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    Neue EURAC-Führung

    Neue EURAC-Führung

     

    Werner Stuflesser gibt sein Amt als EURAC-Präsident ab. Zudem wurden drei neue Gesichter in den Verwaltungsrat gewählt. Designierter Nachfolger ist Roland Psenner. 

    Roland Psenner, Vizerektor der Universität Innsbruck, Kulturinstituts-Direktor Peter Silbernagl und Evelyn Kustatscher, Konservatorin für Paläontologie im Naturmuseum Südtirol, sind die „Neuen“ im obersten Führungsgremium der EURAC.

    Gemeinsam mit Andrea Zeppa, Ressortdirektor für Wirtschaft, Innovation und Europa und Bauernbund-Direktor Siegfried Rinner stellen sie den Verwaltungsrat, der aus seinen Reihen Anfang Juli den neuen EURAC-Präsidenten bestellen wird. Designierter Nachfolger ist Roland Psenner.

    An seinen designierten Nachfolger übergibt Werner Stuflesser in einem symbolischen Akt ein Dokument, auf dem das Wesen der EURAC verschriftlicht ist.

    „Ich bin stolz, sagen zu können, dass wir in den letzten 23 Jahren aus einem Ein-Mann-Betrieb ein Interdisziplinäres Zentrum für zukunftsrelevante Forschung mit 400 Mitarbeitern gemacht haben. Oberstes Ziel der EURAC-Forschung war und ist es, einen Beitrag für eine bessere Zukunft zu leisten“, erklärt Stuflesser.

    Ein klares Bild zeichneten die von der EU finanzierten Forschungsprojekte: Über 43 Millionen Euro hat die EURAC aus Brüssel für sich und ihre Forschungspartner im vergangenen Jahr verwaltet. Im hart umkämpften neuen und größten EU-Förderprogramm Horizon 2020 erhielten Antragsteller derzeit im Schnitt nur in 16,9 Prozent der Fälle eine Finanzierung für ihre eingereichten Projekte. Die EURAC liege mit einer Erfolgsquote von 43 Prozent bei Anträgen für selbst koordinierte Projekte weit über dem EU-Durchschnitt.

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    Kommentare (3)

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    • anonym

      alles nur postenschacher
      keine erneuerung
      wer geil ist, wird reich

    • Gebi Mai

      Psenner ist alt und meines Erachtens gehört Psenner nicht auf diesen Posten.

    • Steuerzahler

      Na hoffentlich werden jetzt in der Eurac andere Saiten aufgezogen !
      Es gibt heute keine Transparenz darüber, wie das öffentliche Geld dort eingesetzt wird, welche Ergebnisse erbracht werden, was das ganze bringt… Die Eurac verhält sich als private Firrma, lebt aber ausschließlich von öffentlichen Geldern. Was wurde also in 20 Jahren mit unserem Geld erreicht, ausser den Apparat auf über 200 Mitarbeiter aufzublasen?
      Die Gehälter werden aus unseren Steuern gezahlt, und nur teilweise aus Zuschüssen der EU oder des Staates (was ja ebenfalls unsere Steuern sind).
      Wenn wenigstens Südtiroler Bürger angestellt würden, dann würde der Geldkreislauf zumindest im Lande bleiben. Aber nein, der Grossteil (das ist ein Fakt!) der Angestellten sind Deutsche, Österreicher oder Bürger anderer Länder, die ihre Forschungsgelder zu bedeutenden Teilen eben in Deutschland, Österreich und sonstwo in der Welt ausgeben. Es geht mir nicht darum, Ausländer auszuschliessen oder Sprachgrenzen zu ziehen. Ich finde es halt sinnlos, so eine Mega-Struktur mit unserem Geld zu betreiben und es dabei im Ausland zu verteilen, und dabei immer noch nicht zu wissen, was die Eurac leistet.
      Die Uni-BZ ist umgekehrt gestrickt: Studenten und Professoren aus dem Ausland bringen Geld in unseren Wirtschaftskreislauf. Zudem kann sie Ergebnisse vorweisen, da die Abgänger der Uni schnell eine Arbeit finden.

      Was bringt uns also die Eurac ausser persönlichen Glanz und Gloria für ein paar wenige Professoren und Politiker ? Ich bin mir sicher, man könnte 40-50% der Eurac-Gelder einsparen und dieselben „Ergebnisse“ (wäre schön zu wissen welche) erzielen, wenn man den übertriebenen Eurac-Apparat zurückfährt und mit der Uni BZ zusammenlegt. Die Forschungsergebnisse anderer Universitäten in Mailand, Verona, Padova, Bologna … usw. machen diesen Weg vor und benötigen dabei nur einen Bruchteil der Gelder der Eurac.
      Mit dem eingesparten Geld könnte man problemlos sämtliche Kleinspitäler Südtirols betreiben. Oder die IRPEF-Aufschläge des Landes herabsetzen.

      Das wären konkrete Ergebnisse !

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