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    Jugend trifft Deeg

    Jugend trifft Deeg

    „Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“: Die Jungen im hds übergeben ein Positionspapier an Familienlandesrätin Waltraud Deeg.

    Die Jungen im hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol haben sich vor Kurzem mit der Landesrätin für Familie, Waltraud Deeg, getroffen. Thema des Treffens war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei überreichten die Jungunternehmer der Landesrätin ein Positionspapier mit ihren Forderungen und konkreten Lösungsvorschlägen. Die Jungen im hds fordern bessere Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen in Südtirol, zusätzliche Angebote während der Ferienzeiten, eine gleichberechtigte Unterstützung der Kinder in allen Gemeinden, einen bedarfsorientierten Ausbau der Kindertagesstätten und Tagesmütterdiensten im ländlichen Raum und eine finanzielle Unterstützung für Unternehmerinnen im Mutterschaftsurlaub.

    „Die starren Öffnungszeiten der Kindertagesstätten sind mit der Erwerbstätigkeit oft schwer in Einklang zu bringen. Längere Öffnungszeiten am Nachmittag sowie die Betreuung auch an Samstagen würde es ermöglichen, Familie und Beruf besser vereinen zu können. Zusätzliche Angebote gerade in der Ferienzeit, wo im Handel Hochsaison herrscht, wären für uns von großer Bedeutung“, sagt der Präsident der Jungen im hds, Christian Giuliani.

    Ein weiteres Anliegen der Jungen im hds ist die gleichberechtigte Unterstützung der Kinder in allen Gemeinden und eine finanzielle Unterstützung während der Mutterschaft. „Unternehmerinnen benötigen während ihres Mutterschaftsurlaubes eine zusätzliche Arbeitskraft, um ihren Ausfall ausgleichen zu können. Wir fordern eine finanzielle Unterstützung für diese zusätzliche Arbeitskraft während der freigestellten Zeit. Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmerinnen sollen Anrecht auf dieselben Beiträge haben“, sagt Monika Unterthurner, Vorstandsmitglied der Jungen.

    Familienlandesrätin Waltraud Deeg begrüßte, dass sich die Unternehmergruppe für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzt. Die Landesrätin stellte den Vertretern des hds ihr Konzept zum quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung vor. „Derzeit gibt es in Südtirol Betreuungsplätze für rund 20 Prozent der Kinder unter drei Jahren. Unser Ziel ist es, in jeder Gemeinde ein sicheres Mindestangebot zu schaffen. Wir orientieren uns dabei an europäischen Standards. Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein klarer Standortvorteil. Von Investitionen in diesen Bereich profitieren die Familien, die Wirtschaft, der Arbeitsmarkt und die Gesellschaft“, sagt die Landesrätin.

    Der Gruppe Junge im hds können alle Unternehmer und Führungskräfte von hds-Mitgliedsbetrieben kostenlos beitreten. Die Altersgrenze ist 39 Jahre. „Unsere Gemeinschaft braucht junge und motivierte Unternehmer, um unsere Anliegen, wie das Thema Vereinbarkeit von Familien und Beruf, zu unterstützen. Alle Interessierten können sich gerne melden,“ sagt Vizepräsident Johannes Winkler.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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      Kinder sollen zu Hause aufwachsen, und Mütter sollen dafür belohnt werden wenn sie bei Ihren Familien bleiben. Sie sollen das Geld bekommen, wofür die Region sie als Steuerzahler ausbeuten will. Wir brauchen keine neuen Hundezwinger für Kinder. Und haltet endlich diese Deeg von Jugend und Kindern fern. Kinder sind kein Wirtschaftsrohstoff

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