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    Internationales Podest

    Internationales Podest

    Jonathan Wyatt aus Neuseeland siegt beim 6. Brixen Dolomiten Marathon mit einer Zeit von 3:32.23; er lässt Ralf Birchmaier aus der Schweiz nur knappe zwei Minuten hinter sich (3:34.37).

    Thomas Niederegger vom Rennerclub Vinschgau läuft nur wenig später mit einer Zeit von 3:36.11 und einem kaputten Schuh auf Platz drei. Edeltraud Thaler gelingt es trotz großer Schwierigkeiten zum fünften Mal in Folge, den Sieg bei den Frauen zu holen, mit einer Zeit von 4:30.16.

    Der Sieger des Vorjahres Hannes Rungger ging, obwohl gesundheitlich angeschlagen, als vierter ins Ziel, sein Streckenrekord vom Vorjahr bleibt aufrecht.

    443 Einzelläufer und gut 244 Staffelläufer haben am 6. Brixen Dolomiten Marathon am Samstag teilgenommen, ein neuer Teilnahmerekord. 356 haben das Ziel nach 2340 Höhenmeter und 42,195 Kilometer auf der Plose erreicht, 17 haben ihr persönliches Ziel bereits bei Kreuztal erreicht, nach 33 Kilometern, also den K33 geschafft.

    Die zahlreichen Fans im Zielbereich, darunter auch die Ehefrau des Siegers, auf dem Gipfel des Brixner Hausberges jubelten, als Jonathan Wyatt als Sieger ins Ziel kam. Der Neuseeländer, der im Flaimstal lebt war überglücklich über den Sieg und sagte: „Ich habe mich erst gestern für die Teilnahme entschieden, da ich gerade in Schweden war, um zu laufen. Schon oft habe ich von diesem einzigartigen Lauf gehört und so war die Freude groß, heuer endlich daran teilnehmen zu können. Ich war auf einen schwierigen Lauf vorbereitet und das war es auch; schwierig, aber einmalig.“

    Ralf Birchmeier aus Buchs in der Schweiz kam als Zweiter ins Ziel. Auch er zeigte sich begeistert vom Brixen Dolomiten Marathon: „Es herrscht eine so gute Stimmung, alles ist bestens organisiert. Ich habe nicht nur einen tollen Lauf erlebt, sondern auch viele gute Gespräche geführt.“

    Der dritte Platz geht an Thomas Niederegger aus Stilfs, der bereits vor zwei Jahren genau diesen Marathon gewonnen hat. Er widmet seinen Podestplatz seinem Sohn Benjamin; der Vinschger ist vor drei Monaten Vater geworden. Schwierigkeiten hatte er im letzten Abschnitt: er blieb an einer Wurzel hängen und konnte knapp einen Sturz verhindern; dabei riss sein Laufschuh auf. Thomas Niederegger sagt „Ich bin froh, dass ich den Lauf trotz meines kaputten Schuhs zu Ende laufen und noch ein so gutes Ergebnis erzielen konnte.“

    Stolz präsentierten alle drei Athleten die Finisher-Medaille, entworfen vom Brixner Künstler Peter Senoner.

    Die schnellste Frau Edeltraud Thaler siegte zum fünften Mal beim Brixen Dolomiten Marathon: „Ich bin glücklich, dass ich noch einmal als Erste durchs Ziel laufen durfte. Ich hatte heute, besonders im letzten Teil enorme Schwierigkeiten. Einen Großteil der Strecke war ich allein unterwegs und das hat es für mich sehr schwierig gemacht.“ Die Zweitplatzierte Francesca Scribani aus Cortina d’Ampezzo kam knapp achteinhalb Minuten nach Thaler ins Ziel mit einer Zeit von 4:38.44. Dritte bei den Frauen wird Meike Küster aus den USA mit 5:06.28.

    Schnellste Staffel war SG Eisacktal „Toprunners“ mit einer Zeit von 3.32.24 mit Martin Mayrhofer, Manfred Kritzinger, Karl Lercher und Christian Mair. Sie verwiesen die Staffel „Spaghetticrew“ aus Brixen und die Staffel „Brixen“ auf die Plätze zwei und drei.

    Laufen ist angesagt im Eisacktal

    Dass der Brixen Dolomiten Marathon die Eisacktaler selbst begeistert, zeigt die starke Läuferschaft der Talgemeinschaft. Die SG Eisacktal schickte 25 Einzelläufer und vier Staffeln ins Rennen. Sie konnten auch außerordentlich gute Ergebnisse aufweisen: Josef Blasbichler kam als achter ins Ziel, gefolgt von Anton Eisenstecken und Helmuth Mair. Auch der Laufclub Pfeffersberg hatte 18 Läufer gemeldet, zwei Einzelläufer und vier Staffeln. Stephan Brunner erreichte Platz 17, gefolgt von Konrad Eisenstecken. Auch die Läufer der ersten fünf Staffeln, die das Ziel auf der Plose erreichten, stammen alle aus dem Eisacktal.

    K33 – die erste

    Beim K33 siegte Alex Posch aus Brixen mit einer Zeit von 3:42.08, gefolgt von Hannes Torggler und Simon Pertinger. Bei den Frauen lief Natalie Niederkofler durch das K33-Ziel in Kreuztal nach 4 Stunden und 23 Minuten, auf Platz zwei landete Valentina Andreaus, Silvia Henselmann erreichte Rang drei.

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    Kommentare (2)

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    • sarah

      Die Moderation war wieder laut und anstrengend… schade, dass man aus einem Sportevent, so ein Geschrei und Gezeter machen muss. Richtig schade.

    • Werner

      Ja Sarah, bin da ganz deiner Meinung. Mich stört bei solchen Veranstaltungen das Moderations-Gekreische auch. Blöd, dass das bei manchen Sportevents ohne Rücksicht auf Verluste (Leute, die dann heim gehen) so gemacht wird. Aber vielleicht kosten professionelle Speaker ja einfach zu viel?

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