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    Schock im Gemeinderat

    Schock im Gemeinderat

    Ausgerechnet wenige Stunden, nachdem LH Arno Kompatscher gemeinsam mit Heinz Peter Hager und Luigi Spagnolli die Programmatische Vereinbarung zum Benko-Projekt unterschrieben hatte – droht Bozen die Kommissärische Verwaltung.

    Schock im Bozner Gemeinderat:

    Ausgerechnet wenige Stunden, nachdem LH Arno Kompatscher gemeinsam mit Heinz Peter Hager und Luigi Spagnolli die Programmatische Vereinbarung zum Benko-Projekt unterschrieben – droht Bozen die Kommissärische Verwaltung.

    Es war eine denkbar knappe Abstimmung: Von den 45 Räten im Bozner Gemeinderat stimmten 22 für Luigi Spagnollis Stadtregierung, aber 23 dagegen.

    Darunter ausgerechnet eine von Spagnollis „Königsmachern“:

    Anna Pitarelli, die auf der SVP-Liste für die Interessen des Vereins „Zukunft Bozen“ kämpfte.

    In Bozen sorgt ihre überraschende Entscheidung nun für Neuwahlen – und im Gemeinderat für laute Applausstürme aus den Zuschauerrängen.

    Auf Facebook reagiert Tobias Planer von der ehemaligen Koalitionsfraktion der Grünen auf die Ergebnisse der Kampfabstimmung:

    Bildschirmfoto 2015-06-25 um 08.31.46

    The Party’s Over – Die „Partei“ ist vorbei?

     

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    Kommentare (53)

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    • ......

      Jaaaaaaaaaaaa!! heute wird gefeiert!!!!!!!! Übrigens aufgepasst, ab jetzt denkt der korrupte Bürgermeister seine Angestellten nicht mehr! Das wird lustig

      • Peter

        Ich verstehe da nur mehr noch Bahnhof.
        Denn wie will eine total uneinige Bozner-SVP im Herbst ihre Wähler wieder zu den Urnen bringen. Wie sollen nun die Grünen argumentieren? Marschieren nun bei den Wahlen im Herbst die rechten Parteien durch?
        Wie steht es um die „wirklichen Probleme der Stadt“, wie Flüchtlingsthema, Geschäftssterben und Verarmung?
        Da wird mit gutem Geld schlechte Politik gemacht!

        • Martin S.

          Die SVP muss auf einen klaren Anti-Benkokurs einschwenken, Pitarelli rausschmeißen und alle(!*) Wirtschaftskanditaten austauschen.

          *Sorry Klaus

          • Martin S.

            PS. Ändert das Bild mir wird von der Frau langsam schlecht!

            • Franz

              Martin S
              ersten, die Frau sieht gut aus und sollte es zu Neuwahlen kommen, kann man nur hoffen , dass die Grünen verschwinden die SVP mit den Rechten eine ordentliche Mehrheit bekommen, damit sie endlich in Sachen Sicherheit und Immigration für mehr Sicherheit und zu einer kontrollierten Immigration sorgen..

            • Franz

              erstens….

            • Steuerzahler

              Pittarelli vertritt Hager und Benko.
              Diese beiden haben verstanden, dass diese Stadtregierung nie und nimmer das Benko-Projekt hätte bauen lassen. Also haben sie die Reißleine gezogen, denn sie haben ja nix zu riskieren !
              Bei Neuwahlen kann höchstens passieren, dass sich die neue Stadtregierung für Benk ausspricht. Und sollten die neuen auch dagegen sein, dann ist’s für Hager und Benko halt genauso wie jetzt. Schlechter kann’s für die 2 nicht werden.
              Der Witz ist, daß die Grünen und die 5-Stelle Typen auch noch begeistert und heilfroh waren, daß Spagnolli aufgeflogen ist. Dabei haben sie wohl vergessen, daß jetzt die Chancen für Benko nur besser, nicht schlechter stehen…
              Der wahre Wahnsinn ist, wie SVP und PD ein Gesetz machen konnten, das die Stadt Bozen erpressbar und abhängig macht von 2 finsteren Typen, denen man zwar nicht Mafia, Bestechung und Kriminalität nachweisen kann, die aber stark danach riechen. Von solchen Leuten hätten wir in Südtirol schon genug, warum mussten sie sich in Österreich so einen suchen ?

          • warpet

            das wird wohl zu spät sein. der kommissar wird jetzt das benko-projekt beschliessen.

      • MRWM

        Neeeeiiinnnn!! Wirkt eher so, als hätten Sie gestern schon zu viel gefeiert:
        „…ab jetzt denkt(?) der korrupte Bürgermeister seine Angestellten nicht mehr!“ ?!?!?!
        Verstehe nur Bahnhof… vieleicht „denkt“ sich das Spagnolli auch, wenn er das liest 😉

    • joe

      … das ist jetzt alles unwichtig!
      Wichtig ist, dass Benko nun seinen Konsumtempel bauen kann, nachdem es keinen Stadtrat mehr gibt, welcher über das Projekt innerhalb von 30 Tagen abstimmen hätte müssen. Das fällt nun weg. Bozner freut euch, die Erneuerung ist angekommen. Mieten werden fallen, Preise werden fallen, alle Probleme der Stadt sind gelöst! Danke an die „Erneuerung“!
      N.B.: politisches Fazit: Trau NIE einer Frau…..

    • Andreas

      Großes Kino, Pitarelli scheint die Sache etwas ùber den Kopf gewachsen zu sein.

    • uschi glas

      Pitarelli scheint mir eine käufliche zu sein…was hat der Benko wohl hingeblättert?
      na ja wer mit durnwalder wahlkampagne macht, scheint von Moral eh nichts zu halten.

      • bubu

        meine Worte! Ist sie nicht Anwältin..? Käuflichkeit gehört wohl zum Beruf.

        Danke sollte man auch den Grünen. Denk deren ewigen Prinzipienpolitik dürfen wir uns auf frischen rechten Wind freuen im November.

        • joe

          …. sie ist NICHT Anwältin. Um den Titel „Rechtsanwalt“ („avvocato“) benützten und den Beruf ausüben zu können, muss jemand in die diesbezügliche Berufskammer nach Abschluss von Praktikum und Staatsprüfung eingetragen sein. Frau Pitarelli ist somit nicht „Anwältin“. Sie hat einen Abschluss in Rechtswissenschaften und nennt sich selbst („Juristin“)……

      • warpet

        käuflich?

        es ist ja wohl eine tatsache dass frau pittarelli als gründungspräsidentin des vereines zukunft bozen dessen ziel u.a ist: „SANIERUNG UND AUFWERTUNG DES STADTZENTRUMS DES TIROLER IMMOBILIENUNTERNEHMENS SIGNA.“ in den gemeinderat gewählt wurde. Das war doch von vorn herein ganz klar.
        Sie hat damit ja schliesslich auch wahlkampf betrieben, sie vertritt Pro-Benko Wähler und wurde in den Gemeinderat gewählt um das Benko projekt durchzusetzen.
        Und genau das hat sie jetzt getan.

        Ich sehe da keine käuflichkeit, sondern einzig und allein eine konsequente haltung. vielleicht zu konsequent.

    • Senatur

      @ Andreas: Gut, wenn man einen eigenen Kopf hat. Haben Sie einen oder nicht?

      • Andreas

        Natürlich haben auch Lobbyisten einen eigenen Kopf, wie unschwer am Bild zu erkennen ist.
        Offensichtlicher kann man Klientenpolitik aber nicht demonstrieren.
        Wird sich schon ausgezahlt haben und sie kann stolz darauf sein ihren Kopf durchgesetzt zu haben 🙂 🙂

    • Senatur

      @ Uschi Glas: Sie kennen sich recht gut mit Käuflichkeiten aus, oder etwa nicht?

    • underdog

      Was die Biancofiore dem Silvio, so die Anna dem Rene…….

      Ja, Sachen gibt es.
      Aber Bozen ist selber schuld. Hätten die Laubenkönige vor Jahren selbst aktiv gearbeitet, wäre es nicht zu diesem Vakuum gekommen. Herr Benko ist Geschäftsmann. Was will man ihm vorwerfen? Oligopole schaffen Stillstand und Stillstand schafft Geschäftsmöglichkeiten. Bozen hat Potential. Potential das die Laubenkönige kurzfristigen Gewinnen statt langfristigen Plänen geopfert haben.
      Ehrlich gesagt habe ich mehr Respekt vor Benko als vor 99% unserer Opportunisten-Politiker.
      Wenn Benko draufsteht, weiß man was drinnen ist, bei 99% unserer Politiker nicht.

      Bozen ist vorgeführt worden von einem Unternehmer ohne Schulabschluss.
      Was will man Herrn Benko vorwerfen?

    • Igor

      Ob mit oder ohne Pitarelli, oder sonst was. Ich würde mich generell schämen, denn jetzt sind es engültig italienische Verhältnisse. Traurig aber wahr, unsere Hauptstadt, die Hauptstadt Südtirols macht ein Bild, das einfach nur zum Schämen ist. Das hat ihr jetzt alle davon, ihr multikultis und italo-Freunde. Unregierbar, genauso wie Rom. Traurig, traurig, traurig…!

    • uschi glas

      nein, wenn dann mach ichs gratis. kann aber auch
      a) ruhigen gewissens in den spiegel schaun
      b) ohne bespuckt zu werden durch die stadt gehn

    • Lustig

      Die Pitarelli Erneuerung. Das ist wirklich lustig. Wer sie kennt und weiss mit wem sie in den vergangenen Jahren herumgezogen ist und wo sie sich überall angebiedert hat, der soll sich seine Gedanken über Erneuerung machen.

    • johannes mayer

      ich kenne sie nicht.
      sag mal – mit wem war sie dann unterwegs

    • schifahrer

      genau das passiert wenn man solche leute ans ruder läßt. wenn sie ein amtele bekommen hätte dann wärs wohl anders ausgegangen …
      vielleicht fragen sie die artioli, die nimmt ja alles 🙂

    • Michl

      Pitarelli und Stefanelli gehören beide in die Wüste geschickt – und der Konditor Planer hinterher. Sie sind Schuld an diesen Verhältnissen! Und jetzt kommt die italienische Rechte! Na bravo!

      • bubu

        Hätte ich nicht besser sagen können

      • warpet

        warum? nur weil man sich nicht verbiegt sondern seinen werten treu bleibt?
        man muss nicht auf biegen und brechen für sich fragwürdige themen akzeptieren nur um im sessel zu bleiben.

        dass die italienische rechte erstarkt ist, ist ein problem der gesellschaft. der gemeinderat ist ein spiegel dessen.

        • Andreas

          Pitarelli hat nach den Wahlen bestritten, dass sie von einer Lobby unterstützt wurde, also bitte, bleib bei der Wahrheit.
          Anscheinend opfert sie ihre politische Zukunft und ihre Reputation für das Benkoprojekt.
          Warum auch immer sie auf diese Art ihren Willen durchgesetzt hat, in BZ hat sie sich sicher keine Freunde gemacht.
          Mieser geht es kaum mehr.

          • warpet

            ich hab da jetzt die grünen gemeint

            für mich ist die aktion von frau pitarelli glasklar. vielleicht steckt auch was anderes dahinter, ich glaub das aber nicht. freunde hat sie sich wohl nicht gemacht damit, oder vielleicht doch.. wer weiss das schon.

        • Michl

          Schreib keinen Scheiss. Wenn ich gradlinig sein will, sag ich vorher ganz offen, dass ich gegen den Vorschlag von Spagnolli stimmen werde. Das wäre ok, aber nicht so. Das ist ein ganz schlechter Stil.

      • M. Mariella

        Spagnolli hat bereits vor den Wahlen gesagt, dass er nicht mehr mit den Linken wolle, also haben diese ihn auch bei den Wahlen nicht unterstützt und eine eigene Bürgermeisterkandidatin aufgestellt. Stefanelli und Planer haben sich sehr gut und konsequent verhalten. Spagnolli hat falsch gepokert und verloren. Aber wie bereits öfters gesagt wurde, Spagnolli war ein guter Bürgermeister, aber seine Zeit ist mit der letzten Amtsperiode abgelaufen und die Zangengeburt des neuen bereits vor der Geburt angeschlagenen Gemeindeausschusses ist missglückt. Besser so, hätte keine Zukunft gehabt.

    • SVpler

      Die SVP muss auf einen klaren Anti-Benkokurs einschwenken, Pitarelli rausschmeißen und alle(!*) Wirtschaftskanditaten austauschen.

      Jetzt sofort !!!

    • Lubian

      Der Rieder hat wohl nicht mitgekriegt, was mit dem Nein von Pittarelli gelaufen war, sonst hätte er wohl weniger geklascht.

    • Marlene

      Na bravo und do soll man no waehlen gian? laecherlich de Politik….insre Steuergelder werden olle wieder verpulvert fuer de Neuwahlen….

    • sepp

      dank pitarelli wird bozen sicher schöner und die laubenkönige hätten früher was tun sollen nett erscht von Ideen van an auswärtigen auch auf die Idee kommen was zu tun

    • Senatur

      @ Martin S.: und mir wird von dir schlecht, Rumpelstilzchen.

    • Senatur

      @ Lustig??? Wunderbarer Name! Mit wem treibst du dich rum?

    • Senatur

      @Michl – Schuld sind andere, die 10 Jahre lang nichts oder wenig auf den Weg gebracht haben und dafür die entsprechenden Ämter inne hatten. Deine sind nur Ablenkungsmanöver von den wirklich Schuldigen für die heutige Situation. Kopf benutzen.

    • Krittler

      Die Bozner Verhältnisse haben schon auch mit dem Wahlgesetz zu tun. Wenn es möglich ist, mit einigen wenigen zusammengekratzten Reststimmen einen Sitz im Gemeinderat zu ergattern, dann haben solche Ein-Mann-Parteien unverhältnismäßig mehr Gewicht als Parteien mit größerem Zuspruch. Ein Quorum (z.B. mindestens ein Vollmandat) wäre absolut notwendig. Das gilt nicht nur für Bozen, sondern generell bei Wahlen.

    • Liesele

      Terf die Pitarelli oftramol mitn Lear Jet von Benko mitfliagn ..?

    • underdog

      Was ist der Unterschied zwischen einer Pittarelli, Oberhammer und Foppa??

    • Bozner Bürger

      Bleibt doch objektiv und schauts Euch doch mal den wirklichen Witz der geplanten Stadtregierung an:

      – eine Stadtregierung mit Benedikter zuständig für die Urbanistik!
      – Giovanelli Assessor für Handel!

      Ja Hallo gehts noch? Bitte was hat der Gigi und die ganze SVP Truppe denn da geraucht?
      Das will ich auch rauchen!

      Da müsste man der Anna doch glatt ein Denkmal aufstellen!
      DANKE ANNA!!!

    • Frage?

      Wie nennt man das im Volksmund, was die Dame gemacht hat?

      VERRAT!

      Ein Mitglied des Kolitionspartners fällt nicht nur dem Partner, sondern auch der eigenen Partei in den Rücken!

      Dies ist ein klarer Grund für einen Parteiausschluß!

      Ein Ausschluß von Messner in Sterzing ist dagegen nur LACHHAFT.

      Bin neugierig wie sich LACHHAMMER im Falle dieses VERRATES verhält.

      Aber jede Partei hat die Mitglieder in ihrer Frauenquote , die sie verdient.

    • walter

      Mit VERRAT kenn man sich bei der Südtirol Verräter Partei gut aus!!! 🙂

    • Herrgott

      Super!!!! Anna, zeig´s ihnen!!

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