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    Theiner in Rom

    Theiner in Rom

    Landesrat Richard Theiner hat sich am Dienstag mit Umweltminister Gian Luca Galletti getroffen: Es ging um die Schadstoffbegrenzung.

    Landesrat Richard Theiner traf sich am Dienstagnachmittag zu einer Aussprache mit Umweltminister Gian Luca Galletti, um die Umsetzung der Maßnahmen zur Schadstoffbegrenzung entlang der Brennerautobahn und den Übergang der Verwaltungskompetenzen des Nationalparks Stilfser Joch an das Land voranzutreiben und die traditionelle Jagd im Parkgebiet weiter zu gewährleisten.

    Seit über einem Jahr wartet ein von der Landesumweltagentur ausgearbeiteter Maßnahmenkatalog zur Begrenzung der Schadstoffbelastung entlang der Autobahn auf die Genehmigung im römischen Ministerrat. Dieser sieht unter anderem ein dynamisches Tempolimit entlang der A22 vor, falls die Stickstoffoxid-Grenzwerte überschritten werden. „Solange in Rom keine Entscheidung getroffen wird, sind uns die Hände gebunden“, betonte Landesrat Richard Theiner heute im Gespräch mit Umweltminister Galletti, bei dem auch Kammerabegordneter Albrecht Plangger mit dabei war.

    „Wenn wir nicht handeln, geht dies auf Kosten der Lebensqualität der Menschen, die entlang der Brennautobahn leben“, machte der Umweltlandesrat gegenüber Minister Galletti deutlich. Zudem werde ein von den Provinzen Bozen und Trient auf EU-Ebene eingereichtes Projekt zur Einschränkung der Schadstoffbelastung entlang der A22 blockiert. Der Umweltminister sicherte seine Interessenahme zu.

    Landesrat Theiner informierte Minister Galletti auch darüber, dass die Südtiroler Landesregierung mit der Genehmigung eines Einvernehmensprotokolls zwischen den Ländern Südtirol und Trentino zur Aufteilung der Kosten für den Nationalpark Stilfser Joch und mit einer neuen Organisationsstruktur die Voraussetzungen für eine Übernahme der Verwaltung des Nationalparks geschaffen habe. Für den endgültigen Übergang der Kompetenzen liege der Ball nun in Rom. Landesrat Theiner verwies auf das Abkommen, das diesbezüglich bereits am 11. Februar 2015 im römischen Regionenministerium unterzeichnet wurde. Der Minister erklärte, sich um eine möglichst rasche Vorlage der entsprechende Durchführungsbestimmung im Ministerrat bemühen zu wollen.

    Gesprochen wurde auch über die Jagd in den Südtiroler Naturparks. Dabei verwiesen Landesrat Theiner und Kammerabgeordneter Plangger auf die Bedeutung der traditionellen Jagd für die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Der Minister sicherte zu, kurzfristig eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzusetzen, um die Problematik zu durchleuchten.

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