Du befindest dich hier: Home » News » Auf Eis gelegt

    Auf Eis gelegt

    Der Flughafen Bozen

    Der Flughafen Bozen

    Allfällige Ausbaupläne des Flughafens müssten bis zum Referendum ausgesetzt werden, fordert der Dachverband für Natur- und Umweltschutz.

    Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz begrüßt die Ankündigung des Landeshauptmannes, das Konzept für den Flugplatz Bozen mit einer Volksabstimmung zu verknüpfen. „Die Zusage, die Bevölkerung darüber abstimmen zu lassen, ist nicht zuletzt auf die unsere Intervention zurückzuführen“, schreibt Klauspeter Dissinger in einer Aussendung.

    Obwohl der Staatsrat sich positiv für die Pistenverlängerung ausgesprochen hat, sei er zuversichtlich, dass die klare Ablehnung dieses unnötigen Projektes bei der Volksabstimmung 2009 wiederum durch die Bevölkerung bestätigt wird.

    Klauspeter Dissinger

    Klauspeter Dissinger

    Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz geht davon aus, dass beim angekündigten Referendum von Landeshauptmann Kompatscher die klare Ablehnung dieses unnötigen Projekts vom Jahr 2009 durch die Bevölkerung bestätigt wird. „Voraussetzung ist jedoch, dass die Volksabstimmung fair, transparent und neutral gestaltet wird“, so Dissinger am Montag.

    Dies beginne bei einer klaren und unmissverständlichen Fragestellung mit realistischen Optionen für die Wähler/innen. Weitere Punkte seien eine ausgeglichene institutionelle Information für die Bürger/innen, die Ausgewogenheit der Wahlkampfmittel, die par conditio sowie die Neutralität der öffentlichen Institutionen. „Und nicht zuletzt müssen das Konzept sowie allfällige Ausbaupläne bis zur Entscheidungsfindung durch die Volksabstimmung auf Eis gelegt werden“, fordert der Dachverband.

     

     

    Clip to Evernote

    Kommentare (17)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • Gebi Mai

      Der Lügenbeitl wartet bis zu den Wahlen. Dann kann er sagen: Seht her, ich mache doch eine pseudo Abstimmung. Die „Beitl“ in der SVP spielen sich nur mehr die „Bälle“ gegenseitig zu und „verarschen“ die Bürger.
      Es ist ein Beispiel wie unseriös diese Landesregierung vorgeht.

    • Martin S.

      Im Sommer werden nur die Instanthaltungsarbeiten durchgeführt, die ohnehin geplant waren!

    • Spaltpilz

      Jetzt geben wir dem Kompatscher die Change zu zeigen, dass er es ehrlich meint.
      Allerdings, wenn im Sommer Instandhaltungsarbeiten gemacht werden, dann kommen mich doch wieder Zweifel.

    • Zukunft

      Ich werde gegen den Flugplatz stimmen, weil höher, schneller, besser(?) muss nicht immer gutes bedeuten. Gibts unseres Landl ein bisschen mehr Zeit.

    • Anton

      Bedenklich, wenn der Dachverband für Natur – und Umweltschutz schon darüber befindet, welche Projekte „nötig“ und welche „unnötig“ sind.

      Ich denke, dieses Urteil steht, solange wir in einer repräsentativen Demokratie leben, den gewählten Volksvertretern zu.

      Ich bin davon überzeugt, dass die gewählten Politiker, im Besonderen jene, die wichtige Aufgaben bekleiden wie es Landesräte sind, Entscheidungen treffen müssen, die unter dem Strich das Beste für die Bürger sind.

      Es gibt mehrere Beispiele die zeitlich gar nicht so weit zurückliegen, die belegen, welche im Nachhinein guten Entscheidungen und Initiativen von Seiten der Politik nicht realisiert worden wären, hätte man Volksabstimmungen abgehalten.

      MEBO, Universität Bozen, Stadttheater Bozen u.v.m.

      Im Übrigen wundere ich mich immer, wie eine die Umwelt wenig belastende Maßnahme wie die „Verlängerung“ der Piste so die Gemüter erhitzt. Jahrelang.

      Wegen dem Geld? Die Kosten, die der Flugplatz hinsichtlich Ausbau und den jährlichen Kosten verursacht sind ja Peanuts im Vergleich zu den Kosten, die der Bus – und Eisenbahnverkehr verursacht.

      Oder da werden keine Bedenken geäußert, wenn man eine Tramverbindung von Bozen ins Überetsch fordert. Das würde ja mehr € 300 Mio. kosten.

      Dabei könnte man darauf wetten, dass immer noch viel mit dem Privatauto gefahren wird, trotz Tram.

    • Garuda

      @Anton

      In manchen Dingen kann ich Ihnen durchwegs zustimmen, nur die Uni Bozen ist ein Geld fressender Klotz, der niemandem, aber auch gar niemandem nutzt, außer manchen Politikern als Gründerväter dazustehen und auch noch unglaubwürdig zu sein in der Formulierung „Freie Uni“.

      Wenn es darüber eine Abstimmung gegeben hätte, hätte es sogar eine Mehrheit gegeben, obwohl an jener UNni eine reine Inzucht betrieben wird, denn SüdtirolerInnen, die nicht mal für ihr Unistudium das Land verlassen müssen, um danach für 45 Jahren in der Südtiroler Inzucht berufstätig zu werden (das gilt füe alle Fakultäten übrigens), ist wahrlich abscheulich.

      Sollten hingegen an der Uni Bozen mehr ausländische StudentInnen studieren als einheimische (das weiß ich nicht), dann ist wohl die Frage zu stellen, welchen Sinn es habe eine freie Uni aufzubauen für ausländische Studenten, die genauso in Trient oder IBK studieren könnten, wenn sie nur wollten.

      Über den Flughafen abzustimmen, ist aber wenig klug, denn da macht die Grüne-Partei-Vorfeldorganisation Dachverband ja jetzt schon Stimmung genug. Und in Zeiten der knappen Mittel wird dann eine Mehrheit gegen den Flughafen stimmen. Weiß nicht was ich davon halten soll.

      Aber hätte man damals über Touriseum/Trauttmansdorff/Therme usw. abgestimmt, wäre alles abgelehnt worden, und heute würde Südtirol viele echte Perlen fehlen.

      Aber das kommt daher, dass man nicht seriös und sachlich zu einer Volksabstimmung über ein Thema führt, sondern dies nur mehr darin die Möglichkeit sieht, offene Rechnungen zu begleichen, die Grünen nur mehr Freude daran haben, Dinge zu verhindern und die Bevölkerung zum Neinsagen zu erziehen.

      Vergesst aber nie, wer die Grünen sind.

      • George

        Garuda, Sie lügen. Und Prophet sind Sie auch keiner. Wie können Sie im Vorhinein wissen, dass man bei einer Volksabstimmung zu Trautmannsdorf dagegen gestimmt hätte? Ich behaupte dagegen, dass man Vielem, wo sie dagegen tippen, dafür wäre. Sie verkaufen das Volk allgemein für dumm und sich selbst als super gescheit. Solche Extreme lehnen Sie aber für sich selbst nun wiederum ab. Sie leben total im Widerspruch und sind deshalb nicht glaubwürdig.
        Und gegen alles, das etwas mit grün zu tun hat, sind Sie hoch allergisch. Ich hoffe nur, dass Sie nicht auch noch gegen jegliche Form von Chlorophyll allergisch sind und die Photosynthese ablehnen. Da hätten Sie nämlich ein Problem mit ihrer Sauerstoffversorgung.
        Übrigens, was hat der Dachverband für Natur- und Umweltschutz mit den Parteigrünen zu tun? Sie ziehen häufig völlig falsche Schlüsse und machen auch noch ständig falsche Vorgaben.

        • Garuda

          @George

          Schön, dass Sie sich immer und überall angesprochen fühlen, wo ich etwas kritisches gegen die Grünen schreibe.

          Nun gut:

          1. Sind Sie genauso kein Hellseher, obwohl Sie vortäuschen zu wissen, wofür das Volk gestimmt hätte, wenn es ein Referendum gegeben hätte.
          2. Halten Sie anscheinend das Volk für noch dmmer, um dass Sie genau immer alles besser wissen wollen als jede/r andere.
          3. Seit wann hat das Chlorophyll mit Politik was zu tun?
          4. Fragen Sie mal unter Leuten von der Straße, wofür sie den Dachverband halten. Dann werden Sie sehen, wer von uns beiden Recht hat.
          5. Interessiert mich eine Aussage und ein Kommentar von einem Rechtsbrecher eigentlich gar nicht.

    • Rubicundo

      Es ist halt leichter gegen etwas zu sein, das hat auch dieser Dachverband begriffen. Die Politik soll die Finanzierung des Verbands- und Vereinsdschungels mal ordentlich unter die Lupe nehmen.

      • George

        Rubicundo, bei manchen Vereinen mag das zwar stimmen, aber beim Dachverband für Natur- und Umweltschutz gibt es in der Finazierung keine Dunkelräume. Der Dachverband wird von außen genau kontrolliert wofür es ausgegeben wird, bevor er einen Beitrag erhält.

      • Zeitgeist

        Genau nach diesem Muster werden in Südtirol Gegner irgendwelcher Lobbyprojekte mundtot gemacht. Nach dem Motto „halt die Schnauze sonst streichen wir die Beiträge“. Ist das in Ihren Augen Demokratie?

    • Anton

      Dieser Flugplatz wurde 2009 von der Bevölkerung mit einer Abstimmung abgelehnt!!!
      In den letzten 6 Jahren wurden viele Millionen Euro für den Flugplatz ausgegeben, das heißt, die Ablehnung wurde von der Svp – Landesregierung nicht umgesetzt.

      Ein Beispiel wo Landesregierung nicht die demokratischen Regeln eingehalten hat.

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Kontakt

    Nach oben scrollen