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    Gescheiterte Verhandlungen

    Gescheiterte Verhandlungen

    Die Koalitionsverhandlungen in Bozen zwischen Luigi Spagnolli und den Grünen sind gescheitert. Nun muss der Bürgermeister die Lega Nord ins Boot holen.

    Es gab keinen Durchbruch!

    Die Koalitionsverhandlungen in Bozen sind vorerst gescheitert. In einer Sitzung, die bis nach Mitternacht gedauert hat, beharrten die Grünen auf ihren Radikalpositionen.

    Sprich: Sie wollen von den möglichen Koalitionspartnern klare und schriftlichen Zusagen in Sachen Benko-Großkaufhaus, Seilbahn auf den Virgl und Flugplatzerweiterung.

    Diese Zusagen will ihnen der Bürgermeister aber nicht geben. Auf Facebook schreibt Spagnolli: „Leider haben wir es nicht geschafft. Es tut mir ungeheuerlich leid, eine Koalition beenden zu müssen, die neun Jahre lang Bestand hatte. Aber niemand kann mir vorwerfen, dass ich nicht alles versucht hätte.“

    Cecilia Stefanelli

    Cecilia Stefanelli

    Die Grüne Cecilia Stefanelli schreibt auf ihrer Facebook-Seite, dass eine derartige Mehrheit moralisch inakzeptabel sei: „Ich bin keine Spielerin, die es drauf ankommen lässt und habe auch nicht vor, diese zu werden. Wenn die Politik wieder an Vertrauen gewinnen will, muss man auch klar sprechen.“

    Dem BM bleibt nun nur mehr eine Option: Er muss die Lega Nord als externen Koalitionspartner mit ins Boot holen.

    Ansonsten gibt es in Bozen Neuwahlen.

    Indes hat der Gemeinderat Matteo Bonvicini seinen Rücktritt eingereicht. Er ist damit einem Ausschlussverfahren zuvorgekommen. Der Rat der Liste Spagnolli hatte in Verwaltungsräten von Firmen gesessen, die mit dem Sanitätsassessorat des Landes in Geschäftsverbindungen stehen. Die 5-Sterne-Bewegung hatte das Problem der Unwählbarkeit aufgeworfen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (49)

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    • Bozner

      Bonvicini ist weck. Und was sagen die Grillini zu Veith??

    • WM

      Neuwahlen!
      Die nächste Möglichkeit 5 Sterne zu holen.

      • arnold

        WM.sage ich auch weg mit den Spangnoli und anhang.
        nicht ein Wort kann man denen glauben .9Jahren nix geschehen .
        BZ versinkt in einer Bettlerstadt.BZ.war mal schön ,längst vorbei.

    • barfusler

      wenn es ihm „ungeheuerlich Leid“ tut dann ist es entweder sehr tragisch, oder aber es ist ihm einfach nur lieber so

    • EBERHARDT

      die Abbildung im Artikel zeigt einen Teil von Bozen, eine sehr schöne Stadt, störend im Bild ist halt die Visage vom Gigi…
      …müssen wir Bozen ausgerechnet diesen Leuten überlassen, jahrelang nichts weitergebracht, ich errinnere mich an diesen Unsinn mit der neuen Müllregelung, hohe IMU/GIS, Speedcheck uswusf…. ?? und diese Leute werden wieder gewählt?

      hoffe auf Neuwählen mit einem Sieg M5S ….

    • Demosthenes

      Die Ökosozialen sollen in die Opposition, das ist gut so, denn sie haben bei den Wahlen richtig verloren und dennoch frech und arrogant Bedingungen gestellt.

      In Bozen wurde überhaupt ein trauriger Haufen gewählt. Ein bekennender Faschist feiert Einzug, italienische Rechte und Nationalisten erstarkt, Spagnolli und SVP abgewatscht und weit und breit keiner, der dieser Stadt Perspektiven gibt und dazu befähigt ist, sie in eine mitteleuropäische Zukunft zu führen.

      Neuwahlen kann trotzdem keiner wollen, die Alternativen sind zu grauslig.

      Was habt ihr aus unserer schönen, blühenden Handelstadt von einst gemacht!

      • WM

        Lieber Demosthenes,
        geh doch zu Gigi und lass dir auf die Schulter klopfen!
        Das heitert dich vielleicht auf
        aber vielleicht verstehst du dabei, dass 5 Sterne leuchten.
        (Die Stadt ist im Stillstand, weil die Bevölkerung es ist und Gigi ist das Symbol dafür. Nur wenn wieder Bewegung in die Gesellschaft kommt -und den ehrlichen Grillini traue ich den Weckruf zu- kommt Bozen weiter)

      • gigi

        lieber Demosthenes,
        wer so richtig verloren hat sind PD und SVP!! die ökosozialen haben NICHT verloren!! woher stammen deine Infos bitte?

    • Roland Lang

      Bleibt zu hoffen, dass bei Neuwahlen kein bekennender Faschist in den Gemeinderat einzieht.

      Es wäre höchst an der Zeit, dass sich in Bozen eine deutsche Bürgerliste bildet!

      • Bozner

        Herr Lang, Der Rechtsruck ist doch schon lange eingetreten aber die Grenze zwischen links und rechts ist nicht mehr klar auszumachen. Spagnolli soll Mitte links sein? Dass ich nicht lache! Ab einem bestimmten Punkt ist es egal, für wen man stimmt. Man wählt ohnehin Apple oder Microsoft und geht ins Interspar und in Zukunft ins KHB zum einkaufen

    • Bozner

      Ich möchte als Bürger von Bozen einmal wissen, was die Gemeindeverwaltung mit all ihren Einnahmen tut.
      Z.B. GIS, Parkgebühren, Müllgebühren, Verkauf der Rohstoffe aus der Mülltrennung, Wasserzins, Abwassergebühren, Einnahmen aus dem Stromgeschäft, Konzessionsvergaben, Strafen usw.
      In 10 Jahren imstande den Busbahnhof neu zu bauen und den umliegenden Bahnhofspark aufzuwerten. Spagnolli go home, denn ich kann deine Visage nicht mehr sehen und nimm deine Freunde Benko und Hager gleich mit!

    • goggile

      wos hobsn olm mit de 5 sternlen de ban vergluehen sein. die Zukunft hoas salvini auf staatlicher ebene und stf auf landesebene

    • Hubert

      Warum bitte ist es nicht möglich, in Bozen einen deutschsprachigen Bürgermeisterkandidat aufzustellen? Kann man nicht oder will man nicht?
      Wenn die SVP schon über Jahrzehnte einen italienischsprachigen Kandidaten unterstützt, dann müsste es wohl umgekehrt auch möglich sein. Will man nicht oder kann man nicht, ist hier wohl die Frage, die wahrscheinlich niemals beantwortet werden wird, oder?

      • Andreas

        In Bozen hat ein deutschsprachiger Bürgermeister keine Chance und es wäre auch nicht sinnvoll den Italienern in BZ den Bürgermeister zu nehmen, ich glaube da gab es sogar mal eine Abmachung der SVP.
        Die Antwort ist, man kann und will auch nicht, das ist jetzt aber keine Neuigkeit. .

    • ......

      Hahahahahaha die Lega ins boot holen, niemals wird die Lega mit Spinnlolli irgendwas tun. W lega.. Neuwahlen.

    • Batman

      Vielleicht sollte sich Spagnolli, das mit dem Herrn Benko noch einmal durch den Kopf gehen lassen:

      http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/06/o-prasident-trifft-verurteilten.html?m=1

    • Michl

      Hauptsache, die Grünen sind weg. Sie sind die wahren Schuldigen, wegen ihnen ging nichts weiter. In Brixen war genau das gleiche, dort sind sie auch weg.

      Die Grünen lösen sich langsam auf, gut so.

    • Garuda

      Als was sich hier die Ökosozialen erlaubt haben ist einfach demokratiepolitisch mehr als bedenklich, wobei hier auch zu sagen ist, dass natürlich Frau Foppa die EinflüsterIn war, was erneut ihr fragwürdiges Demokratieverständnis verdeutlicht:

      1. Eine abgewatschte Partei der Grünen stellt solch horrende Forderungen, als ob sie nicht Zünglein an der Waage wäre, sondern die stimmenstärkste Partei im Gemeinderat sei.
      2. Die Grünen schreien ständig gegen Rechts und Faschismus, lassen jetzt aber durch ihre überzogenen Forderungen zu, dass eine recht(sextreme) Partei möglicherweise in die Stadtregierung einzieht. Schön, wenn Grüne meinen, dass durch ihr Schmollen es besser sei, wenn eine rechte Partei in die Stadtregierung einzieht.
      3. Die von Frau Foppa eingeflüsterten Positionen schlagen dem Fass den Boden aus:
      a) ist ein Einkaufszentrum in Bozen eine reine stadtgemeindemäßige Frage, also ein nur intern für Bozen entscheidende Frage oder betrifft ein solches Projekt vielleicht auch ganz Südtirol? Und warum wollen die Grünen gegen eine Volksentscheid das Projekt vorzeitig zum Scheitern bringen? Haben sie Angst vor einem Referendum, halten sie das Volk für dumm oder sind sie jetzt auf einmal gegen einen MitbürgerInnen-Entscheid?
      b) Ist der Flughafen eine reine und ausschließliche Angelegenheit Bozens oder eine landesweite Frage? Nun hat der LH gerade eben ein Referendum angekündigt, die Grünen in Bozen wollen das Projekt zu Fall bringen oder versenken, bevor ein Referendum diesbezüglich durchgeführt worden ist. Haben die Grünen wiederum Angst, dass das in ihren Augen „dumme“ Volk „falsch“ entscheiden könnte, oder sind sie jetzt auf einmal gegen Volksbefragungen und direkte Demokratie?

      Also liebe Grüne in Bozen und auf Landesebene: Was ihr euch da geleistet habt, ist ein sauberes Eigentor. Viele BürgerInnen werden es nicht vergessen, dass

      ihr die Lega in die Stadtregierung Bozens gebracht habt,
      ihr gegen Volksentscheide seid,
      ihr gegen direkte Demokratie seid,
      ihr alles am liebsten selber entscheiden wollt, weil ihr alles besser wisst,
      ihr nie und nimmer Real- oder Sachpolitik betreibt,
      ihr nie und nimmer mehrheitsfähig seid,
      ihr nach 9 Jahren in Bozen bestens bewiesen habt, dass ihr nicht regierungsfähig seid.

      Danke Frau Foppa, die haben ganz vielen Menschen einen Gefallen getan, indem Sie über die Grünen in Bozen gezeigt haben, wofür Sie in Wirklichkeit stehen. Da nützen Ihre großspurigen Gedanken und Aufzählungen nach den Wahlen, was die Grünen angeblich seit Ihrem Vorsitz geleistet haben, rein gar nichts.

      Das war nicht mal das Papier wert, worauf Sie es geschrieben haben.

        • Andreas

          Außer für Sozialromantiker in unkündbaren Stellen, welche mit Steuergelder durchgefüttert werden oder steinreichen Hotelieressöhne mit recht eigenwilligen Ansichten wie Michel Costa, sind die Grünen eigentlich unwählbar.

          • landstreicher

            @andreas
            für diejenigen, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht SVP wählen, für die die Rechten nicht in Frage kommen und keine nationalen italienischen Parteien wählen wollen sind die Grünen eine willkommene Alternative.
            Auf die Grünen-Wähler in meinem Umfeld passt dein Profil jdenfalls nicht, sind alles Arbeiterkinder, die auch schauen müssen wie sie über die Runden kommen

            • Andreas

              Ausnahmen bestätigen die Regel 🙂
              Kenne auch welche, die nicht in dieses Schema passen und die Grünen wählen, weil sie keine andere Alternative sehen, doch diese sind bei den Reales einzuordnen, gegen welche ich nichts habe, ich kann die Fundis unter den Grünen aber beim besten Willen nicht ausstehen.
              Und bei denen passt meine Beschreibung dann doch wieder.

            • landstreicher

              das geht mir ähnlich, Fundis sind die, die nicht meiner Meinung sind 🙂

            • George

              Sehr gut Andreas. Er sagt selbst: „Ich kann die Fundis …beim besten Willen nicht ausstehen“. Also kann der Andreas schon gleich bei sich anfangen, sich nicht auszustehen. (Habe extra die Worte „unter den Grünen“ ausgelassen, damit es ja entsprechend klingt. So macht es andreas ja häufig.)

        • Herrgott

          Nicht schlecht, der Garuda. Nur eines: die Lega ist nicht rechtsextrem.

          • Garuda

            @Herrgott

            Ich dachte damals mit dem alten Chef sei die Lega rechtsrecht gewesen. Seit sie Salvini führt ist sie sogar rechtsextrem, denn hast du schon vergessen, welche Grußform in Bozen benutzt wurde?

            TZ hat es zumindest hier gezeigt und ich gehe davon aus, dass es keine Fotomontage war.

            Aber wie gesagt: Die Grünen haben sich nun unter der Regie der Frau Foppa endgültig schachmatt gesetzt.

            Ich möchte nur noch eines wissen: Wie sie sich aus dieser antidemokratischen, diktatorischen und tyrannischen Sachgasse selber herausholen wird, wo sie nun endgültig bewiesen hat, was sie von der Meinung des Volkes hält, dass sie im Grunde gegen Referenden und Volksabstimmungen ist und dass sie von Mehrheitsbildungen und Vertretungen im Sinne des Volkes nicht die Bohne hält.

            • Natürlich

              Schon blöd für den Benutzer namens Garuda, dass Spagnolli in einem Interview mit dem Corriere dell’Alto Adige erklärt hat, dass er kein echtes Referendum will wegen der zu hohen Kosten und Rekurs-Risiken. Stattdessen sollte es eine nicht-bindende Briefwahlbefragung geben, so wie es die Südtiroler Freiheit damals mit ihrer privaten Umfrage zur Selbstbestimmung gemacht hat.

              Weil man also gegen eine Briefwahlbefragung a la Südtiroler Freiheit ist, ist man also gegen Volksentscheide und direkte Demokratie?

        • landstreicher

          @marta
          es müsste heißen: Gardua geh mal irgendwo hin oder wenigstens an die frische Luft. Denn seinem Frustpegel nach zu urteilen sitzt er schon seit Jahren zuhause 😉

          • Garuda

            @landstreicher

            Ich gehe heute gerne nach Hause, denn mit heute weiß ich, was Frau Foppa über die Strohmänner und Strohfrauen im Bozner Gemeinderat auf Demokratie, Volksbefragungen oder Referenden und von Landespolitik hält.

            Danke ihr Grünen, danke für das Eigentor, danke für die Entlarvung eurer selbst.

            Und P.S. Landstreicher: Solange du keine anderen Argumente hast, zeigt das nur einmal mehr, dass ich zu 100% Recht habe mit meiner Diagnose, denn Argumente werden nur wiederlegt durch Gegenargumente, und nicht durch flappsige Kommentare wie „go home“

            • landstreicher

              Na, na, na zu 100% recht ist gut 🙂 Nein, ich bin ja auch für den Flughafen und einige deiner Argumente sind ja nicht schlecht, nur sind andere halt wieder total absurd, wie etwa, die Grünen für eine eventuelle Regierungsbeteiligung der Lega verantwortlich zu machen, und für alles Foppa die Schuld in die Schuhe zu schieben ist nicht fair und stimmt halt einfach nicht. Wie auch immer, wenn du heute gerne nach jause gehst einen schönen nach Hause Weg noch 😉

            • landstreicher

              nach Hause, anstatt „jause“ natürlich

            • Garuda

              @landstreicher

              Um nicht Foppa verantwortlich zu machen, hätte sie sich vollständig aus der Gemeinderatswahl heraushalten müssen und bei der Stichwahl nicht einmischen mit der klaren Ansage: Mit den Grünen kein Benko-EKZ.

              Da haben sich diese öko-sozial-Romantiker glatt selber ans Bein gepinkelt.

              Und außerdem: Ist Frau Foppa die Parteivorsitzende der Grünen in Südtirol oder nicht?

              Außerdem: Wer rechte Parteien in der Stadtregierung verhindern will und das muss unbedingt sein, macht sich schuldig die Koalition mit den Rechten notwendig zu machen, da man selber zu keinem einzigen demokratiepolitisch verantwortbaren Kompromiss (Referenden und nicht mit der Brechstange eigene Position auf Teufel komm raus durchzuboxen versuchen!) bereit ist.

              Also in dieser Situation tragen die Ökosozialen die volle Verantwortung, wenn eine Stadtregierung mit der Lega zu Stande kommt, oder wenn Neuwahlen notwendig werden.

              Dann können zwar diese Hampelmänner und -weibchen wieder im Bahnhofspark als Sozialromantiker Saft und Kuchen verteilen, sie werden aber in der Neuwahl sicherlich in der Versenkung landen, und ich würde auch noch lachen.

            • George

              Der Roboter Garudomat hat in seiner üblichen Reiz-Reaktions-Maschinerie geantwortet. Prompt und programmiert.

        • Garuda

          @marta

          Danke für die Bestätigung, dass mein Argument zu 100% gestochen hat, denn sonst würdest du eine andere Antwort geben.

          Aber schließ nicht von den Grünen auf mich.

          Denn sollte es in Bozen eine Neuwahl geben, dann werden die Ökosozialen versenkt und Frau Foppa wird dann, obwohl sie schon seit Jahren rücktrittsreif ist, endlich zurücktreten.

          • Natürlich

            Ob die Ökosozialen versenkt werden, entscheiden immer noch die Wähler und nicht der Benutzer namens Garuda. Wie war das also nochmal mit dem Demokratieverständnis?

            Verstehe ich das richtig so, dass Frau Foppa rücktrittsreif ist, weil sie gegen das Benko-Projekt ist und weil sie damit anderer Meinung als der Benutzer namens Garuda ist?

      • Natürlich

        Der Benutzer namens Garuda kann sicherlich belegen, dass Frau Foppa die Einflüsterin war. Will der Benutzer namens Garuda sagen, dass die Grünen in Bozen eigentlich für das Benko-Projekt waren, und Foppa sie umgestimmt hat? Darf Frau Foppa sich also nicht zum Benko-Projekt positionieren, ohne als Einflüsterin zu gelten?

        Aha. Wenn eine Partei 1,4% der Stimmen verliert und die meisten Stimmen vermutlich deswegen verloren gingen, weil ein ehemaliges Fraktionsmitglied mit einer eigenen Liste angetreten ist, dann ist das also eine abgewatsche Partei. Dann muss der Zuwachs von 2,7% bei den Landtagswahlen 2013 also ein triumphaler Sieg der Grünen gewesen sein. Komisch, dass man da vom Benutzer namens Garuda nichts diesbezüglich gehört hat.

        Aha. Weil also nun vielleicht die Lega Nord in die Stadtregierung einzieht, hätten also die Grünen in den Koalitionsverhandlungen auf alle ihre Forderungen und Positionen verzichten sollen und sich somit erpressbar machen sollen. Das hätte der Benutzer namens Garuda wohl so gerne. Das ist der beste Beweis, dass es den Grünen nicht um Posten sondern um Inhalte geht.

        Schon blöd für den Benutzer namens Garuda, dass Spagnolli in einem Interview mit dem Corriere dell’Alto Adige erklärt hat, dass er kein echtes Referendum will wegen der zu hohen Kosten und Rekurs-Risiken. Stattdessen sollte es eine nicht-bindende Briefwahlbefragung geben, so wie es die Südtiroler Freiheit damals mit ihrer privaten Umfrage zur Selbstbestimmung gemacht hat.

        Wer hat die Ausschreibungskriterien für das Kaufhaus festgelegt: Der Südtiroler Landtag oder der Stadtrat von Bozen?
        Wer hat entscheiden, dass Benko das Projekt realisieren darf: Die Dienststellenkonferenz der Stadt Bozen oder die Dienststellenkonferenz des Landes? Selbstverständlich hat das Projekt Auswirkungen auf das ganze Land, aber die Zuständigkeit dafür liegt nun mal bei der Stadt Bozen, ob es dem Benutzer namens Garuda passt oder nicht.

        Wenn jemand die Lega in die Stadtregierung bringt, dann ist es Spagnolli. Oder will der Benutzer namens Garuda etwa behaupten, dass die Grünen etwa einer Stadtregierung mit der Lega zustimmen?

        Aha. Weil man also gegen eine Briefwahlbefragung a la Südtiroler Freiheit ist, ist man also gegen Volksentscheide und direkte Demokratie?

        Aha. Weil man also gegen das Benko-Projekt ist, betreibt man keine Real- und Sachpolitik? Weil man also gegen das Benko-Projekt ist, ist man nicht mehrheitsfähig? Weil man also gegen das Benko-Projekt ist, ist man nicht regierungsfähig?

        Ubaldo Bacchiega, PD-Gemeinderat von 2010 bis 2015 schreibt auf Facebook: „Gigi, Stefanelli non ha colpe. Troppi errori nostri.”

        • Garuda

          @Natürlich

          Welch wunderbare Stilblüten: in einem einzigen Kommentar fünfmal „AHA“, 50 Fragen, die sich der User namens Natürlich selber beantworten kann, weil sie nur rhetorische Fragen sind, auf welche der User namens Natürlich die Antworten schon kennt, also warum stellt er denn dann die blöden Fragen?

          Meint er als grüner Besserwisser alles zu wissen, aber 90% des Volkes ist dumm, weil ja nur die Grünen alle Antworten kennen und nur vom dummen Volk nicht gewählt werden.

          Außerdem kann Frau Foppa mit ihrem Steinzeitkommunismus und ihrer Steinzeitökonomie (auch gegen jede wirtschaftliche Weiterentwicklung im Land) sich positionieren wie sie will, denn die Geschichte straft sie ohnehin Lügen, denn niemand anderes hat die Entscheidung getroffen, mit Oktavia Brugger auf der Liste Tsipras zu kandidieen, was jener in Griechenland im Moment anstellt, kann die gesamte Öffentlichkeit im Moment schön mitverfolgen, denn mit einem Finanzminister der lügt wie gedruckt und in den ernstlichen Verhandlung weiterhin ein Spieltheoretiker bleibt, zeigt bestens wofür die Südtiroler Grünen stehen.

          Weiter so Frau Foppa!

          • Natürlich

            „Welch wunderbare Stilblüten: in einem einzigen Kommentar fünfmal “AHA”, 50 Fragen, die sich der User namens Natürlich selber beantworten kann, weil sie nur rhetorische Fragen sind, auf welche der User namens Natürlich die Antworten schon kennt, also warum stellt er denn dann die blöden Fragen?“

            Wenn das das einzige ist, was der Benutzer namens Garuda an meinem Kommentar auszusetzen hat, dann ist ja alles wunderbar.

            „Meint er als grüner Besserwisser alles zu wissen, aber 90% des Volkes ist dumm, weil ja nur die Grünen alle Antworten kennen und nur vom dummen Volk nicht gewählt werden.“

            Ich vertrete hier lediglich meine Meinung und meine Ansichten. Bin ich deswegen ein Besserwisser?

            Aha. Weil man also dem Benko-Projekt kritisch gegenübersteht, ist man ein Vertreter der Steinzeitökonomie. Wenn man nicht dafür ist, dass das ganze Land zubetoniert werden soll, dann ist man für den Benutzer namens Garuda ein Vertreter der Steinzeitökonomie.
            Als die Grünen in diversen Städten (Bozen, Leifers, Meran, Brixen) an der Stadtregierung vertreten, waren sie auch gegen jede wirtschaftliche Weiterentwicklung im Land? Oder gab es da vielleicht doch wirtschaftliche Weiterentwicklung?

            Genau. Griechenland muss man noch mehr sparen. Mehr als 25% Arbeitslosigkeit sind noch nicht genug. Es müssen mindestens 40% sein.

    • greta k.

      So ein Mist, den die Grünen in Bozen aufführen!
      Lassen sich auch gar nicht von Kury beraten, die realitätsnäher und weitsichtiger ist. Lieber in Eigenregie und unter dem Vorwand von irgendwelchen halluzinierten Idealen den grünen Karren an die Wand fahren und damit auch noch den viel moderateren Meraner Grünen indirekt schaden. Und als ob damit nicht schon genug Schaden angerichtet wäre – auch noch die Lega in eine top Verhandlungsposition hieven.
      Viel mehr kann zu diesem Manöver nicht gesagt werden außer: Shame!

      @Garuda stimme ich in den allermeisten Punkten zu hier.

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