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    Ebner in Brüssel

    Ebner in Brüssel

    Handeslskammer-Präsident Michl Ebner hat bei einer Konferenz in Brüssel Investitionsmöglichkeiten in Lateinamerika und den karibischen Staaten vorgeschlagen.

    In seiner Funktion als Vizepräsident von Eurochambres, der europäischen Dachorganisation der Handelskammern, hielt Handelskammerpräsident Michl Ebner kürzlich am EU-CELAC Business Summit eine Rede. Das Ziel des Gipfels war es, Vorschläge zu erarbeiten, wie Investitionen aus der EU in Lateinamerika und in den karibischen Staaten erhöht werden können und wie eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit realisiert werden kann.

    Der EU-CELAC Business Summit, der Mitte Juni in Brüssel stattfand, befasste sich mit den Geschäftsbeziehungen zwischen Europa, Lateinamerika und der Karibik und wie man nachhaltiges Wachstum fördern kann, indem man die Rolle der KMU‘s verstärkt. An der Veranstaltung nahmen über 500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus 61 Ländern sowie unter anderem drei EU-Kommissare teil.

    Der Vizepräsident von Eurochambres, Michl Ebner, hielt zusammen mit Daniel Calleja, Generaldirektor der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU der Europäischen Kommission und Fernando Frutuoso de Melo, Generaldirektor der Generaldirektion Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung der Europäischen Kommission, die Abschlussrede des Treffens.
    „Lateinamerika ist für die europäische Wirtschaft von enormer Bedeutung. Im Jahr 2014 kamen circa 20 Prozent der ausländischen Importe der EU aus Lateinamerika“, sagt Michl Ebner.

    Lateinamerika hat eine im Verhältnis stabile Wirtschaft, welche die Krise ziemlich gut überstanden hat, die direkten ausländischen Investitionen sind stark angestiegen und im Laufe der Jahre wurden mehrere Handelsabkommen zwischen Europa und beispielsweise Kolumbien, Peru, Chile und Mexiko unterschrieben.

    Auch für Südtirol ist eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Eurochambres und Lateinamerika von Vorteil, denn einheimische Unternehmen exportieren in die dazugehörigen Länder. Im Jahr 2014 waren es Güter im Wert von über 60 Millionen Euro und die Tendenz ist steigend.

    Eurochambres ist die europäische Dachorganisation der Handelskammern: Sie repräsentiert ein Netz von 2.000 regionalen und lokalen Handelskammern die Interessen von rund 20 Millionen Unternehmen aus 45 europäischen Ländern.
    Eurochambres vertritt die Unternehmen in wirtschaftlichen Angelegenheiten vor den europäischen Institutionen. Oberstes Ziel des Netzwerkes ist die Stärkung der Rolle der Handelskammern in den Entscheidungsprozessen durch ihre Mitwirkung an Tätigkeiten und Projekten, die für das Unternehmenssystem von Interesse sind.

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