichts zu tun haben. Afrika muss seine enormen Möglichkeiten, die es hat endlich einmal nutzen um zum Mehrwert für die eigene Bevölkerung beizutragen, anstatt ständig sinnlose Stammesfehden aus der Urzeit auszutragen. Asien und Südamerika machen es vor, deshalb sticht das Argument von den armen ausgebeuteten Afrikanern längst nicht mehr. Ausgebeutet werden sie von den eigenen Plutokraten.

      • Claro

        Religionen die missionieren schaffen immer Unfrieden, zerstören Kulturen, werfen ganze Gesellschaften ins Chaos, Kriege entstehen und Auswanderungen sind die Folge.

      • Natürlich

        Sowohl das Video als auch das Interview hat sich Kassandra nicht angesehen bzw. durchgelesen, weil ansonsten hätte Kassandra nicht wieder den selben Blödsinn geschrieben. Alles, was Kassandra nicht in seinen politischen Kram passt, wird einfach ignoriert.

        Kein Wort vom Washington-Konsens, der die Entwicklungsländer, die Kredite bekommen wollten, dazu zwingt, Zölle aufzuheben, Fördermaßnahmen zu beenden und woraufhin der eigene Markt mit Produkten aus USA und Europa überschwemmt wird. Kein Wort von den massiven Agrarsubventionen in der EU. Kein Wort vom Beispiel Ghana, wo die Regierung die Einfuhrzölle erhöhen wollte (genau das wäre Selbsthilfe!) und dann von Weltbank und IWF zurückgepfiffen wurde, weil es ansonsten keine neuen Kredite erhalten hätte.

        So kann man sich die Situation schön schreiben. Bloß keine Verantwortung übernehmen, Schuld sind immer die anderen.

      • Luis

        In Griechenland sind die Griechen als Kollektiv alle Schuld?

        Im Nahen Osten und Afrika nicht?
        Im Nahen Osten die US Amerikaner, die Kriege angezettelt haben? In Lybien, US Amerikaner, Engländer, Franzosen,…?
        Trauen sich die EU – Staaten nicht die Kriegstreiber zu nennen?

    • Kassandra

      @Natürlich
      Sie haben recht, Europa und der Westen ist schuld daran, dass Afrika (und nur Afrika) nicht vom Fleck kommt.
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/kommentar-warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt-a-487746.html
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/kommentar-warum-afrika-dank-entwicklungshilfe-im-elend-verharrt-a-487746-2.html
      Ja wenns die Experten aus Afrika selber sagen, werden wir es wohl glauben müssen.

      • Natürlich

        Vermutlich wird Kassandra aufgefallen sein, dass es im Spiegel-Artikel ausschließlich um die Entwicklungshilfe geht, während ich mit keinem einzigen Wort darauf eingehe. Aber auch so kann man am Thema vorbeiargumentieren. Wiederum kein Wort zum Washington-Konsens, kein Wort zu den massiven Agrarsubventionen der Industriestaaten und kein Wort zum Beispiel mit Ghana.

      • Luis

        In Griechenland sind die Griechen als Kollektiv alle Schuld?

        Im Nahen Osten und Afrika nicht?
        Im Nahen Osten die US Amerikaner, die Kriege angezettelt haben? In Lybien, US Amerikaner, Engländer, Franzosen,…?
        Trauen sich die EU – Staaten die Kriegstreiber zu nennen?

        Wer zündelt in der Ukraine? US Amerikaner sind beim Kriegs Spiel führend von Anfang an dabei.

    • Kassandra

      Ups da ist wohl was schief gegangen. Aber egal dreimal genäht hält besser.

    • Kassandra

      @Natürlich
      Sie selbst sind nicht auf das Thema Entwicklungshilfe eingegangen, seht wohl aber der im Link interwievte Feyden. Er beklagt ausdrücklich, die zunehmen schrumpfende Entwicklungshilfe für die Landwirtschaft und das Vergeben von Krediten nur an jene, die die Hausaufgaben machen. Er beklagt auch die Öffnung der Märkte für Lebensmittel aus der Eu, die die heimische Landwirtschaft vernichten und Preise drücken.
      Diese Tatsachen leugnet niemand und sie stimmen alle. Aber der springende Punkt ist jener, der schon hundertmal genannt wurde:
      1: Diese Voraussetzungen (z.B. Öffnung der Märkte, man denke nur an TTIP), sind weltweite Phänomene und betreffen auch Asien; Südamerika (auch dort gibt es Fangflotten) und andere Volkswirtschaften. Die Vorstellung, dass Afrika davon ausgenommen werden könnte, ist also naiv. Der Unterschied zu anderen ist aber genau, der der auch schon hundertmal genannt wurde:
      2: In Afrika gibt es kriminelle Kleptokraten, denen das Volk egal ist, die nicht für flächendeckende Schulbildung sorgen, das Volk dumm halten, damit sie nicht auf die Idee mit der Demokratie und Mitbestimmung kommen. Diese Machthaber hätten die Aufgabe mit den Ressourcen, die Afrika hat die Globalisierung und Internationalisierung, die auch vor Afrika nicht haltmacht, für einen Mehrwert für das Volk umzumünzen und nicht klein beizugeben. Wieso können Regierungen im Rest der Welt damit umgehen, Afrika hingegen nicht? Feyden sagt ja selbst, die Chinesen könnten Afrika beraten wie man 1300 Milliarden Menschen satt bekommt.

      Man kann es drehen und wenden wie man will, es kommt immer dasselbe raus. In diversen Artikeln wird immer dasselbe beklagt, nämlich wie Afrika angeblich zugrunde gerichtet wird. Dabei ist es doch so, dass andere in der Welt mit DENSELBEN Marktbedingungen zurechtkommen müssen und auch zurechtkommen und Afrika wegen seiner korrupten Machthaber und der Entwicklungshilfe des Westens nicht vom Fleck kommt. Das ist die Ursache allen Übels. Denn mit den hervorragenden Vorraussetzungen, die kein anderer Kontinent hat, könnte Afrika die ganze Welt in die Tasche stecken.

      • Natürlich

        Feyder mag zwar die Entwicklungshilfe erwähnen, ich halte sie nur für die Initialzündung für wichtig, langfristig ist Entwicklungshilfe nicht notwendig.

        Was ist der Unterschied zwischen Afrika und Südamerika/Asien? Importsubstituierende Industralisierung! Das heißt Importe durch Zölle oder Importrestriktionen zu beschränken. Eben genau das, was der Washington-Konsens so verabscheut und mit allen Mitteln verhindert.
        In den asiatischen Tigerstaaten griff der Staat in die Wirtschaftspolitik ein. Es gab große Staatskonzerne wie in Südkorea. In Afrika dagegen: eine möglichst freie Marktwirtschaft wurde da propagiert, staatliche Eingriffe waren verpönt. Damit der Wirtschaftsaufschwung nachhaltig ist, braucht es eine solide Mittelschicht, und die gab es in Asien und Südamerika. Kassandra weist zwar immer wieder auf die Bodenschätze Afrikas hin, aber sie sind in diesem Fall Gift, weil die Gewinne nicht in der breiten Bevölkerung ankommen. Um eben von diesem reinen Rohstoffexport wegzukommen, braucht Afrika finanzielle Hilfe als Initialzündung. Da kommen dann die internationalen Geldgeber mit ihren neoliberalen Auflagen ins Spiel und schon schließt sich der Kreis.

      • Natürlich

        Ergänzung: In Südamerika und Asien entscheidet die Bevölkerung selbst über ihre Politiker, während in Afrika häufig der Westen mit die Finger im Spiel hat. Wenn da dem Westen ein Machthaber nicht mehr passt, dann geht der Daumen nach unten und es dauert nicht lange bis er weg vom Fenster ist. Siehe Gaddafi in Libyen, Putsch in Mali 2012, Putsch in Ägypten 2013, Putsch in Guinea-Bissau 2012, Putsch in Niger 2010, Putsch in der Zentralafrikanischen Republik 2013. Oder Diktaturen wie jene des Eyedema-Clans in Togo und das Biya-Regime in Kamerun können mit dem Segen des Westens ihre Herrschaft verteidigen. Angehörige bestimmter Minderheiten und Oppositionelle werden dadurch gezwungen, ihre Länder zu verlassen, womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären. Wie sieht es denn mit Putschen in Südamerika und Asien aus? Hmmm…

    • Kassandra

      @Natürlich
      Es gibt immer zwei, jene die es machen und jene, die es sich gefallen lassen. und Afrika lässt sich alles gefallen, weil das Gros der Bevölkerung ( Mittelstand) nicht existiert und warum nicht? Weil es keine flächendeckende Schulbildung gibt. Die Mehrheit, vor allem auf dem Land bleibt ungebildet, versteht die Zusammenhänge nicht, begreift nicht warum die Staatsführer, mit der von Ihnen so beklagten Öffnung der Märkte nicht zurechtkommt, sondern das Volk sehenden Auges in den Untergang treibt. Aber keine Angst. Afrika kommt auch noch dran, in einer globalisierten Welt geht es gar nicht anders. Das kann man beklagen, ist aber so.
      Übrigens, die Putschs in Südamerika sind gar nicht so lange her. Googeln Sie mal. Aber ich hab da keine Angst, Afrika wird es auch noch schaffen, falls…… einmal damit aufgehört wird Milizen auszurüsten, die Menschen ermorden, Kinder verstümmeln und wo Frauen flächendeckend beschnitten werden. usw. Bei diesen Zuständen wird es nichts mit den internationalrn Geldgebern mit deren Investitionen als Initialzündung. Die investieren in Asien und Südamerika, wo stabile Verhältnisse nicht ihre Investitionen gefährden.
      Zu der „Erfolgsgeschichte“ des jungen Mannes in dem von Ihnen verlinkten Video, sage ich lieber nichts. Ein toller Erfolg, wenn man illegal abtaucht und schwarz arbeitet. Das ist aber die Zukunft von immer mehr Einwanderern, deren Asylantrag abgelehnt wurde.
      http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-01/32606174-600-000-abgelehnte-asylbewerber-in-deutschland-003.htm

      • Natürlich

        Tja, für Bildung braucht es eben auch finanzielle Mittel. Von nichts kommt eben nichts oder wie sollen etwa Schulräume, Lehrmaterialien und Lehrkräfte bezahlt werden? Dafür braucht es Kredite von den internationalen Geldgebern mit ihren neoliberalen Auflagen und da haben wir wieder den geschlossenen Kreis.

        Letzter erfolgreicher Putsch in Südamerika: Argentinien 1976! Nicht so lange her, gell?

        Ob sich Kassandra schon die Frage gestellt hat, wer diese Waffen an die Milizen liefert? Richtig: Der Westen! Alleine USA, Russland, Deutschland, China und Frankreich waren von 2009 bis 2013 für 74% der Waffenexporte weltweit verantwortlich. Die ein oder andere Waffe wird da mit Sicherheit auch in Afrika gelandet sein. 2010 stand Deutschland für 35% aller Waffenexporte in afrikanische Staaten südlich der Sahara.

        Die Situation für den jungen Mann mag zwar nicht die gewünschte sein, aber zumindest kann der junge Mann jetzt etwas Geld nach Hause schicken.

        Die Sache mit den abgelehnten Asylbewerbern ist wesentlich komplizierter als hier dargestellt: http://www.welt.de/politik/deutschland/article138669557/Warum-Deutschland-so-wenige-Asylbewerber-abschiebt.html

    • Kassandra

      Nachdem offenbar Geld für Waffen vorhanden ist um urzeitlich Stammesfehden auszutragen, wird wohl für die Bildung auch etwas da sein. Aber da müssten die korrupten Machthaber endlich einmal statt alles in die eigene Tasche zu stecken, was sie an Geschäften machen, in das Volk investieren.
      Sie können es drehen wie Sie wollen, in instabile Länder gibt es keine internationalen Investitionen, das Risiko geht niemand ein. Aber Afrika wird schon auch noch in der Neuzeit ankommen, sofern es das selber will, sonst eben nicht.
      Ihre Logik ist aber schon recht seltsam. Aus dem Umstand dass es Waffen zu kaufen gibt, darauf zu schließen, dass man die die man kauft für den Terror und nicht für dessen Abwehr verwenden MUSS und der Lieferant schuld sein soll, ist schon seltsam. Das wäre genauso als wenn sie gezwungen wären Drogen zu kaufen, weil es sie auf dem Markt gibt, anstatt das Geld für Ihre Weiterbildung zu verwenden. Auch hier gilt wieder der Satz, warum das in erfolgreichen Ländern nicht der Fall ist, in Afrika aber offenbar wieder die Schuld anderer bedeutet.
      https://amerika21.de/nachrichten/2012/06/52866/suedamerika-paraguay-putsch
      Wie man sieht gibt es immer noch Putschs in Südamerika, vielleicht etwas subtiler als früher.
      Jedenfalls hat Argentinien offenbar gelernt, die Hoffnung für Afrika lebt.

      • Natürlich

        Wie wäre es denn damit, wenn der Westen keine Waffen mehr nach Afrika liefern würde? Waffenexporte sind nämlich grundsätzlich genehmigungspflichtig. Aber nein: Dann würde doch die Rüstungsindustrie beleidigt sein. Also doch die Rüstungsindustrie zufrieden stellen, auch wenn sich damit gegenseitig Menschen niedermetzeln. Wo keine Waffen, da kein Krieg und wo kein Krieg, da keine Vertreibung. Immer dieses faule Argument, dass man Waffen auch für die Abwehr bestimmt sind. Man sieht ja, wohin das in den USA führt.

        Ja, Afrika wird dann in der Neuzeit ankommen, wenn sich der Westen nicht dauerend einmischen wird, egal ob mit Waffenlieferungen, Unterstützung von Diktatoren, Beeinflussung durch Putsche, Vergabe von Krediten nur gegen neoliberale Wirtschaftspolitik, massiv subventionierten Agrarexporten usw.

        Am Beispiel Paraguays sieht man gut, welche wirtschaftliche Auswirkungen Putsche haben, denn Paraguay ist eines der ärmsten Länder Südamerikas.

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