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„Unerhörter Vorgang“

„Unerhörter Vorgang“

Das EXKLUSIV-Interview mit Karl Zeller: Auf TAGESZEITUNG Online analysiert der SVP-Senator die Hintergründe des Brennercom-Putsches – und rechnet mit dem Athesia-Konzern ab.

TAGESZEITUNG Online: Herr Senator, Ihre erste Reaktion auf den Brennercom-Putsch war, es handle sich um eine Kriegserklärung des Athesia-Konzerns an den Landeshauptmann. Sind Sie immer noch dieser Ansicht?

Karl Zeller: Ja, sicherlich! Das strategische Ziel des Athesia-Konzerns ist, die Mehrheit in der Brennercom zu einem relativ günstigen Preis zu übernehmen und damit indirekt die von der öffentlichen Hand gemachten Investitionen in das Kommunikationsnetz an sich zu reißen. Sobald der Landeshauptmann dem Athesia-Konzern bzw. dem Herrn Michl Ebner eröffnet hat, dass er diese Pläne durchkreuzen und verhindern will, dass die Mehrheit der Brennercom in die Hände eines privaten Monopolisten fällt, ist er in Ungnade gefallen. 

Sie sagen: Die Brennercom ist mit öffentlichen Geldern aufgebaut worden, jetzt will Athesia …

… jetzt, nachdem die öffentliche Hand, sprich: der Steuerzahler die Anschubfinanzierung getätigt, die Grabungsarbeiten usw. bezahlt hat, will der Athesia-Konzern die Kontrolle der Brennercom übernehmen, um über das gute und schlechte Wetter im Südtiroler Kommunikationsbereich zu bestimmen. 

Sie zeichnen ein düsteres Szenario?

HK-Präsident Michl Ebner

HK-Präsident Michl Ebner

Selbst ein Blinder sieht, wie Athesia im Bereich der Print-Medien die Monopolstellung für eigene Zwecke ausnutzt. Bei Athesia steht nie das öffentliche Interesse im Vordergrund, schauen Sie sich die Kampagne gegen Benko in Bozen an.

Aber in Sachen Brennercom reden wir von einem sehr sensiblen Bereich. Denn ich glaube nicht, dass es der Wunsch der Südtiroler Bevölkerung ist, dass der Athesia-Konzern auch das Glasfasernetz und die Informationsflüsse kontrolliert.

Bei der Brennercom-Geschichte geht es nicht nur um Geld, sondern um Informationsflüsse …

Ja, Athesia will zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen: Der Konzern will sich einerseits die von der öffentlichen Hand gemachten Investitionen einverleiben, und Athesia will die Kontrolle über die Informationsflüsse …

Was für Südtirol gefährlich wäre?

Ja, weil der Athesia-Konzern sein Medien- und Informationsmonopol damit für die nächsten Jahrzehnte nicht nur zementieren, sondern ausbauen würde. Das kann das legitime Ziel eines privaten Unternehmers ein …

aber nicht das Ziel eines Handelskammer-Präsidenten?

Es kann nicht das Ziel der Allgemeinheit und der Landesregierung sein, tatenlos zuzuschauen.

Jetzt wird es zu einem Gerichtsverfahren kommen, das sich möglicherweise jahrelang hinziehen wird. Ich sage nach wie vor, dass die Entscheidung des Verwaltungsrates der Brennercom ein unerhörter Vorgang war. Die Tragweite ist in etwa dieselbe, wie wenn die Enel beschließen würde, die römische Regierung aus der Enel hinauszupalandern.

Ist Michl Ebner nach diesem Putschversuch als Handelskammer-Präsident noch tragbar?

Das müssen die entscheiden, die ihn gewählt haben.

Aber sicher ist es schwer vereinbar, dass der Vertreter einer öffentlichen Institution versucht, seine Privatinteressen in einem so strategischen Bereich, wie es die Kommunikation und das Glasfasernetz sind, mit der Brechstange durchzusetzen. 

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat bereits erklärt, rechtlich sei Michl Ebner auf dem Holzweg. Sehen Sie das auch so?

Zweifellos! Denn auch das Staatsgesetz besagt: Ob ein öffentliches Interesse an einer Gesellschaftsbeteiligung besteht, das bestimmt die öffentliche Hand selbst und nicht ein von der öffentlichen Hand eingesetztes Organ der Gesellschaft, sprich: der Verwaltungsrat. Wenn der Verwaltungsrat sich nun verselbständigt und eine Entscheidung getroffen hat, zu der er gar nicht befugt ist, dann muss und wird dies Konsequenzen haben. Gravierende Konsequenzen.

Nämlich?

In einer Gesellschaft bestimmt nicht der Verwaltungsrat, was mit dem Kapital geschieht, sondern die Gesellschafterversammlung, die Aktionäre. Der Verwaltungsrat ist nur ein ausführendes Organ. Im Fall der Brennercom haben wir es mit einer mehrheitlich öffentlichen Gesellschaft zu tun. Der Verwaltungsrat hat mit seiner Entscheidung vom Freitag ganz eindeutig die Interessen der Aktionäre geschädigt, man kann also von einem Vertrauensbruch sprechen. Die Mitglieder des Verwaltungsrates riskieren jetzt die Abberufung.

Das glauben Sie ernsthaft?

Schauen Sie: Es gibt für einen Verwaltungsrat nichts Schlimmeres, als die Interessen der Aktionäre zu schädigen. Noch schlimmer ist nur, wenn er den Großaktionär hinauswirft. Und das ist bei der Brennercom jetzt geschehen. Der Verwaltungsrat hat evident die Interessen der Aktionäre geschädigt und deren Vertrauen missbraucht. Die öffentliche Hand hat in der Aktionärsversammlung die Mehrheit, so dass ich davon ausgehe, dass es zu einer Abberufung des Verwaltungsrates kommen wird.

Weitere Schritte könnten sein?

Toni Ebner

Toni Ebner

Ich gehe davon aus, dass es auch zu Haftungsklagen gegen die Mitglieder des Verwaltungsrates kommen wird. Diese kann ein einzelner Aktionär anstrengen. Selbst wenn die Sache rechtens wäre, was sie aber nicht ist, haben die Verwaltungsräte mit dieser unerhörten Entscheidung der Gesellschaft einen Riesenschaden zugefügt. Der nächste Punkt ist: Der Verwaltungsrat hatte gar nicht die Befugnis zu bestimmen, ob die Brennercom für das Land von institutionellem Interesse ist. Zum Glück gibt es in Südtirol die Demokratie …

Wie meinen Sie das?

So wie ich es gesagt habe. Zum Glück gibt es in Südtirol die Demokratie, auch wenn dies die Herren am Weinbergweg nicht wahrhaben wollen. Die gewählten Vertretungen in Südtirol sind der Landtag und die Landesregierung. Diese beiden Organe und nicht ein Michl Ebner bestimmen, was für das Land und die Menschen von öffentlichem und strategischem Interesse ist. Der Verwaltungsrat der Brennercom ist in dieser Hinsicht ein völlig unbefugtes Organ und nicht legitimiert.

Dass Michl Ebner im Verwaltungsrat für den Rausschmiss des Landes aus der Brennercom gestimmt hat, ist nachvollziehbar. Was haben Sich Ferdinand Willeit und Karl Manfredi dabei gedacht?

Ich verstehe das auch nicht, das müsste man Willeit und Manfredi fragen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Landesregierung – in Ausführung des Staatsgesetzes, auf das sich der Brennercom-Verwaltungsrat jetzt bezieht – im Frühjahr 2015 klar festgelegt hat, welche Beteiligungen von öffentlichem Interesse sind. Diese Beschlüsse müssten die Verwaltungsratsmitglieder eigentlich kennen. Die Landesregierung hat erst vor wenigen Monaten beschlossen, dass die Brennercom-Infrastruktur und das Glasfasernetz öffentlich bleiben sollen.

Rechtlich, glauben Sie, wird sich der LH durchsetzen?

Davon bin ich felsenfest überzeugt! Denn erstens war der Verwaltungsrat nicht zuständig, zweitens hat der Verwaltungsrat die Beschlussfassung der Landesregierung, sprich: des Großaktionärs ignoriert, missachtet, drittens sind bestimmte Vertreter im Verwaltungsrat in einem evidenten Interessenkonflikt …

Sie meinen Michl Ebner?

Ja, er hat nicht im Interesse der Gesellschaft, sondern in seinem Interesse als Privataktionär entschieden. Er, der als Vertreter der Athesia-Gruppe im Verwaltungsrat sitzt, will die öffentliche Hand aus der Gesellschaft hinauskeilen, um dann selbst Alleineigentümer zu werden. 

Was wird jetzt passieren?

Das Land wird, davon gehe ich aus, zuerst den Beschluss anfechten. Dann wird man die Abberufung des Verwaltungsrates beschließen. Und ich denke auch, dass es Haftungsklagen geben wird.

Bislang haben die Mächtigen immer vor dem Athesia-Konzern gekuscht bzw. sich mit dem Konzern arrangiert. Glauben Sie, dass auch Arno Kompatscher umfallen wird?

Nein. Der Landeshauptmann hat richtigerweise die Interessen Südtirols über Privatinteressen gestellt. Er stellt sich dagegen, dass sich ein privates Unternehmen in Raubritter-Manier öffentliches Vermögen einverleibt. Das ist verantwortungsvoll, Kompatscher hat auch persönliche Komoditäten hintangestellt …

Was meinen Sie mit Komoditäten? Dass er es viel leichter hätte, wenn er den Wünschen des Athesia-Konzerns entsprochen hätte?

Ja, wenn Kompatscher anders ticken würde, wäre er nicht in den Krieg der Sterne hineingeraten. Schon sein Vorgänger Luis Durnwalder hat den Wünschen der Familie Ebner in Sachen Berennercom nicht entsprochen und wurde dafür gegeißelt. Kompatscher wusste also, dass ihm – wenn er sich querstellt – eine Sonderbehandlung, wie ich sie nenne, zuteil würde.

Die Rache des Konzerns wird fürchterlich sein?

Ich selbst genieße diese Sonderbehandlung seit zweieinhalb Jahren. Erst letzthin wurde aus einer Pressemitteilung, die ich zusammen mit dem Kollegen Daniel Alfreider verschickt habe, mein Namen herausgestrichen. In den „Dolomiten“ gibt es seit zweieinhalb Jahren kein Foto vom Zeller. Diese Sonderbehandlung wurde mir vom Chefredakteur angekündigt …

Wie denn?

Es wurde mitgeteilt, dass Unbotmäßigkeit bestraft wird. Ich als alternde Diva kann mir das leisten (lacht).

Und der LH?

Auch er kann es sich leisten. In der Politik geht es auch darum, ob man sich noch im Spiegel anschauen kann. Wenn man sich zum Spielball machen lässt, hat man in der Politik nichts verloren.

Toni Ebner und LH Arno Kompatscher

Toni Ebner und LH Arno Kompatscher

Wie wird die Sonderbehandlung für den unbotmäßigen LH aussehen?

 

 

Ich kann nur sagen, wie die Sonderbehandlung bei mir ausgesehen hat:

Zuerst wird man bestraft, indem man nicht mehr angerufen wird – oder nur zu negativ besetzten Themen. Regel 2: Es gibt kein Foto mehr – außer in einem negativen Kontext. Wenn ich beispielsweise Giorgio Napolitano in unserer Fraktion willkommen heiße, dann wird der Zeller einfach weggeschnipselt. Regel 3: Aussendungen, die du versendest, werden entweder verstümmelt, oder man wahrt das Feigenblatt der Korrektheit, indem man sie links in einem Seitenkästchen platziert, das niemand liest. Man mus aber bedenken, dass das, was ich verbrochen habe, ungleich geringfügiger ist als das, was der Landeshauptmann „verbrochen“ hat.

Sie rechnen also, dass die Strafe für Kompatscher noch heftiger wird?

Nach der Philosophie des Hauses wird sie noch viel, viel härter ausfallen. Denn ich selbst habe keine Gesellschaften, ich bin ein kleiner Goldfisch, der viel zu klein ist, als dass er wirtschaftliche Interessen von Athesia hätte berühren können. Wenn Athesia bei mir wegen einer Kleinigkeit …

… wegen?

Ich hatte die „Dolomiten“ in der „ff“ kritisiert, weil sie im Zuge des SEL-Skandals mit ihren Rückrittsforderungen gegen Durnwalder vom eigentlichen Skandal ablenken wollte. Das war eine Bagatelle, dennoch wurde mir die Sonderbehandlung zuteil.

Und Kompatscher wird nicht einknicken?

Nein, wird er nicht! Wenn er umfällt, dann braucht er nicht mehr den Landeshauptmann zu machen. Denn in dem Fall hinge er am Gängelband eines Privaten, der mit seinen Marionetten – wie man weiß – nicht zahm umspringt. Ebners Marionetten müssen spuren. Einknicken hieße für den LH, politisch tot zu sein.

Es wird also knüppeldick kommen für den LH?

Davon gehe ich aus. Vielleicht gründet Athesia sogar eine andere Partei …

Sie machen einen Witz?

Nein, das ist kein Witz. Und ich sage Ihnen noch etwas: Der Chefredakteur der ,Dolomiten“ hat mich im Fernsehen einen ,Faccendiere‘ genannt. Das müssen Sie sich auf der Zunge zergehen lassen. Ich selbst habe nachweislich keine Gesellschaftsbeteiligung, außer ein paar Aktien der Sparkasse. Mich nennt er einen ,Faccendiere‘. Ich frage jetzt: Was ist das, wenn man auf Kosten der Südtiroler Steuerzahler versucht, sich ein Unternehmen von öffentlichem Interesse unter den Nagel zu reißen? Kein anderes Unternehmen in Südtirol würde sich erdreisten, uns Aktionäre – denn die Brennercom-Beteiligung gehört allen Südtirolern! – aus einer Gesellschaft hinauszuschmeißen, um dann die Anteile selbst zu einem günstigen Preis zu nehmen. Und diese Herren erdreisten sich, mich einen ,Faccendiere‘ zu nennen. Ich sage nur: Liebe Herren Ebner, schaut selbst mal in den Spiegel!

Harter Tobak, Herr Senator …

Ich habe es noch nie gewagt, den Südtirolern das Vermögen unter dem Hintern wegzuziehen, sondern ich habe in Rom immer versucht und auch dazu beigetragen, damit das Vermögen der Südtiroler Allgemeinheit steigt. 

Interview: Artur Oberhofer

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Kommentare (122)

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    • jago

      ma bitte… dem Zeller geht ja nur auf den Sack, dass er nicht mehr in der Dolomiten drinsteht.
      Als der Ebner das von der öffentlichen Hand gebaute Thermenhotel günstig gekauft hat hörte man vom Zeller kein Wort.

      • jetzt reichts!

        Richtig erkannt, jago! Zeller steht auf Weiber, Macht, Prestige und politisch denkwürdige Connections! „Etwas bekommen, etwas geben“,
        „Nichts bekommen, nichts geben“ scheint sein Motto zu sein. Geht als Privater gut, aber als Politiker ist er im Fahrwasser jener, die für politische Handel ihre Großmutter verkaufen würden. Wehe Dir, Südtirol!

        • landstreicher

          @jago
          Das Thermenhotel mit der Übernahme der Brennercom zu vergleichen ist ist ein an Dummheit kaum zu übertreffendes Kunststück. Gratuliere!

          @jetzt reichts!
          nur du scheinst noch noch den ärgern Sprung in der Schüssel zu haben, klingst jedenfalls wie ein völlig verblödeter Dolomitenleser!!

          „Weiber, Macht, Prestige und politisch denkwürdige Connections!“

          Mein Gott, lass dich auslachen, elender Heuchler, hast wohl selber keine Weiber und etc. abgekriegt, hahaaahaa

    • Puschtra

      Die öffentliche Hand sollte jetzt den Spieß umdrehen und genau das machen, was der Herr Ebner machen wollte.
      Schmeißt diese Typen aus der Brennercom!

  • THEMA

    Dreimal bravo Herr Zeller,nur weiter so !

    • bob der baumeister

      das thermenhotel ist – im gegensatz zu breitband und infrastrukturen für telekommunikation – nicht von strategischer bedeutung. da musste man eher froh sein dass überhaupt jemand eingestiegen ist.

      • Puschtrabui

        Das ist eh schon ein Skandal, dass sich das Land (SVP Politiker die zugestimmt haben) am Bau des Thermenhotels sich beteiligt hat mit Steuergelder und dann die Beteiligung zu einem Spottpreis an immer die gleichen die „Parteivettern“ verscherbelt hat die profitieren!

  • Roberto

    Ein langjähriger Insider spricht nun öffentlich über das Thema von dem schon viele Bürger immer bescheid wusste. Für den jährlichen „Sommer Klatsch“ ist nun eine weitere Front eröffnet worden. 🙂

  • goggile

    wenn selbst ein Rechtsanwalt sich so ohne Gegenwehr attakieren làsst dann ist die Demokratie nicht richtig wahr in diesem lande

  • Sarah

    Sehr interessantes Interview, bravo Herr Zeller! Danke Tz!

  • Bürger

    Wenn man bedenkt, dass die Kirche auch bei der Athesia-Dolomiten beteiligt ist, dann schmilzt dass Vertrauen.
    Bischof Sie müssen etwas unternehmen?

    • Peter.g

      Wie heisst es immmer wieder. Für Jesuiten sind ranghohe Posten nicht vorgesehen. Sind diese aber in Aussicht muss mit aller Macht daran gearbeitet werden. Papst und Bischof werden hier ihr (Un)Bedenken sicher einbringen.

  • Erich

    Wo sind hier Südtiroler Oppositionsparteien? Hier sieht man wie viel Zivilcourage die haben, zu jeden Furz eine mediale Präsenz und wann der gegenüber zu groß ist verschwinden sie in den Erdlöchern.

    • Sarah

      Ha, gute Frage Erich, Schweigen im Walde, dafür lässt man sie in der Dolo in Zukunft besser dastehen 😉

      • landstreicher

        Glauben oder hoffen sie jedenfalls, die elenden Duckmäuser. Vielleicht haben noch nicht gerafft was da gerade passiert.
        Der rechten Opposition würde ich das durchaus zutrauen. Über Immigranten herziehen, über den Staat wettern und in Lederhosen blöd aus der Wäsche gucken, mehr ist von denen leider nicht zu erwarten, und halt Bomben nicht platzen lassen…

    • Andreas

      @Erich
      Die wären schön blöd, wenn sie sich einmischen würden. Ich würd auch von der Seitenlinie zusehen, wie sich die beiden Leitwölfe gegenseitig zerfleischen.
      Sie können nur verlieren, wenn sie für jemanden Partei ergreifen.
      Es ist nebenbei die Schuld der Politik, dass Athesia so mächtig werden konnte.
      Die einzige Meinung die mich interessieren würde, ist die von Franceschini, obwohl er in letzter Zeit etwas zu einseitig geworden ist.

      • Erich

        Nein nein, alle Volksvertreter bis auf Durnwalder, Kompatscher und einige wenige haben immer gekuscht um nicht von der Berichterstattung gestrichen zu werden. Oder hat sich ein Pöder und Konsorten jemals entgegengestellt.

    • G G

      Na, dann würde ja zum Beispiel von so einem schwindligen Pöder nicht mehr alle paar Tage sein Senf zu irgendeinem Thema abgedruckt werden und ohne diese ständige Publicity-Berieselung hätten ihn womöglich zu viele seiner paar Wähler schon längst vergessen. So Typen geht es doch nur um ihr hohes Einkommen und ihrem gesichert hohen Lebensstandard. Wenn es wirklich ums Eingemachte geht, kuschen die ohne mit der Wimper zu zucken.

  • Andreas

    Ach Zeller, der ursprüngliche Fehler war der, es Privaten überhaupt zu ermöglichen bei der Brennercom einzusteigen.
    Manfredi hat Millionen verdient und da hat man von Ihnen wegen dem Volksvermögen nichts gehört.
    Ebner ist Unternehmer und kein Samariter und das wissen Sie.
    Der Bau des Thermenhotels hat über 60 Millionen gekostet, Ihr habt es für unter 30 an Ebner verscherbelt. Jeder Private hätte es unter 30 Millionen gebaut und das wissen Sie.
    Und nebenbei, Ihr Politiker seit so die Letzten, welche anderen einen Rücktritt wegen irgend einem Fehlverhalten nahelegen sollten, denn wenn es es um Moral und Anstand gehen würde, gäbe es fast keinen mehr von Euch.

    Mir gefällt Ihre zynische und spöttische Art, doch den Moralapostel kaufe ich Ihnen aber nicht ab.
    Nebenbei ist die Debatte etwas zu martialisch, eine Nummer kleiner, ohne von Krieg oder weiß ich was zu sprechen, wäre angebracht.

    • Garuda

      @Andreas

      Andreas die alternde Weinberg-Diva?

      Jetzt lässt er wohl seine Maske fallen.

      • Andreas

        Ach Gardua, Du läufst also auch jeder Sau hinterher, welche durchs Dorf getrieben wird.
        Bis gestern war Zeller der Satan in Person und ich war einer der Wenigen, die ihn verteidigt haben und jetzt wird er wegen einem Interview wie der Messias gefeiert.
        Nichts ist nur schwarz oder weiß, außer vielleicht, dass die Grünen unnütz sind, deshalb denk mal darüber nach wo Zeller und sein ehemaliger Schwiegervater überall ihre Finger drin hatten und was da alles gelaufen ist. Ich finde ihn gut, wenn er die Sachen direkt anspricht, die Moralfloskeln hätte er sich aber sparen können.

        Ich kann die Methoden der Athesia nicht ausstehen und ich würde mal sagen, ich kenne einige Internas, von welchen Du keine Ahnung haben kannst, aber trotzdem galoppiere ich nicht der Sau nach, so wie Du es machst 🙂

        • Garuda

          @Andreas

          Ich weiß bestens Bescheid. Das Argument mit dem Schwiegervater lasse ich in diesem Zusammenhang aber nicht gelten, denn den Ebner-Moloch mit dem Schwiegervater zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

          Und außerdem finde ich es zynisch genug bei der Kritik an Ebners und Athesia den Vergleich einer Sauna durchs Dorf treiben, denn was diese in der Ausländerhetze letzthin angerichtet haben, nur weil ihr privates Schicksal betroffen war, ist widerlich genug, und dann ist das die Oberfrechheit wenn grad der sülzige Bischof als Miteigentümer dieses Molochs scheinheilig für Flüchtlingshilfe plädiert.

        • barfusler

          Es macht sehr wohl Sinn „die Sau“ gemeinsam durch das Dorf zu treiben, vor allem wenn es sich um eine prächtige handelt, der man alleine nicht gewachsen ist.
          Hat man sie dann halbwegs im Gehege, ist es zu spät auf sie einzuschlagen, wenn man wünscht, dass sie auch ein anderes mal gehorcht :))

          • Sarah

            🙂 🙂 🙂
            Sehr gut barfusler, das sehe ich genauso. Hier haben wir es mit der fettesten und heimtückischsten „Sau“ des Landes zu tun, also ist Vorsicht geboten, und alle sollen mitmachen wenn sie durchs Dorf getrieben wird 😉

          • barfusler

            Wow, hoffentlich reißt uns keiner die Sau aus dem Zusammenhang ;)) Du weißt ja wie sensibel manch einer von denen ist, wenn es sie selber trifft ☺

          • Sarah

            Keine Sorge, hier geht es doch eindeutig um das Sprichwort: „eine Sau durchs Dorf treiben“, was im übertragenen Sinn so viel heißt wie: etwas lautstark zum Thema machen. Ich, wir haben das Sprichwort, das Andreas verwendet hat, etwas ausgeschmückt. Das Wort „Sau“ bezieht sich also auf keine Person, sondern ganz klar und deutlich auf das Sprichwort und darf nur im Zusammenhang mit „eine Sau durchs Dorf jagen“ verstanden werden. Also je fetter und prächtiger die Sau, desto mehr Aufregung wird um eine Nachricht gemacht.
            Sollte jemand Zweifel in Sachen Hermeneutik gehabt haben, soll mit diesem Kommentar jeder willkürlichen Falschinterpretation ein Riegel vorgeschoben werden 😉

          • barfusler

            ist eh klar, kenne dich ja, sollte nur ein Wink an die siebenmal Klugen sein
            ☺☺☺

          • Garuda

            Naja, so arm dran ist die fette Sau dann doch nicht. Denn sie wurde nicht gemästet, sondern hat sich selbst an jedem Futtertrog, den sie gefunden hat, vollgefressen, bis sie einen Bauch Beine Tragsau bekommen hat. Wenn sie heute also kaum mehr beweglich ist und beinahe über ihren eigenen Bauch stolpert, ist das nicht die Schuld jener, die sie durch das Dorf treiben, sondern ihre eigene Schuld.

            Also nicht zu vergleichen mit der Ausländerhetze, welche die fette Sau betrieben hat, als ihr eigener Frischling mal verprügelt worden ist.

          • landstreicher

            immer noch ein Scheit nachlegen @Garuda 🙂

          • Garuda

            @landstreicher

            Das ist doch üblich, wenn man mal wirklich eine fette Sau durchs Dorf treiben will. 🙂 🙂

    • jetzt reichts!

      Stimme vollkommen zu, Andreas. Nur: Zeller kündigt dauernd irgend etwas an, das er dann nicht umsetzt: poltisch den Schwanz einziehen heißt man das. Jetzt ist er in den Ring gestiegen. Da gibt´s kein Exit mehr! Ich freu mich schon auf den Kampf „katholische Brüder“ vs. „Lugenbeitl & Strippenzieher“. In diesem Kampf stehe ich auf Seiten der Privaten und nicht auf Seiten derer, die nur „a groaße Gosch und s´SVP-Parteiobzeichn“ haben. Oder muss sich die Privatwirschaft von ungelernten Sprücheklopfern Vorschriften machen lassen?

  • Batman

    Zeller: „Zum Glück gibt es in Südtirol die Demokratie“
    🙂 🙂 🙂 In welchen Realitäten ist Zeller zuhause?

    https://m.youtube.com/watch?v=19asrm-S4i0

  • adobei

    Bravo Karl Zeller, endlich einer, der mal Klartext redet. Vom Dolomitenomelett mit Volksdummsmarmelade haben wir langsam genug. Gut, dass es die TZ gibt.

  • Batman

    Diese Show die ihr hier miteinander abzieht, mein lieber Zeller glaubt euch keine Sau mehr, denn hinter den Kulissen seid ihr allesamt gute Freunde! Siehe Thermenhotel! Verarschen könnt ihr jemand anderen! Frage an Zeller: Wer hat diesmal das Drehbuch geschrieben?

  • Andreas

    Noch was Zeller, Oberhofer hat Sie aufs Glatteis geführt und Sie haben sich die Worte in den Mund legen lassen.
    Ihre Heißblütigkeit ist bekannt, doch hier sind Ihnen die Gäule durchgegangen. Sie klagen an, dass Ebner mit wenig Geld, viele Anteile haben will, nennen Sie doch mal einen Unternehmer, der mit viel Geld wenig Anteile haben will.
    Ihr Wunderkind in der Kanzlei wollte ja auch mit wenig Aufwand viel Geld verdienen, was aber nicht so richtig geklappt hat.
    Ebner will wenigstens für die Anteile zahlen, Manfredi kam wie die Jungfrau zum Kind zu den Millionen. Nebenbei hat dieser Geschäftsverbindungen zu Ebner, was Sie auch wissen, deshalb war klar, dass er auf seiner Seite ist.

    Und jetzt warten wir noch auf die diplomatische Aussagen des Obmännchens der SVP, die finde ich immer recht lustig. Ein Meister in viel reden und nichts sagen.

    • Garuda

      Andreas die alternde Weinberg-Diva

    • jetzt reichts!

      @ Andreas – auch hier stimme ich 100% mit Ihnen überein. Wenn ich mit Ihnen in anderen Themen nicht oder nicht unbedingt überein stimme so gefällt mir doch sehr, dass Sie zu ihrer Meinung stehen und versuchen diese anhand von Fakten zu untermauern. Dasselbe kann man von vielen unreflektierten Forenschreiberlingen nicht sagen.

  • Batman

    Der Reiche lebt vom Dummen und der Dumme von der Arbeit!
    Und arbeiten habt ihr NIE gelernt!

  • tess

    Nun wisst ihr, wie uns bürgern im ahrntal zumute ist: die großen wasserkonzessionen in privatbesitz, die verteilerleitungen folgen nun meter für meter.strommonopol im ahrntal und das land schaut zu beim nächsten kraftwerk. Öffentliches interessegilt im tal nicht?

  • wert

    Vielleicht ist es anderen auch aufgefallen ,dass bevor Kompatscher zum LH gewählt wurde ,er in der Dolomiten zum Teil bis zu vier mal am Tage mit Foto abgebildet war . Nicht umsonst ! Man hat den guten Arno im Weinbergweg falsch eingeschätzt , man meinte einen folgsamen Mann gefunden zu haben . Und jetzt ? Gut so ! Bravo Arno , lass Dich nicht bescheißen !

  • Garuda

    Also bis heute habe ich keine Lanze gebrochen für Zeller.

    Heute muss ich ihm danken für die offene Kriegserklärung an den scheinheiligen Konzern, der sich jederzeit hinter der Kutte des Kanonikus versteckt, wenn es vermeintlich um Moral und Anstand geht, selbst aber die biblische Hure ist.

    Wenn der Bischof da in diesem katholischen Sumpf nicht durchgreift, dann hat er sich endgültig disqualifiziert und treibt Blutschande mit dem Moloch, mit der babylonischen Hure.

    Ein hoch auf ZELLER und KOMPATSCHER.

    Diese zwei Herren kriegen bei der nächsten Wahl meine Stimme.

    Ich sehe, dass mir die SVP immer sympathischer wird. Zuerst Frau Stocker, jetzt Herr ZELLER und Herr KOMPATSCHER.

    • Andreas

      Die Einfältikeit der Masse macht es Politikern einfach trotz offensichtlicher Lügen trotzdem gewählt zu werden.
      Darauf beruht auch das Konzept von Mutti.

      • Sarah

        @Andreas
        Wenn nächste Woche in der Dolo ein Ritz, eine Ausserhofer… zu Wort kommen, dann ist das alles längst vergessen.Der Wähler hat ein kurzes Gedächtnis und ist einfach zu manipulieren….

    • George

      Garuda fällt ja auch bei jeder Kleinigkeit um und bewegt sich wie ein Windfähnchen. Das gleicht ihm. Wieso sollten wir Zeller und Kompatscher Beifall spenden. Sie haben endlich das zu tun, was Sache ist und können nicht die Ebners weiterhin gewähren lassen. In diesem Bereich wurde ohnehin Jahrzehnte lang falsch gespielt. Mit Dolomiten-Athesia habe ich Jahrzehnte lang mich auseinander gesetzt. Sie wolten mich dafür in den Medien streichen. Ich habe dafür andere Kanäle gefunden um wiederum Athesia streichen zu können und die Notizen doch an die Öffentlichkeit zu bringen. Wieso sollte man sich von einer Zeitung oder einem Medienkonzern alles gefallen lassen?

      • landstreicher

        Hier muss ich Garuda auch mal verteidigen, denn man kann viel über ihn sagen, aber Windfähnchen ist er ganz bestimmt keines. Im Gegensatz zu manch verwelkten Grünen, kann er auch mal über seinen Schatten springen und über Parteigrenzen hinweg sehen und im richtigen Moment die richtigen Leute unterstützen. Das nennt man Pragmatismus, nehmen sie sich in dieser Hinsicht ein Beispiel von ihm.

        • jetzt reichts!

          landstreicher = garuda!

        • George

          @landstreicher
          Ich springe immer über Parteigrenzen, weil Parteien mir nichts zu sagen haben. Dafür habe ich mein eigenes Gehirn zu denken. Von euch brauche ich mir bestimmt kein Beispiel zu nehmen. Bin mit meiner politischen Einstellung der Unabhängigkeit und der sachpolitischen Arbeit immer gut gefahren und habe parteiübergreifend die Bürger-innen so unterstützt, dass die Allgemeinheit daraus einige Vorteile hatte gegenüber den politischen Lobbys. Sie verkennen mich total, ‚landstreicher‘. Zum pragmatischen Denken und Handeln braucht es auch Hausverstand!
          😉

        • Garuda

          @jetzt reichts

          Wenn man keinen eigenen Kopf zu denken hat, kommt man halt mit billigen Unterstellungen

          Mir doch egal, wenn es bei dir nicht für mehr reicht.

  • G G

    Normalerweise ist der Zeller überhaupt nicht mein Fall, aber diese Stellungnahme verdient Achtung und Respekt. Ein Ebner-Clan konnte die Lenkung der Meinungen der Masse in unserem Land nur so weit in seine Macht bringen, weil ihnen zu spät Paroli geboten wird. Vielleicht gelingt es nun und eine unabhängiger, sachlicher Informationsfluss hinaus in Südtirols Stuben wird Realität.

    • G G

      …wobei ich allerdings meine Zweifel daran habe, ob der Zeller nicht das ein und andere Mal auch persönlich lukrative Vorteile für sich und seine Sippe aus seinen Positionen herausgeschlagen hat – mir schwanen da so Themen wie das Thermenhotel vor… ein bisschen möchte der Zeller halt jetzt gegen Ende seiner Laufbahn sein Politik-Image noch ein bisschen aufpolieren, um als Held und Robin Hood von Südtirol in die Geschichte einzugehen.

      • Garuda

        @G G

        Das mag sein, aber weder Herr Zeller noch Herr Kompatscher wollen sich das Glasfaserkabel privat unter den Nagel reißen, was eindeutig ein öffentliches Gut ist, aber vom Moloch nicht respektiert wird.

        Darin liegt der kleine aber feine Unterschied

  • Chrissi

    Bravo h. Zeller, bravo h. Landeshauptmann, so stell ich mir transparente Politik vor. Endlich begehrt die SVP gegen diese Geier auf, die seit Jahrzehnten die eigentlichen Machthaber und Politikbestimmer in diesem Land sind.

  • kurtius

    Südtirol „unter Geiern“, wie wahr, wie wahr …

  • schnellermichl

    Ja der zeller. Wer kontrolliert denn in Meran alles…. zeller Jemand der teil dieses Systems ist und mit dem gross geworden ist

  • Klaus

    Hochwürden Zeller. Wo haben sie 100tausender auf dem Bild versteckt…….. Wir Bürger möchten auch was haben und sie erleichtern:-)))))))

  • Salve Popolino

    Naja, wenn das klappt mit dem Rausschmiss der Provinz Bz aus der Brennercom, dann kann der Ebner ja auch die Kirche aus der Athesia hinaus werfen und sich als neuen Kurfürsten von Südtirol krönen lassen.

  • Batman

    Alle unter einer Decke und die Leute hier im Forum schreien „Bravo Zeller Applaus Applaus!“
    So leicht ist es den Südtirolern etwas vorzumachen.

  • schnellermichl

    So ist es batman. Wo war zeller all die zeit als er gut freund mit den christlichen Bruedern war.

  • casanova

    Eine neue Partei für die Athesia? Namensvorschläge? Michls Katholiken?

  • Batman

    Wer war u. a. beim Bau des Thermenhotels dabei? Der Ex-Schwiegervater vom Zeller. Jetzt gehört es „seinen Feinden“. Dumm gelaufen, gell Zeller!

    • Andreas

      König, Unterberger, Zeller, Thun usw.
      Thun hat den Auftrag für die Inneneinrichtung erhalten, für glaub 5 Million und hat Einrichtungsgegenstände verwendet, welche er designt hat und damit zusätzlich verdient… 🙂
      So war/ist System Südtirol.
      Manfredi, welcher Kofferträger vom Sarner Kofler war, wurde auf wundersame Weise Direktor der Brennercom, erhielt Aktien und durch den vom Steuerzahler finanzierten Wertzuwachs verdiente er Millionen.

    • THEMA

      Warum dumm gelaufen ? Weder Unterberger noch Zeller wollten sich je als Hoteliers betätigen.
      Zeller ist Anwalt und Unterberger Architekt .Wenn die Athesia, nachdem die Printmedien langsam aber sicher den Bach runtergehen, sich als Hoteliers betätigen will,bitte sehr, sie sollen glücklich werden mit dem Kasten. Nachdenken vor schreiben wäre angesagt.

  • Criticion

    Mir kommt das alles wie ein Spiel vor, bei dem alle brav mitgespielt haben. Und jetzt gehen halt einmal die Interessen auseinander und alle gehen aufeinander los. Auf der einen Seite bestimmte Wirtschaftskreise mit dem Tagblatt. Auf der anderen Seite die Zeller-Clique rund um Kompatscher und Achammer.

    Mit solchen Interview-Aussagen wird Zeller halt auch nicht glaubwürdiger, im Gegenteil. Was die Macht der Athesia betrifft, so hat Zeller immer brav mitgemacht, solange es ihm genutzt hat, genauso übrigens auch Kompatscher und Achammer und wie die Buberlpartie sonst noch heißt.

    Oder hat man die letzten 20 Jahre je solche Worte vernommen? Natürlich nie! Erneuerung ist das alles keine, höchstens Eigennutz und Gruppeninteressen.

    • landstreicher

      bla, bla, bla also die Dummheit mancher scheint wirklich keine Grenzen zu kennen. Weil die letzen 20 Jahre niemand den Affront gewagt hat, soll das weiterhin so bleiben, oder wie? Welcher Eigennutz und welche Gruppeninteressen bitte?

      • Criticion

        Nein es soll nicht so weitergehen. Wer aber erst dann aus dem Dornröschenschlaf erwacht, weil ihm dieses System zum Nachteil geht, wird auch nichts dagegen tun, sondern nur so lange, um seine eigenen Gruppeninteressen zu wahren. Morgen treffen sich die Beteiligten vielleicht, handeln etwas aus und Du hörst nie wieder solche System-Kritik.

        • THEMA

          Waren Sie auch im Dornröschenschlaf, dass Sie erst heute draufkommen.

        • landstreicher

          Wenn sie sich schon früher gegen dieses System aufgelehnt hätten, wären sie wohl nie so weit gekommen, das gilt für Zeller und dem LH. Allein das sollte zu denken geben. Wenn sie es jetzt tun, sollte man sie dafür unterstützen und nicht im Regen stehen lassen. Dass die Macht des Konzerns nicht weiter ausgebaut wird muss doch in unser aller Interesse sein, egal wer dagegen ankämpft, er sollte dabei unterstützt werden. Und die Kräfteverhälisse sind doch sehr ungleich verteilt, Zeller ist bestimmt kein Unschuldslamm, aber seine Macht steht doch in keinem Verhältnis zu der der Brüder…und fürchten muss man sich vor Zeller nicht..

  • Oraculus

    Wenn jemand die Nerven verliert weil Er nicht bekommt was Er will – sollte Er diese schnellstens und vorsorglich kurieren – bzw.. zum Arzt gehen , statt zu einem Advokaten.

  • Politikverdrossener

    Jetzt kann uns der Landeshauptmann mal zeigen was in ihm steckt.

    • SVpler

      und dafür brauch er unsere Unterstützung ! Liebe Südtiroler, lässt euch nicht vom Athesiakonzern auseinanderdividieren ! In Südtirol gibs lei uane Partei und sel die des Volkes, lei muas is Volk wieder die Mocht über die Partei ergreifen und de sogenonntn Parteipanzn loswearn.

      MANDR ES ISCH ZEIT !
      DIE FRÜCHTE SÜDTIROLS IN DIE HAND DES VOLKS , nicht in den Rachen der Ebners & co.

  • Rudi

    und wieder zeigt Athesia Ihr wahres Gesicht für nichts alles bekommen

  • Anton

    Herr Zeller, Kompliment zu Ihrem Mut und Ihrer Offenheit. Hoffentlich bleiben Sie uns noch lange erhalten in Rom!

  • Marianne

    So ein Quatsch ,war ja lange schon klar ,dass sie aussteigen müssen.

  • Gebi Mai

    Müssen die Südtiroler gegen die Ebners und die Kirche in den Krieg ziehen?

  • George

    Alles Quatsch, das vom Mut und aufstehen gegen Athesia usw.. Jahrzehnte lang hat die regierende Partei es versäumt hier Ordnung und Klarheit hinein zu bringen. Weil sie alle am selben Topf verdient haben und einander die Vorteilspakete zugeschoben haben, sind den einfachen Bürgern meist nur die Brosamen abgefallen. Und die waren in den fetten Jahren immerhin noch so groß, dass die meisten dieses System als erfolgreich sahen und folgsam wieder gewählt haben. Jetzt in den zunehmend mageren Jahren, wann es nicht mehr so gut geht, fängt man an Zweifel und Kritik über dieses System nach außen zu bringen, anstatt zu denken und zu handeln. Das sind die Tatsachen, nicht dass Kompatscher, Zeller und co. plötzlich so mutig geworden wären, es schwimmen ihnen nur die eigentlichen Grundlagen davon um weiterhin erfolgreich mit diesem System bestehen zu können, also sie müssen reagieren.

  • Murks

    Das System Ebner wird den Leuten in Erinnerung gerufen.

  • EBERHARDT

    „So war/ist System Südtirol:
    KARL MANDREDI, welcher Kofferträger vom Sarner Kofler war, wurde auf wundersame Weise Direktor der Brennercom, erhielt Aktien und durch den vom Steuerzahler finanzierten Wertzuwachs verdiente er Millionen.“

    jetzt ist der Herr wahrscheinlich Kofferträger vom Michl und ……

  • Think

    Wenn sie könnten, würden die grossen Gierigen auch die Luft die wir atmen und das Wasser das wir trinken an sich reissen!

  • sancho panza

    Athesia / Ebner verfolgt beinhart ausschließlich ihre Privatinteressen! Und setzt dazu vor allem die Dolomiten ein. Siehe Kampagne für Seilbahn Brixen, weil sie ein Plose Hotel bauen wollen (warum gabs für Seilbahn Meransen keine Kampagne? Bingo, dort hat Athesia / Ebner keine Hotelprojekte…). Siehe Kampagne Schnals. Ein im Prinzip unbedeutendes Skigebiet, das in den Dolomiten fast täglich drinsteht als wärs das Wichtigste. Siehe Kampagne Anti Benko mit täglich herbeigeschriebenen angeblichen Nachteilen – weil Athesia / Ebner zu den Laubenkönigen gehört, die keine Konkurrenz am Mietermarkt und für die Laubengeschäfte will. Usw Usf.
    Athesia / Ebner wollen das ganze Land kommandieren und abkassieren!

  • andyy

    Jetzt dürfte es tatsächlich böse werden……
    Diese Gräben werden wohl nicht mehr zu kitten sein.
    Ebner wird aber nicht so blöd sein und den LH direkt und frontal über seine Medien zu attackieren. Das würde nach hinten losgehen. Nein, das wird viel subtiler passieren und im Hintergrund.

    Parteikärtchen als Tarnung für private Interessen. SVP nennt sich das. Oder nannte sich das.
    Ging lange Zeit gut. Jetzt nicht mehr.
    Das Szenario einer neuen Partei dürfte sogar sehr realistisch sein. Mit seiner ganzen Medienmaschine im HIntergrund könnte die EVP auf Anhieb 20% bei den nächsten Wahlen erreichen und somit der entscheidende Faktor in der neuen politischen Landschafts Südtirols sein.
    Beeindruckend mit welcher Geschwindigkeit das „System Südtirol“ zerfällt.
    Eine Illusion zerbricht.

  • klaus

    athesia ist nicht erst seit gestern größter aktionär der brennercom. das land wollte durch eine gesetzesänderung die anteile der athesia faktisch wertlos machen. dass sich ebner da wehrt, sollte deshalb keinen vernünftigen menschen wundern.
    unabhängig davon, wer am ende recht bekommt: wenn es sich ein unternehmer leisten kann, den landeshauptmann öffentlich dermaßen zu brüskieren, hat dieser ganz offensichtlich ein autoritätsproblem.

    • landstreicher

      „wenn es sich ein unternehmer leisten kann“
      Bravo klaus, das ist der Witz des Tages, ein Unternehmer…..hahhaaa, ich lach mich krumm….ja wer wird sich denn von einem Unternehmer brüskieren lassen?

  • Markus Lobis

    Ich finde diese Entwicklungen außerordentlich amüsant. Ebner hat die Athesia mit sehr zweifelhaften Methoden unter die Kontrolle seines Clans gebracht. Und nun macht er halt den nächsten Schritt.

    Finde es gut, dass Zeller hier die Dinge beim Namen nennt. Dafür gebührt im Respekt. Wir lesen wir immer in der SVP-Werbung: Es geht um Südtirol! Jetzt ist es soweit…

  • Puschtrabui

    Wenn ich das so lese und 1 und 1 zusammenzähle ist das auffallend ähnlich zum SEL Skandal. Hoffe nur dass diesmal vor Gericht nicht wieder alles verjährt ist! Der Interessenskonflikt des Herrn Ebner Handelskammer und Brennercom Aktionär ist grenzwertig.
    Was Manfredi gemacht hat mit der Gründung Gesellschaften in Innsbruck um Steuern zu sparen und die Brennercomaktien für sich und Strohmänner zu übernehmen grenzt auch an Betrug und was ex Parlamentarier Willeit sich gedacht hat bei der Abstimmung im Aufsichtsrat als auch er für den Ausschluss vom Land gestimmt hat, grenzt an Vetternwirtschaft und Korruption.

  • andi_p

    Wahrhaft zum Kopfschütteln………

    Immer mehr wird klar wie die SVP sich in den letzten Jahren zu einem reinen Selbstbedienungsladen und Opportunistenverein entwickelt hat. Die Parteikarte als Lizenz und Eintrittskarte zu Postenschacher und Lobbysmus. Und das alles unter dem Deckmantel der vermeintlichen „Tiroler“ Werte. Was sind das überhaupt für Werte????????

    Noch trauriger ist allerdings welche politischen Alternativen vorhanden sind…….

    Wir stehen vor einem politischen Scherbenhafen.
    Wir das der nächste Neuanfang????? Wieder in Demut?

    • Puschtrabui

      Wieso hat Herr Zeller das nicht schon früher gemacht und dagegen angekämpft, als LR Berger 25% unserer Anteile verscherbelt hat und die SVP brav dafürgestimmt hat und was hat der Herr Zeller die letzten Jahre gemacht, zugeschaut? die Brennercom ist nicht erst seit jetzt Thema!

      • Puschtrabui

        Ich bin zu dem Schluss gekommen und glaube das ist ein inszeniertes Medienspektakel und soll jetzt so klingen wie ein gespielter Streit, man will den Bürgern verkaufen, dass die neue junge SVP stark ist und hinter dem Volk steht und diese vertretet. Wiedergutmachung für das was es bei SEL, Brennercom, Therme usw. verpockt wurde vergessen zu lassen…. Die Verflechtungen (Krebsgeschwür) in dieser Vetternwirtschaft sind so schnell nicht zu entfernen!

  • Gerhard Meran

    Wenn der Herr Zeller von Handelskammer und Benko spricht, soll er an seinen Freund den ehemaligen Frick Beamten und heutigen L. Abg, Dieter Steger denken. Oder hat etwa nicht der Kaufleuteverband, bei dem Herr Steger Jahr lang hohe Gehälter (siehe Einkommenserklärung die in allen Zeitungen veröffentlicht wurde) kassiert hat, die – ohne die Mitglieder des HDS zu befragen – Vertreter der Handelskammer ernannt? Versucht etwa nicht die SVP Bozen mit ihrem Stadtobmann (3000 Stimmen weniger bei den letzten Gemeinderatswahlen) immer wieder das Banko-Projekt zu stoppen? Wer hat die Lauben an die großen Handelsketten ausverkauft? Zeller sollte zuerst seine Freunde und die vielen anderen SVP Lobbyisten kritisieren, bevor er eine privaten Firma ins schlechte Licht setzt.

  • think

    Wachen die Südtiroler endlich auf? 🙂

  • think

    Der Informationsfluss muss kontrolliert werden! Das hat bereits bei Kirche mit dem Beichtstuhl angefangen ….

  • Alfred

    Vor Politikern/innen, die Courage zeigen, die sich auch einmal trauen etwas zu sagen, wo andere es mit der Angst zu tun bekommen, habe ich großen Respekt. In Zukunft werden wir immer mehr darauf angewiesen sein, dass Politiker manchen „Granden“, Managern, Konzernchefs und dergleichen die Stirn bieten. Herr DDr. Karl Zeller hat das Wissen und den Mut dazu. Ich zolle ihm meine Anerkennung und Respekt. Und was Dr. Michl Ebner betrifft, müsste gerade dieser ein besonderes Interesse für das Gemeinwohl haben, er war jahrelang als Politiker und „Vertreter“ des Volkes aktiv und kassiert dafür Pensionen, über dessen Höhe möglicherweise viele gar nicht informiert sind. Auch als Präsident der Handelskammer müsste er meines Erachtens die Interessen der Bürger/innen vorrangig im Auge behalten. Mir sind diese Machenschaften seit Jahren suspekt und es nützt wenig, wenn man erst reagiert, wenn es zu spät ist, – oder wenn man nur eine Zeitung liest.

  • Verena Komatscher

    Vielleicht wacht Südtirol jetzt endlich auf und kapiert mit welch miesen Methoden der Ebner-Clan vorgeht.
    Die gehn über Leichen und zwar ohne mit der Wimper zu zucken und immer dem gleichen scheinheilig-hinterfotzigen Lächeln…
    Zum Kotzen!
    Aber vielleicht gibt es ja jetzt Grund zur Hoffnung…
    Wäre echt ein Lichtblick

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