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    „Verbuddelte Steuergelder“

    Das Ziel ist klar: Bis 2020 soll ein landesweiter, schneller Internetzugang für alle Südtiroler mittels eines effizienten Breitbandnetzes, das der öffentlichen Hand gehört, geschaffen werden. Warum aus dem Zieljahr 2013 doch 2020 wurde.

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    Kommentare (24)

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    • seppele

      Ich glaube NIEMAND muss mit blöden Plakaten davon überzeugt werden das die Steuergelder für das Breitbandnetz eingesetzt werden sollten. Das wollen die Menschen schon seit 15 Jahren!! Die Politik verschläft die Entwicklung!! Machen, machen nicht reden!!! Für was gibts die Brennercom mit der Telecom Italia wird logisch nichts weiter gehen!!

    • Hubert

      reden, reden, reden nichts machen – versprechen, versprechen nichts machen, andere und wieder andere Wege, die zu keinem Ziel führen – was soll man dazu noch sagen?

    • svp - 70 jahre käse

      Die SVP – PD – Landesregierungen belügen die Bevölkerung Südtirol nicht nur in dieser Frage seit Jahrzehnten.

    • Mark P.

      Das Zieljahr war nicht 2013 sondern schon 2009 😀

    • Mark P.

      Das Zieljahr war nicht 2013 sondern schon 2009 😛

    • Mark

      Das Zieljahr war nicht 2013, sondern schon 2009 😛

    • Gebi Mai

      Die Svp schläft bereits seit Jahrzehnten. Wer küsst die Svp aus dem Dornröschen Schlaf wach?

      • Bernhardl

        Die SVP muss noch mehr Stimmen und Mitglieder verlieren sonst verschlafen Svp Landesregierungen viele weitere notwendige Investitionen. In vielen Sektoren ist Südtirol mit „dritte Welt“ vergleichbar.

    • Murks

      Am Ende wird es wieder heißen, der Bürger muss die teuren Anschlüsse selber bezahlen.
      Teure Spesen und wenig Neues vorhanden. Die Technologie bis zur Umsetzung bereits überholt?

    • Erwin

      Für viele Bürger und Betriebe wird es heißen: Ausser Spesen und Jahrzehnte an Zeitverschwendung nichts gewesen.
      Gilt die Technologie bevor sie viele Bürger nutzen können als veraltet?

    • Anton

      Der Zug mit der Glaubwürdigkeit ist längst abgefahren.
      Bitte nicht schon wieder diese sinnlosen, doofen und teuren Plakat Aktionen.

    • Fakt ist

      Diese ständige immer dieselbe und unseriöse Miesmacherei in Form von dauernd gleichen unqualifizierten Kommentaren, ist wirklich kaum mehr zu ertragen. Hört doch einmal auf immer alles schlecht zu reden und lasst jene die versuchen Dinge weiterzubringen und sich einsetzen ihre Arbeit tun.

      • Luis

        Versuchen Sie etwas Gutes zu schreiben wenn Sie es für notwendig und richtig finden.
        Fakt ist, dass Landesregierungen Jahrzehnte lang immer die selben Versprechungen machen.

    • Spaltpilz

      Telecom, Fastweb, Infostrada, Brennercom und wie sie sonst alle heißen, wollen verdienen, ohne einen Cent in die Netzinfrastruktur zu investieren. Da der gegängelte Telekomunikationskunde bei seinem Provider nichts erreichen kann, wendet er sich an den verantwortlichen (aber meist inkompetenten) Politiker. Diese, anstatt den Konzernen mit Konzessionsentzug zu drohen, zahlen jetzt auch noch die Netzinfrastruktur und stellen sie nachher, denen fast gratis zur Verfügung.
      In Südtirol ist die Situation nochmal schlimmer. Denn das Land hat die Brennercom gegründet, sie dann gesund-subventioniert und anschließend einen Teil dem Ebner überlassen (um den anderen wird jetzt gestritten). Hat die Peripherie dadurch eine bessere Anbindung? Gar nichts hat sie, denn investiert (Landesgelder) wurde in Trient und Verona. Nicht in Prad, Reschen, oder Dorf Tirol, so wie man es gerne gehabt hatte. Als zweites hat man alle Gemeinden mit Glasfasern vernetzt. Wieder ein Schuss in den Ofen, denn nun surfen zwar die Gemeindeangestellten wie ein geölter Blitz, aber der Bürger schaut wieder zu. Jetzt wird wieder das ganze Land umgegraben um Glasfasern zu verlegen. Aber ob wir von den neuen Leitungen etwas haben werden, liegt wieder in den Händen von Brennercom und Co., denn denen werden sie sie zur fast kostenlosen Nutzung überlassen.
      Wenn jemand wissen möchte wieso Telecom Italia Milliarden einnimmt, aber trotzdem keine Mittel für den Netzausbau zur Verfügung hat möge folgenden Artikel lesen:
      https://www.facebook.com/notes/informare-per-resistere/la-polpa-di-telecom-ha-riempito-le-loro-pance/384808076266?_fb_noscript=1
      Frau Deeg, lesen auch sie diesen kurzen Beitrag auf Facebook. Nach der Lektüre wird ihnen so manches klarer sein!
      Noch einen Tipp: Haben sie Fragen zur Telekomunikation, wenden sie sich nicht an Telecom Italia, oder Brennercom, denn von denen werden sie so informiert, dass es ein Geschäft für die Firmen, aber keines für den Bürger ist.

      • Murks

        Die Landesregierung pinkelt den Südtirolern ans Bein und nimmt den Bürgern Steuergelder und Gebühren stellvertretend für Gesellschaften ab. Spezlwirtschafts Verband der Politiker – SVP.

    • Fakt ist

      Wir dürfen doch einmal auch so korrekt sein und feststellen, dass in den letzten 1,5 Jahren sich in diesem Bereich einiges getan hat und vieles geplant ist umzusetzen. Dass es sich dabei um eine Großbaustelle handelt und nicht um einen kleinen Kreisverkehr ist klar.
      Das ausgearbeitete Konzept, wo das Netz in öffentlicher Hand sein soll und von dieser auch verwaltet wird, scheint mir stimmig und zielführend. Oder wollen wir eine Situation wie in anderen Ländern, z.B. auch Deutschland, wo nur dort Gebiete von Privaten erschlossen werden, wo es sich wirtschaftlich lohnt? Oder in Italien wo Private Betriebe das Wassernetz verwalten, maximale Gewinne ausschöpfen und dann wieder verschwinden wenn zu investieren notwendig wäre? Wenn sie das ausgearbeitete Konzept verstanden haben, geht es hier eben nicht um die Brennercom. Sollte dieses Vorhaben wie geplant umgesetzt werden können, wäre dies in Europa einmalig und beispielhaft. Befassen Sie sich mit den Inhalten.
      Immer nur zu schimpfen und alles aufgrund vergangener Situationen grundsätzlich nur schlecht zu reden nützt wenig.

      • Luis

        Fakt ist, Südtirol befindet sich in Italien und die Landesregierung bindet sich verstärkt an Italien.

      • Roberto

        @ Fakt ist

        ……… es geht hier bei diesem Thema in erste Linie um „Buddelarbeiten“, denn dort kann viel öffentliches Geld bestens unter Freunden „transparent“ verteilt werden, weshalb die Provinz Bozen in Europa einmalig ist, so wie bei der SEL – Geschichte, wo der Begriff Interessenkonflikt deutlich zu Tage getreten ist. Die Landesverwaltung sei gut beraten nur die notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die verschiedenen Netzanbieter ihre Dienste und Infrastrukturen an alle Bürger der Provinz Bozen anbieten können. Eine Glasfaser Anbindung auf den letzten Hof oder Weiler ist eine reine Utopie angesichts der Tatsache, dass im Jahre 2020 der schnelle Internetanschluss europaweit bei ca. 15,00€ pro Monat und weniger sein wird. Die Amortisation dieser Erschließungskosten werden ins unendliche gehen weshalb kein Netzanbieter diese Kosten übernehmen wird.

    • Puschtrabui

      und der Ebner droht mit einer Klage, wenn er jetzt die Brennercomaktien nicht billig kaufen kann und das Land die Mehrheit behält… Sbloccaitalia und jetzt auch sbloccasüdtirol! und immer die gleiche politische Vetternwirtschaft.
      Vor 6 Jahren sollte Südtirol schon mit Glasfaserkabel vernetzt sein, dann 2013 und jetzt 2020? Immer die Versprechen vor der Wahl! Wer hat das versprochen und bis jetzt nichts gemacht – SVPD ? Frau Deeg musste sich erst letztes Jahr einarbeiten, so ein Witz, dass jemand dieses Amt übernimmt und sich in der Materie erst schlaumachen muss.

    • Wahl - intern

      Deeg verbuddelt weitere 500 Millionen Euro Steuergelder und viele Bürger schauen durch die Finger?

    • Spaltpilz

      Auch ich bin dafür, dass das Land die Initiative ergreift und sich um die Netzinfrastruktur kümmert. Ich bin nur dagegen, dass wir zwei Mal zahlen. Einmal über die Steuern für das Netz, und ein weiteres Mal über die Gebühren irgendeinen Provider, der uns zusätzlich hat hängen lassen. Denn es ist nicht wahr, dass das ADSL in Reschen kein Geschäft wäre, es ist vielmehr so, dass das wenige zur Verfügung stehende Kapital in Mailand mehr abwirft.

    • Fakt ist

      dann sind wir doch froh dass es Politiker gibt, die bei Brennercom nicht mitspielen wollen. Ich kann beruflich bedingt versichern, dass die Materie Breitband komplex ist; in den letzten Jahren sind hier durchaus zielführende Schritte gesetzt worden, was man einfach ehrlich feststellen muss, wenn man sich mit der Thematik auseinandersetzt und nicht nur argumentlos kommentiert. Schon eher bemerkenswert ist aus meiner Sicht daher, was die neue Landesrätin mit ihrem Team in dieser Zeit inizieren konnte. Wenn man eine öffentliche Struktur will, muss in diese eben auch investieren werden; auch bei einer Wasserleitung zahlt der Bürger über seine Steuern die Infrastruktur und dann eben auch die Wassergebühr für die Nutzung des Dienstes. Das ist normal. Wenn künftig in Südtirol jeder Provider, welcher das beleuchtete Netz nutzen möchte, dies zu denselben Konditionen im ganzen Land tun muss, wäre das für den Bürger, der nicht im Ballungszentrum wohnt ohne Zweifel ein großer Vorteil.
      Aber wenn dann argumentiert wird, dass wir bei Italien sind und eh daher alles anscheinend keinen Sinn mehr hat, hilft vielleicht nur mehr auswandern…

      • Roberto

        @ Fakt ist

        …… also es gibt sie, Politiker die bei der Brennercom mitspielen wollen, somit bahnt sich wieder ein Interessenkonflikt an den die Bürger stemmen sollen.
        Es obliegt nicht der Landesregierung selbst Hand anzulegen um die Glasfaserkabel zu verlegen und Infrastrukturen für die Versorgung dieser Einrichtung zu bauen. Es müssen die verschiedenen Netzanbieter das Netz verlegen, Infrastrukturen ( Knotenpunkte) bauen und die Wartung- und Erweiterungsarbeiten in Zukunft auf ihren eigenen Netzen ausführen. Die Landesregierung soll dafür nur die notwendigen Genehmigungen und rechtlichen Maßnahmen schaffen, damit die Netzanbieter ohne bürokratischen Hürden ihre Arbeiten ausführen können um das Ziel einer möglichst großen Erschließung der Provinz Bozen zu erreichen.

        Die Materie ist nur für „Digibeten“ ( Analphabeten der der digitalen Technik) komplex.

        Wer keinen Tau von der Telekommunikation hat soll diesen Aufgabenbereich an Personen abtreten die bestens ausgebildet sind, denn davon gibt es in der Provinz Bozen zur Genüge – vor allem junge Ingenieure mit technischen Weitblick und keine Kindergarten Betreuer.

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