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    Rom rudert zurück

    Rom rudert zurück

    Philipp Achammer hat „in letzter Minute“ eine Einigung mit Rom erzielt: Das italiensiche Unterrichtsministerium rudert in Sachen schriftliche Maturaprüfung zurück.

    Beim dritten schriftlichen Teil der Maturaprüfung müssen nun doch nicht fünf Fächer geprüft werden. Dies steht in einer am Dienstagnachmittag veröffentlichten Mitteilung des Unterrichtsministeriums.

    Das Ende Mai veröffentlichte Ministerialdekret hat in Südtirol – ebenso wie in zahlreichen Regionen Italiens – für Unmut gesorgt: In den darin enthaltenen Bestimmungen kam nämlich zum Ausdruck, dass beim dritten schriftlichen Teil der Maturaprüfung fünf Fächer geprüft werden müssen, während bislang immer von einer Kann-Bestimmung die Rede gewesen war.

    Das Unterrichtsministerium hat am Dienstag nach zahlreichen Interventionen und Protesten von verschiedenen Stellen – unter anderem auch vonseiten des Bildungslandesrates Philipp Achammer – eine Klärung herausgegeben. Darin heißt es im originalen Wortlaut:

    „Nessuna sorpresa sulla terza prova dell’Esame di Maturità che non deve obbligatoriamente riguardare cinque materie, come trapelato su alcuni organi di stampa, ma fino ad un massimo di cinque, secondo quanto previsto dal Dm n. 429 del 2000.“

    Landesrat Philipp Achammer erklärt in diesem Zusammenhang Folgendes: „Nachdem die am 29. Mai erlassene Ministerialbestimmung zu Unmut und Unsicherheiten unter den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen und Führungskräften geführt hat, nehmen wir nun mit Genugtuung zur Kenntnis, dass in letzter Minute doch noch eine Klärung herbeigeführt werden konnte.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (9)

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    • lois

      Wenns am 29. schon herausgekommen ist, was hat das schulamt dann bis ende letzter woche mit der mitteilung gemacht? An formulierungen gefeilt?

      • sogeatsnet

        Ich denke, dass keiner im Amt das Rundschreiben gelesen hat. Es kommt nämlich in italienischer Sprache.
        Auftrag von oben – zuerst ans Übersetzungsamt. Wenn sich dieses dann die Zeit genommen hat, wird das Rundschreiben gelesen und, ach, was für eine Überraschung…
        So funktioniert das in allen Landesämtern! Warum bloß müssen alle öffentlich Bediensteten zweisprachig sein?
        😀

    • leserin

      Falscher Titel, liebe Tageszeitung! Nicht LR Achammer hat in letzter Minute eine Einigung erzielt, sondern das Unterrichtsministerium hat klar gestellt, dass die Bestimmungen gelten, die seit 15 Jahren in Kraft sind.

    • THEMA

      Ja wollen Sie die Beamten zu Tode hetzen ?

    • Einereiner

      hahahaha
      „Achhammer hat eine Einigung erzielt“
      Da lachen ja die Hühner.
      Irgendwie kam irgendwo ein falscher Text rein, die Italiener habens selbst gecheckt und korrigiert. Und jetzt will es der Achhammer gewesen sein, der die Ministerin „überzeugt“ hätte.
      Mit fremden Federn schmücken und die Südtiroler verarschen, das ist alles was die SVP kann.

    • wert

      Achammer , und sonst noch allerlei ? Schäm dich ! Fremde Federn , ha !

    • Gebi Mai

      Rom als Mafia Zentrale rudert nirgendwo hin. Dass Südtirol keine Autonomie hat, wird bei solchen Fehlverhalten Römischer Ministerien immer wieder deutlich.

      • arnold

        Autonomie nur bei den PolitikGehälter LH.wo kürzt er seinen Gehalt
        sorry muss ja zum Friseur 5mal die Woche ,nein das bezahlen auch noch mir .
        von eigener Tasche geht ja nicht .zu wenig drinnen .

    • Erwin

      Wenn das rudern bedeutet, dann soll Achammer Nachhilfe im Rudern nehmen.

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