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    Qualität auf dem „Cono“

    Qualität auf dem „Cono“

    In Südtirol gelten klare Regeln für die Produktion von handwerklich hergestelltem Speiseeis. Allerdings hält sich nicht jeder daran.

    „Nur wer sich an die Vorschriften zur Produktion von handwerklich hergestelltem Speiseeis hält, sollte seinen Betrieb mit der Bezeichnung ‚Eisdiele‘ versehen dürfen“, fordert Loris Molin Pradel, Obmann der Speiseeishersteller im lvh – Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister.

    Loris Molin Pradel

    Loris Molin Pradel

    Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Südtiroler Sanitätsbetriebes hat gezeigt, dass es dazu wirklich Grund gibt: „Auch wenn die Ergebnisse der Untersuchungen nicht gegen die nationalen Richtlinien verstoßen, verletzten sie die Landesbestimmungen, die diesen Bereich klar regeln.“

    Die Speiseeishersteller im lvh und weitere Südtiroler Vereinigungen setzen sich deshalb seit geraumer Zeit für eine genaue Regelung ein. „In Südtirol soll sich künftig nur mehr jener Betrieb ‚Eisdiele‘ nennen dürfen, der sich an die Auflagen hält“, betont Loris Molin Pradel. „Diese Regelung ist vor allem ein Zeichen der Transparenz und der Wertschätzung gegenüber unseren Kunden: Wenn sie ein handwerklich hergestelltes Eis genießen möchten, sollen sie auch ein qualitativ hochwertiges Produkt bekommen.“

    Von den Ergebnissen der Studie, vor allem von der spärlichen Verwendung von frischen Milchprodukten und Eiern bei der Herstellung, ist Loris Molin Pradel allerdings nicht überrascht: „Die Verwendung frischer Zutaten soll die Regel werden. Nur dadurch kann sich wirklich handwerklich hergestelltes Eis von jenen Produkten abheben, die die Auflagen nicht anwenden und nicht das halten, was sie versprechen.“

    „Außerdem müssen die Eisverkäufer ihren Klienten alle nötigen Informationen über das Produkt und dessen Zutaten liefern. Nur so können wir alle im Sommer Qualität am Stiel genießen“, so der Obmann

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    Kommentare (3)

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    • sogeatsnet

      Die Studie untersuchte die Einhaltung der Landesbestimmungen.
      Das Ergebnis war eindeutig. In Bozen hielten sich anscheinend nur 7% der untersuchten Eishersteller an diese Bestimmungen.
      Wenn die „Sünder“ nicht veröffentlicht werden, wie von den Prüfern bekannt gegeben, dann können wir diese Regelung auch gleich in der Etsch versenken.

      Vorschlag: Um dem System Südtirol gerecht zu werden, die Sünder nicht zu nennen, könnte man ja ganz einfach die 7% Ehrlichen veröffentlichen 😉

    • Yannis

      Die 7% der Ehrlichen aufzulisten wäre auch deutlich einfacher als die 93% der Schmuddelfinken und im Ergebnis genauso wirksam.

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